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	<title>Trend (Statistik) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trend_(Statistik)&amp;diff=579315&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leonry: Entfernen einer Kategorie</title>
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		<updated>2026-04-25T09:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entfernen einer Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Statistik]] der [[Anglizismus]] für die Veränderung der [[Daten]] einer statistischen [[Zeitreihenanalyse|Zeitreihe]], von der angenommen wird, dass sie [[Lange Frist|langfristig]] und nachhaltig wirkt, die jedoch unabhängig von vorhandenen [[Fluktuation]]en oder [[Volatilität]]en eine bestimmte [[Richtung]] beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Anglizismus stammt aus dem englischen Wort für „Richtung“, „Neigung“, „Entwicklung“ ({{enS|trend}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs etymologisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 489.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine „statistisch erfassbare durchschnittliche Grundrichtung einer Entwicklung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Kirkness, Elisabeth Link, Isolde Nortmeyer, Gerhard Strauß, Paul Grebe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1981, S. 433 f. [https://books.google.de/books?id=GSbbDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA434&amp;amp;dq=Trend+unterschied+terndenz&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiPhdWiyZvuAhXP5KQKHUwmAPYQuwUwAHoECAQQBg#v=onepage&amp;amp;q=Trend%20unterschied%20terndenz&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgangssprachlich versteht man unter Trend die vorherrschende Entwicklungsrichtung eines Wachstumsprozesses, deren Richtung relativ eindeutig beobachtbar erscheint und deren Tempo sich nur langsam verändert.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Spree, Michael Tybus: &amp;#039;&amp;#039;Wachstumstrends und Konjunkturzyklen in der deutschen Wirtschaft von 1820 bis 1913.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 32. [https://books.google.de/books?id=C6hMnlj7ZXgC&amp;amp;pg=PA32&amp;amp;dq=Trend+begriff&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwip_569v7DuAhWZuaQKHb5RDMYQuwUwAXoECAAQCA#v=onepage&amp;amp;q=Trend%20begriff&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[#Abgrenzung|Abgrenzung]] zur [[Tendenz]] lässt sich bereits etymologisch ziehen, denn das Lehnwort „Tendenz“ stammt aus dem [[Lateinisch]]en und hat damit keine gemeinsame Wurzel mit der Herkunft des Wortes „Trend“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Trends gibt es überall dort, wo ein [[Bezugswert]] sich verändern kann und aus dieser Veränderung eine Entwicklungsrichtung entsteht. Insbesondere [[Naturwissenschaft]]en, [[Technik]] und [[Wirtschaft]] befassen sich mit Trends in Form von [[Zeitreihenanalyse|Zeitreihen]]. Trends sollen dem [[Analyst]]en Auskunft über Entwicklungen eines Bezugswerts innerhalb eines bestimmten [[Zeitintervall|Zeitraumes]] und/oder [[Geometrischer Ort|Ortes]] geben, um hieraus [[Erkenntnis]]se über bestimmte Vorgänge gewinnen zu können. Ausgangspunkt ist zunächst eine trendfreie Beobachtung innerhalb eines Zeitraumes/Ortes. Dann bleiben [[Mittelwert]] und [[Varianz (Stochastik)|Varianz]] einer Zeitreihe über einen gesamten Beobachtungszeitraum konstant, man spricht von Stationarität. Nur nicht-stationäre Zeitreihen unterliegen einer Trendentwicklung und besitzen deshalb keinen festen Mittelwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Sönke Albers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Methodik der empirischen Forschung.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 369. [https://books.google.de/books?id=c87xuUpDSp4C&amp;amp;pg=PA369&amp;amp;dq=trend+zeitreihe&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=trend%20zeitreihe&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei wird zwischen trendstationären Zeitreihen mit deterministischem Trend und differenzstationären Zeitreihen mit rein zufälligen stochastischen Trends unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Art, in einer [[Messreihe]] einen Trend festzustellen, ist ihre grafische Darstellung über der Zeit bzw. dem Messort. Je genauer die Linie &amp;#039;&amp;#039;horizontal&amp;#039;&amp;#039; (oder bei großer [[Streuung (Statistik)|Streuung]] die [[Punktwolke]] rund) ist, desto geringer ist ein auffälliger Trend. Eine [[lineare Regression]] ist meist der nächste Schritt zur Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
Für [[Horst Opaschowski]] sind Trends „individuelle und gesellschaftliche Entwicklungstendenzen, denen wir alle früher oder später direkt oder indirekt ausgesetzt sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Opaschowski: &amp;#039;&amp;#039;Top-Trends: Die wichtigsten Trends für die nächsten Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Becker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Top-Trends.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Matthias Horx]] sind Trends „hochkomplexe, selbst steuernde ([[Autopoiesis|autopoetische]]) dynamische Prozesse in der modernen Individualgesellschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Horx, Peter Wippermann: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Trendforschung.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Ottmar Schneck]] ist der Trend „die von Zufallsschwankungen unabhängige Grundrichtung einer Zeitreihe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ottmar Schneck: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Betriebswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 711.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine den soziologischen [[Begriffsinhalt]] umfassend wiedergebende Definition sieht Trends als „vom Menschen bewirkte Grundrichtungen von Entwicklungen in der Gesellschaft, durch die Handlungen großer Bevölkerungsgruppen nachhaltig beeinflusst werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wopp: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Trendforschung im Sport.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Trend bildet sich aus, wenn eine Mehrzahl der [[Marktteilnehmer]] eine grundsätzlich gleiche Auffassung über die künftige [[Marktentwicklung]] hegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Salomon: &amp;#039;&amp;#039;Das große Lehrbuch der Chartanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 2020, o. S. [https://books.google.de/books?id=8NS4DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PP120&amp;amp;dq=trend+Aussagekraft%E2%80%8B&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjVzNas8bHuAhWi0eAKHZWeAdsQuwUwAXoECAUQBw#v=onepage&amp;amp;q=trend%20Aussagekraft%E2%80%8B&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam ist den meisten Definitionsversuchen das Vorhandensein einer Zeitreihe und die sich hieraus im [[Zeitablauf]] ergebende Veränderung der Daten. Trends sind also stets auch eine – nicht zufällige – [[Funktion (Mathematik)|Funktion]] der [[Zeit]], weil sie die [[Chronologie]] als logische Abfolge eines Zustands oder Prozesses widerspiegeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter P. Eckstein: &amp;#039;&amp;#039;Repetitorium Statistik.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 106. [https://books.google.de/books?id=XA4dBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA112&amp;amp;dq=Trend+zeit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjJkrr13LHuAhWSH-wKHZn9DoA4ChC7BTAEegQICRAH#v=snippet&amp;amp;q=zeit&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ökonomische Trends können durch zwischenzeitliche [[Saisonbetrieb|Saison-]] oder [[Konjunktur]]schwankungen verdeckt werden. Zudem müssen Trends einen zeitlich stetigen Verlauf erwarten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
In der Statistik unterscheidet man zwischen deterministischen und stochastischen Trends:&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaftsmathematik und Statistik.&amp;#039;&amp;#039; 2013, S. 134. [https://books.google.de/books?id=9yskBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA134&amp;amp;dq=Trend+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjirIH3s7DuAhXJ_aQKHZCnCN8QuwUwBXoECAUQBg#v=onepage&amp;amp;q=Trend%20lexikon&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deterministischer Trend&amp;#039;&amp;#039;: Die Abweichungen vom Trend sind stationär,&amp;lt;ref&amp;gt;stationär setzt voraus, dass der [[Mittelwert]] konstant ist&amp;lt;/ref&amp;gt; es gibt immer wieder eine Tendenz zurück zum Trend:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;konstanter Trend&amp;#039;&amp;#039;: Der Grundwert einer Zeitreihe bleibt ausnahmsweise unverändert („Seitwärtsbewegung“);&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;linearer Trend&amp;#039;&amp;#039;: Die Grundrichtung der Zeitreihe wird durch eine auf- oder absteigende [[Gerade]] ausgedrückt: &amp;lt;math&amp;gt;\ y=a+b \cdot t&amp;lt;/math&amp;gt;. Darin bezeichnen &amp;lt;math&amp;gt;y&amp;lt;/math&amp;gt; den Bezugswert des Trends, &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; den Achsenabschnitt des Trends und &amp;lt;math&amp;gt;b&amp;lt;/math&amp;gt; die Steigerung der Trendfunktion in der Zeitreihe &amp;lt;math&amp;gt;t&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;parabolischer Trend&amp;#039;&amp;#039;: Hier liegt der Zeitreihe eine [[Parabel (Mathematik)|Parabel]] zweiten oder höheren Grades zugrunde: Für &amp;lt;math&amp;gt;y&amp;lt;/math&amp;gt; ist dabei die allgemeine Funktion einer Parabel einzusetzen: &amp;lt;math&amp;gt;\ y=a + b \cdot t + c\cdot t^2&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Exponential-Trend&amp;#039;&amp;#039;: die Zeitreihe folgt einer [[Exponentialfunktion]]: &amp;lt;math&amp;gt;\ y=a \cdot b^t&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Logistischer Trend&amp;#039;&amp;#039;: &amp;lt;math&amp;gt;\ y= \frac {S} {1+e^{a-b \cdot t}}&amp;lt;/math&amp;gt;. &amp;lt;math&amp;gt;S&amp;lt;/math&amp;gt; ist hierin der Sättigungsgrad des Bezugswerts eines Trends (siehe [[Logistische Funktion]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stochastischer Trend&amp;#039;&amp;#039;: Die Abweichungen vom Trend haben keine Tendenz zurück zum Trend. Typisch sind Zeitreihen mit einem [[Random Walk]], der [[Zufall]] spielt eine wesentliche Rolle.&lt;br /&gt;
Deterministische Trends bedeuten, dass die sich nach Entfernung der Trendvariable ergebende Datenreihe eine stationäre Datenreihe ist, deren weiterer Verlauf vorhersagbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Loitz: &amp;#039;&amp;#039;Stabilität, Variabilität und Bestimmungsfaktoren der Verdienststruktur des Verarbeitenden Gewerbes in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 98. [https://books.google.de/books?id=wvHEjJm3FLoC&amp;amp;pg=PA98&amp;amp;dq=trend+vorhersagbar&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwju0uWjurTuAhXE-aQKHXvICukQuwUwAHoECAQQBw#v=onepage&amp;amp;q=trend%20vorhersagbar&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten ökonomischen Zeitreihen weisen jedoch keinen deterministischen Trend auf. Als ökonomische Zeitreihen kommen insbesondere [[Aktienindex]], [[Aktienkurs]]e, [[Börsenkurs]]e allgemein, [[Kursniveau]], [[Marktdaten]], [[Marktpreis]]e, [[Preisniveau]], [[Rendite]]n ([[Umlaufrendite]]n), [[Rentenindex]], [[Unternehmensdaten]], [[Zinsindex]] oder [[Zinsniveau]] in Frage. Sie weisen stochastische Trends auf, die nicht vorhersagbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturwissenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Physik ===&lt;br /&gt;
In der [[Physik]] ist der Trend ein [[Linearität (Mathematik)|linearer]] [[Regressionskoeffizient]] in der zeitlichen Entwicklung der diagonal angeordneten [[Rekurrenter Punkt|Rekurrenzpunkte]] weg von der identischen [[Rekurrente Markow-Kette|Rekurrenzdiagonalen]] und damit ein Maß über die [[Stationärer stochastischer Prozess|Stationaritat]] der Zeitreihe.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Marwan: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung der Klimavariabilität in Nordwest-Argentinien.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 37. [https://books.google.de/books?id=aGS7vvJ2TncC&amp;amp;pg=PA37&amp;amp;dq=trend+physik&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=trend%20physik&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gestörte [[Messreihe]]n können durch Trendanalysen korrigiert (&amp;#039;&amp;#039;trendbereinigt&amp;#039;&amp;#039;) werden oder durch genauere [[Modellierung]] der physikalischen Umwelt, durch Ausweitung der Messreihen auf weitere [[Parameter (Statistik)|Parameter]] oder durch Beseitigung der [[Systematischer Fehler|systematischen Fehlerquellen]] verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Trend entsteht häufig durch Änderungen der äußeren Umstände – etwa in der Physik durch Anstieg der [[Temperatur]], oder bei [[Global Positioning System|GPS]]-[[Vermessung]] durch [[Sonnenaktivität]] und [[Ionosphäre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säkulare Trends in der Astronomie ===&lt;br /&gt;
In der [[Astronomie]] wird ein langfristiger Trend als &amp;#039;&amp;#039;[[säkular (Astronomie)|säkular]]&amp;#039;&amp;#039; (von lat. &amp;#039;&amp;#039;saeculum&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Jahrhundert, Menschenalter&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Solche Effekte sind z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* die allmähliche Zunahme der [[Sonnenleuchtkraft]]&lt;br /&gt;
* die Verlangsamung der [[Erdrotation]] (0,002s / Jhdt.) und damit der Tageslänge&lt;br /&gt;
* langperiodische Änderungen der [[Bahnelement]]e von Planeten und ihren Monden&lt;br /&gt;
** vor allem die Drehung der [[Apsiden]] (Lage der [[Bahnellipse]] in der Bahnebene) und der [[Knoten (Astronomie)|Knotenlinie]]&lt;br /&gt;
** speziell bei der Erde die [[Präzession]] der Erdachse (Wandern der Schnittgeraden von [[Äquatorebene|Äquator-]] und [[Ekliptik|Bahnebene]])&lt;br /&gt;
* die langsame Drift in den [[Bahnachse]]n und [[Umlaufzeit]]en der Planeten und bei der [[Mondbahn]].&lt;br /&gt;
Verursacht werden diese Veränderungen großteils durch Abweichungen vom kugelsymmetrischen [[Schwerefeld]] der Sonne (durch die Existenz der Planeten, siehe [[Dreikörperproblem]]) und der Planeten (durch deren [[Abplattung]]). Kleinere Effekte verursacht die [[Allgemeine Relativitätstheorie]] und der Lichtdruck der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftswissenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Arten ===&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die Wirkungsdauer und den Geltungsbereich kann zwischen [[Modetrend]]s, [[Verbraucher|Konsumententrends]], soziokulturellen Trends, [[Megatrend]]s und [[Metatrend]]s unterschieden werden. Modetrends halten sich maximal 5 Jahre, befriedigen das [[Bedürfnis]] nach [[Mode|modischer]] Abwechslung und besitzen regional-kurzfristige Auswirkungen. Konsumententrends spielen sich zwischen 5 und 8 Jahren ab und betreffen das [[Konsumverhalten]]. Soziokulturelle Trends wirken zwischen 5 und 10 Jahren und betreffen bedeutsame nationale Veränderungen in den [[Einstellung (Psychologie)|Einstellungen]], Bedürfnissen und [[Verhaltensmuster|Verhaltensweisen]], die den [[Lebensstil]] beeinflussen. Megatrends überspannen Zeiträume ab 25 Jahre und ziehen tiefgreifende, global-langfristige Auswirkungen nach sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Fontius: &amp;#039;&amp;#039;Megatrends und ihre Implikationen für die Logistik.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 16 f. [https://books.google.de/books?id=Rq7lAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;dq=trend+Bewegungsrichtung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=trend%20Bewegungsrichtung&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff Megatrend wurde 1982 durch den Trendforscher [[John Naisbitt]] geprägt.&lt;br /&gt;
Metatrends schließlich sind tiefgreifende Entwicklungen mit Dauercharakter wie das [[Römisches Reich|römische Reich]], das [[Christentum]] oder die [[Kolonialisierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Simon: &amp;#039;&amp;#039;Gabals großer Methodenkoffer Zukunft: Grundlagen und Trends.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 191. [https://books.google.de/books?id=G6HloiL00mkC&amp;amp;pg=PA190&amp;amp;dq=soziokulturelle+Trends&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=modeTrends&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Trendrichtung unterscheidet man zwischen &amp;#039;&amp;#039;Abwärts-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aufwärtstrend&amp;#039;&amp;#039;, je nach [[Fachgebiet]] gibt es insbesondere [[Börsentrend|Börsen-]], [[Konjunkturzyklus|Konjunktur-]], [[Marktentwicklung|Markt-]], [[Mode]]-, [[Preis (Wirtschaft)|Preis-]], oder Wählertrends, je nach Intensität von schwachen Trendsignalen bis hin über die Megatrends zu den Metatrends. Während Konjunkturtrends die gesamte [[Volkswirtschaft]] betreffen, sind [[Markt]]trends auf einen bestimmten Markt begrenzt. Hier kann die [[Marktentwicklung]] mit Hilfe der [[Marktanalyse]] von [[Marktdaten]] ermittelt werden. Trends können das [[Marktverhalten]] der [[Marktteilnehmer]] verändern wie etwa bei der [[Commoditisierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Charles Dow|Dow-Theorie]] sind der Primär-, Sekundär- und Tertiärtrend zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Grill, Ludwig Gramlich, Roland Eller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gabler Bank Lexikon: Bank, Börse, Finanzierung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1996, S. 463 f. [https://books.google.de/books?id=gurNBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1524&amp;amp;dq=Trend+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjirIH3s7DuAhXJ_aQKHZCnCN8QuwUwAnoECAMQBg#v=onepage&amp;amp;q=Trend%20lexikon&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Primärtrend&amp;#039;&amp;#039; dauert gewöhnlich ein Jahr und länger, &amp;#039;&amp;#039;Sekundärtrends&amp;#039;&amp;#039; dauern zwischen zwei Monaten und einem Jahr und können den Primärtrend unterbrechen, &amp;#039;&amp;#039;Tertiärtrends&amp;#039;&amp;#039; dauern maximal bis zu zwei Monate. Der Aktienindex [[Dow Jones Industrial Average]] unterscheidet entsprechend aus der Richtung der Kursentwicklung den [[Bärenmarkt]] ({{enS|bear market}}) mit einem fallenden Trend und den [[Bullenmarkt]] ({{enS|bull market}}) mit einem steigenden Trend.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred B.J. Siebers, Martin Weigert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Börsen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 116. [https://books.google.de/books?id=IaJsDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA116&amp;amp;dq=Trend+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjirIH3s7DuAhXJ_aQKHZCnCN8QuwUwAHoECAAQBg#v=onepage&amp;amp;q=Trend%20lexikon&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Börsensprache geläufig sind hierfür auch die entsprechenden Begriffe „Baisse“ und „Hausse“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Produktlebenszyklus2.png|mini|200px|Trends beim Produktlebenszyklus]]&lt;br /&gt;
Trends gibt es insbesondere in der [[Wirtschaft]]. Alle [[Preis (Wirtschaft)|Preise]], [[Börsenkurs]]e, [[Rendite]]n oder Indices ([[Preisindex]], [[Aktienindex]]) sowie das [[Preisniveau]] und das [[Zinsniveau]] bilden Zeitreihen und verändern sich ständig, so dass [[Finanzanalyst]]en diese Zeitreihen zur [[Trendanalyse]] nutzen können. Der [[Produktlebenszyklus]] ist von charakteristischen Trendphasen gekennzeichnet. Nach der [[Marktreife]] beginnt ein progressiver Wachstumstrend mit steigendem [[Erlös|Umsatz]] und [[Grenzgewinn]], es folgt eine [[Sättigung (Wachstum)|Sättigungsphase]] ohne [[Wachstumsrate]] und schließlich setzt eine Degenerationsphase ein, in der sogar [[Fehlbetrag|Verluste]] entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ZeitreihenModell.svg|200px|rechts|Verschiedene Trend-Saison-Modelle für die Arbeitslosendaten in Deutschland von Januar 2005 bis Dezember 2011]]&lt;br /&gt;
Auch [[volkswirtschaftliche Kennzahl]]en, [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]]en oder [[Unternehmensdaten]] von einem einzelnen [[Unternehmen]] können zu Trends zusammengefasst und analysiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaft spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;ungebrochenen Trend&amp;#039;&amp;#039;, wenn sich die Bewegungsrichtung der [[Oszillator]]en [[Grenzwert (Folge)|konvergent]] zum Preis- oder Kursverlauf verhält. Dabei gilt der Grundsatz: „Die [[Charttechnik]] definiert den Trend, die [[Markttechnik]] beurteilt seine Qualität“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Bergold, Bernt Mayer |Titel=Markt und Meinung: Mit Behavioral Finance und Technische&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Analyse zu den Gewinnern gehören |Verlag=FinanzBuch Verlag |Ort=München |Datum=2005 |ISBN=3-89879-105-X |Seiten=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Trends wird in den [[Massenmedien]] und insbesondere in den [[Fachmedien]] häufig berichtet. Die [[Wirtschaftssubjekt]]e nutzen ermittelte Trends bei ihren [[Entscheidung]]en und in ihren [[Planung]]en, um künftige Entwicklungen einschätzen und Entscheidungen darauf aufbauen zu können. Trends fungieren dann oft als [[Indikator (Wirtschaft)|Indikatoren]] künftiger Entwicklungen, obwohl [[Ungewissheit]] darüber besteht, ob sich ein – stets vergangenheitsbezogener – Trend auch künftig fortsetzen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterliegen Trends [[saison]]alen Effekten (etwa der [[Winter]] bei der [[Arbeitslosigkeit]]), so müssen diese Effekte zur besseren Vergleichsmöglichkeit im Rahmen der [[Saisonbereinigung]] eliminiert werden, um den Trend ohne Saisoneinflüsse darstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussagekraft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trendlinien.png|mini|Linearer Trend (&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;) und Exponentialtrend (&amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039;) im Vergleich]]&lt;br /&gt;
Trends können Wirtschaftssubjekten für eine [[Kaufentscheidung|Kauf-]], [[Held to Maturity|Halte-]] oder [[Verkaufsentscheidung]] dienen. Deshalb ist von Bedeutung, welche Aussagekraft von einem erkannten Trend ausgeht. Ob es sich überhaupt bei einer Zeitreihe um einen Trend handelt, hängt von [[Grenzwert (Folge)|Divergenzen]] ab. Diese sind unterschiedliche Bewegungstendenzen in Indikator (Kauf- oder Verkaufsdruck) und [[Basiswert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rene Rose: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der technischen Indikatoren.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 276. [https://books.google.de/books?id=m1C-5f5_X0oC&amp;amp;pg=PA404&amp;amp;dq=trend+Aussagekraft%E2%80%8B&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjVzNas8bHuAhWi0eAKHZWeAdsQuwUwAHoECAEQBw#v=onepage&amp;amp;q=divergenz&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie helfen zur Beurteilung der Stärke eines Trends unabhängig von der Stärke einer einzelnen Veränderung.&amp;lt;ref&amp;gt;Rene Rose: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der technischen Indikatoren.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt; In trendschwachen Phasen oder bei „Seitwärtsbewegungen“ fehlt den Divergenzen die Aussagekraft. Nicht immer lässt sich einer Zeitreihe &amp;#039;&amp;#039;eindeutig&amp;#039;&amp;#039; ein passendes Trendmodell zuordnen. Die rechts abgebildete Zeitreihe (&amp;#039;&amp;#039;schwarz&amp;#039;&amp;#039;) lässt sowohl einen linearen Trend (&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;), als auch einen Exponentialtrend (&amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039;) zu. Lässt sich aus Divergenzen ein eindeutiger Trend ablesen, kann dieser zur [[Entscheidungsvorbereitung]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gibt es jedoch weitere Einschränkungen. Trends können Diskontinuitäten ausgesetzt sein, wobei unvorhersehbare [[Ereignis]]se einen [[Strukturbruch]], eine Unterbrechung oder eine Richtungsänderung des Trends (&amp;#039;&amp;#039;Trendumkehr&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|[[Turnaround]]}}) bewirken können. Dann bleiben die [[Regressionsparameter]] nicht über die gesamte Zeitreihe hinweg konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Überall, wo es Zeitreihen gibt, lassen sich Trends quantifizieren. Trends können durch [[Technische Analyse#Charts|Charts]] visualisiert werden. Bewegen sich die Kurse gegen die aktuelle Trendrichtung, so kann es sich lediglich um eine kurzfristige Konsolidierung (etwa [[Gewinnmitnahme]]) im noch intakten Trend handeln oder es ist zu prüfen, ob eine Trendumkehr zu erwarten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred B.J. Siebers, Martin Weigert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Börsen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere, den Trend beschreibende Begriffe der Chartanalyse sind &amp;#039;&amp;#039;Trendfächer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trendkanal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Trendlinie]]n&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Trendpause&amp;#039;&amp;#039; (Konsolidierung).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Grill, Ludwig Gramlich, Roland Eller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gabler Bank Lexikon: Bank, Börse, Finanzierung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1996, S. 1524 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sind saisonale Einflüsse vorhanden, muss die Zeitreihe [[Saisonbereinigung|saisonbereinigt]] werden. Die Trends aus der Vergangenheit sind Gegenstand einer [[ex post|ex-post]]-Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkennung, Erklärung und Fortschreibung von Trends ist Gegenstand der [[Trendforschung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Müller-Hagedorn, Marcus Schuckel: &amp;#039;&amp;#039;Trend.&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Bühner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Management-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 763. [https://books.google.de/books?id=OaJsDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA764&amp;amp;dq=Trend+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjirIH3s7DuAhXJ_aQKHZCnCN8QuwUwBnoECAYQBg#v=onepage&amp;amp;q=Trend%20lexikon&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Elliott-Wellen]] sollen Trends auf [[Finanzmarkt|Finanzmärkten]] [[ex ante]] vorhersagen helfen und die mangelnde Vorhersagbarkeit stochastischer Trends ersetzen. Da die trendbildenden Faktoren in Zukunft abgelenkt werden, sich abschwächen oder völlig verschwinden können, ist eine [[Trendextrapolation]] gefährlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1984, Sp. 1646.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Trend und [[Tendenz]] werden häufig nicht voneinander abgegrenzt und manchmal sogar als Synonyme verwendet. Eine Tendenz ist zukunftsorientiert (wie die [[Börsentendenz]]), der Trend ergibt sich aus der Vergangenheit und lässt sich möglicherweise in die Zukunft projizieren (wie der [[Börsentrend]]). Die Tendenz ist das kurzfristige „Streben einer Entwicklung in eine bestimmte Richtung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Kirkness, Elisabeth Link, Isolde Nortmeyer, Gerhard Strauß, Paul Grebe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1981, S. 147 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie beschreibt ein Streben, eine Neigung, eine Häufung von Ereignissen in eine bestimmte Richtung. Tendenzen sind kurzfristiger Natur, Trends dagegen können längerfristig und nachhaltig anhalten. Der Trend beschreibt eine unabhängig von den Tendenzen des kurzfristigen Geschehens bestehende Grundrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Becker: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Terminhandel.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 97. [https://books.google.de/books?id=KwWBBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA97&amp;amp;dq=Trend+Tendenz&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj-v5KaqL7YAhXOGuwKHbCcA9MQ6AEIKzAB#v=onepage&amp;amp;q=Trend%20Tendenz&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung einer aktuellen deutlichen Änderung als „Tendenz“ drückt die [[Erwartung (Psychologie)|Erwartung]] aus, dass sie sich als eine kurzfristige Fluktuation erweisen wird, jedoch keine Änderung des längerfristigen Trends zu erwarten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Becker: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Terminhandel.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verzerrung (Statistik)]]&lt;br /&gt;
* [[Varianzanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Messsystemanalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schneider (Geodät)|Manfred Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Himmelsmechanik.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Satellitenbewegung, Bahnbestimmung&amp;#039;&amp;#039;. Spektrum-Verlag, Heidelberg 1999, ISBN 3-8274-0484-3.&lt;br /&gt;
* [[Karl Stumpff (Astronom)|Karl Stumpff]], H.-H. Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Das Fischer-Lexikon Astronomie&amp;#039;&amp;#039;. Neubearbeitete, 8. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-436-01643-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4138150-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schätztheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmathematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitreihenanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leonry</name></author>
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