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	<title>Trema - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Karl432: /* Weblinks */ +Commonscat</title>
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		<updated>2026-03-14T19:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Diakritisches Zeichen|¨|◌}}&lt;br /&gt;
{{Zeichen|1=&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Ää Ëë&amp;lt;br /&amp;gt;Ïï Öö&amp;lt;br /&amp;gt;Üü Ÿÿ&amp;lt;/div&amp;gt;|kleiner=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trema&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|τρῆμα|trêma}} „Bohrloch, Punkt [des Würfels]“; Plural: &amp;#039;&amp;#039;Tremas oder&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Tremata&amp;#039;&amp;#039; nach dem griechischen Plural {{lang|grc|τρήματα|trémata}}; {{elS|prefix=ja|διαλυτικά|dialytiká}} [Neutrum Plural]), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweipunktakzent,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Benennung und [[Buchstabieren|Buchstabier]]-Ansagewort laut [[DIN 5009]]:2022-06.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[diakritisches Zeichen]] in Form zweier horizontal angeordneter Punkte über oder unter einem [[Buchstabe]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Helmut Glück, Michael Rödel |Titel=Metzler Lexikon Sprache |Auflage=5., aktualisierte und überarbeitete |Verlag=J.B. Metzler |Ort=Stuttgart |Datum=2016 |Seiten=723}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hadumod Bußmann |Titel=Lexikon der Sprachwissenschaft |Auflage=2., völlig neu bearbeitete |Verlag=Kröner |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-520-45202-2 |Seiten=808}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen wird in den [[Orthographie]]n verschiedener [[Sprache]]n unterschiedlich verwendet. Allgemein hat es zumeist die [[Phonetik|phonetische]] Funktion, eine veränderte [[Aussprache]] anzuzeigen. Im engeren Sinne bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Trema&amp;#039;&amp;#039; auch dessen Funktion als Trennungszeichen zur Kennzeichnung einer [[Diärese (Phonetik)|Diärese]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Mathilde Hennig |Titel=Duden - Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Richtiges und gutes Deutsch (Duden Band 9) |Auflage=8. |Verlag=Dudenverlag |Ort=Berlin |Datum=2016 |ISBN=978-3-411-04098-8 |Seiten=919}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwds.de/wb/Trema |titel=Trema, in: DWDS - Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |sprache=de |abruf=2023-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deshalb wird das Trema oft Diärese genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Alphabeten ist das Tremazeichen typografisch fester Bestandteil von eigenständigen Buchstaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karsten Rinas |Hrsg=Stefan J. Schierholz et al. |Titel=Trema |Sammelwerk=Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2013 |Online=https://www.degruyter.com/database/WSK/entry/wsk_id_wsk_artikel_artikel_13060/html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So markieren im [[Deutsche Sprache|Deutschen]] die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Umlaut]]punkte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über den Vokalbuchstaben ‹&amp;#039;&amp;#039;a›&amp;#039;&amp;#039;, ‹&amp;#039;&amp;#039;o›&amp;#039;&amp;#039; und ‹&amp;#039;&amp;#039;u›&amp;#039;&amp;#039; eine vom Basisvokal abweichende, vordere Aussprache – den Umlaut. Die [[Sprachwissenschaft]] ordnet die Umlautbuchstaben ‹&amp;#039;&amp;#039;[[ä]]›&amp;#039;&amp;#039;, ‹&amp;#039;&amp;#039;[[ö]]›&amp;#039;&amp;#039; und ‹&amp;#039;&amp;#039;[[ü]]›&amp;#039;&amp;#039; dabei als komplexe [[Graphem]]e ein, die formal aus einem Basisvokalbuchstaben plus einem Trema aufgebaut sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karsten Rinas |Hrsg=Stefan J. Schierholz et al. |Titel=Umlautbuchstabe |Sammelwerk=Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2013 |Online=https://www.degruyter.com/database/WSK/entry/wsk_id_wsk_artikel_artikel_13996/html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Neef |Titel=Die Graphematik des Deutschen |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2005 |ISBN=3-484-30500-2 |Seiten=39 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110914856.24/html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beatrice Primus |Hrsg=Ursula Bredel, Astrid Müller, Gabriele Hinney |Titel=Strukturelle Grundlagen des deutschen Schriftsystems |Sammelwerk=Schriftsystem und Schrifterwerb |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2010 |ISBN=978-3-11-023224-0 |Seiten=9, 16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sprachhistorisch erklärt sich die [[Deutsches Alphabet#Herkunft der Umlautbuchstaben|Herkunft dieser Buchstaben]] daher, dass ein über den Vokal gestelltes ‹&amp;#039;&amp;#039;e›&amp;#039;&amp;#039; aus schreibökonomischen Gründen zu zwei Punkten reduziert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Internationales Phonetisches Alphabet|Internationalen Phonetischen Alphabet]] zeigt das Trema die [[Zentralisierung (Vokal)|zentralisierte]] Aussprache an (IPA-Nummer 415).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in verschiedenen Sprachen und Schriften ==&lt;br /&gt;
=== Kennzeichnung von Vokalen im Lautzusammenhang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ei trema.png|mini|hochkant=0.8|Beispiel eines Tremas auf e und i. Die verwendete Schriftart ist [[Garamond (Schriftart)|Garamond]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:In Babylonienbroek aangekomen in de Hillestraat.jpg|mini|hochkant=0.8|Verwendung eines Tremas in [[Babyloniënbroek]] in den Niederlanden.]]&lt;br /&gt;
In einigen Sprachen bewirkt das Trema über einem von zwei benachbarten Vokalbuchstaben eine veränderte Aussprache im Lautzusammenhang, zum Beispiel die getrennte Aussprache eines Diphthongs ([[Diärese (Phonetik)|Diärese]]) oder die Artikulation eines ansonsten stummen Vokals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Deutsche Sprache|Deutschen]] wird das Trema als Trennungszeichen nicht mehr verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Es konnte sich zur Kennzeichnung der Diärese auch bei Fremdwörtern wie dem griechischen &amp;#039;&amp;#039;Asteroid&amp;#039;&amp;#039; nicht durchsetzen und findet sich fast nur noch in manchen Eigennamen aus dem deutschen Sprachraum ([[Piëch]], [[Noëlle]], [[Bernhard Hoëcker|Hoëcker]], [[Brassaï]]). Während bis zum Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine Verwendung noch als zulässig erachtet wurde, um in einzelnen Fällen Missverständnisse auszuschließen, rieten die [[Deutsche Rechtschreibung im 20. Jahrhundert|deutschen Rechtschreibregeln von 1902 bis 1996]] von der Nutzung generell ab. So sollte statt des [[Französische Sprache|französischen]] „Zaïre“ das Wort „[[Zaire]]“ geschrieben werden (siehe [[Deutsche Rechtschreibung im späten 19. Jahrhundert#Über das Trema|Trema in der deutschen Rechtschreibung im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]). Die aktuellen Regeln [[Neuerungen der deutschen Rechtschreibreform von 1996|seit der Rechtschreibreform von 1996]] befassen sich gar nicht mehr mit dem Trema.&lt;br /&gt;
* Im [[Niederländische Sprache|Niederländischen]] wird das Trema (&amp;#039;&amp;#039;trema&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;deelteken&amp;#039;&amp;#039; genannt) generell verwendet, um die vom vorhergehenden Vokal getrennte Aussprache eines Vokals zu kennzeichnen. Beispielsweise zeigt das Trema im Wort &amp;#039;&amp;#039;paranoïde&amp;#039;&amp;#039; an, dass das &amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; keinen [[Diphthong]] bilden, sondern sich als Diärese auf zwei [[Silbe]]n verteilen. Auch [[Digraph (Linguistik)|Digraphen]], die für einen [[Monophthong]] stehen, werden mithilfe des Tremas aufgelöst. So steht in &amp;#039;&amp;#039;diëresis&amp;#039;&amp;#039; („Diärese“) die Buchstabenfolge &amp;#039;&amp;#039;ie&amp;#039;&amp;#039; nicht nach der allgemeinen Regel für ein langes &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;, sondern für einen &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;‑Laut, dem ein &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;‑Laut folgt. Daher wird das Trema auch verwendet, wenn ein verdoppelter Vokal nicht wie üblich einen Langvokal bezeichnet, sondern zweisilbisch&amp;lt;!-- die Endung „-isch“ ist kein Fehler --&amp;gt; gesprochen wird, etwa im Vornamen &amp;#039;&amp;#039;[[Aäron]]&amp;#039;&amp;#039; mit zwei gleichlautenden Anfangssilben oder im wissenschaftlichen Namen des Sternbilds &amp;#039;&amp;#039;[[Boötes]]&amp;#039;&amp;#039; („[[Bärenhüter]]“), in dem zwei getrennte &amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039;‑Laute aufeinander folgen. Folgen mehr als zwei gleiche Vokalbuchstaben aufeinander, wird das Trema in neuerer Orthographie durch einen [[Bindestrich]] ersetzt, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;zee-eend&amp;#039;&amp;#039; („[[Meerenten und Säger|Meerente]]“) für älteres &amp;#039;&amp;#039;zeeëend.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Im [[Französische Sprache|Französischen]] hat das Trema &amp;#039;&amp;#039;(tréma)&amp;#039;&amp;#039; diverse Funktionen. Auf dem Wort &amp;#039;&amp;#039;égoïste&amp;#039;&amp;#039; führt das Trema zur getrennten, zweisilbigen Aussprache der beiden Vokale (Diärese), im Kontrast zur Buchstabenkombination &amp;#039;&amp;#039;oi&amp;#039;&amp;#039;, die generell die einsilbige Aussprache {{IPA|[wa]}} hat. Weitere Beispielwörter mit silbentrennenden Tremas sind &amp;#039;&amp;#039;Noël&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Saül&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Emmaüs&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Capharnaüm&amp;#039;&amp;#039; mit der Aussprache {{IPA|[ɔm]}} am Ende.&lt;br /&gt;
: Anders kann im Französischen das Trema auf dem &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; auch zur Aussprache eines vorangehenden Vokals führen, wie des &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; im Wort &amp;#039;&amp;#039;aiguë&amp;#039;&amp;#039;, wo &amp;#039;&amp;#039;uë&amp;#039;&amp;#039; hier den Vokal &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; mit stummer femininer Endung &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; darstellt, während das &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; bei der Schreibweise (Graphie) &amp;#039;&amp;#039;aigue&amp;#039;&amp;#039; ohne Trema auf dem e (nur) die Aussprache des &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; als {{IPA|[ɡ]}} unterstreichen würde und selbst stumm wäre, vgl. den Stadtnamen &amp;#039;&amp;#039;Aigues-Mortes&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ɛɡˈmɔʁt]}}. Das Trema kennzeichnet dabei also keine besondere Aussprache des &amp;#039;&amp;#039;e,&amp;#039;&amp;#039; sondern dass die Buchstabenfolge &amp;#039;&amp;#039;gu&amp;#039;&amp;#039; nicht als [[Digraph (Linguistik)|Digraph]] zu lesen ist.&lt;br /&gt;
: Seit der (in der Presse sowie in der Belletristik kaum beachteten) [[Französische Rechtschreibreform von 1990|Rechtschreibreform von 1990]] empfiehlt die [[Académie française]], das Trema stets auf dem Vokal zu notieren, der tatsächlich ausgesprochen wird, also &amp;#039;&amp;#039;aigüe&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;aiguë&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;gageüre&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;gageure&amp;#039;&amp;#039;); das &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; wird dann wie ein übliches &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; (also etwa wie ein &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; im Deutschen) ausgesprochen.&lt;br /&gt;
* {{Anker|iberoromanisch}}Im [[Katalanische Sprache|Katalanischen]], [[Spanische Sprache|Spanischen]] (dort &amp;#039;&amp;#039;diéresis&amp;#039;&amp;#039; genannt) und in der brasilianischen Orthographie des [[Portugiesische Sprache|Portugiesischen]] steht das Trema über dem Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039;, wenn er auf &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; oder (im Katalanischen und Portugiesischen) &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039; folgt und vor &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; steht. In diesen Orthographien stehen &amp;#039;&amp;#039;gu&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;qu&amp;#039;&amp;#039; vor den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; für die Laute (Phoneme) {{IPA|/ɡ/}} und {{IPA|/k/}}, während sie vor den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039; für die Aussprache {{IPA|/ɡw/}} und {{IPA|/kw/}} stehen. Das Trema über dem &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; vor den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; führt ebenfalls zu der Aussprache {{IPA|/ɡw/}} und {{IPA|/kw/}}, wie:&lt;br /&gt;
** Spanisch: &amp;#039;&amp;#039;paraguas&amp;#039;&amp;#039; „Regenschirm“ – &amp;#039;&amp;#039;paragüero&amp;#039;&amp;#039; „Schirmständer“, beide mit {{IPA|/ɡw/}}; gegenüber &amp;#039;&amp;#039;lago&amp;#039;&amp;#039; „See“ – &amp;#039;&amp;#039;laguito&amp;#039;&amp;#039; „kleiner See“, beide mit bloßem {{IPA|/ɡ/}}.&lt;br /&gt;
** Katalanisch: &amp;#039;&amp;#039;llengua&amp;#039;&amp;#039; „Sprache“, &amp;#039;&amp;#039;llengües&amp;#039;&amp;#039; „Sprachen“, &amp;#039;&amp;#039;qüestió&amp;#039;&amp;#039; „Fragestellung, Diskussionsthema“.&lt;br /&gt;
* In der [[Griechisches Alphabet|neugriechischen Schrift]] wird das Trema, dort als &amp;#039;&amp;#039;Dialytika&amp;#039;&amp;#039; (διαλυτικά) bezeichnet, verwendet, um die getrennte Aussprache von Vokalen zu kennzeichnen, zum Beispiel {{lang|el|αϊ}} oder {{lang|el|οϊ}}. Ohne Trema werden die [[Digraph (Linguistik)|Digraphen]] {{lang|el|αι}} oder {{lang|el|οι}} als einfaches {{IPA|/e/}} oder {{IPA|/i/}} ausgesprochen. Näheres dazu siehe unter [[Neugriechische Orthographie#Das Trema|Trema in der neugriechischen Orthographie]].&lt;br /&gt;
* In der [[Historische Sprachwissenschaft|historischen Sprachwissenschaft]] des Deutschen bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;ë&amp;#039;&amp;#039; seit dem 19. Jahrhundert das „germanische e“, das heißt denjenigen /e/-Laut, der kein [[Umlaut]] von /a/ und kein Teil des [[Diphthong]]s /ei/ ist, sondern auf das Indogermanische /e/ zurückgeführt werden kann. Er unterschied sich in den früheren Sprachstufen und unterscheidet sich vielfach noch in den rezenten Dialekten auch qualitativ von dem umgelauteten /e/: Im Mittelhochdeutschen war der &amp;#039;&amp;#039;ë-&amp;#039;&amp;#039;Laut ein kurzes halboffenes /ɛ/, beispielsweise in &amp;#039;&amp;#039;nëmen&amp;#039;&amp;#039; ‚nehmen‘ oder &amp;#039;&amp;#039;bërg&amp;#039;&amp;#039; ‚Berg‘, der Primärumlaut war ein kurzes geschlossenes /e/, beispielsweise in &amp;#039;&amp;#039;setzen&amp;#039;&amp;#039; ‚setzen‘ oder &amp;#039;&amp;#039;geste&amp;#039;&amp;#039; ‚Gäste‘, und der Sekundärumlaut war ein kurzes stark offenes /æ/, beispielsweise in &amp;#039;&amp;#039;wälsch&amp;#039;&amp;#039; ‚welsch‘ oder &amp;#039;&amp;#039;nähte&amp;#039;&amp;#039; ‚Nächte‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Paul (Germanist)|Hermann Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelhochdeutsche Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; 25. Auflage neubearbeitet von [[Thomas Klein (Germanist)|Thomas Klein]], [[Hans-Joachim Solms]] und [[Klaus-Peter Wegera]]. Mit einer Syntax von Ingeborg Schöbler, neubearbeitet und erweitert von Heinz-Peter Prell. Niemeyer, Tübingen 2007, S.&amp;amp;nbsp;87–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Bestandteil eigenständiger Buchstaben ===&lt;br /&gt;
In einigen Orthographien kommt das Tremazeichen, also der horizontale Doppelpunkt, als fester Bestandteil von eigenständigen [[Graphem]]en vor. Es bildet dann mit dem Buchstaben, über dem es steht, eine grafische Einheit. Hierdurch wird eine Erweiterung des verfügbaren Grapheminventars erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kennzeichnung einer abweichenden Vokalqualität ====&lt;br /&gt;
Eine zu einem Graphem verstetigte Verbindung von Tremazeichen und Basisvokal wird insbesondere verwendet, um eine abweichende Vokalqualität zu markieren. In der deutschen Orthographie sowie in der Orthographie mehrerer skandinavischer und finno-ugrischer Sprachen steht ein so modifizierter Vokalbuchstabe für einen vorderen, im Deutschen also einen [[Umlaut|umgelauteten]] (gerundet bei &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;, gehoben bei &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;) Vokal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Für die graphemische Einordnung dieser Umlautbuchstaben sind mehrere Ansätze denkbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; In der deutschen Sprachwissenschaft werden sie heute als zumeist als komplexe [[Graphem]]e angesehen, die formal aus einem Basisvokalbuchstaben plus einem Trema aufgebaut sind. Die Darstellung mit zwei Punkten ist dabei allerdings keineswegs die einzige anzutreffende Form der Umlautzeichen ([[Allograph]]). Im deutschen Sprachraum war die Markierung der Umlaute im [[Frühneuhochdeutsche Sprache|Frühneuhochdeutschen]] zunächst uneinheitlich. Ab dem 17. Jahrhundert setzte sich die Darstellung mit einem über den Vokal gestellten ‹&amp;#039;&amp;#039;e›&amp;#039;&amp;#039; durch (also etwa uͤ).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frédéric Hartweg, Klaus-Peter Wegera |Titel=Frühneuhochdeutsch: Eine Einführung in die deutsche Sprache des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit |Verlag=Max Niemeyer Verlag |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-092951-5 |Seiten=129 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110929515/html |Abruf=2023-02-25 |DOI=10.1515/9783110929515/html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus schreibökonomischen Gründen reduzierte sich diese Form mit der Zeit auf zwei kleine Striche bzw. Punkte. Diese Umlautpunkte sind ihrer typografischen Form nach ein Trema, haben aber eine vollkommen andere Funktion als das (im Deutschen nur noch bei Eigennamen gebräuchliche) Trema im engeren Sinne eines Trennungszeichens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Darstellung mit kleinen Strichen ist insbesondere handschriftlich bis heute weiter gebräuchlich (in [[Ostösterreich]] wird auch von &amp;#039;&amp;#039;ü-/ä-/ö-Stricherl&amp;#039;&amp;#039; gesprochen). Im Ungarischen wird in der typografischen Darstellung unterschieden: Kurze Umlaute werden mit zwei Punkten geschrieben, lange Umlaute dagegen mit [[Doppelakut]] ([[ő]] bzw. [[ű]]). Die Form der Umlautkennzeichnung ist hier also als [[Graphemik|graphematisches]] Merkmal zu werten, d.&amp;amp;nbsp;h., ihr kommt &amp;#039;&amp;#039;bedeutungsunterscheidende&amp;#039;&amp;#039; Funktion zu. Im [[Finnische Sprache|Finnischen]] können auch Akzentzeichen (Á, Ó) anstelle der Umlautpunkte verwendet werden. Diese Schreibweise gilt aber als veraltet und wird nur noch selten in handschriftlichen Texten, sowie in der [[Werbung]] (v.&amp;amp;nbsp;a. Lichtreklame) verwendet. Im [[Nauruische Sprache|Nauruischen]] werden die Umlaute klassischerweise mit einer [[Tilde]] dargestellt (ã, õ, ũ), diese Schreibung ist heutzutage jedoch nicht mehr üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für ein eigenständiges Graphem ist das e mit Trema &amp;#039;&amp;#039;(ë)&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Albanische Sprache|albanischen Sprache]] und im [[Luxemburgische Sprache|Luxemburgischen]] steht es ebenfalls für einen eigenständigen Vokal, das [[Schwa]], das im Albanischen wie ein offenes &amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039; (Beispiel &amp;#039;&amp;#039;është&amp;#039;&amp;#039;), am Wortende oft auch gar nicht ausgesprochen wird (Beispiel &amp;#039;&amp;#039;unë&amp;#039;&amp;#039;). In der [[Ladinische Sprache|ladinischen Sprache]] steht das &amp;#039;&amp;#039;ë&amp;#039;&amp;#039; für einen stets betonten Schwa-Laut. Im [[Kyrillisches Alphabet|kyrillischen Alphabet]] hat der Doppelpunkt über dem &amp;#039;&amp;#039;е&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls die Funktion, einen anderen Laut als {{IPA|/e/}} bzw. {{IPA|/je/}} anzuzeigen. So wird beispielsweise im [[Russische Sprache|Russischen]] der Buchstabe Ё/ё als {{IPA|/jɔ/}} ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kennzeichnung von Konsonanten ====&lt;br /&gt;
Es gibt auch Alphabete, in denen Konsonanten mit Trema vorkommen:&lt;br /&gt;
* Der [[Sindhi]]-Buchstabe [[Gge (Sindhi-Buchstabe)|&amp;#039;&amp;#039;gge&amp;#039;&amp;#039;]] des [[Liste arabisch-basierter Alphabete|erweiterten arabischen Alphabets]] kann in lateinischer Umschrift mit &amp;#039;&amp;#039;[[g̈]]&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben werden.&lt;br /&gt;
* Das [[ḧ]] und das [[ẍ]] werden sehr selten im [[Kurdische Sprache|kurdischen]] [[Kurmandschi-Alphabet]] verwendet, um die [[Soranî]]-Buchstaben [[ح]] bzw. [[غ]] zu transliterieren.&lt;br /&gt;
* Im [[Jakaltekisch]]en sowie manchmal in [[Malagasy (Sprache)|Malagasy]] wird der Buchstabe [[n̈]] für den &amp;lt;nowiki /&amp;gt;Laut [&amp;lt;nowiki /&amp;gt;[[Stimmhafter velarer Nasal|ŋ]]] verwendet.&lt;br /&gt;
* Im Transliterationsstandard [[ISO 233]] zur Transliteration der arabischen Schrift stellt das [[ẗ]] das arabische [[Tā&amp;#039; marbūta]] dar.&lt;br /&gt;
* Das [[ẅ]] ist im [[Afrika-Alphabet]] enthalten und wird zur Verschriftlichung einiger Minderheitensprachen [[Kamerun]]s verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchstaben mit Tremazeichen ===&lt;br /&gt;
==== Lateinische Buchstaben ====&lt;br /&gt;
Mit dem Tremazeichen in &amp;#039;&amp;#039;über&amp;#039;&amp;#039;-gesetzter Stellung: [[Ä]]ä, Ǟǟ, [[Ë|Ёё]], [[Ḧ|Ḧḧ]], [[Ï|Ïï]], Ḯḯ, [[N̈|N̈n̈]], [[Ö]]ö, Ȫȫ, Ṏṏ, [[T̈|T̈ẗ]], [[Ü]]ü, Ǖǖ, Ǘǘ, Ǚǚ, Ǜǜ, Ṻṻ, [[Ẅ|Ẅẅ]], [[Ẍ|Ẍẍ]] und [[Ÿ|Ÿÿ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tremazeichen in &amp;#039;&amp;#039;unter&amp;#039;&amp;#039;-gesetzter Stellung: [[Ṳ|Ṳṳ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kyrillische Buchstaben ====&lt;br /&gt;
Im Kyrillischen kommt das Trema nur in &amp;#039;&amp;#039;über&amp;#039;&amp;#039;-gesetzter Stellung vor: [[Ӓ|Ӓӓ]], Ӓ̄ӓ̄, [[Ё|Ёё]], [[Ё̄|Ё̄ё̄]], [[Ӝ|Ӝӝ]], [[Ӟ|Ӟӟ]], Ӥӥ, [[Ї|Її]], [[Ӧ|Ӧӧ]], [[Ӫ|Ӫӫ]], Ӧ̄ӧ̄, [[Ӱ|Ӱӱ]], Ӱ̄ӱ̄, [[Ӵ|Ӵӵ]], [[Ӹ|Ӹӹ]], [[Ӭ|Ӭӭ]] und [[Ӛ|Ӛӛ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Trema in der Datenverarbeitung ==&lt;br /&gt;
=== Unicode ===&lt;br /&gt;
Die meisten Standards für Zeichensätze, darunter [[Unicode]], unterscheiden nicht zwischen der Verwendung des Tremas als Umlaut- oder Trennungszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Englische Sprache|englischsprachigen]] [[Unicode]]standard wird das Trema als &amp;#039;&amp;#039;‚combining diaeresis‘&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Es hat die Unicode-Nummer U+0308. Das untergesetzte Trema (&amp;#039;&amp;#039;‚combining diaeresis below‘&amp;#039;&amp;#039;) findet sich bei U+0324.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in der Datenverarbeitung eine Unterscheidung von Umlaut und Trema (also Trennungszeichen) notwendig ist, empfiehlt [[Internationale Organisation für Normung|ISO]]/[[International Electrotechnical Commission|IEC]] JTC 1/SC 2/WG 2&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unicode.org/wg2/docs/n2754.pdf ISO/IEC JTC 1/SC 2/WG 2 N 2754] (vom 24. Juni 2004, S.&amp;amp;nbsp;5 unter M45.13); siehe auch [[Deutsche Nationalbibliothek|DNB]], [http://www.dnb.de/SharedDocs/Downloads/DE/DNB/standardisierung/mabZeichensatzUnicode2005.pdf?__blob=publicationFile Zeichenkonkordanz MAB2-Zeichensatz – ISO/IEC 10646 / Unicode] (vom 1. Februar 2005; Fußnote 9)&amp;lt;/ref&amp;gt; Folgendes:&lt;br /&gt;
* Darstellung des Tremas durch: Combining Grapheme Joiner (CGJ, 034F) + Combining Diaeresis (0308)&lt;br /&gt;
* Darstellung des Umlauts durch: Combining Diaeresis (0308)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingabe ===&lt;br /&gt;
==== Deutsche Tastaturbelegung ====&lt;br /&gt;
Mit der deutschen Standard-[[E1 (Tastaturbelegung)|Tastaturbelegung E1]] wird das Zeichen als {{Taste|[[Alt Gr]]|halten}}+{{Taste|z}} eingegeben (Merksatz: „z“ wie „zwei“ Punkte). Diese Kombination wirkt als [[Tottaste]], d.&amp;amp;nbsp;h. ist vor dem Grundbuchstaben einzugeben. Mit der älteren deutschen Standard-[[T2 (Tastaturbelegung)|Tastaturbelegung T2]] wird das Zeichen als {{Taste|[[Alt Gr]]|halten}}+{{Taste|r}} eingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Microsoft Windows]] wird ein (isoliertes) Trema erzeugt, indem die Alt-Taste (Alt) gedrückt, die Unicode-Zeichen {{Taste|0}}{{Taste|1}}{{Taste|6}}{{Taste|8}} am Ziffernblock eingegeben und danach die Alt-Taste losgelassen wird. Dies gilt zum Beispiel für Text-Editoren (NotePad, TextPad, WordPad), für die DOS-Befehlszeileneingabe, zum Teil für das freie Office-Paket OpenOffice.org, die Microsoft-Office-Komponenten Excel, Access und PowerPoint sowie – bei eingeschaltetem NumLock – auch für Microsoft Word.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Laptops und Kleintastaturen kann ein nicht vorhandener Ziffernblock zuweilen mit einer Funktionstaste simuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Microsoft Word besteht zudem die Möglichkeit, mittels der Zifferntasten den Hexadezimalwert des Zeichens 00A8 einzugeben und unmittelbar danach die Tastenkombination {{Taste|Alt}} + {{Taste|C}} (in Dialogfeldern: {{Taste|Alt}} + {{Taste|X}}) zu betätigen; die Zeichenfolge wird zum Trema ersetzt. Mittels nochmaligem Druck auf {{Taste|Alt}} + {{Taste|C}} kann wieder der Ausgangszustand hergestellt werden, es kann also hin- und hergeschaltet werden. Alternativ kann in Word das Trema auch über das Menü zum Einfügen von Sonderzeichen bzw. Symbolen erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[macOS]] und [[Mac OS Classic]] erhält man das Trema durch die Eingabe von {{Taste|[[Alt (Taste)|Alt]]|halten}}+{{Taste|u}}, anschließend {{Taste|&amp;#039;&amp;#039;‹Buchstabe›&amp;#039;&amp;#039;}} (a, e, i, o, u, y, A, E, I, O, U oder Y).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Linux]] und [[Berkeley Software Distribution|BSD]] können Zeichen mit dem Trema durch die Tastenfolge {{Taste|Alt Gr|halten}}+{{Taste|[[Ü]]}}, {{Taste|&amp;#039;&amp;#039;‹Buchstabe›&amp;#039;&amp;#039;}} eingegeben werden; für Großbuchstaben zusätzlich {{Taste|⇧&amp;amp;nbsp;(Umschalt)}}. Das ï wird also durch {{Taste|Alt&amp;amp;nbsp;Gr|halten}}+{{Taste|[[Ü]]}}, {{Taste|I}} erzeugt.&lt;br /&gt;
In älteren Versionen erfolgt das durch {{Taste|[[Compose-Taste|Kompositionstaste]]}},&amp;amp;nbsp;{{Taste|&amp;quot;}},&amp;amp;nbsp;{{Taste|&amp;#039;&amp;#039;Buchstabe&amp;#039;&amp;#039;}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schweizer Tastaturbelegung ====&lt;br /&gt;
Schweizer Tastaturen (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Tastaturbelegung#Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039;) besitzen eine eigene Umlaut/Trema-[[Tottaste]] {{Taste|¨}}. Gefolgt von a/A, o/O oder u/U erzeugt sie die entsprechenden Umlaute, gefolgt von i/I oder y/Y versetzt sie dem entsprechenden Vokal ein Trema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TeX und LaTeX ===&lt;br /&gt;
[[TeX]] und [[LaTeX]] können das Trema über beliebige Zeichen setzen. Dazu gibt es zwei Befehle:&lt;br /&gt;
* Im Textmodus für den Textsatz erzeugt &amp;lt;code&amp;gt;\&amp;quot;a&amp;lt;/code&amp;gt; ein ä.&lt;br /&gt;
* Im mathematischen Modus erzeugt &amp;lt;code&amp;gt;\ddot a&amp;lt;/code&amp;gt; die Formel &amp;lt;math&amp;gt;\ddot{a}&amp;lt;/math&amp;gt;. Diese Notation bezeichnet in der Regel die zweite [[Differentialrechnung|Ableitung]] der Variablen &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; nach der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== APL ===&lt;br /&gt;
In der Programmiersprache [[APL (Programmiersprache)|APL]] ist das Zeichen &amp;lt;code&amp;gt;¨&amp;lt;/code&amp;gt;, gelesen &amp;#039;&amp;#039;Diärese&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Operator (Mathematik)#Operatoren in der Funktionalanalysis|Operator]], der seinen linken Operanden auf jedes Element seines rechten Argumentes (anstatt auf das ganze rechte Argument) anwendet. Zum Beispiel, ist &amp;lt;code&amp;gt;(1 2) &amp;#039;Beispiel&amp;#039; (3 4 5)&amp;lt;/code&amp;gt; ein Vektor mit den drei Elementen Vektor &amp;lt;code&amp;gt;1 2&amp;lt;/code&amp;gt;, Zeichenkette &amp;lt;code&amp;gt;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;lt;/code&amp;gt; und Vektor &amp;lt;code&amp;gt;3 4 5&amp;lt;/code&amp;gt;. Dieses Vektors Form &amp;lt;code&amp;gt;⍴(1 2) &amp;#039;Beispiel&amp;#039; (3 4 5)&amp;lt;/code&amp;gt; ist 3, da es sich um einen Vektor von drei Elementen handelt. Die Form von jedem Element, &amp;lt;code&amp;gt;⍴¨(1 2) &amp;#039;Beispiel&amp;#039; (3 4 5)&amp;lt;/code&amp;gt; ist der Vektor der eingepackten Zahlen 2, 8, und 3, da dies die Formen der einzelnen Elemente von &amp;lt;code&amp;gt;(1 2) &amp;#039;Beispiel&amp;#039; (3 4 5)&amp;lt;/code&amp;gt; ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://help.dyalog.com/14.0/Content/Language/Primitive%20Operators/Each%20with%20Monadic%20Operand.htm |titel=Each with Monadic Operand |werk=Hilfe von Dyalog APL Version 14.0 |hrsg=Dyalog Ltd. |sprache=en |abruf=2015-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Diärese als kombinierendes Akzentzeichen in der Bildung einiger anderer Sprachsymbole wie &amp;lt;code&amp;gt;⍣&amp;lt;/code&amp;gt; (Operator &amp;#039;&amp;#039;Potenz&amp;#039;&amp;#039;), &amp;lt;code&amp;gt;⍤&amp;lt;/code&amp;gt; (Operator &amp;#039;&amp;#039;Rang&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;lt;code&amp;gt;⍨&amp;lt;/code&amp;gt; (Operator &amp;#039;&amp;#039;kommutieren&amp;#039;&amp;#039;) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HTML ===&lt;br /&gt;
Um in [[Hypertext Markup Language|HTML]] Ä/ä, Ë/ë, Ï/ï, Ö/ö, Ü/ü und Ÿ/ÿ darzustellen, kann man folgende benannte Zeichen ([[Entities]]) benutzen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;amp;amp;&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;uml;&amp;lt;/code&amp;gt;, wobei &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039; den Grundbuchstaben darstellt: &amp;lt;code&amp;gt;&amp;amp;amp;Auml;&amp;lt;/code&amp;gt; für Ä, &amp;lt;code&amp;gt;&amp;amp;amp;euml;&amp;lt;/code&amp;gt; für ë usw. Für Ẅ/ẅ, Ẍ/ẍ und ẗ stehen keine Benennungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diaeresis|Tremas|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Trema}}&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Sonderzeichen Allgemein: Eingabe von Sonderzeichen über Tastaturkürzel unter Linux/Ubuntu] (im Wiki von Ubuntuusers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Diakritische Zeichen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diakritisches Zeichen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karl432</name></author>
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