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	<title>Tribalismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Über-Blick am 21. März 2025 um 22:21 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tribalismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Lateinische Sprache|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tribus (Rom)|tribus]]&amp;#039;&amp;#039; = Stamm, [[Englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;tribalism&amp;#039;&amp;#039; = Stammeszugehörigkeit) steht in der [[Politikwissenschaft]] für Stammes-Denken, bzw. Stammes-Bewusstsein sowie eine stammesgebundene Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wissen.de/wortherkunft/tribalismus &amp;#039;&amp;#039;Tribalismus.&amp;#039;&amp;#039;] Wahrig Herkunftswörterbuch, abgerufen am 23. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Stammesgesellschaften ===&lt;br /&gt;
Tribale [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaften]] zeichnen sich durch [[Verwandtschaftsbeziehung]]en unter den [[Elite]]n, einen gemeinsamen Namen ([[Großfamilie]]n) sowie eine von der Gruppe geteilten Kultur und Tradition aus, nicht notwendig auch ein gemeinsames Territorium. Daraus kann eine politische oder religiöse Ordnung segmentierter [[Clan]]s hervorgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Leder: &amp;#039;&amp;#039;Gewalt der Ordnungen: Religiöses Recht, politische Herrschaft, tribale Ordnung.&amp;#039;&amp;#039; [[Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte]], Vorträge und Forschungen Bd. 80, 2015, S. 83–100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Lewis Henry Morgan]] fanden sich tribale Gesellschaften sowohl in den antiken Gesellschaften Europas (&amp;#039;&amp;#039;[[gens|Gentes]]&amp;#039;&amp;#039; der griechischen und römischen Antike) als auch bei den [[Indianer Nordamerikas|Indianern Nordamerikas]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft, tribale.&amp;#039;&amp;#039; Wirtschaftslexikon, abgerufen am 23. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Vine Deloria junior|Vine Deloria]] vom Volk der [[Dakota (Volk)|Dakota]] ist Tribalismus eine Art Gefühlszustand des „nicht alleine gelassen seins“, bei dem sich das Individuum sicher und aufgehoben fühlt. Tribalismus wird auch für afrikanische [[Stamm (Gesellschaftswissenschaften)|Stammesgesellschaften]] angenommen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Tribalismus &amp;#039;&amp;#039;Tribalismus, der.&amp;#039;&amp;#039;] duden.de, abgerufen am 23. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die Nachfahren der [[Beduinen]]stämme im [[Naher Osten|Nahen Osten]].&amp;lt;ref&amp;gt; Wolfgang Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Islamische Stammesgesellschaften. Tribale Identitäten im Vorderen Orient in sozialanthropologischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; [[Böhlau Verlag]], 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit sich tribale Gesellschaften durch eine klare Abgrenzung ihrer Identität gegenüber anderen Stämmen definieren ([[Ethnogenese]]), wird Tribalismus als der Bildung von [[Nationalstaat]]en hinderlich erachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Jürg Helbling: [https://www.soziopolis.de/krieg-und-allianz-in-tribalen-gesellschaften.html &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Allianz in tribalen Gesellschaften. Wie entstehen gewaltsame Konflikte zwischen Dörfern?&amp;#039;&amp;#039;] [[Soziopolis]], 28. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Faleh A. Jabar: [https://www.fr.de/politik/stamm-staat-11729987.html &amp;#039;&amp;#039;Der Stamm im Staat.&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Rundschau]], 18. Juli 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Schubert: [https://zeitgeschichte-online.de/themen/das-erbe-des-kolonialismus-oder-warum-es-afrika-keine-nationen-gibt &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Kolonialismus. Warum es in Afrika keine Nationen gibt.&amp;#039;&amp;#039;] [[Zeitgeschichte-online]], 1. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem besteht in tribalen Gesellschaften vielfach eine klare [[Hierarchie]], rechtliche und [[soziale Ungleichheit]] und mangelnde [[Politische Partizipation|politische Teilhabe]] unterprivilegierter Gruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Seel: [https://taz.de/Libyens-Diktator-Gaddafi/!5126117/ &amp;#039;&amp;#039;Libyens Diktator Gaddafi: Drei Säulen geschleift.&amp;#039;&amp;#039;] [[taz]], 22. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afrikanischer Kontinent ===&lt;br /&gt;
Die Begriffe Tribalismus und [[Volksstamm|Stamm]] sind durch die Kolonialzeit als Charakterisierung „primitiver“ Gesellschaften vorbelastet und werden heutzutage in der [[Ethnologie]] nicht mehr verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carola Lentz]]: &amp;#039;&amp;#039;„Tribalismus“ und Ethnizität in Afrika: ein Forschungsüberblick.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1994. ISBN 	3-86093-051-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Ethnologe-ueber-die-Staemme-in-Libyen/!5113493/ &amp;#039;&amp;#039;Ethnologe über die Stämme in Libyen: „Sie sind Politikprofis.“&amp;#039;&amp;#039;] [[taz]], 25. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufrechterhaltung der von den europäischen [[Kolonialmacht|Kolonialmächten]] ohne Rücksicht auf ethnische Einheiten gezogenen Landesgrenzen und die in unterschiedlichem Maße „modernisierte“ Geisteshaltung innerhalb der einzelnen Völker und Gesellschaften erschweren in vielen afrikanischen Staaten nach Erlangung der politischen Unabhängigkeit den nationalen Zusammenhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Schubert: [https://www.fes.de/index.php?eID=dumpFile&amp;amp;t=f&amp;amp;f=46897&amp;amp;token=f4ec12fbae0573a28b88868001db2b41ff37b8a3 &amp;#039;&amp;#039;Die kolonialen Wurzeln nachkolonialer Gewalt. Die Entstehung von Martial Tribes und politischer Ethnizität in Uganda.&amp;#039;&amp;#039;] [[Archiv für Sozialgeschichte]] 2008, S. 275–294.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Ole Frahm: [https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/209075/zentralisierung-und-foederalismus-in-afrika/ &amp;#039;&amp;#039;Zentralisierung und Föderalismus in Afrika.&amp;#039;&amp;#039;] 2. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Schubert: [https://zeitgeschichte-online.de/themen/das-erbe-des-kolonialismus-oder-warum-es-afrika-keine-nationen-gibt &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Kolonialismus – oder: Warum es in Afrika keine Nationen gibt.&amp;#039;&amp;#039;] [[Zeitgeschichte online]], 1. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Folge sind langwierige Konflikte wie im [[Biafra-Krieg]], dem [[Sezessionskrieg im Südsudan]], zwischen [[Xhosa (Volk)|Xhosa]] und [[Zulu (Ethnie)|Zulu]] in Südafrika bis hin zum [[Völkermord in Ruanda]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/fluch-des-kontinents-a-ed9cac11-0002-0001-0000-000013502197 &amp;#039;&amp;#039;Afrika: Fluch des Kontinents.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], 14. Oktober 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/wie-junge-kenianer-versuchen-den-tribalismus-zu-uberwinden-5545291.html &amp;#039;&amp;#039;Ostafrika: Wie junge Kenianer versuchen, den Tribalismus zu überwinden.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Tagesspiegel]], 5. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthropologen bezeichnen die vorkoloniale Struktur zudem als [[Akephalie|akephal]], was die Anerkennung einer zentralen politischen Autorität zusätzlich erschwert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Elwert]]: &amp;#039;&amp;#039;Traditionelle Sozialstrukturen Afrikas und die Chance der Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Udo Steinbach]], [[Volker Nienhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungszusammenarbeit in Kultur, Recht und Wirtschaft. Grundlagen und Erfahrungen aus Afrika und Nahost.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden 1995, S. 179–192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tribalismus heute ==&lt;br /&gt;
=== Politischer Tribalismus ===&lt;br /&gt;
Im angelsächsischen Sprachraum werden gegenwärtige politische oder allgemein gesellschaftliche Differenzen und Spaltungen als Tribalismus bezeichnet, so von Autoren wie [[Andrew Sullivan (Journalist)|Andrew Sullivan]] und [[Ezra Klein]]. Die „Stämme“, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Ostküste der Vereinigten Staaten#„Ostküsten-Establishment“ sowie antisemitisches Codewort|„Ostküstenelite“]] und das „[[Rust Belt]]-Proletariat“ grenzen sich als Milieu und [[Lagertheorie (Politik)|Lager]] voneinander ab und gelangen nicht zu (nationalen) Kompromissen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Amy Chua]]: [https://www.ipg-journal.de/regionen/global/artikel/alle-mal-stammstehen-2883/ &amp;#039;&amp;#039;Alle mal stammstehen! Warum wir politischen Tribalismus endlich ernst nehmen müssen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Internationale Politik und Gesellschaft]], 25. Juli 2018. Aus dem Englischen von Anne Emmert, abgerufen am 24. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sog. [[Identitätspolitik]] zersplittere die Gesellschaft in immer neue Kollektive, die für ihre [[Partikularismus|partikularen]] Gruppeninteressen kämpfen ([[Tribalisierung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Ackermann: [https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/artikel/detail/-/content/identitaerer-fundamentalismus &amp;#039;&amp;#039;Neutral geht gar nicht. Identitärer Fundamentalismus?&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Politische Meinung]], 10. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neutribalismus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Neutribalismus}}&lt;br /&gt;
Neutribalismus ist eine [[Politikwissenschaft|politikwissenschaftliche]] Bezeichnung für eine [[postmoderne]] [[Urbanität|urbane]] [[Subkultur]], die nicht auf Verwandtschaftsbeziehungen beruht, sondern auf einem freiwilligen Zusammenschluss ihrer Mitglieder. Der Begriff geht zurück auf den französischen [[Soziologie|Soziologen]] [[Michel Maffesoli]]. Aufgrund der wachsenden Verunsicherung durch den Wegfall von Institutionen und das Verschwinden einer klaren Gesellschaftsstruktur in Klassen und Schichten komme es zu einer Rückbesinnung auf [[Urgeschichte|archaische]] Muster der Vergemeinschaftung.&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Maffesoli: &amp;#039;&amp;#039;Le Temps des tribus. Le déclin de l’individualisme dans les sociétés de masse.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Philosophie]] und [[Sozialpsychologie]] wird der neue Tribalismus auch als [[Kommunitarismus]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heiner Keupp]]: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/kommunitarismus/7985 &amp;#039;&amp;#039;Kommunitarismus.&amp;#039;&amp;#039;] Lexikon der Psychologie, abgerufen am 24. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutribalistische Gemeinschaften entwickeln eine dem Tribalismus ähnliche Lebensform, erweitert um die Dimension digitaler Vernetzung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/wir-gesellschaft/neo-tribes/ &amp;#039;&amp;#039;Neo-Tribes.&amp;#039;&amp;#039;] Zukunftsinstitut, abgerufen am 24. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie können auf Dauer angelegt ([[Ökosiedlung]]) oder temporär begrenzt sein ([[Burning Man]] oder [[Fusion Festival]]) und zeichnen sich durch ein spezifisches [[Gruppenkohäsion|Zusammengehörigkeitsgefühl]] sowie bestimmte gemeinsame [[Ritual]]e aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald Hitzler, Anne Honer, Michaela Pfadenhauer, Michaela: &amp;#039;&amp;#039;Zur Einleitung: „Ärgerliche Gesellungsgebilde?“&amp;#039;&amp;#039; In: Dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Posttraditionale Gemeinschaften: Theoretische und ethnografische Erkundungen.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2008, S. 9–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische [[Kulturkritik]]er wie [[John Zerzan]] und [[Daniel Quinn]] verwenden das Wort Tribalismus für eine offene, egalitäre und kooperative Gemeinschaft, die sich von der kommunistischen [[Utopie]] in erster Linie durch ihre signifikant kleinere Größe der Lebensgemeinschaften unterscheidet. Neue Tribalisten betrachten ihr „Utopia“ als den natürlichen Lebenszustand des Menschen, der seit Jahrzehntausenden bewährt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Martin Marheinecke: [http://nornirsaett.de/mit-staemmen-ist-kein-staat-zu-machen-teil-4-die-neuen-staemme/ &amp;#039;&amp;#039;„Mit Stämmen ist kein Staat zu machen“ – Teil 4: Die neuen Stämme.&amp;#039;&amp;#039;] 30. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des „Neotribalismus“ ist unter Anhängern der [[Psytrance|Goatrance]]bewegung populär und lässt sich auch auf andere moderne [[Subkultur]]en übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess der Gruppenbildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Soziologie|Soziologen]] [[Ferdinand Tönnies]] zeichnet sich eine Gruppe im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zur &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; durch Vertrautheit, gemeinsame Interessen und Ziele, Wertvorstellungen und Rituale aus. Tribalismus ist danach eine Form des Lebens in Gemeinschaften. Der Begriff des &amp;#039;&amp;#039;digitalen Tribalismus&amp;#039;&amp;#039; wird auch für anonyme [[Online-Community|Usergruppen]] verwendet, die sich lediglich aufgrund ihres gemeinsamen Nutzerverhaltens als [[Gruppenkohäsion|zusammengehörig]] empfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Seemann]]: [https://www.internet-freiheit.de/digitaler-tribalismus-2/ &amp;#039;&amp;#039;Digitaler Tribalismus. Über die Unfreiheit sozialer Beziehungen im Internet.&amp;#039;&amp;#039;] Universität Köln, abgerufen am 23. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundsätzlich tribalistische Neigung des Menschen findet sich in modernen Gesellschaften in Form von Clubs, Vereinen und anderen [[Soziale Gruppe|sozialen Gruppen]], aber auch Gesellschaften und gemeinsamen kommerziellen Unternehmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lineage]]&lt;br /&gt;
* [[Ethnie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Omar Sahrai: &amp;#039;&amp;#039;Ethnizität, Widerstand und politische Legitimation in pashtunischen Stammesgebieten Afghanistans und Pakistans.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang-Verlag, 2018. ISBN 9783631773604. &lt;br /&gt;
* Mamadou Adama Sow: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150707202441/http://epu.ac.at/fileadmin/downloads/research/Sow.pdf Ethnozentrismus als Katalysator bestehender Konflikte in Afrika südlich der Sahara, am Beispiel der Unruhen in Côte d&amp;#039;Ivoire]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 57 Seiten, 523 KB) auf: [[European University Center for Peace Studies]] (EPU), Stadtschleining 2005.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Islamische Stammesgesellschaften. Tribale Identitäten im Vorderen Orient in sozialanthropologischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; [[Böhlau Verlag]], 2004. ISBN 3-205-77186-9. [https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/33069 &amp;#039;&amp;#039;PDF Viewer.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Jan-Georg Deutsch]], [[Albert Wirz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte in Afrika. Einführung in Probleme und Debatten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1997. [https://d-nb.info/1070048801/34 &amp;#039;&amp;#039;Volltext online.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Burkhard Ganzer: &amp;#039;&amp;#039;Camp, Sektion und Herrschaft in iranischen Stammesgesellschaften: Zu F. Barths Revision der Lineage-Theorie.&amp;#039;&amp;#039; [[Sociologus]] 1988, S. 35–54.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AfPAK. Grundlagen der Stammes- &amp;amp; Clanstruktur.&amp;#039;&amp;#039; Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA), Wien 2016, ISBN 978-3-903109-01-8, auf bfa.gv.at [https://www.bfa.gv.at/402/files/03_Berichte/AFGH_Stammes_undClanstruktur_Onlineversion_2016_07.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnosoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturideologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Beziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Über-Blick</name></author>
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