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	<title>Triboker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:30:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lieferung: k</title>
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		<updated>2023-12-01T09:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Europa Germanen 50 n Chr.svg|mini|300px|Karte der germanischen Stämme um 50 n. Chr. (ohne Skandinavien)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triboker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein Volksstamm, der spätestens um das Jahr 70 v.&amp;amp;nbsp;Chr. im Gebiet am [[Rhein]] um [[Straßburg]] und [[Haguenau]] ansässig war. Ab wann genau dieser Volksstamm dort sesshaft wurde, ist nicht sicher zu belegen. Die Triboker betrieben in ihrem Siedlungsraum Vieh- und Ackerwirtschaft sowie Eisenverhüttung und Steinabbau. Nach ihnen wurde die [[Civitas Tribocorum]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Nennungen bei Caesar und Tacitus ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Triboker&amp;#039;&amp;#039; werden erstmals von dem römischen Feldherrn und Autor [[Gaius Iulius Caesar]] in &amp;#039;&amp;#039;[[De Bello Gallico]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, seinem Bericht über seine Kriege in [[Gallien]]. Um das Jahr 70 v.&amp;amp;nbsp;Chr. waren unter Führung des germanischen Fürsten [[Ariovist]] auf der Suche nach neuem Siedlungsgebiet verschiedene Volksstämme ins Gebiet der Gallier eingedrungen. Die unter dem Protektorat des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]] stehenden Gallier baten, so Caesar, Rom um Hilfe. Caesar nennt die &amp;#039;&amp;#039;Triboker&amp;#039;&amp;#039; dann unter den sieben Stämmen, die er in einer [[Schlacht im Elsass|Schlacht am Rhein]] im Jahr 58 v.&amp;amp;nbsp;Chr. besiegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Caesar, &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; [http://www.thelatinlibrary.com/caesar/gall1.shtml#1 1, 51–54].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der römische Historiker und Senator [[Tacitus]] greift am Ende des 1. Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. auf den von ihm &amp;#039;&amp;#039;hoher Gewährsmann&amp;#039;&amp;#039; genannten Caesar zurück und erwähnt in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Triboker&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039; 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Germanen oder Kelten ==&lt;br /&gt;
Caesar bezeichnet die sieben Volksstämme der Schlacht am Rhein als Germanen.&amp;lt;ref&amp;gt;Caesar, &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; 1, 51: &amp;#039;&amp;#039;Germani suas copias castris eduxerunt generatimque constituerunt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den &amp;#039;&amp;#039;Tribokern&amp;#039;&amp;#039; nennt Caesar in seinem Kriegsbericht noch die [[Haruder]], [[Markomannen]], [[Vangionen]], [[Nemeter]], [[Sedusier]] und [[Sueben]]. Heute wird angenommen, dass bestimmte der aufgezählten Stämme wie die Nemeter ursprünglich Kelten waren, die sich vor der Schlacht in germanischem Siedlungsgebiet niedergelassen und sich dann der Führung des germanischen Fürsten Ariovist angeschlossen hätten. Über die ethnische Zugehörigkeit der Stämme im rechtsrheinischen Vorfeld des Rheins ist im 1. Jahrhundert v. Chr. aufgrund der sogenannten „[[Helvetier-Einöde]]“ wenig bekannt. Die Ansiedlung im Reichsgebiet fand vermutlich erst zur Regierungszeit des [[Augustus]] statt. Hinweise bei Caesar selbst&amp;lt;ref&amp;gt;Caesar, &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; 4, 10 und 6, 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehören zu den „geographischen Exkursen“, die wohl frühestens in augusteischer Zeit in das Werk eingefügt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Nesselhauf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Besiedlung der Oberrheinlande in röm. Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Fundberichte&amp;#039;&amp;#039; 19, 1951, S.&amp;amp;nbsp;71–85; Gertrud Lenz-Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;Lopodunum III: Die neckarswebische Siedlung und Villa rustica im Gewann „Ziegelscheuer“: eine Untersuchung zur Besiedlungsgeschichte der Oberrheingermanen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2003, S.&amp;amp;nbsp;21 mit weiteren Quellen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlicher ist neben einer indirekten Erwähnung des Geographen [[Strabon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Strabon 7, 1, 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; die eigene Bekundung Caesars, nach der Niederlage des Ariovist seien alle Sueben über den Rhein geflohen.&amp;lt;ref&amp;gt;Caesar, &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; 1, 53–54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahme am Aufstand der Treverer ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Triboker&amp;#039;&amp;#039; schickten Kämpfer zu  [[Iulius Classicus]], Anführer der [[Treverer]] und [[Römisches Reich|römischer]] [[Usurpation|Usurpator]] im späten 1. Jahrhundert, der die Gründung eines [[Gallien|gallischen]] Imperiums durchsetzen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &amp;#039;&amp;#039;[[Historiae (Tacitus)|Historien]]&amp;#039;&amp;#039; [http://la.wikisource.org/wiki/Historiae_%28Tacitus%29_-_Liber_IV#LIX 4, 59].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach wenigen Monaten wurde dieser Aufstand gegen Rom durch [[Vespasian]]s Feldherrn [[Quintus Petilius Cerialis|Petilius Cerialis]] niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte im 4. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Der Siedlungsraum der &amp;#039;&amp;#039;Triboker&amp;#039;&amp;#039; wurde um 350 n. Chr.  durch den Einfall der [[Alamannen]]  verwüstet und dann 401 von (anderen) [[Germanen]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Much]]: &amp;#039;&amp;#039;Triboci&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der germanischen Althertumskunde&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Band 4, Karl J. Trübner, Straßburg 1918/1919, S. 361 ([https://archive.org/details/reallexikonderge04hoopuoft/page/360/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{RE|VI A,2|2405|2413|Triboci|Émile Linckenheld||[https://elexikon.ch/RE/VIA,2_2405.png Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Westgermanen&amp;#039;&amp;#039;. (Geschichte der deutschen Stämme bis zum Ausgang der Völkerwanderung). München 1938 (Neudruck 1970)&lt;br /&gt;
* {{DNP|12/1|794||Triboci|Franz Schön}}&lt;br /&gt;
* {{RGA|31|201|205|Triboker|[[Rainer Wiegels]], [[Stefan Zimmer]]}} ([https://www.degruyter.com/database/GAO/entry/RGA_5875/html?lang=de Digitalisat (kostenpflichtig)])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanischer Stamm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lieferung</name></author>
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