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	<title>Treseburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:10:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Treseburg&amp;diff=103546&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Bergmann: Kurort präzisiert; Belege in den Text statt in die Einleitung</title>
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		<updated>2025-12-15T18:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurort präzisiert; Belege in den Text statt in die Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Thale&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen Treseburg.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung   = Wappen von Treseburg&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 51/42/57/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 10/58/27/O&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 270 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 8.91&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 588&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2016&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Horenburg: [https://www.mz-web.de/landkreis-harz/statistik-thale-hat-wieder-mehr-einwohner-25599122 &amp;#039;&amp;#039;Statistik: Thale hat wieder mehr Einwohner&amp;#039;&amp;#039;], Mitteldeutsche Zeitung vom 23. Januar 2017, abgerufen am 10. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 2009-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 06502&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 039456&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Poskarte                  = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                      = Blick auf Treseburg.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Blick vom Aussichtspunkt „Weißer Hirsch“ auf Treseburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Treseburg Karte 1912.jpg|mini|Karte von Treseburg (1912)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweiger Hütte@Treseburg (Harz).JPG|mini|links|hochkant=0.8|Ehemaliger Stolleneingang der „Braunschweiger Zeche“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treseburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Thale]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]] und staatlich anerkannter [[Luftkurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Treseburg liegt am Zusammenfluss der [[Luppbode]] mit der [[Bode]] südwestlich von [[Thale]], im Durchschnitt {{Höhe|270|DE-NN}} hoch im [[Bodetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb von Treseburg (flussabwärts) liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Bodetal]], durch das ein etwa zehn Kilometer langer Wanderweg nach Thale bzw. zur [[Roßtrappe]] führt. Ein weiterer Wanderweg geht von dort aus über die Höhen und die Klippe [[Weißer Hirsch (Thale)|Weißer Hirsch]] zum [[Hexentanzplatz (Harz)|Hexentanzplatz]]. Ferner beginnt bzw. endet hier der [[Bode-Selke-Stieg]], der unweit des Ortes an der [[Grube Frieda]] vorbeiführt. Nördlich des Orts, an der Straße Richtung [[Wienrode]], befindet sich der [[Wilhelmsblicktunnel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vermutlich um das Jahr 1400 oder früher begann in Treseburg die Erzgewinnung. Mitte des 15. Jahrhunderts existierte bereits eine Hütte mit Hüttengraben. Nach längerer Unterbrechung des Betriebes wurde die Erzgewinnung 1714 wieder aufgenommen und lief mit weiteren zwischenzeitlichen Unterbrechungen bis 1777. Die [[Zeche]] erhielt den Namen „Braunschweiger Zeche bei der Treseburg“. Das Bergwerk hatte am Schluss eine Ausdehnung von 280 m in der Länge und 700 m in der Tiefe. Es wurden [[Pyrit|Schwefelkies]] und [[Chalkopyrit|Kupferkies]] und in geringen Mengen [[Malachit]], [[Azurit]] und [[Pyrrhotin|Magnetkies]] gefördert. Es existiert noch heute ein [[Stollen (Bergbau)|Stollen]]. Der Teilabschnitt unter der Bode steht allerdings unter Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat seine Entstehung dem vom 15. bis 19. Jahrhundert betriebenen [[Eisen]]- und [[Kupfer]]bergbau zu verdanken. Bis 1784 wurden hier auch Holzflöße zusammengestellt, die zur Thaler Hütte bodeabwärts transportiert wurden. 1877 wurde das mit einer Kapelle versehene  [[Schulhaus Treseburg]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. April 1945 wurden neun Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren aus einem Wehrertüchtigungslager von [[US Army|US-amerikanischen Soldaten]] in einem Waldstück bei Treseburg durch Genickschüsse hingerichtet. Zusammen mit fünf Wehrmachtssoldaten wurden sie in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof von Treseburg durch Einwohner als „Unbekannte Soldaten“ beigesetzt. Bei einer Umbettung 1951 konnte bei den Jugendlichen „einwandfrei als Todesursache Genickschuß festgestellt werden“, beglaubigt vom Bürgermeister. Nur einem der zehn Jungen war die Flucht gelungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robby Zeitfuchs und Volker Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen. Der Harz im April 1945&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, 2. Auflage 2004, ISBN 3-89811-654-9. S. 278–281&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treseburg war bereits 1920 als [[Luftkurort]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ansichtskarten-lexikon.de/ak-178631.html |titel=Foto Karte: Luftkurort Panorama Blick vom Rennsteig auf d. Ort - Treseburg |werk=ansichtskarten-lexikon.de |hrsg=Andreas Beese, Tobias Beese |datum=1920 |sprache=de |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Status wurde spätestens 1999 vorläufig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Antz, Axel Dreyer |Titel=Handbuch des Tourismus in Sachsen-Anhalt |Sammelwerk=Tourismus-Studien Sachsen-Anhalt |Band=1 |Ort=Magdeburg-Wernigerode |Datum=2000 |Seiten=72 |Online=[https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/ITF/Studien_Tourismus_LSA/01_Tourismus_2000.pdf hs-harz.de] |Format=PDF |Abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab Dezember 2002 endgültig staatlich anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp4/drs/d0463sak.pdf |titel=Anerkennung als Kur- und Erholungsort |titelerg=Drucksache 4/463, Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage KA 4/6214 von Bianka Kachel (SPD) zur schriftlichen Beantwortung |werk=landtag.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landtag von Sachsen-Anhalt |datum=2003-01-15 |seiten=2–3 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Treseburg in die Stadt Thale eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister von Treseburg ist Mike Neubarth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber ein roter gezinnter Turm mit silbernen Durchbrüchen über eine rote gezinnte Brücke, begleitet von je einer grünen Fichte, unten eine schwarze Forelle.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1995 vom Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet. Die Genehmigung durch das Regierungspräsidium Magdeburg erfolgte am 1. April 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist rot-weiß-längsgestreift und mittig mit dem Wappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Treseburg ist ein [[Fremdenverkehr|Ferienort]] mit Cafés, Restaurants, Pensionen und Hotels, wie dem [[Hotel Bodeblick]] und dem [[Hotel Forelle]]. Im Ort befindet sich ein privat geführtes &amp;#039;&amp;#039;Uhrenmuseum&amp;#039;&amp;#039;. Es führt über 500 Ausstellungsstücke zur Geschichte der Zeitmessung und der Fotografie. Treseburg ist der Anfangs- und Zielpunkt von Bodetalwanderungen. Außerdem führen die Hauptwanderwege [[Harzer Hexenstieg]] und der HET-Weg (Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald) des [[Harzklub]]s, sowie das [[Grünes Band Deutschland|Grüne Band Deutschland]] durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
* Auf dem Friedhof von Treseburg befindet sich ein [[Gemeinschaftsgrab]] mit neun von amerikanischen Soldaten am 19. April 1945 erschossenen Jugendlichen. Ein Gedenkstein trägt seit Juni 2012 ihre Namen (bis dahin: „Unbekannte Soldaten“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weg zum Weißen Hirsch.jpg|Abendstimmung am Weg zum Weißen Hirsch&lt;br /&gt;
Treseburg 1900.jpg|Treseburg um 1900&lt;br /&gt;
Treseburg Blick zur Kirche.jpg|Kurverwaltung, Kirche und Hauptstraße&lt;br /&gt;
Treseburg and the river Bode in 1995.jpg|Blick auf den Ortsteil Halde an der Bode, 1995&lt;br /&gt;
Skulptur@Treseburg (Harz) 2.jpg|Erinnerung an die alte Bergbautradition: „Ein Licht stets hochhaltend, auch in bewegten Zeiten“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bodetal.de/bodetalurlaub/orteimbodetal/treseburg/ Luftkurort Treseburg im Bodetal (Harz)]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4106940-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Thale}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4106940-7|VIAF=244576859}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Thale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Bode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Bergmann</name></author>
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