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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Trieur</id>
	<title>Trieur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:39:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trieur&amp;diff=268070&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:D8:B720:3244:D152:F352:A2F5:C98B: /* Weblinks */Weblink defekt 404.</title>
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		<updated>2022-06-17T17:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;Weblink defekt 404.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Trieur BMK.jpg|thumb|250px|Manteltrieur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trieurbatterie BMK.jpg|miniatur|„Trieurbatterie“ in einer Getreidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schneckentrieur BMK.jpg|thumb|Schneckentrieur]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trieur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zellenausleser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Gerät zur Reinigung von [[Getreide]]. Alle Körner, die sich in der Länge vom Hauptgut unterscheiden, können so ausgelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei unterschiedliche Konstruktionsprinzipien:&lt;br /&gt;
* den Manteltrieur (in [[Getreidemühle]]n am häufigsten anzutreffen)&lt;br /&gt;
* den Scheibentrieur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des auszulesenden Gutes unterscheidet man &amp;#039;&amp;#039;Rundkorntrieure&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Langkorntrieure&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nachleser&amp;#039;&amp;#039; (diese haben die Aufgabe, das ausgelesene Gut nochmals und feiner zu [[Trennen (Verfahrenstechnik)|trennen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Der Trieur wird bei der Reinigung von [[Saat]]gut und Speisegetreide (in der [[Mühle]]) eingesetzt. Der Trieur trennt nach [[Korngröße|Kornlänge]]. Im Rundkorntrieur werden &amp;#039;&amp;#039;kurze, runde&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Unkraut]]) oder &amp;#039;&amp;#039;gebrochene Körner&amp;#039;&amp;#039; aussortiert.&lt;br /&gt;
Im Langkorntrieur wird Getreide ausgelesen, das &amp;#039;&amp;#039;länger&amp;#039;&amp;#039; ist (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hafer]]) als das Hauptprodukt (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Weizen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen Mühlenbetrieben werden oftmals „Trieurbatterien“ verwendet, in denen Rundkorn-, Langkornausleser und Nachleser hintereinandergeschaltet werden, um eine möglichst scharfe Trennung von Hauptgut und Verunreinigungen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manteltrieur ==&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip des Manteltrieurs wird hier für die Rundkornauslese beschrieben. Der Trieur besteht aus einem liegenden rotierenden Zylinder aus [[Blech]] mit vielen kleinen eingeprägten „Näpfchen“. Das Getreide wird innen auf einer Seite auf den Zylinder gegeben. Die „guten“ = langen Körner kippen beim Drehen leicht aus den Näpfchen heraus und rutschen so langsam durch den Zylinder auf die andere Seite. Kurze Körner bleiben bei der Drehung länger in den Näpfchen hängen und fallen deshalb erst weiter oben aus dem Zylinder in eine zentral angeordnete Mulde. Sie werden dort getrennt aufgefangen. Die „Animierte Funktionsbeschreibung“ unter Weblinks zeigt dies sehr schön. Die Drehzahl und die Muldenneigung können je nach Verunreinigung verstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneckentrieur ==&lt;br /&gt;
Der so genannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schneckentrieur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiraltrieur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendeltrieur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendelrutsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist kein Trieur im oben beschriebenen Sinn, sondern eine wendelförmige Rutsche, auf der die Produkte nach unterschiedlicher [[Fliehkraft]] (aufgrund ihrer Form und Oberflächenbeschaffenheit) getrennt werden. Je runder die Samen sind, desto weiter nach außen rollen sie in einem wendelförmig sich um eine Achse gebogenen Blech, dadurch rollen runde Wickensamen außen, während Bruchkorn im Spiraltrieur innen rutscht.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund brauchen Schneckentrieure auch keinen elektrischen Anschluss, sondern arbeiten nur mit [[Schwerkraft]] und [[Zentrifugalkraft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.muehle-heiligenrode.de/mtrieur.htm Animierte Funktionsbeschreibung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erling, Peter (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Mehl- und Schälmüllerei&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Bergen/Dumme 2004, Kap. E.2.5, ISBN 3-86037-230-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getreidemühlenwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apparat (Verfahrenstechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trennverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlentechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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