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	<title>Trigatron - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:03:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trigatron&amp;diff=2075361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-30T12:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schaltfunkenstr.jpg|miniatur|Mechanischer Aufbau der triggerbaren Funkenstrecke. 1: Hauptelektrode, 2: Zündelektrode, 3: Keramikisolator, H: Zündimpulsgenerator]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CV100f (2).JPG|miniatur|Historisches Trigatron. Die Umhüllung des Röhrengefäßes mit einem nichtleitenden Netz dient als Schutz vor Glassplittern – eine gealterte Röhre kann explodieren.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trigatron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine triggerbare [[Funkenstrecke]], oft als gasgefüllte [[Elektronenröhre]] ausgeführt, zum Schalten kurzer [[Impulsgenerator (Energietechnik)|Hochspannungsimpulse]] hoher Leistung. Dabei werden bei größeren Röhren sehr hohe Spannungen im Bereich einiger 10&amp;amp;nbsp;[[Volt (Einheit)|kV]] und Impulsströme von einigen 1&amp;amp;nbsp;[[Ampere (Einheit)|kA]] geschaltet, was Impulsleistungen bis zu einigen [[Watt (Einheit)|Megawatt]] entspricht und durch [[Schalter (Elektrotechnik)|elektromechanische Schalter]] nicht erreicht werden kann. Das Trigatron wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von den Engländern entwickelt: In [[Radar]]anlagen wurden Gleichspannungsimpulse mittels eines [[Magnetron]]s in Hochfrequenzimpulse umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldtubes1&amp;quot;/&amp;gt; Eine andere Anwendung ist im [[Marx-Generator]]. Das Trigatron wird auch heute noch in der Impulselektronik eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bev1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Das Trigatron hat drei [[Elektrode]]n: zwei unbeheizte, pilzförmige Hauptelektroden als [[Anode]] und [[Kathode]] sowie eine Zündelektrode, die meist in einer zentrischen Bohrung der Anode sitzt. Der Abstand zwischen den beiden Hauptelektroden ist so groß gewählt, dass es gerade nicht zum [[Spannungsdurchschlag]] kommt. Ein kleiner Funke zwischen Zündelektrode und Anode erzeugt lokal Ladungsträger durch [[Ionisation]] und über [[Ultraviolettstrahlung]] an der Kathode [[Photoelektron]]en, was unmittelbar zur Zündung eines [[Lichtbogen]]s zwischen den beiden Hauptelektroden führt. Die Abschaltung des Trigatrons erfolgt indirekt, indem ein impulsformendes passives Netzwerk dafür sorgt, dass der Haltestrom unterschritten wird und der Lichtbogen erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere bis mittlere Röhren sind mit verschiedenen Gasen wie beispielsweise einem Gemisch aus 93 % [[Argon]] und 7 % [[Sauerstoff]], [[Stickstoff]], oder [[Schwefelhexafluorid]] (SF&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;), gefüllt und stehen unter einem Druck von 1&amp;amp;nbsp;[[bar (Einheit)|bar]] bis ca. 3,5&amp;amp;nbsp;bar. Für hohe Leistung wird die Gasfüllung durch elektrisch nichtleitende Flüssigkeiten wie [[Transformatorenöl]], einer Form von reinem Mineralöl, ersetzt. Frühe Typen des Trigatrons ohne Gasaustausch sind auf bis zu 10.000 Schaltzyklen ausgelegt. Es gibt auch ältere Röhren, welche nur auf einige wenige Schaltzyklen ausgelegt sind. Am Ende der Standzeit kam es bei diesen historischen Ausführungsformen zur Zerstörung des Glaskolbens, weshalb dieser zum Auffangen der Splitter mit einem feinmaschigen Netz umgeben ist. Bei dem heute üblichen Trigatron mit einer Zyklenanzahl über einer Million besteht der Kolben aus einem entsprechend massiven Gehäuse, die Gasfüllung wird im Betrieb durch entsprechende Versorgungsanschlüsse ausgetauscht, und das Zerbersten des Gehäuses wird konstruktiv vermieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bev1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung des Trigatrons, allerdings mit [[Gleichrichter|gleichrichtender]] Eigenschaft und beheizter Kathode, stellt das [[Thyratron]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldtubes1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tubecollection.de/ura/trigatron.htm Trigatron], Tubecollection, 22. Oktober 2008, abgefragt am 9. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bev1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.reb3.com/pdf/sg_specs.pdf Specifications for SG-Series Spark-Gap Switches] (PDF; 750&amp;amp;nbsp;kB), Technische Beschreibung, Firmenschrift R. E. Beverly III and Associates, abgefragt am 10. September 2010, (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.electricstuff.co.uk/sparkgaps.html Spark gap and triggered gap tubes], (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronenröhre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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