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	<title>Triesting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ambart47 am 29. April 2026 um 07:48 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-29T07:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Schwechat (Fluss)/Schwechat/Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 388&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref&amp;gt;[[BMLFUW]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flächenverzeichnis der Flussgebiete: Donaugebiet von der Enns bis zur Leitha.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Hydrografie Österreichs&amp;#039;&amp;#039; Heft 62, [[Wien]] 2014, S. 117. [https://info.bmlrt.gv.at/themen/wasser/wasser-oesterreich/hydrographie/der-weg-zu-den-daten/einzugsgebiete2012.html PDF-Download], abgerufen am 18. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 60&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= /////////&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE=&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1=&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Östlich der [[Klammhöhe]], nordwestlich von [[Kaumberg]] im [[Wienerwald]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 618&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= AT&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 48/4/6/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 15/52/20/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= AT-3&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= Bei [[Achau]] in die [[Schwechat (Fluss)|Schwechat]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 172&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= AT&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 48/04/52/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 16/23/57/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= AT-3&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| HÖHENUNTERSCHIED= &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Further Bach (Triesting)|Further Bach]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Berndorf (Niederösterreich)|Berndorf]], [[Schwechat]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Kaumberg]], [[Altenmarkt an der Triesting|Altenmarkt]], [[Weissenbach an der Triesting|Weissenbach]], [[Pottenstein (Niederösterreich)|Pottenstein]], [[Hirtenberg]], [[Enzesfeld-Lindabrunn|Enzesfeld]], [[Leobersdorf]], [[Schönau an der Triesting]], [[Günselsdorf]], [[Teesdorf]], [[Tattendorf]], [[Oberwaltersdorf]], [[Trumau]], [[Münchendorf]]&lt;br /&gt;
| BILD= TriestingBerndorf.jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE= &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Triesting bei Berndorf (mit Margaretenkirche)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triesting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Fluss im südöstlichen [[Wienerwald]]. Sie mündet bei [[Achau]] in die wasserärmere [[Schwechat (Fluss)|Schwechat]] und gehört zum Einzugsgebiet der [[Donau]]. Sie hat eine Länge von 60&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Das Gewässer wurde im Jahr 1002 („inter … Triezniccham“) erstmals schriftlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Triesting&amp;#039;&amp;#039; ist unsicher. Wahrscheinlich leitet er sich von einem altslawischen Wort ab wie &amp;#039;&amp;#039;*trĕsnin-&amp;#039;&amp;#039; „[[Fransenenziane|Fransengewächs]]“ oder &amp;#039;&amp;#039;*trĕsku&amp;#039;&amp;#039; „Blitzschlag“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|545|Triesting}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. &amp;#039;&amp;#039;*tresk&amp;#039;&amp;#039; „schallen, schlagen, bersten“ im Sinne von „Lärmbach“ oder „Tosebach“. Der Name könnte sich nach anderen Vermutungen auch vom [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;tristis&amp;#039;&amp;#039;, was „unheilvoll, gefährlich“ bedeutet, ableiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanauska: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Marktgemeinde Hirtenberg&amp;#039;&amp;#039;, S. 127 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Triesting hatte einen Vorgänger im geologischen Zeitalter des späten [[Miozän]]s, des [[Tortonium|Torton]]. Als „Paläo-Triesting“ ist ein Wasserlauf in ähnlicher Lage wie die heutige Triesting publiziert, der im Süden des späteren Wiener Beckens, das damals noch unter Wasser lag, in einem größeren Mündungsgebiet Sedimente aus den [[Kalkalpen]] in den [[Pannonium#Tektonische Situation zur Zeit des Pannonium|Pannonischen See]] einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt; Matthias Harzhauser, Mandana Peresson, Christian Benold, Oleg Mandic, Stjepan Ćorić, Gert J. De Lange: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S003101822200503X?via%3Dihub Environmental shifts in and around Lake Pannon during the Tortonian Thermal Maximum based on a multi-proxy record from the Vienna Basin (Austria, Late Miocene, Tortonian).]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PALAEO - Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology, 610 (2023) 111332.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Elsevier. {{ISSN|0031-0182}} 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quelle und Oberlauf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zusammenfluß Stützenreithbach und Triesting.jpg|mini|Zusammenfluss der beiden größten Quellbäche der Triesting: von links der Stützenreithbach, von rechts der Triestingquellbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Triestinquellbach und Zufluß über kleinen Wasserfall.jpg|mini|Triestingquellbach erhält einen Zufluss durch einen weiteren Bach über einen kleinen Wasserfall]]&lt;br /&gt;
Die Triesting entsteht durch den Zusammenfluss mehrerer benannter und unbenannter Quellbäche, die teilweise auch nur saisonal (Schneeschmelze, Regen etc.) Wasser führen. Eine Quelle der Triesting kann daher nur schwer ausgemacht werden. Die wichtigsten Quellen liegen in den Wäldern am Südwestabhang des [[Schöpfl]]-Massivs zwischen [[Kaumberg]] im [[Bezirk Lilienfeld]] und St.&amp;amp;nbsp;Corona am Schöpfl, Gemeinde [[Altenmarkt an der Triesting]] im [[Bezirk Baden (Niederösterreich)|Bezirk Baden]]. In der Nähe der Straße über die Klammhöhe nimmt die Triesting ihren ersten größeren Zufluss, den Stützenreithbach, auf, kurz danach fließt der Wittenbach zu. Zwischen diesen benannten Zuflüssen fließen sowohl links- als auch rechtsseitig einige unbenannte Bäche zu. An der Abzweigung der Straße über die Klammhöhe von der [[Hainfelder Straße]] mündet der Kaumbergbach, vom [[Gerichtsberg]] kommend, ein, der vorher schon den Spiegelbach, den Fußbach und den Laabach aufgenommen hat. Bis Altenmarkt nimmt die Triesting neben weiteren unbenannten Bächen noch den Steinbach und den Höfnerbach auf. Zwischen Thenneberg und Altenmarkt fließt der Klosterbach aus [[Klein-Mariazell]] (samt Coronabach) zu. Die Triesting fließt weiter durch [[Taßhof (Gemeinde Altenmarkt an der Triesting)|Taßhof]] nach [[Weissenbach an der Triesting]], wo der [[Further Bach (Triesting)|Further Bach]] von rechts und der Nöstachbach von links einmünden. In Fahrafeld mündet der Haselbach ein, und die Triesting fließt weiter durch [[Pottenstein (Niederösterreich)|Pottenstein]] nach [[Berndorf (Niederösterreich)|Berndorf]]. Hier fließt der Veitsauerbach zu, der auf der [[Hohe Mandling|Hohen Mandling]] entspringt und auch den Bach aus [[Hernstein]] aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem  Betriebsgelände der [[Berndorf&amp;amp;nbsp;AG]] wird über einen Werkskanal Wasser zur Stromerzeugung entnommen. Kurz danach mündet westlich des Striezelbergs der Buchbach ein. Bei der Bahnhaltestelle St.&amp;amp;nbsp;Veit/Triesting mündet ein unbenannter Bach von der Großen Jauling kommend in die Triesting. Am Ortseingang von [[Hirtenberg]] mündet über die Regenwasserkanalisation ein kleines Rinnsal von der sogenannten Pöllawiese zwischen St.&amp;amp;nbsp;Veit und [[Bad Vöslau|Großau]] ein. Am Ortsende von Hirtenberg verlässt die Triesting ihr Tal an der Grenze zwischen [[Wienerwald]] und [[Gutensteiner Alpen]] und fließt weiter durch das [[Wiener Becken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:triestingabend.jpg|mini|links|Abendstimmung an der Triesting in Pottenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterlauf und Mündung ===&lt;br /&gt;
An der Grenze zwischen Hirtenberg und [[Enzesfeld-Lindabrunn|Enzesfeld]] wird über eine Wehranlage&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Bundesland Niederösterreich. Seine verfassungsrechtliche, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung im ersten Jahrzehnt des Bestandes, 1920–1930&amp;#039;&amp;#039;. Niederösterreichischen Landesregierung (Hrsg.), Wien 1930, [http://permalink.obvsg.at/AC00174832 OBV], S.&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
der zwischen 1924 und 1930 fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;Triestinghochwassergraben&amp;#039;&amp;#039; abgezweigt. Die Triesting selber fließt etwas südlicher um den ARED-Park und durch den Ortskern von Leobersdorf, der Hochwasserschutzkanal läuft etwas nördlicher um den ARED-Park und anschließend ungefähr entlang der Hainfelder Straße. Die Triesting fließt weiter an der Dornauer Mühle mit ihren Fischteichen vorbei, wo sie auch vom [[Wiener Neustädter Kanal]] überquert wird. Kurz vor [[Schönau an der Triesting]] mündet der Hochwasserschutzkanal ein, und es fließt noch der Bach vom [[Heilsamer Brunnen|Heilsamen Brunnen]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Triesting wird auch der Schlosspark des [[Schloss Schönau (Niederösterreich)|Schönauer Schlosses]] bewässert. Die Triesting fließt anschließend in der flachen Landschaft des Wiener Beckens durch die Orte [[Günselsdorf]], [[Teesdorf]], [[Tattendorf]], [[Oberwaltersdorf]], [[Trumau]] und [[Münchendorf]], wo ein Kanal zur Bewässerung des [[Schlösser von Laxenburg|Laxenburger Schlossparks]] abzweigt. Nach Münchendorf zweigt der Neubach ab, der bei [[Maria Lanzendorf]] in den Mitterbach mündet, der wiederum bei [[Zwölfaxing]] in die [[Schwechat (Fluss)|Schwechat]] mündet. Die Triesting selbst mündet bei [[Achau]], ebenso wie die Mödling/[[Mödlingbach]] und der Krottenbach, in die Schwechat. Die Triesting durchfließt hierbei noch die Bezirke [[Bezirk Mödling|Mödling]] und [[Bezirk Bruck an der Leitha|Bruck an der Leitha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederösterreich-Enzesfeld-Triesting-Blick-von-der-Schleppbahnbrücke-bei-Triestingtal-Radweg-Blick-am-ARED-Park-(180615).JPG|mini|Flussabwärtiger Blick von der ehemaligen Schleppbahnbrücke der Enz-Caro-Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat ist die Triesting alles andere als ein ruhiger Fluss, obwohl sie im Sommer zeitweise auch sehr wenig Wasser führt. Die Triesting hat bei Hirtenberg eine mittlere Durchflussmenge von 2,5 Kubikmeter pro Sekunde. Bei anhaltenden Regenfällen kann sie aber sehr stark anschwellen, wodurch es sowohl im [[Triestingtal]] als auch im flachen Gelände immer wieder zu [[Hochwasser]] kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wehre und Kanäle ==&lt;br /&gt;
Früher gab es an der Triesting für die anliegenden Industriebetriebe zahlreiche Wehren und Werkskanäle. Dort wurde Strom für den Eigenbedarf produziert. Heute gibt es noch auf dem Betriebsgelände der Berndorf&amp;amp;nbsp;AG einen Werkskanal mit Kleinkraftwerk, bei der Leobersdorfer Ortsumfahrung neben der [[Süd Autobahn|Südautobahn&amp;amp;nbsp;A&amp;amp;nbsp;2]] ein Stauwehr und ein Kleinkraftwerk und in [[Dornau (Gemeinde Schönau)|Dornau]] eine Wehranlage mit Werkskanal. Von vielen weiteren Wehren und Werkskanälen sind noch die Überreste und Ruinen sichtbar, wie zum Beispiel die Anlagen zwischen dem ARED-Park und dem Gelände der Firmen Enz-Caro und [[Rexam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hirtenberg zweigt beim Betriebsgelände der Kromag ein unterirdischer Kanal ab, der der Nutzwasserversorgung der Kromag und der [[Hirtenberger AG|Hirtenberger Patronenfabrik]] sowie der Löschwasserversorgung für die Feuerwehren dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt die Bewässerung des [[Schlösser von Laxenburg|Schlossparks Laxenburg]] dar. Sie erhält das Wasser nicht von der nahe liegenden Schwechat, sondern aus [[Münchendorf]] von der Triesting. Dieses Wasser wird durch einen offenen 1801 errichteten Kanal geführt, der ursprünglich im freien Feld angelegt war. Erst später wurde die Straßenverbindung Laxenburg–Münchendorf – heute die [[Straßensystem in Österreich#Landesstraße L und Hauptstraße A|Landesstraße L 154]] – parallel zum rechten Kanalufer neu errichtet. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Rutschenbrücke&amp;#039;&amp;#039; überquert die in den 1920ern hierher umgelegte Schwechat („Aubach-Künette“) den Kanal mittels [[Kanalbrücke]] (es handelt sich dabei nicht um einen [[Düker]], wie das teilweise behauptet wird).&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Suck: Blog [http://laxenburger.blogspot.co.at/2016/03/der-schloteich.html Ein wenig Laxenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwässerung des Schlossparks erfolgt dann über den Lobenbach in die Schwechat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasser und Schutz ==&lt;br /&gt;
Schnell ansteigende Hochwasser mit Überflutungsgefahr entstehen an der Triesting oft dann, wenn [[Regenwolke]]n vom Wiener Becken in das Tal hineinziehen und bei den Bergen am westlichen Talende im Bereich Furth-Kaumberg-St.&amp;amp;nbsp;Corona hängenbleiben. Regenwolken aus anderen Richtungen haben sich meist schon etwas ausgeregnet und sorgen nicht für dramatische Wasserstände&amp;lt;ref&amp;gt;Hanauska: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Marktgemeinde Hirtenberg&amp;#039;&amp;#039;, S. 106 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In Fahrafeld und in Hirtenberg sind automatische [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Pegelmessstellen]] eingerichtet, die die Werte automatisch an die [[Landeswarnzentrale]] übertragen. Für den Ernstfall sind an der [[Bezirkshauptmannschaft]] Baden Alarm- und Einsatzpläne hinterlegt, die festlegen, ab welchen zu erwartenden Regenmengen und Wasserständen Polizei, Feuerwehren, Bürgermeister und die Bevölkerung verständigt werden. Für einen Großteil der Maßnahmen, die von den Feuerwehren gemeinsam mit der Bevölkerung ergriffen werden, hat sich auch ein System aus Erfahrungswerten eingespielt, ab dem die jeweiligen Pegelstandsveränderungen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hochwasser ===&lt;br /&gt;
* 1846&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schießl&amp;quot;&amp;gt;Helene Schießl, Erwin Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Berndorfer Gemeindechronik, herausgegeben aus Anlass 100 Jahre Stadt Berndorf&amp;#039;&amp;#039;. Stadtgemeinde Berndorf (Hrsg.), Berndorf 2000, S. 24 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1882&lt;br /&gt;
* Mai 1940&lt;br /&gt;
* Juli 1944&lt;br /&gt;
* Juli 1966&lt;br /&gt;
* Juli 1991 (Flutwelle nur im Oberlauf)&lt;br /&gt;
* August 1997&lt;br /&gt;
* Juni 2002 (restliches NÖ erst im August)&lt;br /&gt;
* September 2024 (Keine wirklichen Überschwemmungen, anders als erwartet, am 15.09 für wenige Stunden Evakuierungen durchgeführt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochwasser 1944 ===&lt;br /&gt;
Das Hochwasser 1944 bedeutete die schwerste Hochwasserkatastrophe für das Triestingtal. Am 4. Juli 1944 kam es infolge schwerer Wolkenbrüche im oberen Triestingtal, im Bereich des [[Schöpfl]]s und im Further Tal zu Überschwemmungen. Die Engstelle des Tals oberhalb Pottensteins wurde durch Treibholz blockiert, und das Fahrafelder Becken verwandelte sich in einen Stausee. Die Sperre brach und die Wassermassen wälzten sich bis zu zwei Meter hoch durch das Tal. Im ganzen Tal sollen 188 Personen, &amp;#039;&amp;#039;zum Großteil Fremdarbeiter&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Rieck: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeographie des Triestingtales&amp;#039;&amp;#039;, S. 150&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Vor allem das untere Triestingtal war ein Zentrum der Rüstungsindustrie, in dem, zu einem wesentlichen Teil als Ersatz für eingezogene Kriegsdienstfähige, [[Fremdarbeiter#Geschichte und Verwendung des Begriffs|Fremdarbeiter]] eingesetzt wurden. Die Mehrzahl der Fremdarbeit verrichtenden Personen waren [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]]: Kriegsgefangene verschiedener Nationalität, „versetzte Personen“ aus den Ost- und Balkanstaaten, &amp;#039;&amp;#039;die im Zuge der Kriegshandlungen von der deutschen Wehrmacht besetzt worden waren&amp;#039;&amp;#039; (Rieck, S. 147).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
ums Leben gekommen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schießl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Enzesfeld, Niederösterreich, Triesting Teilungswerk Hochwassergraben (230216).JPG|mini|Teilungswerk &amp;#039;&amp;#039;Triestinghochwassergraben–Triesting&amp;#039;&amp;#039;; rechter Bildrand: Triesting-Hauptbett]]&lt;br /&gt;
=== Hochwasserschutz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rueckhaltebecken Fahrafeld Auslaufbauwerk.jpg|mini|Auslaufbauwerk des Rückhaltebeckens in Fahrafeld (2021)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der immer wieder auftretenden Hochwasser und der einhergehenden Gefährdung der Bevölkerung wurde und wird in Hochwasserschutzmaßnahmen investiert. Aus diesem Grund wurde ein ab 1846 bei [[Leobersdorf]] begonnener,&amp;lt;ref&amp;gt;Hanauska: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Marktgemeinde Hirtenberg&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen 1924 und 1930 fertiggestellter Hochwasserschutzkanal errichtet, der den Ortskern schützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde vor allem am Oberlauf der Triesting viel für den Hochwasserschutz getan. Die Maßnahmen sind für ein hundertjährliches Hochwasserereignis ausgelegt und bestehen aus einer Kombination von Flussbettverbreiterungen, Hochwasserbetonschutzwänden, [[Retention (Wasserwirtschaft)|Retentionsgebieten]] und mobilen Hochwasserverschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 wurde mit dem Bau eines Rückhaltebeckens in [[Fahrafeld (Gemeinde Pottenstein)|Fahrafeld]] mit einem Volumen von 750.000 Kubikmetern begonnen. Es soll das größte Projekt im Flusslauf darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2951945/ Baustart für Hochwasserbecken im Triestingtal] auf ORF vom 9. Dezember 2018, abgerufen am 9. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2024 wurde das Rückhaltebecken eröffnet und musste bereits beim Hochwasser im September 2024 in Einsatz kommen. Das kontrollierte Ablassen von Wasser konnte Überschwemmungen verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
* In [[Liste der Straßennamen von Wien/Floridsdorf#T|Wien-Floridsdorf]] wurde nach dem Flusslauf 1953 die &amp;#039;&amp;#039;Triestinggasse&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=6 |seite=278|text=Die Triesting}}&lt;br /&gt;
* Walter Rieck: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeographie des Triestingtales&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. Universität Wien, Wien 1956, [http://permalink.obvsg.at/AC05735325 OBV].&lt;br /&gt;
* Fritz Hanauska: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Marktgemeinde Hirtenberg&amp;#039;&amp;#039;. Marktgemeinde Hirtenberg, Hirtenberg 1980, [http://permalink.obvsg.at/AC04058689 OBV].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Hydrographischer Dienst Niederösterreich: [http://www.noel.gv.at/Externeseiten/wasserstand/static/stations/208116/station.html &amp;#039;&amp;#039;Wasserstandsnachrichten/Hochwasserprognosen, Station: Fahrafeld&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;noel.gv.at&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Hydrographischer Dienst Niederösterreich: [http://www.noel.gv.at/Externeseiten/wasserstand/static/stations/208124/station.html &amp;#039;&amp;#039;Wasserstandsnachrichten/Hochwasserprognosen, Station: Hirtenberg&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;noel.gv.at&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4422693-7|VIAF=247815897}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutensteiner Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Lilienfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Baden (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Mödling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambart47</name></author>
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