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	<title>Treynor-Quotient - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:45:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Treynor-Quotient&amp;diff=436009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DocHorst1705: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0 */</title>
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		<updated>2024-11-06T21:28:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treynor-Quotient&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treynor-Maß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treynor-Verhältnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt ({{enS|Treynor ratio}}), ist eine [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]], die das Verhältnis der Überschuss[[rendite]] zum [[Betafaktor]] und somit die [[Risikoprämie]] je Einheit des eingegangenen systematischen Risikos bemisst.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Trautmann: Investitionen: Bewertung, Auswahl und Risikomanagement. Springer-Verlag, 2007. S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kennzahl wurde von [[Jack Treynor]] 1965 im Rahmen von Arbeiten zum [[Capital Asset Pricing Model|Kapitalgutpreismodell]] (CAPM) vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formale Darstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Security market line of CAPM.svg|mini|Anlagen über bzw. unter der [[Wertpapierlinie]] sind überbewertet bzw. unterbewertet.]]&lt;br /&gt;
Die Kennzahl leitet sich aus der zentralen Gleichung des CAPM her, der [[Wertpapierlinie]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E[R_i] = r_f + \beta_i (E[R_M] - r_f) &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Finanzmarktgleichgewicht passt sich der gegenwärtige Preis eines Wertpapiers derart an, dass die erwartete Rendite die [[Risikofreier Zinssatz|risikolose Verzinsung]] um eine Risikoprämie übersteigt, die proportional mit dem Wertpapier-[[Betafaktor]] ansteigt. Diese Gleichung wird umgeformt und es ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;T_i \equiv E[R_M] - r_f = \frac{E[R_i] - r_f}{\beta_i} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei &amp;lt;math&amp;gt;R_i&amp;lt;/math&amp;gt; die Rendite des Portfolios, &amp;lt;math&amp;gt;r_f&amp;lt;/math&amp;gt; die Rendite der risikofreien Kapitalanlage und &amp;lt;math&amp;gt;\beta_i&amp;lt;/math&amp;gt; das Beta des Portfolios darstellt. Der Treynor-Quotient ist somit ein Maß für die erzielte Überschussrendite pro übernommener Einheit an nicht diversifizierbarem Risiko. Das [[Marktportfolio]] besitzt definitionsgemäß ein Beta von 1 und demnach ergibt sich der Treynor-Quotient direkt als Überschussrendite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nebenstehenden Abbildung sind zwei Wertpapiere außerhalb der Wertpapierlinie eingezeichnet. Der jeweilige Treynor-Quotient &amp;lt;math&amp;gt;\frac{E[R_i] - r_f}{\beta_i} &amp;lt;/math&amp;gt; entspricht der [[Steigung]] einer Linie durch diese Punkte (vgl. blaue gestrichelte Linien). Eine solche Gerade gibt alle &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt;-&amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt;-Kombinationen wieder, die Investoren durch Anlage in das Wertpapier zum risikolosen Zins realisieren können. Stehen zwei [[Portfolio]]s unter gleichen Rahmenbedingungen zur Auswahl, so erzielt das Portfolio mit dem größeren Treynor-Quotienten seine Rendite mit geringerem [[Systematisches Risiko|systematischen Risiko]]. Anders formuliert würde man zwischen zwei Portfolios mit identischem Betafaktor dasjenige wählen, dass die größere Überschussrendite erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Treynor-Quotienten benutzt der [[Sharpe-Quotient]] die [[Standardabweichung (Wahrscheinlichkeitstheorie)|Standardabweichung]] &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_i&amp;lt;/math&amp;gt; ([[Volatilität]]) statt des Betafaktors und misst somit das Gesamtrisiko, also neben dem systematischen Risiko auch das [[Unsystematisches Risiko|unsystematische Risiko]], das aus mangelhafter [[Diversifikation (Wirtschaft)|Diversifizierung]] des Portfolios erwächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleicht man zwei Portfolios, welche &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; aus Titeln desselben Markts bestehen, eignet sich der Sharpe-Quotient besser, da der [[Betafaktor]] des Treynor-Quotienten die Schwankungssensitivität eines Portfolios zum jeweiligen Markt ausdrückt. Der Sharpe-Quotient kann marktübergreifend angewendet werden, da die Berechnung über die Standardabweichung erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei Treynor-Quotient und Sharpe-Quotient um relative Risikomaße handelt, können beide für ein Ranking von Portfolios mit einem unterschiedlichen systematischen Risiko genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd R. Fischer |Titel=Performanceanalyse in der Praxis: Performancemaße, Attributionsanalyse, Global Investment Performance Standards |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2010 |Seiten=454–455}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein absolutes Beurteilungsmaß der Performance ist das [[Alphafaktor|Jensen-Alpha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffung der für den Treynor-Quotienten erforderlichen Betawerte ist oft problematisch. Aufgrund der schlechten Datenqualität ist eine solche Berechnung bei [[Hedgefonds]] sehr kompliziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter G. Kaiser |Titel=Hedgefonds: Entmystifizierung einer Anlageklasse; Strukturen, Chancen, Risiken |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2004 |Seiten=184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Treynor-Maß ist insgesamt der Kritik des CAPM unterworfen und auf dessen Prämissen angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=André Rutkis |Titel=Hedge-Fonds als Alternative Investments. Stilrichtungen, Risiken, Performance |Verlag=Frankfurt School Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jack L. Treynor |Titel=How to Rate Management of Investment Funds |Sammelwerk=Harvard Business Review |Band=43 |Nummer=1 |Datum=1965 |Seiten=63–75}} &lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Klaus Spremann |Titel=Portfoliomanagement |Verlag=De Oldenbourg Gruyter |Datum=2008 |ISBN=9783486587791}} Insbesondere Kapitel 11.2.3 auf S. 356ff.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marco Wilkens, Hendrik Scholz |Titel=Von der Treynor-Ratio zur Market Risk-Adjusted Performance |Sammelwerk=[[Finanz-Betrieb]] |Datum=1999 |Seiten=308–315 |Online=[http://www.wiwi.uni-augsburg.de/bwl/wilkens/downloads/paper_mw/treynor_1999.pdf bei uni-augsburg.de] |Format=PDF |KBytes=170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitalmarkttheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investitionskennzahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DocHorst1705</name></author>
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