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	<title>Trierer Bucht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:35:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trierer_Bucht&amp;diff=2621092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaumplanungTV: Trierer Schweiz</title>
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		<updated>2024-12-16T03:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Trierer Schweiz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Geomap Germany.png|mini|hochkant=1.2|Vereinfachte Karte der Ober&amp;amp;shy;flächen&amp;amp;shy;geologie Deutschlands. Auf der linken Seite die Trierer Bucht (TB).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trierer Bucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trier-Bitburger Mulde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trier-Bitburger Triasbucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Mesozoikum|mesozoisches]] Becken, in das mehrfach das Meerwasser eingedrungen war und besonders durch Ablagerungen von [[Keuper]], [[Muschelkalk]] und [[Buntsandstein]] bekannt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot;&amp;gt; [http://www.heimat-pfalz.de/geowissenschaften/837-mesozoische-buchten-wind-und-wasser-bestimmen-das-geschehen.html Mesozoische Buchten auf www.heimat-pfalz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt sind vor allem die Felsen am linken [[Mosel]]ufer in [[Trier]] (u. a. der [[Kockelsberg (Trier)|Kockelsberg]]) oder [[Schweich]] ([[Rothenberg (Schweich)|Rothenberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Als in der [[Trias (Geologie)|Trias]] der [[Superkontinent]] [[Pangäa]] zerbrach, entstanden aufgrund der verstärkten tektonischen Aktivität im Bereich des [[Nordatlantik]] neue Beckengrenzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot; /&amp;gt; Es entwickelte sich ein flacher Küstenbereich. Zu dieser Zeit war die Trierer Bucht durch eine Schwelle vom Germanischen Becken getrennt. Die Sedimente im Bereich der Triasbucht liegen daher in einer besonderen Randfazies vor. Der ehemalige Beckenrand im Westen und am Nordwestrand ist noch heute erkennbar. Nach einem kurzzeitigen Versanden des Meeresarmes kam es im [[Jura (Geologie)|Jura]] abermals zu einem Meeresvorstoß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wurde die Sedimentation aus der Triaszeit überlagert und vor allem der südwestliche Teil der Trierer Bucht überflutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot; /&amp;gt; Im Bereich des [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirges]] ragte eine Insel hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot; /&amp;gt; Fossilien der im Jura-Meer lebenden Tiere sind bis heute im Gestein erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Zeit gab es die Vermutung, dass es sich bei der Trierer Bucht um die Überreste eines mesozoischen Meerbusen handele.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eckart Schröder |Titel=Die Trierer Bucht als Teilstück der Eifeler Nord-Süd-Zone |Sammelwerk=Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft |Datum=1952-09-01 |DOI=10.1127/zdgg/103/1952/209 |Seiten=209–215 |Online=https://www.schweizerbart.de/papers/zdgg_alt/detail/103/97386/Die_Trierer_Bucht_als_Teilstuck_der_Eifeler_Nord_Sud_Zone |Abruf=2021-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere von französischen Geologen wurde diese Theorie lange vertreten, da sie eine Verbindung zum [[Pariser Becken]] vermuteten. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist jedoch unumstritten, dass bei der [[Variszische Orogenese|Variszischen Faltung]] eine Art „Eifelgraben“ entstand. In dieser Zeit stellte, wie oben bereits erwähnt, die Eifelregion eine Halbinsel im mit dem Nordatlantik verbundenen Trias-Meer dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot; /&amp;gt; Eine Verbindung zum Pariser Becken bestand nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Trierer Bucht ist insbesondere durch Muschelkalk und Buntsandstein geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trbucht&amp;quot; /&amp;gt; Bekannt sind vor allem die Felsen am linken Moselufer in [[Trier]], die den Südrand der [[Eifel]] bilden und die [[Luxemburger Schweiz]]. Die schlüsselförmige Lagerung des mesozoischen Gesteins in der Trier-Bitburger Mulde ist durch Verwerfungen gestört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni&amp;quot;&amp;gt;[http://www.uni-trier.de/index.php?id=12165 Uni Trier zur Trierer Bucht]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den [[Sediment]]en sind hauptsächlich Muschelkalk und Keuper, der sich im Zentrum befindet, enthalten. Der Buntsandstein befindet sich fast ausschließlich am Rand der Bucht. Die bekanntesten derartigen Buntsandstein-Vorkommen sind im [[Meulenwald]] zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trierer Bucht setzt sich nach Südwesten in Form der &amp;#039;&amp;#039;Lothringer Furche&amp;#039;&amp;#039; und Richtung Nordosten in Form des &amp;#039;&amp;#039;Bitburger Beckens&amp;#039;&amp;#039; fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist Teil des [[Naturraum]]es [[Bitburger Gutland|Trier-Bitburger Gutland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet wird seither als Naherholungsgebiet genutzt. Insbesondere in früheren Zeiten wurde es auch &amp;#039;&amp;#039;[[Schweiz (Landschaftsbezeichnung)|Trierer Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2005): &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart&lt;br /&gt;
* Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2011): &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Trierer Bucht 1:50.000.&amp;#039;&amp;#039; Mainz&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|1024977161}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz &amp;amp; Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (Hrsg.) (2010): &amp;#039;&amp;#039;Hydrogeologische Kartierung Bitburg-Trier.&amp;#039;&amp;#039; Mainz&lt;br /&gt;
* H. Wolfgang Wagner et al., 2012: &amp;#039;&amp;#039;Trier und Umgebung, Sammlung geologischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 60, 3. Auflage, Bornträger, Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mesozoikum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Trier)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaumplanungTV</name></author>
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