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	<title>Trendelburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trendelburg&amp;diff=128733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-04T17:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde. Siehe auch: [[Trendelenburg]] bzw. [[Trendelberg]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Trendelburg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51.57387&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.42372&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Trendelburg in KS mit Labels.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Kassel&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kassel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 120 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 34388&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05675, 05671 (Eberschütz)&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06633025&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.trendelburg.de/ www.trendelburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Manuel Zeich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trendelburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kleinstadt]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Trendelburg liegt zwischen den Städten [[Hofgeismar]] im Süden und [[Bad Karlshafen]] im Norden. Es wird vom [[Weser]]-Nebenfluss [[Diemel]] durchflossen und befindet sich direkt westlich des [[Reinhardswald]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Trendelburg grenzt im Norden an die Städte [[Beverungen]] (im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Höxter]]) und [[Bad Karlshafen]], im Osten an das gemeindefreie Gebiet [[Gutsbezirk Reinhardswald]], im Süden an die Stadt [[Hofgeismar]] und die Gemeinde [[Liebenau (Hessen)|Liebenau]] (alle vier im Landkreis Kassel) sowie im Westen an die Stadt [[Borgentreich]] (im Kreis Höxter, [[Nordrhein-Westfalen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Trendelburg besteht aus den [[Ortsteil]]en: &amp;lt;small&amp;gt;(in Klammern Einwohnerzahlen Stand 30. Juni 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trendelburg.de/stadt-trendelburg/trendelburg-in-zahlen |titel=Trendelburg in Zahlen – Stadt Trendelburg |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deisel]] (922)&lt;br /&gt;
* [[Eberschütz]] (489)&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsfeld (Trendelburg)|Friedrichsfeld]] (137)&lt;br /&gt;
* [[Gottsbüren]] (704)&lt;br /&gt;
* [[Langenthal (Trendelburg)|Langenthal]] (635)&lt;br /&gt;
* [[Sielen]] (491)&lt;br /&gt;
* [[Stammen]] (403)&lt;br /&gt;
* Trendelburg (Kernstadt) mit Weiler [[Wülmersen]] (1.039)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 4.820 Einwohner am 30. Juni 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gottsbüren ist durch ein schmales Stück des Waldgebietes &amp;#039;&amp;#039;Gutsbezirk Reinhardswald&amp;#039;&amp;#039; vom restlichen Gemeindegebiet abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tendelburg 2013 (03).jpg|mini|Stadt Trendelburg Westansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trendelburg De Merian Hassiae.jpg|mini|Trendelburg – Auszug aus der [[Topographia Germaniae|Topographia Hassiae]] von [[Matthäus Merian]] 1655]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trendelburg Ansicht.JPG|mini|Burg Trendelburg, Südansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Trendelburg.JPG|mini|Burg Trendelburg, Nordansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Die [[Burg Trendelburg]] entstand im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (Abschrift aus „Liber vitae“, Kloster Corvey, im Staatsarchiv Münster) im Grenzgebiet am Fluss Diemel –&amp;amp;nbsp;hier befand sich eine Furt, an der sich wichtige Handelswege kreuzten&amp;amp;nbsp;– zwischen den Bistümern Paderborn, Mainz und der aufstrebenden [[Landgrafschaft Hessen]]. Erbauer war Konrad III. [[Schöneberg (Adelsgeschlecht)|von Schöneberg]] (1249–1311). Der Gerichtsort wurde an die Linde vor der Burg gelegt. Durch den Halsgraben getrennt, entstand vor der Burg auf dem Bergrücken eine kleine Siedlung, die zwei Tore hatte und von einer Stadtmauer umschlossen war. Ältere im Tal liegende Dörfer (Trende, Sulten, Exen) wurden nach und nach aufgegeben und zugunsten des befestigten Trendelburgs verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Urkunde (copiam 1303; im Staatsarchiv Würzburg) hält fest, dass Konrad die Unterstützung des [[Bistum Mainz|Erzbistums Mainz]] suchte. Kurz darauf wurde seine [[Burgruine Schöneberg|Burg Schöneberg]] von Truppen des [[Erzbistum Paderborn|Hochstifts Paderborn]] erstürmt.&lt;br /&gt;
Ab 1306 gehörte Trendelburg jeweils hälftig zum Hochstift Paderborn und zur Landgrafschaft Hessen. Ein gemeinsam gewählter [[Amtmann]] mit Sitz auf der Burg Trendelburg vertrat ab sofort beide Parteien bis ins 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1443 und 1456 wurden Burg und Stadt durch Brände verwüstet und danach wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
Der hessische Landgraf [[Ludwig II. (Hessen)|Ludwig&amp;amp;nbsp;II.]] nahm 1464, während der [[Hessen-Paderbornische Fehde|Hessen-Paderbornischen Fehde]] (1464–1471) die gegnerische Hälfte der Burg in Besitz und gab Trendelburg [[Stadtrecht]]e. Nach einem [[Friedensvertrag]] blieb Trendelburg hessisches Territorium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] lagerten die Truppen [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tillys]] in Trendelburg und dem Umland. Bei Kampfhandlungen zerstörten sie 51 von 112 Häusern. Die [[Pest]] wütete und 50 % der Bevölkerung kam um.&lt;br /&gt;
1676 vergrößerte Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Karl]] die Burg und baute sie zum [[Jagdschloss]] um.&lt;br /&gt;
Das Rittergut „Zur Abgunst“ entstand 1703, nachdem der Burgsitz der Familie [[Stockhausen (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Stockhausen]] im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1700–1730 wurde der [[Landgraf-Carl-Kanal]] mit einer [[Schleuse]] in Trendelburg errichtet.&lt;br /&gt;
Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] fanden heftige Gefechte zwischen französischen und braunschweigischen Truppen statt. Die Burg wurde von der gegenüberliegenden Anhöhe (Bünge) in Brand geschossen, und die französischen Verteidiger mussten aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, nach Auflösung der Ämter und des Gefängnisses, war ein preußisches Forstamt in der Burganlage untergebracht.&lt;br /&gt;
1848 wurde die [[Carlsbahn]] mit dem Bahnhof in Trendelburg sowie dem noch heute existierenden [[Deiseler Tunnel]] eröffnet. Bis 1986 bestand Bahnverkehr bis Trendelburg.&lt;br /&gt;
1901 erwarb mit Adalbert von Stockhausen die Familie [[Stockhausen (thüringisches Adelsgeschlecht)|von Stockhausen]] die Burg und baute sie zum Wohnsitz aus.&lt;br /&gt;
1949 richtete Hans-Ludwig von Stockhausen einen Hotel- und Restaurantbetrieb ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1970 [[Gemeindefusion|fusionierten]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die Stadt Trendelburg und sieben bis dahin selbstständigen Gemeinden ([[Deisel]], [[Friedrichsfeld (Trendelburg)|Friedrichsfeld]], [[Eberschütz]], [[Gottsbüren]], [[Langenthal (Trendelburg)|Langenthal]], [[Sielen]] und [[Stammen]]) auf freiwilliger Basis zur erweiterten Stadt Trendelburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss von Gemeinden zur Stadt Trendelburg Landkreis Hofgeismar |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-07 |seite=3 |seiten=139 |fundstelle=Punkt 157 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=398}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bilden die heutigen [[Ortsteil|Stadtteile]]. Die Stadtverwaltung befindet sich in der Kernstadt Trendelburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahl am 14. März 2021]] lieferte folgendes Ergebnis,&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW21-Hessen|633025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|633025 |wayback=20160620173447}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW11-Hessen|633025 |wayback=20210201072413}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW06-Hessen|633025 |wayback=20160620173451}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Stadtverordnetenversammlung – Kommunalwahlen 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| GUV          = &lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| TITEL        = Stimmenanteil&lt;br /&gt;
| TITEL2       = Wahlbeteiligung 59,4 %&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2016&lt;br /&gt;
| JAHRNEU      = 2021&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = FWG&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 46.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 36.2&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 34.4&lt;br /&gt;
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| PARTEI3      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 18.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 23.7}}&lt;br /&gt;
| {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|SPD|FWG|CDU&lt;br /&gt;
| SPD = 8&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2021&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2021&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; border-right:6px solid #{{Wahldiagramm/Partei|FWG|dunkel|DE}};&amp;quot; | FWG&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Wahlgemeinschaft Trendelburg&lt;br /&gt;
| 46,9&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:left; border-right:6px solid #{{Wahldiagramm/Partei|SPD|dunkel|DE}};&amp;quot; |SPD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
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| 13&lt;br /&gt;
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| 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; border-right:6px solid #{{Wahldiagramm/Partei|CDU|dunkel|DE}};&amp;quot;|CDU&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 18,7&lt;br /&gt;
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| {{0}}7&lt;br /&gt;
| 23,1&lt;br /&gt;
| {{0}}7&lt;br /&gt;
| 22,7&lt;br /&gt;
| {{0}}7&lt;br /&gt;
| 28,3&lt;br /&gt;
| {{0}}9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Unabhängige&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Unabhängige Demokraten&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| {{0}}3,4&lt;br /&gt;
| {{0}}1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 23&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 31&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 31&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 31&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Wahlbeteiligung in %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 59,4&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 57,4&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 56,3&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 54,9&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 63,7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer [[Direktwahl]], und ist Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]], dem in der Stadt Trendelburg neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein [[Beigeordneter#Begriff|Erster Stadtrat]] und sieben weitere [[Stadtrat#Deutschland|Stadträte]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trendelburg.de/rathaus-und-politik/politik-termine/gremien-der-stadt-trendelburg Gremien: Magistrat der Stadt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister ist seit dem 1. April 2024 der parteiunabhängige &amp;#039;&amp;#039;Manuel Zeich&amp;#039;&amp;#039;, der bis dahin [[Hauptamt]]sleiter der Stadtverwaltung war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M.Zeich&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde als Nachfolger von Martin Lange, der nach einer Amtszeit nicht wieder kandidiert hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;M.Lange&amp;quot; /&amp;gt; am 3. Dezember 2023 im ersten Wahlgang bei 59,04 Prozent Wahlbeteiligung mit 62,50 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-09-26/06635017/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=395&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_112 Votemanager: Bürgermeisterwahl Stadt Trendelburg 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/trendelburg-stadt/index.html |text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Trendelburg |wayback=20210127164433}}; Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung &amp;#039;&amp;#039;index.html&amp;#039;&amp;#039; aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trendelburg.de/stadt-trendelburg/stadtteile?c7-item=1537313 Stadtteil Trendelburg:] mit Namen und Amtszeiten der Bürgermeister seit der Gemeindegebietsreform 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024–2030 Manuel Zeich&amp;lt;ref name=&amp;quot;M.Zeich&amp;quot;&amp;gt;HNA, 4. Dezember 2023: [https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/trendelburg-ort43206/manuel-zeich-wird-buergermeister-92709245.html Manuel Zeich wird neuer Bürgermeister von Trendelburg: Amtszeit beginnt am 1. April 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018–2024 Martin Lange&amp;lt;ref name=&amp;quot;M.Lange&amp;quot;&amp;gt;HNA, 15. Mai 2023: [https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/trendelburg-ort43206/der-job-ist-nicht-familienfreundlich-92282921.html Trendelburger Bürgermeister Martin Lange zieht seine Kandidatur zurück]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012–2018 Kai Bachmann&amp;lt;ref&amp;gt;HNA, 22. März 2018: [https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/trendelburg-ort43206/amtszeit-von-trendelburgs-buergermeister-bachmann-endet-9717197.html Trendelburg: Amtszeit von Bürgermeister Bachmann endet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988–2012 Bernhard Klug&amp;lt;ref&amp;gt;HNA, 29. Juli 2011: [https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/trendelburg-ort43206/bernhard-klug-tritt-nicht-mehr-1341279.html Bernhard Klug tritt nicht mehr an] - Hessenschau, 3. Juni 2022: [https://www.hessenschau.de/politik/schon-fuer-18-rathaus-chefs-in-hessen-war-vorzeitig-schluss,buergermeister-abwahlverfahren-100.html Bürgermeister-Abwahlverfahren. Nicht abgewählt, da keine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger:] „Bernhard Klug (parteilos), Trendelburg (Kassel), 2001“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971–1987 Franz Witzel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Trendelburg&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Auf rotem Grund eine dreitürmige silberne Burg mit blauen Dächern, im Torbogen die golden gekrönte und blaugewandete Maria mit dem Kind.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde von dem Bad Nauheimer [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Heinz Ritt]] gestaltet und am 21. Dezember 1976 durch das [[Hessischer Minister des Innern|Hessische Ministerium des Innern]] genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = {{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Stadt Trendelburg, Landkreis Kassel, Reg.-Bez. Kassel |fundstelle=Punkt 64 |nr=2 |jahr=1977 |datum=1977-01-10 |seite=13 |seiten=93 |kbytes=}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = Der mittlere Turm hat ein geschwungenes Dach in Anklang an den Kirchturm. Maria war Namensgeberin der Trendelburger Kirche. Einzelne Elemente des historischen Wappens sind eine Stadtmauer mit Zinnen sowie drei spitze Türme. Der mittlere überragt die beiden flankierenden. In der Stadtmauer sind ein geschwungenes Tor sowie Maria und das Jesuskind dargestellt. Darstellungen des Stadtwappens sind auf Stichen mit Ansichten Trendelburgs von unter anderem 1605, 1627 und 1646 abgebildet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Trendelburg unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Allstedt]] in [[Sachsen-Anhalt]] seit 1991&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Louvigné-du-Désert]] in der [[Bretagne]] seit 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diemel bei Trendelburg.jpg|mini|Die Diemel bei Trendelburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trendelburg an der Diemel (Oswald Reißert).jpg|mini|Trendelburg im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trendelburg Mikwe 2.jpg|mini|Trendelburger Mikwe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Burg Trendelburg&amp;#039;&amp;#039; wurde im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als [[Höhenburg]] am höchsten Punkt des Ortes erbaut. Sie gilt als das [[Wahrzeichen]] der Stadt.&lt;br /&gt;
* Altstadt: Die mittelalterliche Bebauung der Altstadt fiel 1868 zum großen Teil einem Stadtbrand zum Opfer. Einige Gewölbekeller, insbesondere der 2001 wiederentdeckte mit dem jüdischen [[Mikwe|Ritualbad]], sind Relikte der Zeit vor dem Brand. Reste der Stadtmauer sowie die Anlage der Straßen und Zwischenwege (Zweeten) entsprechen der ursprünglichen Planung. In den 1950er und 1960er Jahren wurden im Bereich der Stadtmauer und des Rathauses Reste der alten Bebauung sowie der Brunnen am alten Marktplatz und die große Diemelbrücke (1747 vom schwedischen König und hessischen Landgrafen Friedrich erbaut) abgerissen. [[Diemelsächsisches Bauernhaus|Diemelsächsische Bauernhäuser]] mit großem Tor und [[Tenne]] entstanden in der Straße Altes Tor seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in einer Zeile vor der Stadtmauer des landwirtschaftlich geprägten Ortes. Die mit Inschriften geschmückten Fassaden sind erhalten. Das älteste erhaltene Bauernhaus, Rathausstraße 3, entstand ca. 1460.&lt;br /&gt;
* Historisches Rathaus: Der dreigeschossige Fachwerkbau mit gotischem Eingangstor sowie einer Halle im Eingangsbereich ist Teil der heutigen Stadtverwaltung. Früher war hier Sitz des Bürgermeisters. Es hatte einen Gefängnisraum und beherbergte Teile der Feuerwehr. An der Front sind das Stadtwappen und die Sonnenuhr von 1582 zu erwähnen. Ein erster grundlegender Umbau, bei dem der Eingangsbereich mit einer zentralen Treppe erneuert wurde, erfolgte in den 1970er Jahren, nachdem die gesamte Verwaltung der Gemeinde hier untergebracht worden war. Seit 2010 erfolgt eine umfassende Renovierung, bedingt durch erhebliche Bauschäden.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; (ehemals &amp;#039;&amp;#039;St. Maria&amp;#039;&amp;#039;) mit Bauelementen (linkes [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Seitenschiff)]] aus der Gründungszeit wurde im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vollendet, nach Stadtbränden 1443 und 1456 als [[Hallenkirche]] dreischiffig neu aufgebaut, die mit einem [[Kreuzrippengewölbe]] versehen wurde. Das [[Mauerwerk#Bruchsteinmauerwerk|Bruchsteinmauerwerk]] der [[Außenwand|Außenwände]] ist aus heimischen Sandstein. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] besteht aus einem Mittelbau mit drei [[Joch (Architektur)|Jochen]] und zwei gleich hohen Seitenschiffen in [[Gotik|gotischem]] [[Architekturstil]]. Die viereckigen [[Pfeiler]] der [[Arkade]]n, die die Seitenschiffe vom Mittelschiff abtrennen, bestehen ebenfalls aus Bruchsteinen, sind jedoch verputzt. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] schließt sich nach Nordosten an. Der seitlich angebaute [[Kirchturm]] hat eine 2007 renovierte [[Laterne (Architektur)|Laternenhaube]], die 1789 entstand. 1889 wurde der Haupteingang nach Westen verlegt. In der [[Sakristei]] befand sich das [[Erbbegräbnis]] der Familie [[Stockhausen (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Stockhausen]]. Bei der Renovierung im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die [[Gruft]] aufgelöst, das zentrale [[Bleiglasfenster]] durch ein modernes ersetzt, der Fußboden mit den Grabsteinen erneuert, die unter einer weißen Tünche verborgenen [[Fresko|Fresken]] freigelegt und die [[Empore]] mit dem Adelssitz sowie der Zugang entfernt. 2007 wurde die bestens erhaltene [[relief]]artig gestaltete Grabplatte des Ernst Hans von Stockhausen, 1578, von außen an der inneren hinteren Kirchenwand angebracht. Die gut erhaltenen [[Epitaph]]e der Familie von Stockhausen sowie die freigelegten und renovierten [[Wandmalerei]]en (Christophorus, Hl. Drei Könige) sind von besonderem Interesse. Aufwändig bemalte Särge der Familie finden sich heute in der Dauerausstellung des [[Museum für Sepulkralkultur|Museums für Sepulkralkultur in Kassel.]]&lt;br /&gt;
* Die [[Mikwe (Trendelburg)|Mikwe]] der ehemaligen jüdischen Gemeinde wurde 2001 bei Umbauarbeiten des Hauses Am Brunnen&amp;amp;nbsp;6 durch Zufall wiederentdeckt. Zwei Gewölbekeller, die durch einen kurzen Gang verbunden sind, lassen das mittelalterliche Trendelburg nachempfinden. Zu den Öffnungszeiten des Tourismusbüros sind Gewölbekeller und Bad kostenlos zu besichtigen. Der größere Raum war ein Vorratskeller, der kleinere der Baderaum der seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bestehenden jüdischen Gemeinde. Ein quadratisches Becken mit drei Stufen wurde durch eine Wasserleitung mit „Lebendem Wasser“, das heißt fließendem Regen- oder Quellwasser, gespeist. Reste der Wasserleitung und ein Protokoll von 1783 belegen dies. Das Fachwerkhaus wurde bei einem Stadtbrand vor ca. 140 Jahren zerstört und der Eingang wurde zugeschüttet. Der Eingang zum Baderaum war zugemauert. Daher ist davon auszugehen, dass das Bad schon im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aufgegeben und durch ein neues ersetzt wurde. So überstand es unbeschädigt die folgende Zeit. In den 1930er Jahren musste die in Trendelburg lebende jüdische Familie Giesberg das Wohnhaus, in dem sich die [[Synagoge]] befand, verkaufen und den Ort verlassen.&lt;br /&gt;
* Die landgräfliche &amp;#039;&amp;#039;Diemelmühle&amp;#039;&amp;#039; wurde 1455 erstmals erwähnt. Sie bestand aus Ober- und Untermühle, und eine Brotfabrik war integriert. Mit einem Mühlrad wurde die [[Wasserkunst]] angetrieben, die die auf dem Berg gelegene Stadt mit [[Trinkwasser]] versorgte. Die Diemelmühle ist heute als Museum ausgebaut mit Heimatstube und Café. Der Ganzjahrescampingplatz gehört zum Areal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fruchtspeicher aus Trendelburg.jpg|mini|Ehemaliger Fruchtspeicher, heute im Hessenpark]]&lt;br /&gt;
* Landgräfliche Domäne (1580): Ein Rentmeister verwaltete die landesherrliche Domäne mit 240&amp;amp;nbsp;ha Ackerland und 35&amp;amp;nbsp;ha Wiesen. Verwaltungsgebäude und Scheunen an der Diemelbrücke bestehen noch. Die Ländereien wurden in den 1950er Jahren Aussiedlerhöfen zugeteilt. Der 1571&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Freilichtmuseum Hessenpark |url=https://www.hessenpark.de/lexikon/historische-gebaeude/baugruppe-nordhessen/fruchtspeicher-aus-trendelburg/ |titel=Fruchtspeicher aus Trendelburg |sprache=de |abruf=2021-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaute Fruchtspeicher wurde in das [[Freilichtmuseum Hessenpark]] (Neu-Anspach, Hochtaunuskreis) versetzt.&lt;br /&gt;
* Hinter der Mühle liegt die gut erhaltene &amp;#039;&amp;#039;Schleuse&amp;#039;&amp;#039; des [[Landgraf-Carl-Kanal]]s. Sie ist Teil des Kanalprojektes von Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Karl]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]]. Ausgangspunkt war das Hafenbecken an der [[Weser]] in [[Bad Karlshafen]]. Über die ausgebaute Diemel, Trendelburg, Stammen und Hümme verlief der Kanal, dessen Weiterbau 1730 mit dem Tod des Landgrafen beendet wurde. Mit dem Wasserweg sollte nach Ende des Dreißigjährigen Krieges der Außenhandel Hessens gefördert werden.&lt;br /&gt;
* Das [[Wülmersen|Wasserschloss Wülmersen]] ist ein 1108 erstmals erwähntes Rittergut. Es war Familiensitz derer [[Stockhausen (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Stockhausen]], die in Trendelburg Amtleute waren und einen Patronatssitz innehatten. Das Gut hatte große Ländereien, die in den 1950er Jahren aufgeteilt wurden. Danach verfielen die herrenlosen Gebäude, bis sie in den 1990er Jahren vom Landkreis Kassel wieder aufgebaut wurden. Heute sind dort ein Landmuseum, ein Gruppencampingplatz und Werkstätten für Jugendliche.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Gottsbüren (07).jpg|mini|Wallfahrtskirche Gottsbüren]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Stammen]]: In Stammen hatte die Familie [[Rabe von Pappenheim]] seit 1429 einen Familiensitz. Dieser wurde zunächst zur Burg, dann zum Schloss ausgebaut. 1771 entstand die Schlossanlage, die von einem kleinen Park umgeben ist. Der Gutshof befand sich hinter dem Schloss. Die Anlage ist von einer gut erhaltenen Mauer umgeben. In den 1960er Jahren wurde das Schloss zum Altenheim umgenutzt, das Gut seit den 1990er Jahren zur touristischen Anlage.&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Gottsbüren]]: Die gotische Hallenkirche im Zentrum des Ortes Gottsbüren geht auf eine mittelalterliche Wallfahrt, bedingt durch den Fund einer „Bluthostie“, 1329, zurück. Die reichlich fließenden Gelder ermöglichten dem [[Kloster Lippoldsberg]] von 1331 bis 1332 den Bau der dem „heiligen Leichnam“ geweihten großen Kirche, in der Fresken und Bildhauerarbeiten von der Legende erzählen. Der Ort lag an der im Mittelalter bedeutenden Handelsstraße, der Königsstraße. Zum Schutz der Pilger entstand 1335 die [[Sababurg]].&lt;br /&gt;
* Südwestlich von Trendelburg befindet sich die Ruine der Siechenkirche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://regiowiki.hna.de/Siechenkirche_bei_Trendelburg &amp;#039;&amp;#039;Siechenkirche bei Trendelburg&amp;#039;&amp;#039;], auf regiowiki.hna.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* [[Reinhardswald]]&lt;br /&gt;
* [[Wolkenbrüche bei Trendelburg|Wolkenbrüche]]&lt;br /&gt;
* [[Eberschütz]]er Klippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touristische Routen ===&lt;br /&gt;
Trendelburg ist mit der Märchenfigur [[Rapunzel]] Teil der [[Deutsche Märchenstraße|Deutschen Märchenstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Trendelburg verläuft die [[Bundesstraße 83]] [[Höxter]]–[[Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trendelburg liegt im Gebiet des [[Nordhessischer Verkehrsverbund|Nordhessischen Verkehrsverbundes]]. Eine Buslinie des [[Regionalverkehr Kurhessen|Regionalverkehrs Kurhessen]] folgt in etwa dem Verlauf der stillgelegten [[Carlsbahn]] und verbindet Trendelburg mit [[Hofgeismar]] an der [[Bahnstrecke Kassel–Warburg]] sowie mit [[Bad Karlshafen]] an der [[Sollingbahn|Bahnstrecke Ottbergen–Northeim]]. Über die reinen Eisenbahn-Verbindungen hinaus besteht dabei an den Bahnhöfen Hofgeismar und Hofgeismar-Hümme auch Anschluss an das [[Verknüpfung zwischen Straßenbahn und Eisenbahn|Regionalstadtbahn-Liniennetz]] der [[RegioTram Kassel]]. Es gibt Pläne, die RT1 bis Trendelburg zu verlängern&amp;lt;ref&amp;gt;hna.de: [https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/trendelburg-koennte-wiederbelebt-werden-alte-bahnstrecke-bei-93497841.html Alte Bahnstrecke bei Trendelburg und drei Haltepunkte könnten wieder aufleben]. Januar 2025, abgerufen am 28. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Weiteren wird diese Strecke aktuell mit den Buslinien 143 von Hümme aus und von der 180 zwischen Hofgeismar und Bad Karlshafen bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofgeismar ist eine Station am [[Hessischer Radfernweg R4|Hessischen Radfernweg R4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
2020 hat die Servicestelle Regionalentwicklung des Landkreises bei zwei Vorhaben (Übernahme einer Metallbaufirma sowie Sanierung des Freibades) Unterstützung für die Freigabe von etwa 750.000 Euro an Fördermitteln angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landkreiskassel.de/pressemitteilungen/2020/juni/750.000-euro-foerdermittel-fliessen-nach-trendelburg.php landkreiskassel.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Trendelburg geborene bzw. mit Trendelburg eng verbundene Personen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Theodor Christian Eulner]] (1765–1801), Arzt&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Maximilian Rabe von Pappenheim]] (1764–1815), Hofbeamter im Dienst von [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] und des [[Königreich Westphalen]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Blomeyer]] (1805–1865), Staatsminister im [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]]&lt;br /&gt;
* Charles Krug (1825–1892)&lt;br /&gt;
* [[Karl Gerland]] (1905–1945), geboren im heutigen Stadtteil [[Gottsbüren]], NSDAP-Gauleiter von Kurhessen&lt;br /&gt;
* [[Hans Gottfried von Stockhausen]] (1920–2010), Glasmaler und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Meta Muscat]] (1903–1978), Malerin von Bildern im impressionistischen Stil&lt;br /&gt;
* [[Uwe Frankenberger]] (* 1955), Politiker (SPD), Mitglied des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtages]] seit 1999&lt;br /&gt;
* Stefan Fehling (* 1982), Sänger der Berliner Band [[Tüsn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Drendelborg |Band=7 |Seite=39–40}}&lt;br /&gt;
* Carl Wilhelm Hermann Hochhuth: &amp;#039;&amp;#039;Statistik der evangelischen Kirche im Regierungsbezirk Cassel, Provinz Hessen-Nassau, Königreich Preußen,&amp;#039;&amp;#039; S. 204–215.&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen&amp;#039;&amp;#039;, Elwert, Marburg, 1926 (unveränderter Neudruck, Elwert, Marburg, 1974, ISBN 3-7708-0509-7), S. 471.&lt;br /&gt;
* Helmut Puchert: &amp;#039;&amp;#039;Pucherts Helmut,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Dem Förster seiner – Vom Leben auf einem nordhessischen Dorf von 1928–1946&amp;#039;&amp;#039;, Books on Demand, April 2021, ISBN 978-3-7534-3081-2, S. 14, 40, 64, 72, 75–78, 104–105, 132–133.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trendelburg}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Trendelburg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trendelburg.de/ Offizielle Website der Stadt Trendelburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.trendelburg.de/ &amp;#039;&amp;#039;Trendelburg&amp;#039;&amp;#039;], auf trendelburg.de (Homepage der Stadt)&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633025000|titel=Trendelburg, Stadtgemeinde, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633025080|titel=Trendelburg, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116345381 |GND=4106939-0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4106939-0}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Kassel/Städte_und_Gemeinden/Trendelburg|Trendelburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4106939-0|LCCN=n80142230|VIAF=133693262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trendelburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1464]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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