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	<title>Treptower Park - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Treptower_Park&amp;diff=21615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: vorher richtig</title>
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		<updated>2026-03-17T16:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorher richtig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Park&lt;br /&gt;
| Name             = Treptower Park&lt;br /&gt;
| Alternativnamen  = &lt;br /&gt;
| Stadtwappen      = DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie        = Parkanlage in Berlin&lt;br /&gt;
| Ort              = Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil         = [[Berlin-Alt-Treptow|Alt-Treptow]]&lt;br /&gt;
| Bild             = Berlin Treptower Park - Wiese.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt       = Wiese im Park&lt;br /&gt;
| Angelegt         = 1876–1888&lt;br /&gt;
| Neugestaltet     = &lt;br /&gt;
| Straßen          = &amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Alt-Treptow#Puschkinallee*|Puschkinallee]]–[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Alt-Treptow#Alt-Treptow*|Alt-Treptow]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Alt-Treptow#Bulgarische Straße*|Bulgarische Straße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Alt-Treptow#Am Treptower Park*|Am Treptower Park]]&lt;br /&gt;
| Bauwerke         = Archenhold-Sternwarte, Sowjetisches Ehrenmal, [[#Zenner|Zenner]]&lt;br /&gt;
| Parkgestaltung   = [[Johann Heinrich Gustav Meyer|Gustav Meyer]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nutzung ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen    = [[Fußgänger]], [[Radfahrer]], [[Freizeit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Technische Daten ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Parkfläche       = 882.000 m²&lt;br /&gt;
| Baukosten        = 1,2 Millionen [[Mark (1871)|Mark]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treptower Park&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, angelegt in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, liegt direkt an der [[Spree]] im Ortsteil [[Berlin-Alt-Treptow|Alt-Treptow]] des [[Bezirk Treptow-Köpenick|Bezirks Treptow-Köpenick]] in [[Berlin]]. Im Park befinden sich die [[Archenhold-Sternwarte]] und das [[Sowjetisches Ehrenmal (Treptower Park)|Sowjetische Ehrenmal]] mit Soldatenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Der 88,2&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] große Park wurde 1876–1888 nach Plänen des Städtischen Gartendirektors [[Johann Heinrich Gustav Meyer|Gustav Meyer]] angelegt. Als Vorläufer gilt die von [[Johann Peter Paul Bouché]] begründete „geregelte Anpflanzung von Gehölzen bei Treptow“. Er ist eine von vier Berliner Parkanlagen, die aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten geblieben sind. Die übrigen drei sind der [[Volkspark Friedrichshain]] von 1846, der [[Volkspark Humboldthain]] aus dem Jahr 1869 und der [[Viktoriapark]] aus dem Jahr 1894. Sie alle entstanden, um der wachsenden Bevölkerung der Stadt Berlin ausreichende Naherholungsflächen zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Treptower Park stellt insofern eine Besonderheit dar, als er aus der Abholzung der [[Köllnische Heide|Köllnischen Heide]] entstand&amp;amp;nbsp;– also einer Vernichtung einer Naherholungsfläche, von der nur der [[Schlesischer Busch|Schlesische Busch]] und der &amp;#039;&amp;#039;Alte Treptower Park&amp;#039;&amp;#039; mit einer Fläche von rund 40&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] erhalten blieb. Meyer legte 1864 einen ersten Entwurf vor, der zwar von der [[Magistrat von Berlin|Stadtverwaltung]] begrüßt, aber lange Zeit nicht realisiert wurde. Entweder fehlte das Geld oder die Entwässerung des Geländes erhielt Vorrang. Erst 1875 konnte Meyer die vorbereitenden Bauarbeiten starten: Er legte fest, dass an allen äußeren Punkten des Geländes die Arbeiten zugleich beginnen sollten. Er verhinderte damit, dass die Stadtverwaltung weitere angedachte Sparmaßnahmen durchsetzen konnte und seine Pläne in der ursprünglichen Form realisiert wurden. Die Baukosten der Parkanlage betrugen 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen [[Mark (1871)|Mark]] (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|1.2|1888|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro). Als &amp;#039;&amp;#039;[[Volkspark]]&amp;#039;&amp;#039; war er&amp;amp;nbsp;– eine Neuerung für die damalige Zeit&amp;amp;nbsp;– offen für alle Bürger und hatte in seiner Mitte eine große Spiel- und Sportwiese in Form eines [[Hippodrom (Antike)|Hippodroms]], 250&amp;amp;nbsp;Meter lang und 100&amp;amp;nbsp;Meter breit. In der Nähe der Spielwiese legte Meyer einen künstlichen Teich, den [[Karpfenteich (Berlin)|Karpfenteich]], an. Dieser wurde Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zur Fischzucht genutzt. Als zentrale Achse diente die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Alt-Treptow #Puschkinallee*|Puschkinallee]], die als Straße mit mächtigen [[Platanen]] noch immer einen Eindruck aus der damaligen Zeit vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyer erlebte die Fertigstellung nicht mehr. Er starb 1877, sodass sein Nachfolger [[Hermann Mächtig]] die Arbeiten 1888 vollendete. Doch bereits 1882 konnten die Berliner den Park nutzen. Zu Ehren Gustav Meyers wurde vom [[Bildhauer]] [[Albert August Manthe]] eine [[Büste]] geschaffen, die 1890 im westlichen Teil zwischen der Puschkinallee und &amp;#039;&amp;#039;Am Treptower Park&amp;#039;&amp;#039; aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzungen und Erweiterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1896–1949 ====&lt;br /&gt;
Vom 1. Mai bis 15. Oktober 1896 fand im Treptower Park die [[Berliner Gewerbeausstellung]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gab es im Park eine neben der [[Archenhold-Sternwarte|Sternwarte]] gelegene [[Kolumbarium|Urnenhalle]], die zu einem Friedhof gehörte. Geplant und gebaut wurde der zweigeschossige kuppelbekrönte Bau nach Plänen des Architekten [[Carl Zetzsche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Durm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Band 4. Diehl, Darmstadt 1907, [https://diglib.tugraz.at/download.php?id=5a9fcba7063a0&amp;amp;location=browse S. 309.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urnenschrein in der Urnenhalle im Treptower Park bei Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Architektonische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 1905, 21; {{archive.org |ArchitektonischeRundschau211905 |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Winter: &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur der Krematorien im Deutschen Reich, 1878–1918&amp;#039;&amp;#039;. Zitiert auf S. 33; [https://books.google.de/books?id=XrM8NcE7gGQC&amp;amp;pg=PA133&amp;amp;lpg=PA133&amp;amp;dq=%22Urnenhalle+im+Treptower+Park%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=DNrsJhBcC-&amp;amp;sig=ACfU3U1J-ubchrhZdwpLrZQFH-_LFfpitg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiG3vPVpIboAhVPTcAKHbtfCR8Q6AEwAXoECAcQAQ#v=onepage&amp;amp;q=%22Urnenhalle%20im%20Treptower%20Park%22&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://gruen-berlin.de/sites/default/files/downloads/berliner_forum_fuer_geschichte_und_gegenwart_geschichte_des_spreeparks_20122017.pdf |wayback=20190328191811 |text=Dora Busch, Monica Geyler-von Bernus, Birgit Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Spreeparks.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF) Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart, Berlin S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Open air meeting, Berlin LCCN2014687907 (cropped).jpg|mini|Demonstration im Treptower Park (nach 1899)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder war der Park Schauplatz großer Demonstrationen. Gegen Ende des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreichs]] fanden hier Kundgebungen gegen das [[Königreich Preußen|preußische]] [[Dreiklassenwahlrecht]] und für den Frieden statt. Teilweise versammelten sich dabei über 100.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin - Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park.jpg|mini|Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sowjetisches Ehrenmal (Treptower Park)|Sowjetische Ehrenmal]] wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem zentralen Areal der ehemaligen Spiel- und Sportwiese auf Weisung der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration]] von 1946 bis 1949 auf einer Fläche von rund 100.000&amp;amp;nbsp;m² errichtet. Das Ehrenmal ist eine Gedenkstätte und ein [[Soldatenfriedhof]] der [[Sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland|sowjetischen Kriegsgräberstätten]] und steht für die etwa 80.000 bei der [[Schlacht um Berlin]] in der Endphase des Zweiten Weltkriegs gefallenen Soldaten der [[Rote Armee|Roten Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1950–1989 ====&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1958 wurde ein vom [[Landschaftsarchitekt]]en [[Georg Pniower]] entworfener Sommerblumengarten angelegt, aus dem später anlässlich des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrestages der DDR der bekannte [[Rosarium|Rosengarten]] mit 25.000&amp;amp;nbsp;Rosenpflanzen, [[Metallplastik|Plastiken]] (wie [[Achim Kühn]]s &amp;#039;&amp;#039;Festivalblume&amp;#039;&amp;#039; zu den [[Weltfestspiele der Jugend und Studenten]] 1973) und einem Springbrunnen entstand. Die dort aufgestellte Plastik &amp;#039;&amp;#039;Hockender&amp;#039;&amp;#039; von [[René Graetz]]  wurde gestohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1988 veranstaltete der [[Verband Bildender Künstler der DDR]] in diesem Park die Freiluft-Kunstausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[„Plastik und Blumen“ (Ausstellung)|Plastik und Blumen]]&amp;#039;&amp;#039;, aus der dann mehrere [[#Kunst im Park|Plastiken]] einen dauerhaften Platz erhielten. Einige wenige befinden sich noch dort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seit 1990 ====&lt;br /&gt;
Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde der Park umfassend gepflegt und in Teilen historisch rekonstruiert; dabei wurde auch der [[Karpfenteich (Berlin)|Karpfenteich]] entschlammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006]] fand auf einem Teil des Treptower Parks die Veranstaltung &amp;#039;&amp;#039;popKick.06&amp;#039;&amp;#039; statt. Das Fest führte im Vorfeld zu sehr großem Unmut bei den Anwohnern, da befürchtet wurde, dass der Park für Monate zerstört und die dort ansässige Tierwelt durch die bis zu 25.000 Besucher täglich gestört werden würde. &amp;#039;&amp;#039;popKick.06&amp;#039;&amp;#039; wurde von der Firma [[Arena Berlin|Kulturarena]] organisiert, die ein großes Veranstaltungsareal hinter den [[Treptowers]] betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisatoren rechneten mit 7.000–10.000 Besuchern pro Tag. Gekommen waren 200.000 Besucher, was einem Tagesdurchschnitt von rund 7.100 Besuchern entspricht. Die Veranstalter bezeichneten die Veranstaltung als „unerwartet großen Erfolg“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/200-000-gaeste-beim-festival,10810590,10402574.html &amp;#039;&amp;#039;Popkick: 200.000 Gäste beim Festival&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Juli 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schäden an der Vegetation hielten sich in Grenzen. Von den im Vorfeld hinterlegten 135.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Wiederherstellung der Wiese wurde nur ein Bruchteil benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/schaeden-im-tiergarten-und-treptower-park-aufgelistet-neue-straeucher-und-neuer-rasen-noetig,10810590,10403684.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Sträucher und neuer Rasen nötig&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 fand das [[Lollapalooza]]-Festival im westlichen Teil des Treptower Parks mit 140.000 Menschen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Loy, Nadine Lange, Helena Pointek: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-dem-musikfestival-im-treptower-park-wohin-mit-lolla-nicht-in-die-wuhlheide/14535838.html &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Musikfestival im Treptower Park: Wohin mit Lolla? Nicht in die Wuhlheide&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. September 2016, abgerufen am 21. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Lage ==&lt;br /&gt;
Der Treptower Park gliedert sich wie die drei anderen Parks der Stadt aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert: Große, sonnige Liegewiesen und breite, geschwungene Wege wechseln sich ab. Im Norden grenzt der Park an den [[Bahnhof Berlin Treptower Park|S-Bahnhof Treptower Park]] der [[Berliner Ringbahn]] und ihren Gleisanlagen. Im Südosten reicht er bis an den [[Plänterwald]] mit dem ehemaligen Vergnügungspark [[Spreepark Berlin|Spreepark]] und dem [[Eierhäuschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spreeseite liegt der Treptower Hafen, ein [[Heimathafen]] für Ausflugsschiffe der [[Stern- und Kreisschiffahrt]]. In Richtung [[Insel der Jugend]] gelegen befindet sich darin eine der drei Hausbootkolonien in Berlin (neben dem Kolk am Saatwinkler Damm in [[Berlin-Plötzensee|Plötzensee]] und dem Flutgraben an der [[Straße des 17.&amp;amp;nbsp;Juni]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]). Weiter südöstlich&amp;amp;nbsp;– am Ursprung des alten Treptow&amp;amp;nbsp;– findet sich die geschichtsträchtige [[Archenhold-Sternwarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sowjetisches Ehrenmal ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst im Park ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-TreptowerParkBrunnen1-Asio.JPG|mini|Springbrunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1969 sprudelt im Bereich des Rosengartens ein [[Springbrunnen]] mit einer bis zu zehn Meter hohen Mittel-Fontäne.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/brunnen/de/tre_koe/12.shtml Öffentliche Brunnen in Berlin – der Springbrunnen im Treptower Park.] Bei: &amp;#039;&amp;#039;stadtentwicklung.berlin.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nachbarschaft befindet sich die ebenfalls 1969 eröffnete &amp;#039;&amp;#039;Brunnengalerie Blumenschau&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– drei quadratische Becken mit je einer niedrigen Fontäne bilden mit dazwischen angelegten Blumenbeeten ein buntes abwechslungsreiches Band.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/brunnen/de/tre_koe/08.shtml Öffentliche Brunnen in Berlin – die Brunnen-Blumen-Galerie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus verschiedenen Anlässen&amp;amp;nbsp;– unter anderem die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Plastik und Blumen&amp;#039;&amp;#039; wie oben bereits genannt&amp;amp;nbsp;– stellte die Stadt im Park Kunstwerke auf. Das sind Werke von [[Rolf Winkler (Bildhauer)|Rolf Winkler]] (1971), [[Johannes Belz]], [[Karl-Günter Möpert]] (1973) und [[Siegfried Krepp]] (1975).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren folgte die [[Bronze]]&amp;amp;shy;skulptur &amp;#039;&amp;#039;[[:Datei:Vier Heinzelmännchen, Berlin-Alt-Treptow, 466-572.jpg|Vier Heinzelmännchen]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Werkstatt von [[Werner Richter (Bildhauer)|Werner Richter]], aufgestellt an der Ecke Puschkinallee/Bulgarische Straße. Dieses Kunstwerk zeigte die [[Heinzelmännchen]] als fröhliche Kobolde, die auf einer Treppe aus [[Granit]] miteinander herumtobten. Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;November 2014 werden die guten Hausgeister vermisst, das Bezirksamt Treptow-Köpenick geht von einem [[Buntmetall]]&amp;amp;shy;diebstahl aus und hat Anzeige gegen unbekannt erstattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Schmidl: [https://www.berliner-zeitung.de/berlin/bronzeplastik-aus-treptower-park-geklaut-die-heinzelmaennchen-sind-verschwunden,10809148,29162762.html &amp;#039;&amp;#039;Die Heinzelmännchen sind weg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. November 2014, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist hier außerdem der Tröpfelbrunnen &amp;#039;&amp;#039;Wolf und Kranich&amp;#039;&amp;#039; vom Künstler [[Stefan Horota]], nach einer Fabel von Krylow gestaltet und 1981 an der Wasserseite der Puschkinallee aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Treptower Park bietet mit seinen vielen kleinen und großen Wiesen sowie den Kunstwerken viel Platz als Erholungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen filmischen Spaziergang bietet die Doku &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Sandmännchen: Plastik und Blumen]]&amp;#039;&amp;#039; (1975).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zenner ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zenner&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gasthaus]] und [[Biergarten]] mit großer Terrasse im nordöstlichen Bereich des Treptower Parks direkt an der [[Spree]] gelegen und ein beliebtes Ausflugsziel. Es ist mit etwa 1500 Plätzen eines der größten Berlins. Das Gebäudeensemble steht samt seinem umgebenden Garten, der zu Beginn der 1920er Jahre angelegt worden war, in der Berliner Denkmalliste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09046091,T,005| Kulturdenkmal Gaststättengarten Zenner}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gasthaus Zenner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1725 gibt es an dieser Stelle ein Wirtshaus mit [[Schankrecht]]. Das heutige Gasthaus wurde in den 1950er Jahren nach dem Vorbild des Gasthauses aus dem Jahr 1822 errichtet. Im Laufe der Jahre wechselte es mehrfach seinen Namen, von &amp;#039;&amp;#039;Spreebudike&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;Magistrats-Kaffeehaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zenner&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Etablissement Friedrich Knape&amp;#039;&amp;#039; bis zurück zu &amp;#039;&amp;#039;Zenner&amp;#039;&amp;#039; nach seinem wichtigsten Betreiber im 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0702-306, Berlin, Treptow, Gaststätte &amp;quot;Zenner&amp;quot; (a).jpg|mini|[[Handelsorganisation|HO]]-Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Zenner&amp;#039;&amp;#039;, Ansicht vom Wasser aus, 1990]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Treptower Park - Zenner.jpg|mini|links|Zenner, 2013]]&lt;br /&gt;
Die Eigentumsrechte wechselten mehrfach zwischen Stadt Berlin und Privatleuten. - Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]], 1990 wurden die vorhandenen Bauten nicht mehr gepflegt, sondern weitestgehend abgenutzt und schließlich aufgegeben. Seit 2019 gibt es zwei Investoren, die mit ihrem Unternehmen, der &amp;#039;&amp;#039;Trebow GmbH&amp;#039;&amp;#039;, eine umfassende Sanierung vornehmen und schrittweise hier einen neuen Kulturort entwickeln. Sanierung und Umbau verursachen Kosten von mehreren Millionen Euro, die teilweise auch über Fördergelder bereitgestellt werden. Biergarten, Außengastronomie und weitere Teile sind bereits wieder hergerichtet und in Betrieb. (Stand Sommer 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clemens Alexander Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Parks und Gärten in Berlin und Potsdam&amp;#039;&amp;#039;. Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Abt.&amp;amp;nbsp;III – Gartendenkmalpflege (Hrsg.). Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1989, ISBN 3-87584-267-7, S.&amp;amp;nbsp;146–150.&lt;br /&gt;
* Kaija Voss: &amp;#039;&amp;#039;Die Parks der Berliner&amp;#039;&amp;#039;. be.bra verlag, Berlin 2006, ISBN 3-8148-0145-8, S.&amp;amp;nbsp;122–126.&lt;br /&gt;
* Dana Schultze, Karin Manke: &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge durch Treptow.&amp;#039;&amp;#039; Stapp Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-87776-932-2.&lt;br /&gt;
* G. Funeck, W. Schönholz, F. Steinwasser: &amp;#039;&amp;#039;Park- und Grünanlagen in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Berlin-Information 1987, ISBN 3-7442-0028-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/koepenick/treptower_park/index.shtmlAusgewählte Grünanlagen in Treptow-Köpenick: &amp;#039;&amp;#039;Treptower Park&amp;#039;&amp;#039;.] Berlin.de&lt;br /&gt;
* [http://www.treptowerpark.de/ Website der Bürgerinitiative Treptower Park]&lt;br /&gt;
* Carsten Schmidt: [http://www.konzert-der-stille.de/home/blog/Artikel/ruhe-im-treptower-pa.html?no_cache=1&amp;amp;cHash=5410ae7998da1e5c594869996bbd260e &amp;#039;&amp;#039;Konzert der Stille&amp;#039;&amp;#039;.] Ausführlicher Artikel zur Geschichte des Parks; abgerufen am 2. April 2012&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09046091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/29/25/N |EW=13/28/12/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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