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	<title>Trenthorst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trenthorst&amp;diff=777745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Trenthorst04.JPG|mini|Ehemaliges Gutshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trenthorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Rittergut|Gut]] und nach der Auflösung der Gutsbezirke ein Ortsteil der Gemeinde [[Westerau]] im [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] [[Kreis Stormarn]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Trenthorst zählt neben [[Wulmenau]] auch zu den sogenannten [[Lübsche Güter|Lübschen Gütern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Wilhelm (1956): Trenthorst - Zur Geschichte der Lüb’schen Güter. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster, 165 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut steht als [[Denkmalbereich|Sachgesamtheit]] mit Herrenhaus, Wirtschaftshof und Wohnhäusern unter [[Denkmalschutz]]. Das Herrenhaus, das Torhaus und das Doppelhaus stehen aber auch als einzelne Objekte unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Schleswig-Holstein|OD}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gebäude an der Kreuzung der K8 und der K77 befindet sich die Freiwillige Feuerwehr Trenthorst-Ahrensfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Durch die Ortslage verläuft die K8 und die K77. Die Ortschaft Wulmenau liegt südlich des Ortes, dazwischen befindet sich der [[Mühlenteich (Trenthorst)|Mühlenteich]]. Nordöstlich befindet sich die Ortschaft [[Scharberg]]. Die Gemeinde Westerau liegt südwestlich der Ortschaft und nordwestlich liegt die Gemeinde [[Barnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trenthorst03.JPG|mini|Wirtschaftshof mit dem Torhaus in der Mitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. März 1372 wurde das Gut Trenthorst mit seiner [[Wassermühle]] vom landadligen Knappen Volrad Wesenberg an den [[Lübeck]]er Domherrn Magister [[Johannes Boytin]] für 372 Mark verkauft. Wenige Monate später war das Gut mit all seinen Einkünften und Rechten eine Schenkung an den Lübecker Bischof [[Bertram Cremon|Bertram von Cremon]] und an das Domkapitel in Lübeck. Der dänische König [[Friedrich I. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich I.]] machte 1529 Trenthorst zu einem adligen Gut. 1555 kamen sowohl das Gut Trenthorst als auch das Gut Wulmenau in den Besitz des Lübecker Ratsherrn [[Franz von Stiten]] und wechselten seither immer gemeinsam den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1608 kam Trenthorst in den Besitz der Familie Wetken, die 1660 durch kaiserliche Verleihung in den [[Erbadel]] erhoben wurde. Die [[Hamburg]]er Kaufleute Joachim Clasen und Johann Joachim Nöhring erwarben 1754 das Gut. Hauslehrer während dieser Zeit war unter anderem der spätere deutsche Diplomat [[Gottlob Friedrich Ernst Schönborn]]. 1778 ging das Gut in den Besitz von Henning von Rumohr. Durch Vererbung gelangte das Gut in den Besitz der Familie Poel, in deren Besitz es bis 1911 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 erwarb der Kommerzienrat [[Friedrich Thörl]] das Gut und ließ es ab 1914 umbauen. Für den Umbau im Stil der wilhelminischen Zeit war der Architekt [[Wilhelm Eduard Heubel]] verantwortlich. Das heutige Gesamtensemble mit Herrenhaus, Wohngebäude, Großställen und Scheunen stammen von ihm. 1928 wurde das Gut vom [[Bad Oldesloe]]r Fabrikanten [[Friedrich Bölck]] erworben. Dieser stellte das Herrenhaus des Gutes der von den Nazis verbotenen [[Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen|Deutschen Friedensgesellschaft]] als Tagungsstätte zur Verfügung. Die Gutsbezirke Trenthorst und Wulmenau wurden im Jahr 1928 aufgelöst und zusammen mit der Gemeinde [[Ahrensfelde]] von der Gemeinde Westerau eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amt-nordstormarn.de/Gemeinden/Westerau |titel=Geschichte der Gemeinde Westerau |abruf=2019-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Kauf des Gutes durch die [[Reemtsma (Familie)|Familie Reemtsma]] entwickelte es sich zu einem landwirtschaftlichen Spitzenbetrieb. Im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in den westlichen Besatzungszonen|Bodenreform]] von 1955 ging das Gut in das Eigentum der Kaiser Wilhelm Gesellschaft, heute [[Max-Planck-Gesellschaft]], zusammen mit einer Fläche von ca. 600 Hektar, weitere 60 Hektar wurden enteignet und gingen an eine angrenzende Siedlung. 1971 kam dann der Übergang an die [[Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft]] (FAL). Es wird Außenstelle des Instituts für Tierzucht und Tierverhalten mit Hauptsitz in Mariensee bei [[Hannover]]. 15 Jahre später im Jahre 1996 kam dann der Beschluss des Bundesministeriums für Landwirtschaft, den Außenstandort Trenthorst/Wulmenau zu schließen. Zur Jahrtausendwende wurde das Institut für Ökologischen Landbau der FAL gegründet. Seit 2008 ist es Sitz des Institutes für Ökologischen Landbau im [[Johann Heinrich von Thünen-Institut]].&amp;lt;ref name=Adlig&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.trenthorst.de/fileadmin/trenthorst/Allgemeines/Verein/Herrenhaeuser_im_Kreis_Stormarn.pdf |titel=Die adligen Güter Trenthorst und Wulmenau |abruf=2019-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.trenthorst.de/geschichte/ |titel=Geschichte des Gutes Trenthorst |abruf=2019-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensbedeutung ===&lt;br /&gt;
Der Namensbestandteil Horst weist auf ein Gehölz oder ein Gestrüpp hin, hingegen handelt es sich bei dem Namensbestandteil Trent wohl um einen slawischen Eigennamen.&amp;lt;ref name=Adlig /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Karin Gröwer und Barbara Neubert: &amp;#039;&amp;#039;Trenthorst 1900 - 2015 : vom großbürgerlichen Gut mit traditioneller Landwirtschaft zur zukunftsorientierten Forschungsinstitution des ökologischen Landbaus&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Westerau-Trenthorst, Förderverein des Inst. für ökologischen Landbau, 2015, ISBN 978-3-86576-149-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gut Trenthorst|Trenthorst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.791671|EW=10.532512|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Westerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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