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	<title>Treppenhauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Treppenhauer&amp;diff=939228&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norbert Kaiser: /* Literatur */ +1</title>
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		<updated>2026-03-20T18:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Treppenhauer.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE=351&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/56/16/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=13/01/30/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treppenhauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;Trappenauer&amp;#039;&amp;#039;{{FN|1}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Schiffner |Titel=Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen |Datum=1839 |Seiten=65 |Online=[http://books.google.de/books?id=DQcPAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA65 books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine 351&amp;amp;nbsp;m hohe Berghöhe südwestlich von [[Sachsenburg (Frankenberg)|Sachsenburg]], einem Ortsteil der Stadt [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]] in [[Sachsen]]. Bereits frühzeitig ging auf ihm intensiver [[Bergbau]] auf Silber und Kupfer um, der im 13./14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zur Bildung der inzwischen [[Wüstung|wüsten]] [[Bergstadt]] [[Bleiberg (Wüstung)|Bleiberg]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Geologie ==&lt;br /&gt;
Der überwiegend bewaldete Treppenhauer erhebt sich mit über 100&amp;amp;nbsp;m Höhendifferenz steil am rechten Ufer aus dem Zschopautal, während er im Norden und Osten sanft in die benachbarte Landschaft übergeht. [[Naturraum|Naturräumlich]] liegt er im [[Erzgebirgsvorland]] an der Grenze zwischen [[Erzgebirgsbecken]] und [[Mulde-Lösshügelland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch gehört er zum äußeren Schiefermantel des [[Sächsisches Granulitgebirge|Sächsischen Granulitgebirges]]. Das Gebiet ist tektonisch stark beansprucht und durch [[Staffelbruch|Staffelbrüche]] gekennzeichnet. Im nordwestlichen Teil überwiegen [[silur]]ische Gesteine, vor allem schwärzlichgrauer, [[phyllit]]ischer [[Tonschiefer]], [[Knotenschiefer]] und ein größerer Block [[Radiolarit|Kieselschiefer]], im südöstlichen Teil dagegen verknetete [[Devon (Geologie)|devonische]] Ton- und Kieselschiefer sowie Kalksteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet wird in kurzen Abständen durch mehrere parallele, NW-[[Streichen (Geologie)|streichende]] Gänge durchsetzt. Der Hauptgang bestand überwiegend aus Baryt und etwas Quarz mit Spuren von [[Chalkopyrit]] und war 1-1,5&amp;amp;nbsp;m mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
Der Bergbau in diesem Gebiet beginnt in der Mitte des 13. Jahrhunderts{{FN|2}}, als die bäuerliche Besiedlung, umfangreiche Silberfunde im Freiberger Raum sowie die Einführung der Bergfreiheit durch Markgraf [[Otto (Meißen)|Otto von Meißen]] zum ersten [[Berggeschrey]] führten. Der Bergbau erlangte schnell eine große Bedeutung und führte in kurzer Zeit zur Entstehung der Bergstadt [[Bleiberg (Wüstung)|Bleiberg]]. Auf engstem Raum waren zahlreiche Gruben im Abbau, die in einem dem [[Duckelbau]] ähnlichen Verfahren Kupfer-, Blei- und Silbererze förderten. Während der Bergbau auf Silber entlang der Baryt-Quarz-Gänge erfolgte, wurde das Kupfer aus dem schwärzlichen Schiefer gewonnen. Bereits Mitte des 14. Jahrhunderts wurde der Bergbau wieder eingestellt – und zwang die Bewohner zum Verlassen der Bergstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. und 16. Jahrhundert gab es erfolglose Versuche zur Wiederaufnahme des Bergbaus. Der Bergbau wird als bereits lange stillgelegt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert wurde vom Zschopautal aus am Fuße des Treppenhauers der &amp;#039;&amp;#039;Treppenauer Stolln&amp;#039;&amp;#039; vorangetrieben. Insbesondere im Zeitraum von 1740 bis 1786 wurde der Stollen auf eine Länge von 1209&amp;amp;nbsp;m aufgefahren. Der Stollen folgte dem Hauptgang über 380&amp;amp;nbsp;m und verläuft fast bis nach Sachsenburg. Hierbei wurde auch ein [[Schacht (Bergbau)|Tagesschacht]] und mehrere [[Lichtloch|Lichtlöcher]] abgeteuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1912 wurde der Stollen zur Wassergewinnung für die Stadt [[Mittweida]] erneut verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mittweidaer Stadtnachrichten |Band=21. Jahrgang |Nummer=5 |Datum=2012-05-09 |Seiten=16 |Online=[http://www.mittweida.de/fileadmin/files/Amtsblatt/mai_12.pdf mittweida.de] |Format=PDF |KBytes=4120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahrbuch für das Berg- und Hüttenwesen im Königreiche Sachsen |Herausgeber=[[Carl Menzel (Bergbeamter)|C. Menzel]] |Band=Jahrgang 1913 |Datum= |Seiten=B34 |Online=[https://digital.ub.tu-freiberg.de/werkansicht/dlf/99768/134/0/ Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1947/48 suchte die [[Wismut (Unternehmen)|SAG Wismut]] nach Uranerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Die Herkunft des Namens ist unsicher. Meist wird es aus dem naheliegenden „[[Auwald|Aue]] mit [[Trappen]]“ abgeleitet. Verwiesen wird auch auf einen Ort &amp;#039;&amp;#039;Drebnau&amp;#039;&amp;#039;. Überdies existieren weitere Schreibformen.}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|2|Handschriftliche Chroniken benennen eine Begründung des Bergbaus bereits im Jahr 927. Diese Angaben sind definitiv falsch.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ewald Kuschka&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Mineralgänge bei Sachsenburg/Frankenberg in Sachsen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Fundgrube&lt;br /&gt;
   |Band=XXXI. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |ISSN=0138-2004&lt;br /&gt;
   |Seiten=2–7&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/pechbl/die_geologie_und_mineralisation_1.htm | archive-is=20130811143100 | text=Abschrift}}}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|12|20|bis=23}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schwabenicky]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Bergbausiedlung auf dem Treppenhauer bei Frankenberg in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Der Anschnitt]] Heft 2/1982, S. 42-45 ([https://www.bergbaumuseum.de/forschung/publikationen/der-anschnitt/der-anschnitt-ausgabe-2-1982 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schwabenicky]]: &amp;#039;&amp;#039;Der mittelalterliche Silberbergbau im Erzgebirgsvorland und im westlichen Erzgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-20-1.&lt;br /&gt;
* Bodendenkmal Bergbausiedlung &amp;quot;Treppenhauer&amp;quot;/&amp;quot;Wälle&amp;quot; (S. 32), in: [[Volkmar Geupel]]: Die geschützten Bodendenkmale im [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]]. Hrsg. [[Heinz-Joachim Vogt]], Kleine Schriften des [[Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden|Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden]], Heft 3, Dresden 1983, ISSN 0232-5446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Frankenberg/Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norbert Kaiser</name></author>
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