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	<title>Tribsees - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tribsees&amp;diff=244315&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-27T03:20:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Stadt&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen Tribsees.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 54.094340&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 12.758244&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Tribsees in VR.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
| Amt              = Recknitz-Trebeltal&lt;br /&gt;
| Höhe             = 4&lt;br /&gt;
| PLZ              = 18465&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 038320&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 13073093&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE ZHV&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 5 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Straße           = [[Karl-Marx-Straße (Tribsees)|Karl-Marx-Straße]] 18&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.stadt-tribsees.de/ www.stadt-tribsees.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Bernhard Zieris&lt;br /&gt;
| Partei           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tribsees&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache: [{{IPA|ˈtʁiːp.zeːs}}] {{Audio|De-Tribsees.ogg|anhören}}) ist eine [[Vorpommern|vorpommersche]] [[Landstadt]] und Gemeinde in [[Mecklenburg-Vorpommern]] im Süden des [[Landkreis Vorpommern-Rügen|Landkreises Vorpommern-Rügen]]. Sie ist Sitz des [[Amt Recknitz-Trebeltal|Amtes Recknitz-Trebeltal]] und bildet für ihre Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rpv-vorpommern.de/ |titel=Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern |werk=rpv-vorpommern.de |hrsg=Regionaler Planungsverband Vorpommern |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trebel-bei-Tribsees-02-07-2008-241.JPG|mini|Die Trebel bei Tribsees]]&lt;br /&gt;
Tribsees liegt zwischen [[Rostock]] und [[Greifswald]] an der [[Trebel]] und unweit der [[Recknitz]] in einer dünn besiedelten Region. Im [[Mecklenburgisch-Vorpommersches Grenztal|Mecklenburgisch-Vorpommerschen Grenztal]] liegt die Stadt auf der [[Pommern|pommerschen]] Seite der Trebel. Nördlich der Stadt befinden sich das [[Grenztalmoor]] sowie die Mündung der [[Blinde Trebel|Blinden Trebel]] in die Trebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Tribsees besteht aus folgenden Ortsteilen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/0/9/9/1/C5_BCC3.pdf |text=§ 1 der Hauptsatzung der Stadt Tribsees |format=PDF |wayback=20200303085552 |archiv-bot=2024-06-01 03:46:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Tribsees&lt;br /&gt;
* [[Landsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Rekentin]]&lt;br /&gt;
* [[Siemersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Stremlow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Tribsees sind: [[Hugoldsdorf]] im Norden, [[Drechow]] und [[Gremersdorf-Buchholz]] im Nordosten, [[Gransebieth]] im Osten, [[Grammendorf]] im Südosten, [[Deyelsdorf]] im Süden, [[Lindholz]] im Südwesten, [[Bad Sülze]] (Stadt) im Westen und [[Eixen]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tribsees-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|mini|Tribsees in der [[Stralsunder Bilderhandschrift]] 1615]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tribsees-1760.jpg|mini|Tribsees mit Trebelpaß-Schanzen 1760]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tribsees-Castellanei-1136.jpg|mini|hochkant=0.7|Zeichnung der Burg „Castellanei“ von Tribsees um 1136]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tribsees ===&lt;br /&gt;
In der [[Matrikel]]karte von 1696 ist eine markante Insel eingezeichnet. Schon länger wurde an der Stelle des Gerberhofes im Norden Tribsees eine Burganlage vermutet. Bei Bauarbeiten für eine neue Trebelbrücke im Jahr 2010 traf man auf die Reste einer hölzernen Kastenkonstruktion, die man als Teil einer Slawenburg aus der mittel- bis spätslawischen Zeit (800 bis 1200) deutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich der Stadt befindet sich ebenfalls ein großer slawischer Burgwall, die so genannte „Castellanei“. Es sind Reste eines obertägig weitgehend zerstörten, ursprünglich mehrgliedrigen Burgwalles, bei dem es sich vielleicht um die Hauptburg des früheren Landes Tribsees (Tribuzes) handelt. Bei einer Urkunde von 1136 war eine Skizze dieser Burganlage vorhanden, die bei [[Karl Friedrich Wilhelm Hasselbach|Hasselbach]] 1849 modernisiert wiedergegeben wurde. Durch die wenigen Funde ist die Anlage nicht sicher genauer zu datieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kunkel-1932, Corpus-1988, Hasselbach-1849 und [[Messtischblatt|MTB]] 1880&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt dürfte sich aus dem Slawischen von &amp;#039;&amp;#039;treb&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;trebez&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: „trzebiez“) gleich &amp;#039;&amp;#039;Gereut, Rodung&amp;#039;&amp;#039; ableiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
995 benannte der [[Annalen|Annalist]] von [[St. Gallen]] die &amp;#039;&amp;#039;Tribeden&amp;#039;&amp;#039; als Stammesnamen in dem Gebiet. Die Landschaft Tribsees wurde erstmals 1136 urkundlich erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Conrad (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln/Wien 1970, Nr.&amp;amp;nbsp;27.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Burg Tribsees erstmals 1140.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Conrad (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Pommersches Urkundenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln/Wien 1970, Nr.&amp;amp;nbsp;30.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1241 wurde in Lübeck das &amp;#039;&amp;#039;Tribseeser Scheffelmaß&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Von 1245 bis 1456 besaß das [[Kloster Neuenkamp]] das Patronat über die Kirche von Tribsees. 1285 erfolgte die Bestätigung des [[Lübisches Recht|Lübischen Stadtrechts]] durch Fürst [[Wizlaw II.]] von Rügen, doch trat Tribsees bereits zuvor in einer Urkunde von 1267 als deutsche Stadt auf; der Rat schloss mit Stralsund einen Vergleich über die Anerkennung gegenseitiger Zeugnisse und bekräftigte ihn mit dem Stadtsiegel. Tribsees war nach Stralsund und Barth der bevorzugte Aufenthaltsort der Fürsten von Rügen, wie die von ihnen ausgestellten Urkunden zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Hamel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden der Fürsten von Rügen. Beurkundungsorte und Register der Beurkundungszeugen als Beitrag zur Geschichte des Fürstentums Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2022 (Veröff. des Stadtarchivs Barth, Band 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Infolge des [[Rügischer Erbfolgekrieg|Ersten Rügischen Erbfolgekrieges]] kam Tribsees 1328 an [[Mecklenburg]], das es erst 1355 nach dem [[Rügischer Erbfolgekrieg|Zweiten Rügischen Erbfolgekrieg]] an [[Pommern-Wolgast]] als Erbe der 1325 ausgestorbenen Fürsten von Rügen zurückgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tribsees war ein wichtiger Grenzübergang nach Westen; in der am Ostrand der Stadt gelegenen Burg amtierte ein herzoglicher [[Vogt]], später Amtshauptmann, der seit dem Ende des 15. Jahrhunderts auch die benachbarte Vogtei [[Grimmen]] mit verwaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der Amtshauptleute von 1483 bis 1634/38 bei [[Dirk Schleinert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gutswirtschaft im Herzogtum Pommern-Wolgast im 16. und frühen 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Köln / Weimar / Wien 2001, S.&amp;amp;nbsp;286&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Kataster von 1624 zählte die Stadt Tribsees 87 ganze und 71 halbe Erben.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Stralsund, Rep. 13, Nr. 1595.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Tribsees als Grenzort stärker befestigt und später von [[Wallenstein]] besetzt. Nach Ende des Krieges gehörte Tribsees zu [[Schwedisch-Pommern]]. Im Jahr 1702 brannte die Stadt fast vollständig ab. Zur Unterstützung des Wiederaufbaus wurde eine allgemeine [[Kollekte]] im Königreich Schweden veranstaltet, 1706 gab es in der Stadt bereits wieder 58 Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 18. Jahrhunderts hatte die Stadt etwas über 1000 Einwohner. Nach dem [[Wiener Kongress]] von 1815 wurde Tribsees, wie das ganze frühere Schwedisch-Pommern, preußisch. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz erfolgte 1895 mit der Einweihung der [[Bahnstrecke Velgast–Tribsees/Franzburg|Franzburger Südbahn]] nach [[Velgast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele andere Städte trieb die [[Weltwirtschaftskrise]] Tribsees 1931 in die Zahlungsunfähigkeit. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], noch kurz vor Kriegsende, sprengten SS-Verbände die Eisenbahnbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten gab es in Tribsees u.&amp;amp;nbsp;a. folgende Betriebe: [[Volkseigener Betrieb|VEB (K)]] Bau Tribsees, VEB Pumpenreparaturen Oschersleben, Betriebsteil Tribsees, VEB Möbelwerk Tribsees, Konsum Mineralwasserfabrik Tribsees, LPG Pflanzenbau / LPG Tierproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde Tribsees, ungewöhnlich für eine so kleine Stadt, Modellstadt der [[Städtebauförderung]] in den neuen Ländern. Der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] der Landstadt an der Trebel wurde saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königliches Hauptzollamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tribsees war von 1821 bis 1827 Sitz des Nebensteueramtes des Hauptzollamtes Greifswald. Mit der Neuorganisation der bestehenden Hauptzollämter Greifswald, Stralsund und Wolgast wurde in Tribsees ein viertes Hauptzollamt etabliert. Es war das einzige Festlandhauptzollamt und seine Gründung ein Hinweis auf den immer umfangreicher werdenden Warenaustausch mit dem mecklenburgischen Herrschaftsgebiet. Mit Inkrafttreten des Norddeutschen Bundes 1867 erübrigten sich die Aufgaben dieses Hauptzollamtes. So wurden die Gebäude am Markt der Stadt Tribsees 1869 per Auktion veräußert und der Betrieb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landsdorf ===&lt;br /&gt;
Der Name [[Landsdorf]] könnte auf die Zugehörigkeit zum Lande verweisen, also unmittelbar auf den Besitz der Pommernherzöge (die sogenannten herzoglichen [[Kammergut|Tafelgüter]]), oder sich aus einer über die Jahrhunderte verkürzten Version des Dorfnamens Lambrechtsdorf ableiten. Bereits in einer Urkunde vom 1. Februar 1285 verkauft Wizlaw II., Fürst zu Rügen, dem Kloster Neuenkamp 1 Hufe des Dorfes Lambrectesdorp / Lambrechtesdorp (PUB Bd. 2 Abt. 2. 1278–1286). Am 18. Januar 1301 gestattet Wizlaw III., Fürst zu Rügen, dem Kloster Neuenkamp zwei weitere Hufen in Lambrechtesdorp zu erwerben (PUB Bd. IV. 1301–1310). Auf Kartenwerken des 16. Jahrhunderts findet sich besagtes Dorf Lambrechtsdorf. Karten des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hingegen geben dann den Ortsnamen Lambsdorf oder Landsdorf wieder. Im 16. Jahrhundert hielt auch die Familie [[Behr (Adelsgeschlecht)|von Behr]] ritterschaftliche Anteile an den [[Kammergut|Gesamthufen]] des Gutes. Im frühen 18. Jahrhundert lässt sich die Familie von Beringe nachweisen, die 1822 die letzten Domanialhufen erwarb. 1834&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Molkentin |Titel=Stadtgeschichte(n) Tribsees – Eine Stadt wird preußisch! |Auflage=1. |Verlag= |Ort= |Datum=2015 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verpachteten sie das etwa 650 Hektar umfassende Gut an einen Herrn J. Holtz. 1854 trat Herr F. Wüstenberg in das Pachtverhältnis mit den von Beringe ein. Im Jahre 1862 wurde Herr A. Eggert Pächter dieses Gutes. 1879 wird die Familie von Beringe noch als Eigentümer im Güteradressbuch erwähnt. 1888 wird Herr A. Eggert als Besitzer des Gutes in den Unterlagen geführt. Dieser veräußerte es dann 1905 an Herrn F. Hahn, der das Gut bis zu seiner Enteignung 1945 besaß. Das [[Neoklassizismus (Bildende Kunst)|neoklassizistische]] Gutshaus von nach 1862, mit einem Nord/Ost-Flügel von nach 1905, war nach 1945 sowjetische [[Kommandantur]], dann Flüchtlingsunterkunft bzw. Wohnhaus mit Gaststätte und [[Konsum (Handelskette)|Konsum]]. Es wurde 2001 Ferienhaus. Der Gutspark ist gut erhalten und wurde zu seinem Zustand vor 1945 noch erweitert; dafür sind aber die umfangreichen Gutsgebäude verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rekentin ===&lt;br /&gt;
Das Gut [[Rekentin]] war u.&amp;amp;nbsp;a. im Besitz der Familien de Rekentin (1255–1653),&amp;lt;ref&amp;gt;Am 15. Februar 1653 verkaufte Christoff Rekentin sein Gut Rekentin an den schwedischen Buchhalter Olaff Persohn Feldberg (Stadtarchiv Stralsund, Städtische Urkunden, Nr. 2399).&amp;lt;/ref&amp;gt; von Peterswald (ab 1756), von [[Behr (Adelsgeschlecht)|Behr]]-Negendanks (19. Jahrhundert), Westphal (ab 1859), von [[Bassewitz]] (ab 1881) und von Calließ (ab 1890); 1908 wurde das Gut aufgesiedelt. Das [[Klassizismus|klassizistische]] Gutshaus stammt aus der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Gutshaus, Gutsanlage und Park sind noch weitestgehend erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stremlow ===&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer in [[Stremlow]] waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Pommernherzöge und –&amp;amp;nbsp;zum geringeren Teil&amp;amp;nbsp;– das [[Kloster Neuenkamp]] sowie die Familie Adam Behr (ab 1591, möglicherweise schon seit dem 13. Jahrhundert). Dem Georg von Behr nahm der schwedische Feldmarschall Johan Baner 1638 das Gut und schenkte es Oberst Hans [[Wachtmeister (Adelsgeschlecht)|Wachtmeister]]. 1815 kaufte es Oberst Gustav Bernhard von [[Hennigs (Adelsgeschlecht)|Hennigs]] und 1883 Georg von [[Bülow (Adelsgeschlecht)|Bülow]] (1883–1945, 650 Hektar) für 650.000 Mark. Seit 1918 war bis 1945 Herbert von Bülow der Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutshaus stammte von nach 1883; es war –&amp;amp;nbsp;durch Brand beschädigt&amp;amp;nbsp;– nach 1945 Flüchtlingsunterkunft, später Verwaltungssitz der [[Maschinen-Traktoren-Station]] (MTS), dann der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]], außerdem war im Haus eine Konsum-Verkaufsstelle. Eigentümer wurde dann der [[Maschinen-Traktoren-Station|Kreisbetrieb für Landtechnik]] (KFL), der in den Wirtschaftsgebäuden des Gutes etabliert war. In den 1970er Jahren wurde das Haus geräumt und stand danach leer. Der KFL ließ das Gutshaus 1988 wegen nicht reparabler Baumängel und Schäden abreißen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckhard Oberdörfer: &amp;#039;&amp;#039;Nordvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 2002, ISBN 3-86108-480-5, S. 145–146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 etablierte sich im ehemaligen Gutsareal der „Strukturförderverein Trebeltal“. Dieser richtete in den Gebäuden Werkstätten für [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme|ABM]]-Projekte ein. So wurde eine Heimatstube, eine landwirtschaftliche Gerätesammlung, eine Steinofen-Brotbäckerei, ein Streichelzoo, ein Biker-Hotel und eine Slawensiedlung mit Blockhäusern, Viehställen, Brennofen und Teerschwelerei aufgebaut. Park und Dorfgelände wurden restauriert und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen des Dorfes ist eine alte Eiche mit einem Storchennest oben auf dem Stumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Landsdorf wurde am 1. Juli 1950, der Nachbarort Siemersdorf am 13. Juni 1999 nach Tribsees eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis- und Amtszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Tribsees war von 1818 bis 1945 Teil des preußischen [[Landkreis Grimmen|Landkreises Grimmen]] in der [[Provinz Pommern]], bis 1932 im [[Regierungsbezirk Stralsund]], danach im [[Regierungsbezirk Stettin]]. Ab 1945 gehörte der Kreis Grimmen zum neu gebildeten Land Mecklenburg-Vorpommern (ab 1947 [[Land Mecklenburg|Mecklenburg]]). Von 1952 bis 1994 war Tribsees eine von drei Städten im [[Kreis Stralsund-Land|Kreis Stralsund]] des [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Rostock|Bezirks Rostock]] (ab 1990 im Land Mecklenburg-Vorpommern). Ab der [[Kreisreform Mecklenburg-Vorpommern 1994|Kreisgebietsreform 1994]] gehörte die Stadt zum [[Landkreis Nordvorpommern]], seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] ist sie Teil des [[Landkreis Vorpommern-Rügen|Landkreises Vorpommern-Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 bildete Tribsees zusammen mit den Gemeinden [[Drechow]], [[Hugoldsdorf]] und [[Siemersdorf]] das [[Amt Tribsees]]. Am 15. Februar 2004 fusionierten die Ämter Tribsees und [[Amt Bad Sülze|Bad Sülze]] sowie die Gemeinden [[Deyelsdorf]], [[Grammendorf]] und [[Gransebieth]] zum [[Amt Recknitz-Trebeltal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830 || 1.836&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || 3.692&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://stadt.tribsees.kreis-grimmen.de/ |text=stadt.tribsees.kreis-grimmen.de |wayback=20170116212553 |archiv-bot=2023-01-24 00:23:11 InternetArchiveBot}} &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1932&amp;#039;&amp;#039;. Preußisches Statistisches Landesamt, Berlin 1932, S.&amp;amp;nbsp;32&amp;lt;/ref&amp;gt; || 3.168&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ortslexikon der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 1971, Stand 1. Januar 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 4.264&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3.194&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3.044&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3.374&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2.630&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2.732&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2.598&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2.623&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2.529&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2.566&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2.506&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1990: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AmtsverwaltungTribsees.JPG|mini|[[Rathaus Tribsees|Rathaus]] (Sitz des Bürgermeisters und der Amtsverwaltung)]]&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtvertretung]] von Tribsees besteht aus 12 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,2 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/14b8cc7fee694abf4569d7ed8876fb9961216/SV_Tribsees.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt; 2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/f984e7003314d15197a30d239df47b0161216/tribsees_sv___bgm.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB) &amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt; 2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt; 2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt; 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Freie Wählergemeinschaft „Wir für Tribsees“ (FWG) || 48,0 % || 6 || || 43,7 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 40,7 % || 5 || || 43,1 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Heimat ist Tribsees (HiT) || – || – || || 13,2 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerber Jörg Kühnhold || {{0}}7,9 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerber Enrico Braun || {{0}}3,4 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* bis 2009: Lothar Schimmelpfennig&lt;br /&gt;
* 2009–2019: Thomas Molkentin (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Grimmen/Nordvorpommern/Drei-Tribseeser-wollen-Buergermeister-werden |text=&amp;#039;&amp;#039;Drei Tribseeser wollen Bürgermeister werden.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20200303100324 |archiv-bot=2024-06-01 03:46:20 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: Bernhard Zieris (Wir für Tribsees)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zieris wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 54,7 Prozent der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/f984e7003314d15197a30d239df47b0161216/tribsees_sv___bgm.pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB) &amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 9. Juni 2024 mit 78,8 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/14b8cc7fee694abf4569d7ed8876fb9961216/Bgm_Tribsees.pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024] (PDF; 0,1&amp;amp;nbsp;MB) &amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtsdauer beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3).] landesrecht-mv.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Tribsees (bis 2000).png|mini|125px|Altes Wappen von Tribsees bis 2000]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 20. Juni 2000 durch das Innenministerium bestätigt und unter der Nr. 210 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber eine rote Burg mit Zinnemauer und drei offenen Toren, zwei Seitentürmen mit Spitzdächern und Knäufen sowie einem gezinnten Mittelturm, aus dem ein gold bewehrter roter Greif aufwächst, in den Fängen einen goldenen Fahnenstock mit einer dreilätzigen Lehnfahne haltend, die im goldenen Feld einen schreitenden, rotgezungten, blauen Löwen zeigt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 von dem [[Schwerin]]er Heraldiker [[Heinz Kippnick]] neu gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist gleichmäßig längsgestreift von Rot und Silber (Weiß); in der Mitte liegt, auf jeweils zwei Drittel des roten und silbernen (weißen) Streifen übergreifend, das Stadtwappen. Die Länge des Flaggentuches verhält sich zur Höhe wie 5:3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Tribsees}}&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tribsees.jpg|mini|Tribsees]]&lt;br /&gt;
* Altstadt mit der zentralen [[Karl-Marx-Straße (Tribsees)|Karl-Marx-Straße]]&lt;br /&gt;
* [[St.-Thomas-Kirche (Tribsees)|St.-Thomas-Kirche]], [[Backsteingotik]], 13./15. Jahrhundert, benannt nach dem Erzbischof von [[Canterbury]] [[Thomas Becket]]&lt;br /&gt;
* [[Mühlentor (Tribsees)|Mühlentor]], Backsteingotik, 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Steintor (Tribsees)|Steintor]], Backsteingotik, 13. Jahrhundert, mit Heimatmuseum&lt;br /&gt;
* [[Rathaus Tribsees]] von 1884&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Postamt Tribsees]] vom Ende des 19. Jahrhunderts, Vor dem Steintor 5&lt;br /&gt;
* Geburtshaus des Malers [[Louis Douzette]], Knochenhauerstraße 8&lt;br /&gt;
* Geburtshaus des Heimatdichters und Ehrenbürgers [[Heinrich Bandlow]], Knochenhauerstraße 7&lt;br /&gt;
* [[Vorpommersches Kartoffelmuseum]] Tribsees von 2000, Kirchplatz&lt;br /&gt;
* Gedenkstele für die Opfer der Kriege und zum Gedenken an die [[Widerstandskämpfer]] gegen den [[Faschismus]] im Park in der Clara-Zetkin-Straße, aus den 1970er Jahren&lt;br /&gt;
* Gutshaus Landsdorf, [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|neoklassizistischer]] Bau von nach 1862 mit Nord/Ost-Flügel von nach 1905&lt;br /&gt;
* Grenztalmoorbrücke der Autobahn [[Bundesautobahn 20|A 20]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Tribsees Thomaskirche 1.jpg|Thomaskirche&lt;br /&gt;
   Tribsees Mühlentor.JPG|Mühlentor&lt;br /&gt;
   Tribsees Steintor.JPG|Steintor&lt;br /&gt;
   Tribsees Hauptstr Steintor.jpg|Hauptstraße mit Steintor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünanlagen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
* Gutspark Stremlow&lt;br /&gt;
* Turmhügel Stremlow&lt;br /&gt;
* Slawensiedlung mit Blockhäusern, Ställen, Einzäunungen, Brennofen, Teerschwelerei&lt;br /&gt;
* Gutspark Rekentin&lt;br /&gt;
* Grenztalmoor westlich von Tribsees mit zahlreichen Torfstichen des 18. bis 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Stremlow-99-11-0001.jpg|Dorfstraße Stremlow mit Storchenbaum&lt;br /&gt;
   Stremlow-99-11-0012.jpg|Slawensiedlung Stremlow&lt;br /&gt;
   Stremlow-99-11-0019.jpg|Heimatstube Stremlow&lt;br /&gt;
   Stremlow-99-11-0003.jpg|Stremlow: Ausstellung landwirtschaftlicher Geräte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tribsees Bahnhof 2014-05-25 230.JPG|mini|Bahnhof Tribsees]]&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die Stadt ist vor allem landwirtschaftlich geprägt. In Tribsees und vereinzelt in den Ortsteilen gibt es Gewerbeansiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Tribsees liegt an den [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern|Landesstraßen]] L 19 zwischen [[Bad Sülze]] und Grimmen und L 192 nach [[Franzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BAB20 Trebeltalbrücke 2017-10-11-2.jpg|mini|Versackung an der A 20]]&lt;br /&gt;
Im Süden der Stadt verläuft die Autobahn [[Bundesautobahn 20|A 20]] von Rostock über [[Neubrandenburg]] zum [[Autobahndreieck Uckermark]]. Da bei Tribsees die [[Gründung (Bauwesen)|Gründung]] der Autobahn versagte, begann diese Ende 2017 großflächig abzusacken und musste in beide Richtungen gesperrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000073870808/Loch-in-deutscher-Autobahn-auf-95-Meter-Laenge-angewachsen |titel=Loch in deutscher Autobahn auf 95 Meter Länge angewachsen |werk=derstandard.at |datum=2018-02-08 |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 11.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018 wurde der Verkehr über eine Behelfsbrücke geführt, womit keine Umleitung mehr erforderlich war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/A20-Loch-Behelfsbruecke-wird-heute-freigegeben,tribsees188.html |titel=A20-Loch: Die Behelfsbrücke ist freigegeben |werk=ndr.de |datum=2018-12-12 |abruf=2019-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2019 begannen die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der Strecke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Baustart-fuer-neue-A20-Bruecke-bei-Tribsees-,autobahn2782.html |wayback=20190819101324 |text=&amp;#039;&amp;#039;Baustart für neue A20-Brücke bei Tribsees&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;ndr.de&amp;#039;&amp;#039;, Norddeutscher Rundfunk, Meldung vom 19. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 2023 konnte die Autobahn erstmals wieder in voller Breite genutzt werden. Für den umfangreiche Neuaufbau auf dem moorigen Untergrund mussten bis zu diesem Zeitpunkt rund 180 Millionen Euro aufgewendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/A20-bei-Tribsees-auf-voller-Breite-wieder-freigegeben,autobahn3426.html |titel=A20 bei Tribsees auf voller Breite wieder freigegeben |hrsg=Norddeutscher Rundfunk, Hamburg |datum=2023-06-29 |abruf=2025-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Zuschlag |url=https://taz.de/Eingebrochene-Kuestenautobahn/!5969256/ |titel=Auf ein Neues im Moor |werk=taz.de |hrsg=taz Verlags und Vertriebs GmbH, Berlin |datum=2023-11-11 |abruf=2025-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nacharbeiten zogen sich noch bis zum März 2024 hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Winfried Wagner |url=https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/a20-grossbaustelle-sorgt-den-ganzen-sommer-fuer-staugefahr-gen-ostsee-2255324 |titel=A20-Großbaustelle sorgt den ganzen Sommer für Staugefahr gen Ostsee |werk=Nordkurier |hrsg=Nordkurier Mediengruppe GmbH &amp;amp; Co. KG, Neubrandenburg |datum=2024-02-07 |abruf=2025-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tribsees besitzt seit Stilllegung der Verbindung nach [[Bahnhof Velgast|Velgast]] im Jahr 1995 keinen Eisenbahnanschluss mehr. Der [[Bahnhof Tribsees]] war einst Ausgangspunkt von Bahnstrecken [[Bahnstrecke Rostock–Tribsees/Tessin|nach Rostock]], [[Bahnstrecke Velgast–Tribsees/Franzburg|nach Velgast]], [[Bahnstrecke Stralsund–Tribsees|nach Stralsund]] und [[Bahnstrecke Greifswald–Grimmen–Tribsees|nach Greifswald]]. Das unter [[Denkmalschutz]] stehende Gebäude wird heute als Wohnhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tribsees liegt am historischen Ostseezweig [[Via Baltica (Pilgerweg)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jakobswege-norddeutschland.de/43360/55001.html Via Baltica – Der Baltisch-Westfälische Weg]&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Jakobsweg]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kunden.kulturlandschaft-informatik.de/jakobswege/ Virtuelle Karte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Trebel]] befindet sich ein Wasserwanderrastplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* [[Rathaus Tribsees]] mit der Amtsverwaltung&lt;br /&gt;
* Regionale Schule mit Grundschule Recknitz-Trebeltal, Karl-Worm-Str. 2&lt;br /&gt;
* [[Heimatmuseum Tribsees]], Am Kirchplatz 7&lt;br /&gt;
* Stadtbibliothek Tribsees, Am Kirchplatz 7&lt;br /&gt;
* Vorpommersches Kartoffelmuseum, Am Kirchplatz 7&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte &amp;#039;&amp;#039;Trebelforscher&amp;#039;&amp;#039;, Verbindungsweg 1a&lt;br /&gt;
* Jugendtreff, Vor dem Steintor 4&lt;br /&gt;
* AWO Senioreneinrichtungen, Verbindungsweg 33/35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bandlow]] (1855–1933), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 1996: Karl Worm (1911–1999), Heimatforscher und Stadtchronist&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-tribsees.de/index.php/home/wissenswertes Karl Worm.] stadt-tribsees.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: [[Johann Joachim Spalding]] (1714–1804), Theologe, zum 300. Geburtstag&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Grimmen/Spalding-soll-Ehrenbuerger-werden2 |text=&amp;#039;&amp;#039;Spalding soll Ehrenbürger werden.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20200303114412 |archiv-bot=2024-06-01 03:46:20 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;Ostsee-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 25. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* Johann Joachim Spalding (1714–1804), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Andreas Stroth]] (1750–1785), Altphilologe und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Louis Douzette]] (1834–1924), Maler&lt;br /&gt;
* [[Victor von Hennigs]] (1848–1930), Generalleutnant, in Stremlow geboren&lt;br /&gt;
* [[Waldemar von Hennigs]] (1849–1917), Generalleutnant, in Stremlow geboren&lt;br /&gt;
* [[Karl Behrens (Bergrat)|Karl Behrens]] (1854–1906), Ingenieur und Unternehmer&lt;br /&gt;
* Heinrich Bandlow (1855–1933), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Graf von Hardenberg]] (1902–1980), Diplomat, in Stremlow geboren&lt;br /&gt;
* [[Gerd Alpermann]] (1905–2001), Theologe und Genealoge&lt;br /&gt;
* [[Manfred Bleskin]] (1949–2014), Journalist und Fernsehmoderator, in Landsdorf geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Tribsees verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Ludolf von Bülow]] (um 1275–1339), [[Archidiakon]] an der St.-Thomas-Kirche in Tribsees&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Friedrich Mönnich]] (1741–1800), Mathematiker, in Tribsees aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Friedrich Haker]] (1823–1907), Kaufmann, in Tribsees aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Fritz von Hennigs]] (1863–1919), [[Kirchenpatronat|Patronatsherr]] der St.-Thomas-Kirche in Tribsees&lt;br /&gt;
* Karl Worm (1911–1999), Heimatforscher und Stadtchronist&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Dallmann]] (1926–2022), Pastor in Tribsees&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tribsees&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. [[Erich Keyser]], Bd. 1: Der Nordosten, Stuttgart-Berlin 1939, S. 254–255. &lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Gustav Kratz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1865&lt;br /&gt;
   |Seiten=524–528&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=g2sRAAAAYAAJ |Seite=PA524 |Linktext=Volltext |KeinText=1}}}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bahr (Historiker)|Ernst Bahr]], Klaus Conrad: &amp;#039;&amp;#039;Tribsees.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helge Bei der Wieden]], [[Roderich Schmidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburg/Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Kröner, Stuttgart 1996, ISBN 3-520-31501-7, S.&amp;amp;nbsp;305&amp;amp;nbsp;f. (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 315).&lt;br /&gt;
* Andreas Neumerkel: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Stadt an der Trebel mit bewegter Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/2010, {{ISSN|0032-4167}}, S.&amp;amp;nbsp;6–8.&lt;br /&gt;
* [[Haik Thomas Porada]], [[Dirk Schleinert]], &amp;#039;&amp;#039;Burg, Archidiakonat, Schloß und Amt Tribsees. Die zentralörtlichen Funktionen einer pommerschen Stadt in Mittelalter und Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, in: Haik Thomas Porada, Wolfgang Schmidt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kirchliches Leben zwischen Trebel und Strelasund. Beiträge zur Geschichte des Kirchspiels und der Synode Grimmen&amp;#039;&amp;#039;, Kiel 2019, S. 379–412.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Tribesees |Band=13 |Seite=117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-tribsees.de/ Offizielle Homepage der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Rügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4283782-0|VIAF=243562140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 13. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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