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	<title>Tretzyklus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:57:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tretzyklus&amp;diff=377083&amp;oldid=prev</id>
		<title>79.224.12.25: /* Optimierung */ Im Grunde kann man diesen ganzen Quatsch streichen. Aber so stimmt es wenigstens einigermaßen.</title>
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		<updated>2025-04-15T10:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Optimierung: &lt;/span&gt; Im Grunde kann man diesen ganzen Quatsch streichen. Aber so stimmt es wenigstens einigermaßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tretzyklus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man im [[Radsport]] den Bewegungsablauf (die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tretbewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) im Verlaufe einer Kurbelumdrehung. Es handelt sich damit um die kleinste, in gleicher Form stetig wiederholte Bewegungseinheit beim [[Radfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliches ==&lt;br /&gt;
Der Tretzyklus erstreckt sich über eine volle Umdrehung um die [[Welle (Mechanik)|Tretlagerachse]] und wird in der Regel mit großer Wiederholungsanzahl kontinuierlich ausgeführt. Beim Aufsetzen des Fußes auf das Pedal entsteht eine Verbindung zwischen Tretkurbel und unterer [[Extremität]]. Zu unterscheiden sind &amp;#039;&amp;#039;Treten im Sitzen&amp;#039;&amp;#039; und Trettechniken, bei denen der Fahrer sich aus dem Sattel erhebt und „im Stehen“ fährt, wie beim sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wiegetritt&amp;#039;&amp;#039;. Bei Verwendung von sogenannten „Sicherheitspedalen“, die meist als [[Hakenpedal]] oder [[Klickpedal]] bezeichnet werden, ist der Schuh fest an die Pedale gekoppelt, so dass Kräfte in allen Richtungen auf das Pedal und die Tretkurbel ausgeübt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Gleichförmigkeit bei der Bewegungswiederholung eignet sich der Tretzyklus gut für eingehende Untersuchungen, etwa in der [[Biomechanik]]. &amp;#039;&amp;#039;Ziel&amp;#039;&amp;#039; der Untersuchungen ist meist die &amp;#039;&amp;#039;Ökonomisierung&amp;#039;&amp;#039; der Leistungserbringung, also die Erhöhung des [[Wirkungsgrad]]es der Tretbewegung. Untersuchungsgegenstand sind dabei die erbrachte Leistung sowie auftretende Momente und Kräfte. Eine Fokussierung auf die Kräfte führte zu einem Leitbild, das unter dem Namen „Runder Tritt“ bekannt ist. Ein Manko dieser Idealvorstellung ist, dass darin nicht die im Radsport letztlich wichtige Größe [[Leistung (Physik)|Leistung]] abgebildet wird. Eine Erklärung, wie die Muskelleistung auf den Antrieb übertragen wird, lässt sich daraus nicht ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phasen ==&lt;br /&gt;
Die Phasen des Tretzyklus sind Gegenstand umfangreicher Untersuchungen der Tretbewegung eines [[Radrennfahrer]]s. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kurve des Drehmoments über der Zeit und ihr typischer Verlauf in den vier Hauptsektoren des Tretzyklus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur besseren Verständlichkeit orientiert man sich bei der Abgrenzung der Phasen am Zifferblatt einer Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druckphase ===&lt;br /&gt;
Bei einem stehenden oder nicht allzu weit hinter dem [[Tretlager]] sitzenden Fahrer und einer Tretbewegung im [[Uhrzeigersinn]] findet der größte Krafteintrag in dem Bereich der Druckphase statt, die etwa von „halb zwei“ (45°) bis „halb fünf“ (135°) reicht. Je weiter der Fahrer hinter oder bei manchen [[Liegerad|Liegerädern]] letztlich sogar unter dem Tretlager sitzt, desto mehr verschiebt sich dieser Bereich entgegen dem Uhrzeigersinn. &amp;lt;!--Diese wirkt überwiegend senkrecht nach unten.  &amp;lt;&amp;lt; Nicht bei Liegerädern. --&amp;gt;Das [[Drehmoment]] bleibt über die gesamte &amp;#039;&amp;#039;Druckphase&amp;#039;&amp;#039; auf hohem Niveau&amp;lt;!-- , fällt aber gleichwohl in gewissem Umfang ab  &amp;lt;&amp;lt;  Etwas schwammige und unklare Aussage. Schließlich steigt das Drehmoment zunächst an, bevor es wieder abfällt. Besser streichen? --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugphase (Gleitphase) ===&lt;br /&gt;
Die Zugphase liegt bei einem Rennrad etwa zwischen „halb fünf“ (135°) und „halb acht“ (225°). In der Zugphase „gleitet“ der Fuß mit vergleichsweise geringem Krafteinsatz nach hinten –&amp;amp;nbsp;daher der alternative Ausdruck „Gleitphase“. Hierbei durchläuft der Fuß den unteren [[Totpunkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da im Radrennsport generell Pedale verwendet werden, die durch feste Fixierung (früher „Haken und Riemchen“, heute [[Klickpedale]]) in jeder Phase des Tretzyklus tangentiale Kraftentwicklung ermöglichen, ist es grundsätzlich auch in der Zugphase möglich, ein hohes Drehmoment zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich werden aber in der Zugphase in der Regel die geringsten Kräfte entwickelt. Eine Erklärung hierfür kann die Biomechanik bis heute nicht anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hubphase ===&lt;br /&gt;
Diese Phase wird missverständlicherweise gelegentlich ebenfalls „Zugphase“ genannt. Im Modell zwischen „halb acht“ (225°) und „halb elf“ (315°) angesiedelt, ist die &amp;#039;&amp;#039;Hubphase&amp;#039;&amp;#039; die schwächste Phase, was die Kraft&amp;#039;&amp;#039;wirkung&amp;#039;&amp;#039; anbetrifft. In Bezug auf den Kraft&amp;#039;&amp;#039;einsatz&amp;#039;&amp;#039; müssen hier schon relevante Kräfte aufgebracht werden, um das Bein (12 bis 15 kg) anzuheben. Hier tritt in der Regel ein negatives Drehmoment auf, d.&amp;amp;nbsp;h. das sich aufwärts bewegende Bein wird (zumindest zum Teil) mittels der Kraft des anderen, sich abwärts bewegenden Beins nach oben gehoben – obgleich [[Klickpedal]]e prinzipiell ein aktives Heben ermöglichen. Indes trat in einer Studie gegen Ende des 20. Jahrhunderts auch bei Bahnradprofis olympischer Klasse und einer hohen Leistung von 300 Watt hier nur bei einem von acht Probanden ein leicht positives Drehmoment auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillebrecht&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;Martin Hillebrecht u.&amp;amp;nbsp;a., ca.&amp;amp;nbsp;2000: [https://web.archive.org/web/20220619184745/http://bildung.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/doc-hilli/VEROEFF/RUNDERTRITT.HTM &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;runde Tritt&amp;quot; beim Radfahren - Mythos oder Realität?&amp;#039;&amp;#039;] (Archivversion)&amp;lt;br /&amp;gt;Die wissenschaftliche Arbeit ist nicht mit einem Datum gekennzeichnet, das [http://spt0010a.sport.uni-oldenburg.de/PDF/DERRUNDETRITT.pdf Original-PDF] ist jedoch vom 18. Oktober 2000 und erwähnt den Werdegang des Hauptautors „bis 1998“, die Förderungsnummer des Projektes enthält die 97 als letzte Kennziffer.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich bei maximalen Anstrengungen –&amp;amp;nbsp;hohe Beschleunigung, Sprint (etwa im Wiegetritt)&amp;amp;nbsp;– oder beim Fahren im vorübergehend zu hohen Gang wird in dieser Phase wirklich &amp;#039;&amp;#039;Zug&amp;#039;&amp;#039; auf die Pedale ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schubphase ===&lt;br /&gt;
Diese Phase liegt zwischen „halb elf“ (315°) und „halb zwei“ (45°). Gute Stilisten auf dem Rad vermögen es, bereits in der Schubphase nennenswert hohe Kräfte auf das Pedal auszuüben und die Druckphase in einem fließenden Übergang einzuleiten. Dadurch wird die Schwäche der Zugphase (in der sich das jeweils andere Bein befindet) teilweise kompensiert, wenn auch in dieser Phase beide Beine zusammengenommen nicht in der Lage sind, ein Drehmoment auszuüben, das&amp;lt;!-- annähernd  &amp;lt;&amp;lt;  Fragliche Aussage. Ein Beleg wäre gut.--&amp;gt; mit dem Drehmoment in Addition von Druck- und Hubphase vergleichbar wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optimierung ==&lt;br /&gt;
„Der runde Tritt“ ist ein Begriff aus der Trainingslehre des Radsports. Das Ziel ist ein möglichst runder und flüssiger Ablauf der Tretbewegung. Nach dieser Idealvorstellung, die mittlerweile strittig ist, soll außer den Beinen selber der Körper sich möglichst in Ruhe befinden, da ein Schaukeln und Wippen des mittleren und oberen Teil des Körpers zu Energieverlusten führe. Zur effizienten Fortbewegung wird das Fahren mit erhöhter [[Trittfrequenz]] empfohlen, die von ungeübten Fahrern meist nicht erreicht werden kann, ohne in eine unangenehme und kräftezehrende Wippbewegung zu geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von „Traditionalisten“ unter den Trainern wird die Schulung des &amp;#039;&amp;#039;runden Tritts&amp;#039;&amp;#039; durch das Fahren mit sehr kleinen Übersetzungen, also mit hoher [[Trittfrequenz]], empfohlen. Besonders im Wintertraining wurden auch Räder ohne Gangschaltung und mit starrem Antrieb („[[fixed gear]]“) verwendet, die ein schnelles Pedalieren erzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betonung des &amp;#039;&amp;#039;runden Tritts&amp;#039;&amp;#039; hat auch zu Missverständnissen geführt, die allmählich aufgedeckt werden (s. Einzelnachweise und Literatur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empirische Untersuchungen belegen, dass sämtliche Radrennfahrer einschließlich der weltbesten [[Bahnradsport|Bahn-]] und [[Radsport|Straßen-Fahrer]] weit&amp;lt;!-- vom Ideal &amp;lt;&amp;lt; Wo steht dass dies das Ideal ist oder war?--&amp;gt; davon entfernt sind, ein über den gesamten Tretzyklus gleichbleibendes [[Drehmoment]] zu erzeugen. Während das sehr geringe (meist leicht negative) Drehmoment in der &amp;#039;&amp;#039;Hubphase&amp;#039;&amp;#039; durch den sehr hohen Krafteinsatz der &amp;#039;&amp;#039;Druckphase&amp;#039;&amp;#039; des jeweils anderen Beins kompensiert wird, wird in &amp;#039;&amp;#039;Schubphase&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zugphase&amp;#039;&amp;#039; vergleichsweise wenig Leistung erbracht.&lt;br /&gt;
Optimierungen des Tretzyklus zielen auf eine Verbesserung des Krafteinsatzes in diesen Phasen und Harmonisierung der Übergänge zwischen den Phasen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine technische Möglichkeit, den physiologisch bedingten, ungleichmäßigen Drehmomentverlauf zu glätten, wird unter anderem im Einsatz [[Ellipse|elliptischer]] Kettenblätter gesehen. Am bekanntesten sind die als „[[Shimano Biopace|Biopace]]“ bezeichneten Kettenblätter des Herstellers [[Shimano]]. Ihre Wirkung ist umstritten. Auswertungen der Erfahrungen mit diesem Typ Kettenblättern kommen zu uneindeutigen Ergebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Trainingsprinzipien|Trainingsprinzip]] der &amp;#039;&amp;#039;Gegensätzlichkeit&amp;#039;&amp;#039; entsprechend wird der Tretzyklus nicht nur durch Fahrten mit kleinen Übersetzungen, sondern auch durch Fahrten mit sehr hohen Gängen und entsprechend niedriger Trittfrequenz trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Petzke: &amp;#039;&amp;#039;Muskelleistung und Wirkungsgrad beim Radfahren. Leistung der Gelenkbewegungen – Erklärung zum „runden Tritt“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leistungssport.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 2006, {{ISSN|0341-7387}}, S. 47–54, [http://www.caloped.de/LeistungDerGelenkbewegung.pdf online (PDF; 1,34 MB)].&lt;br /&gt;
* Florian Hoppel: &amp;#039;&amp;#039;Runder Tritt im Radsport – Vergleich der Tretökonomie bei verschiedenen Pedalsystemen mittels EMG.&amp;#039;&amp;#039; GRIN Verlag, München 2008, ISBN 978-3-640-18079-0.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=WPci-KIOlVoC&amp;amp;pg=PA26&amp;amp;dq=tretzyklus+radsport&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=7_1VT9nqJMSRswan1pnaBg&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAg#v=snippet&amp;amp;q=runder%20tritt&amp;amp;f=false teildigitalisiert bei Google Books].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Training (Sport)]]&lt;/div&gt;</summary>
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