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	<title>Treis-Karden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Treis-Karden&amp;diff=139575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* In Treis-Karden geboren */ Franny Petersen-Storck</title>
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		<updated>2026-04-06T09:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Treis-Karden geboren: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Franny_Petersen-Storck&quot; title=&quot;Franny Petersen-Storck&quot;&gt;Franny Petersen-Storck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Für das Fahrgastschiff siehe [[Treis-Karden (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Treis-Karden COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/10/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 7/18/08/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Treis-Karden in COC.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Cochem-Zell&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Cochem&lt;br /&gt;
| Höhe             = 87&lt;br /&gt;
| PLZ              = 56253&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 02672&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07135082&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE TKD&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Ravenéstraße 61&amp;lt;br /&amp;gt;56812 Cochem&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.treis-karden.de/ www.treis-karden.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Hans-Josef Bleser&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
| Partei           = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treis-Karden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der [[Mosel]] ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Cochem-Zell]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der [[Verbandsgemeinde Cochem]] an. Treis-Karden ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0713501082&amp;amp;tp=47103 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Ortsteil Karden wurde bis zum 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1935 amtlich &amp;#039;&amp;#039;Carden&amp;#039;&amp;#039; geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 267&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Treis-Karden liegt im „Klotten-Treiser Moseltal“ im [[Landschaftsschutzgebiet]] „Moselgebiet von Schweich bis Koblenz“. Der links der [[Mosel]] liegende Ortsteil Karden erreicht auf den Anhöhen den „Kaisersescher [[Eifel]]rand“. Treis, rechts der Mosel, liegt teilweise im „Nordöstlichen [[Moselhunsrück]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Karden gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Klickerterhof und Windhäuser Höfe; zum Ortsteil Treis die Wohnplätze [[Kloster Maria Engelport]], Auf Allmesch, [[Beurenhof]], [[Gotteshäuserhof]], [[Grenzhäuserhof]], [[Honshäuserhof]], Lützbach, Piesmühle und Wildburgmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP |Stand=2022 |Seiten=31 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Treis-Karden liegt die Mosel-[[Staustufe Müden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karden 2019-11-14 (1).JPG|mini|hochkant=1.3|Blick von Treis auf Karden mit der Stiftskirche St.&amp;amp;nbsp;Castor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karden, Haus Korbisch (2018-08-27 Sp).JPG|mini|hochkant|Haus Korbisch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2016 Treis-Karden 03.jpg|mini|hochkant|St. Johannes der Täufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karden ===&lt;br /&gt;
Bereits im 4. Jahrhundert soll der [[Castor von Karden|heilige Castor]] in Karden eine christliche Gemeinschaft gegründet haben. Die Gebeine des Castor von Karden kamen im 9. Jahrhundert teilweise in die [[St. Kastor (Koblenz)|Kastorkirche]] von [[Koblenz]]. Karden ([[Cardena]]) hatte in der Antike und im Mittelalter eine große Bedeutung. Die Geschichte des Orts wurde vom bis 1802 bestehenden [[Kollegiatstift]] [[St. Castor (Karden)|St. Castor]] bestimmt. Karden war Zentrum eines [[Archidiakonat]]s. Der Propst des Stiftes war in Personalunion einer der fünf Archidiakone des [[Erzbistum Trier|Erzbistums Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Frühe Namensnennungen&lt;br /&gt;
Bereits der römische [[Vicus]] trug den Namen [[Cardena]]. Der Ort wurde im 6. Jahrhundert als „Cartodomus“ bezeichnet, nach einem hochmittelalterlichen Translationsbericht der [[Magnerich]]-Vita soll der Name auf die nahen Moselhänge und die dadurch verursachte Enge des Tals als „Carta-domus“ im Sinne von coarta domus = eingeengtes Haus zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Pauly]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Stift St. Kastor in Karden an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Sacra|Germania sacra]]&amp;#039;&amp;#039; N.F. 19: Die Bistümer der Kirchenprovinz Trier. Das Erzbistum Trier 3). 1986, S. 10 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pellenz ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter lag auf Treiser Gemarkung am Fuße des Eierberges an einer Furt durch die Mosel gegenüber der Einmündung des Brohlbaches in die Mosel die später [[Wüstung|untergegangene Siedlung]] Pellenz,&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Layendecker: &amp;#039;&amp;#039;Heute nur noch ein Flurname. Pellenz war früher auch eine Ansiedlung bei Treis an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimat zwischen Hunsrück und Eifel. Beilage zur Rheinzeitung Jahrgang 33 Nr. 2 (1985).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|KLD-344434|Ortswüstung Pellenz nördlich von Treis|zugriff=2023-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die in einer Urkunde von 1246 als &amp;#039;&amp;#039;Palence&amp;#039;&amp;#039; benannt wird (&amp;#039;&amp;#039;et vineam in Palence et ortum ibidem iacentem&amp;#039;&amp;#039;) sowie 1252 über einen dortigen Weinberg (&amp;#039;&amp;#039;vinea, sita in Pellenze super Kystam&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Beyer, Leopold Eltester und Adam Goertz: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die preußischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien&amp;#039;&amp;#039;, Band III (1874) Nr. 854, S. 637 und Nr. 1165, S. 868.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treis ===&lt;br /&gt;
Treis war Hauptort des [[Trechirgau]]s. Das Aussterben der [[Gaugrafschaft|Gaugrafen]] (Berthold/Bezeline) Ende des 11. Jahrhunderts führte zu einer Reihe von Auseinandersetzungen. So versuchten die Grafen von [[Salm (Adelsgeschlecht)|Salm]]/[[Otto I. von Salm|Rheineck]] Treis mit Umland unter ihre Kontrolle zu bringen. Bereits 1121 zerstörte [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich V.]] die Burg, um Pfalzgraf [[Gottfried von Calw]] zu unterstützen. Angeblich hatte Otto von Salm die Burg kurz zuvor neu errichtet. Beim Kampf [[Otto II. von Rheineck|Ottos von Rheineck]] (Sohn von [[Otto I. von Salm]]) mit [[Hermann von Stahleck]] um die [[Kurpfalz|rheinische Pfalzgrafschaft]] fiel Treis schließlich 1148 unter die Herrschaft von [[Kurtrier]] und verblieb dort bis zum Ende des 18. Jahrhunderts (nach weiteren Erwerbungen 1197 und 1294).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1794 standen beide Orte unter französischer Herrschaft. 1798 wurde Treis zum Hauptort des [[Kanton Treis|Kantons Treis]] im [[Département de Rhin-et-Moselle|Rhein-Mosel-Departement]]. 1815 wurde die Region auf dem [[Wiener Kongress]] dem [[Königreich Preußen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. März 1944 bis zum 14. September 1944 bestand in Treis ein Teil des [[KZ Bruttig-Treis|Konzentrationslagers Bruttig-Treis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1946 sind die Orte Treis und Karden Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1969 wurde aus den beiden bis dahin eigenständigen Gemeinden Treis und Karden die neue Gemeinde Treis-Karden gebildet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 30. Juni 2014 war Treis-Karden Verwaltungssitz einer gleichzeitig aufgelösten [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Verbandsgemeinde]].{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=208}} Der [[Verbandsgemeinde Treis-Karden]] gehörten 17 [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinden]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Statistik zur Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Treis-Karden bezogen auf das heutige Gemeindegebiet: die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 1.438&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 1.906&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 2.099&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 2.095&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2.113&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2.415&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 2.783&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.791&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 2.478&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.349&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 2.262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 2.203&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Treis-Karden besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem. Bis zur Wahl 2019 wurde in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt, da mehrere Wahlvorschlagslisten eingereicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|WGR]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | per [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] || {{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[00]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Josef Bleser (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/716/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000043013592-OL-716-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Ortsgemeinde Treis-Karden am 9. Juni 2024 |werk=Stadt- und Landbote VG Cochem, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-28 |abruf=2025-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 || {{0}}7 || 1 || 4 || {{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[00]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}16&amp;amp;nbsp;Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1350108200.html |titel=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen |abruf=2022-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 5 || {{0}}7 || 1 || 3 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 5 || {{0}}9 || 2 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 10 || 1 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Hans-Josef Bleser (CDU) wurde am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 Ortsbürgermeister von Treis-Karden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dieter Junker |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/kreis-cochem-zell_artikel,-das-zepter-ist-uebergeben-hansjosef-bleser-ist-neuer-treiskardener-ortschef-_arid,1994005.html |titel=Das Zepter ist übergeben: Hans-Josef Bleser ist neuer Treis-Kardener Ortschef |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2019-06-30 |abruf=2024-06-15 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde er mit 96,2 % (1165 von 1211 gültigen Stimmen) für weitere fünf Jahre gewählt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadt- und Landbote&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilungsblatt für den Bereich der Verbandsgemeinde Cochem, Ausgabe 24/2024 vom 14. Juni 2024, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blesers Vorgänger Philipp Thönnes (CDU) hatte das Amt zwölf Jahre ausgeübt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Thönnes |url=https://ol.wittich.de/titel/716/ausgabe/25/2019/artikel/00000000000015724118-OL-716-2019-25-25-0 |titel=Abschiedsgrußwort |werk=Stadt- und Landbote, Ausgabe 25/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2020-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karden, Castorbrunnen (2020-05-12 Sp).JPG|mini|hochkant|St. Castor auf dem Castor-Brunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Treis, Heckedotzbrunnen - Skulptur (2019-09-22 Foto Spurzem).JPG|mini|hochkant|Heckedotz-Skulptur auf dem Marktplatzbrunnen in Treis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die ehemalige Stiftskirche [[St. Castor (Karden)|St. Castor]] in Karden (ursprünglich ein romanischer Bau) gilt als „Moseldom“. Ein Stiftsmuseum erinnert an die große Vergangenheit des Orts.&lt;br /&gt;
* Bemerkenswert ist das Ensemble der romanischen &amp;#039;&amp;#039;Bauten des&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Stiftsbezirks&amp;#039;&amp;#039; mit dem sogenannten [[Haus Korbisch|„Korbisch“]] (Verballhornung von Chorbischof), dem ehemaligen Wohngebäude des Propstes und dem [[Stiftsherrenbau (Karden)]]. Gotische Fresken (Ende 15. Jahrhundert) in der ehemaligen Stiftsschule Karden zeigen ungewöhnlicherweise ein weltliches Thema: die Sage von Heinrich dem Löwen. Ebenso sind Szenen aus der [[Susanna im Bade|Susannengeschichte]] zu sehen.&lt;br /&gt;
* Castor-Brunnen auf dem Lindenplatz in Karden. Der achteckige Brunnen mit einer viereckigen Stele und der Statue des hl. Castor in der Mitte wurde am 30. Juli 1922 als Denkmal zu Ehren des Heiligen und im Andenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs eingeweiht. Links und rechts der Stele zu Füßen des Heiligen liegen zwei in Basalt gehauene scheinbar friedlich ruhende Löwen. Die Statue ist aus einem hellen Stein gearbeitet. Im Mai 1958 wurde der Brunnen abgebaut und die Stele mit der Figur als Kriegerdenkmal in den Garten am Kreuzgang der Stiftskirche versetzt. Seit 1994 steht er wieder an seinem ursprünglichen Platz. Eingeweiht wurden der neu gestaltete Lindenplatz und das Brunnendenkmal am 2. Oktober.&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald Hennes: &amp;#039;&amp;#039;En Koarde ess et schiejn – Kardener Geschichte 19. und 20. Jhr. und Geschichten von Karden&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Treis-Karden 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Georgskapelle (Karden)|Georgskapelle]] ist ein kleiner gotischer Sakralbau aus dem 14. Jahrhundert, seit 1857 evangelische Kirche.&lt;br /&gt;
* Ein markantes Gebäude des 16. Jahrhunderts ist das &amp;#039;&amp;#039;alte Burghaus&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Kurtrierisches Amtshaus (Karden)|kurtrierische Amtshaus]]&amp;#039;&amp;#039; am Ortseingang von Karden.&lt;br /&gt;
* Am Eingang des Friedhofs von Karden steht der im 13. Jahrhundert erbaute Turm der ehemaligen Pfarrkirche St. Maria oder [[Liebfrauenkirche (Karden)|Liebfrauen]].&lt;br /&gt;
* 1823 bis 1831 errichtete der Koblenzer Architekt [[Johann Claudius von Lassaulx]] die katholische [[St. Johannes der Täufer (Treis)|Pfarrkirche St. Johannes der Täufer]] in Treis, einen bedeutenden Bau des [[Spitzbogenstil]]s im Rheinland.&lt;br /&gt;
* In der Straße Am Rathaus ist die [[Katharinenkapelle (Treis)|Katharinenkapelle]], der Chor der alten Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert, erhalten. Nach dem Bau der neuen Kirche wurde die alte aufgegeben und das Kirchenschiff 1833/36 zum Teil in den Bau des Rathauses einbezogen. Im Krieg 1945 wurden das Rathaus und das Kirchenschiff zerstört.&lt;br /&gt;
* Heckedotzbrunnen mit Bronzeskulptur von Fritz Berlin, Koblenz, auf dem Marktplatz in Treis. Der Heckedotz ist ein kleiner schelmischer Junge. Auf dem Brunnen ist er damit beschäftigt, mit einem Holzschlägel die Lohe bzw. Rinde von einem in der [[Hecke]] geschlagenen Eichenast zu lösen. Die Skulptur wurde am 11. November 1989 auf den bereits am 30. April 1989 eingeweihten Brunnen gesetzt. Die Basaltreliefs am Brunnen schuf Gerhard Zenzen aus Ulmen nach Vorlagen von Heinrich Sausen aus Treis. Zur Entstehung des Namens „Heckedotz“, der mitunter auch als Spitzname für die Treiser gebraucht wird, sagt Bürgermeister Hans-Josef Bleser in einem Film der Landesschau Rheinland-Pfalz: „Der Name ‚Heckedotz‘ kommt daher, dass früher hier viel in den Hecken gearbeitet wurde …, und ab und zu kam’s dann auch dazu, dass die Frauen vorbeikamen und das Kesselchen, wie man gesagt hat, also das Mittagessen vorbeibrachten, und wenn dann nicht nur die Arbeit an erster Stelle stand, konnte es natürlich sein, dass in den Treiser Hecken auch mal ein kleiner Heckendotz gezeugt wurde.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/hierzuland/Am-Marktplatz-in-Treis,video-treis-100.html SWR, Landesschau Rheinland-Pfalz]. Abgerufen am 14. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gut einen Kilometer südlich von Treis steht die Ruine der [[Burg Treis]]. Nur wenige hundert Meter weiter südlich liegt die mittlerweile größtenteils wiederaufgebaute [[Wildburg (Treis-Karden)|Wildburg]].&lt;br /&gt;
* Rund 8 km südlich liegt im [[Flaumbach]]tal das heute von den [[Anbetungsschwestern des königlichen Herzens Jesu]] bewohnte [[Kloster Maria Engelport]]. Es ist eine katholische Wallfahrtsstätte für die Region.&lt;br /&gt;
* Auf dem [[Martberg]] über der Mosel sind Reste einer keltischen Siedlung und eines römischen Tempelbezirks erhalten.&lt;br /&gt;
* Die [[Zilleskapelle]] auf dem nördlich von Treis gelegenen Zillesberg ist erstmals urkundlich für 1257 als Eremitage belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Treis-Karden]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Treis-Karden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-06-20 1025 Fronleichnam - Schiff.JPG|mini|Schiffsprozession an Fronleichnam in Treis-Karden (2019)]]&lt;br /&gt;
Außer Kirmes, Castorfest im Februar, Katharinenmarkt im November und dergleichen gehört die Schiffsprozession an [[Fronleichnam]] zum Brauchtum in Treis-Karden, die alljährlich im Wechsel von Treis nach Karden auf der gegenüberliegenden Moselseite und umgekehrt führt. Diese Tradition soll auf das 17. Jahrhundert zurückgehen, als es auf der Mosel schon Prozessionen vom Kardener Stift St. Castor aus unter Einbeziehung der Orte Treis, [[Müden (Mosel)|Müden]] und [[Pommern (Mosel)|Pommern]] gegeben habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|KLD-345213#id7|Ortsgemeinde Treis-Karden, Brauchtum|zugriff=2023-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1732 untersagte der Bischof diese Art der Prozession, die erst 263 Jahre später, nämlich zum Fronleichnamsfest 1995 wieder erlaubt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://karden.pg-treis-karden.de/brauchtumkarden.html Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden]. Brauchtum. Abgerufen am 11. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Feiertag beginnt mit einer [[Heilige Messe|Messe]] in der Stiftskirche St. Castor in Karden oder in der Treiser Kirche St. Johannes der Täufer. Anschließend begleiten Messdiener, Fahnenabordnungen, Musikkapelle und die Gläubigen das [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligste]] in der Monstranz, die der Priester unter einem [[Baldachin#Baldachine bei kirchlichen Prozessionen|Baldachin]] trägt, dem sogenannten „Himmel“, durch die Straßen zur Schiffsanlegestelle und zur rund 600 Meter langen Fahrt auf der Mosel. Auf dem Weg zum Schiff und nachher vom Schiff zur Kirche wird zweimal der Segen erteilt, in Karden einmal am „Bildchen“, dem Muttergottes[[bildstock]] an der Kreuzung von St.-Castor-Straße, Maximinstraße und St.-Georgs-Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blick-aktuell.de/Berichte/Prozession-fuehrtper-Schiff-ueber-die-Mosel-332585.html &amp;#039;&amp;#039;Prozession führt per Schiff über die Mosel&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Blick aktuell&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juni 2018. Abgerufen am 11. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schiff und einen Bus, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gegenüberliegenden Ortsteil morgens zum Gottesdienst und nach dem Schlusssegen nach Hause bringt, stellen die Eigner kostenlos zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden, Nr. 05/2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit, Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2016 Treis-Karden Hafen.jpg|mini|Yachthafen]]&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen in Treis ===&lt;br /&gt;
Erlebnisbad, Sportstadion, Ruderhaus, Minigolf, Tennisplätze, Campingplatz, Wohnmobilstellplätze und Yachthafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiffsanlegestellen Mosel ===&lt;br /&gt;
Drei Schiffsanlegestellen, zwei in Treis und eine in Karden. Von hier werden Schiffsfahrten nach Cochem, Beilstein, Bullay, Zell und Koblenz angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* Kindergarten Treis-Karden OT Treis&lt;br /&gt;
* Konrad-Adenauer-Schule, Grund- und Realschule Plus Treis-Karden OT Treis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lok 01 118 in Karden (2010-04-03 92).jpg|mini|[[Museumsbahn|Nostalgiezug]] vor der Einfahrt in Treis-Karden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Treis-Karden, Bahnhof - Südostseite (2018-04-01 Sp).JPG|mini|Bahnhofsgebäude]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Treis-Karden&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Moselstrecke]]. Er wird von folgenden Linien bedient:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Linie&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!Verlauf&lt;br /&gt;
!Taktfrequenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{Bahnlinie|IC|IC37}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Düsseldorf Hauptbahnhof|Düsseldorf]] – [[Köln Hauptbahnhof|Köln]] – [[Bonn Hauptbahnhof|Bonn]] – [[Bahnhof Remagen|Remagen]] – [[Bahnhof Andernach|Andernach]] – [[Koblenz Hauptbahnhof|Koblenz]] – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treis-Karden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Bahnhof Cochem|Cochem]] – [[Bahnhof Bullay DB|Bullay]] – [[Wittlich Hauptbahnhof|Wittlich]] – [[Trier Hauptbahnhof|Trier]] – [[Bahnhof Wasserbillig|Wasserbillig]] – [[Bahnhof Luxemburg|Luxemburg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Die Züge verkehren zwischen Koblenz und Luxemburg als RE.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ein tägliches Zugpaar&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(entfällt ab Dezember 2025)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RE|1|RE 1}}&lt;br /&gt;
|[[Südwest-Express]]&lt;br /&gt;
|Koblenz – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treis-Karden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Cochem – Bullay – Wittlich – Trier – [[Saarbrücken Hauptbahnhof|Saarbrücken]] – [[Homburg (Saar) Hauptbahnhof|Homburg]] – [[Kaiserslautern Hauptbahnhof|Kaiserslautern]] – [[Bahnhof Ludwigshafen (Rhein) Mitte|Ludwigshafen Mitte]] – [[Mannheim Hauptbahnhof|Mannheim]]&lt;br /&gt;
|60 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RE|11|RE 11}}&lt;br /&gt;
|De-Lux-Express&lt;br /&gt;
|Koblenz – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treis-Karden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Cochem – Bullay – Wittlich – Trier – Wasserbillig – Wecker – Munsbach – [[Sandweiler|Sandweiler-Contern]] – [[Luxemburg (Stadt)|Luxemburg]]&lt;br /&gt;
|60 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB|81|RB 81}}&lt;br /&gt;
|Moseltal-Bahn&lt;br /&gt;
|Koblenz – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treis-Karden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Cochem – Bullay – Wittlich – Trier&lt;br /&gt;
|60 min &amp;lt;small&amp;gt;{{nowrap|(in der HVZ Verstärkerzüge Koblenz – Cochem)}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
RE 1 und RE 11 verkehren zwischen Koblenz und Trier in [[Mehrfachtraktion|Doppeltraktion]] und werden in Trier [[Flügelung|geflügelt]]. Das Zugpaar der [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]-Linie 37 verkehrt zwischen Koblenz und Luxemburg als Regionalexpress, sodass der günstigere Nahverkehrstarif gilt. Zwischen Koblenz und Düsseldorf gilt der [[Preissystem der Deutschen Bahn|IC-Tarif]] der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busse verbinden Treis-Karden mit den umliegenden Gemeinden in [[Eifel]] und [[Hunsrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bestanden Planungen, eine [[Rechte Moselstrecke|Eisenbahnstrecke entlang des rechten Moselufers]] von [[Bullay]] nach Koblenz und somit auch über Treis zu bauen. Als Teil einer [[Strategische Eisenbahn|strategischen Eisenbahn]] wurde dann 1917 mit dem Bau begonnen. Fertiggestellt wurden aber lediglich der 2565 Meter lange &amp;#039;&amp;#039;Treiser Tunnel&amp;#039;&amp;#039;, welcher den Moselbogen von Treis nach [[Bruttig]] abkürzen sollte, sowie die von beiden Orten hinführenden Bahndämme. Die Bauarbeiten wurden 1924 endgültig eingestellt. Im Tunnel wurden 1944, im Rahmen eines Programmes zur [[U-Verlagerung|Verlagerung der Produktion kriegswichtiger Güter in geschützte Untergrundanlagen]], elektronische Bauteile produziert. Hierbei wurden auch KZ-Häftlinge eingesetzt, welche in [[KZ Bruttig-Treis|Lagern auf den Bahndämmen]] zu beiden Seiten des Tunnels untergebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treis-Karden liegt an der [[Bundesstraße 416|B 416]], die dort beginnt und in Koblenz an der [[Bundesstraße 9|B 9]] endet. Zwischen Treis und Karden überquert die [[Bundesstraße 49|B 49]] die Mosel über die &amp;#039;&amp;#039;Treiser Moselbrücke&amp;#039;&amp;#039;, sie liegt am Mosel-km 39,99 und ist 225&amp;amp;nbsp;m lang.&lt;br /&gt;
Die Brücke, bereits 1878 geplant, konnte 1925 gebaut werden. Sie wurde 1945 zerstört,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moseltouren.de/3-cochem-koblenz/3-06-treis-karden/ Treis-Karden bei moseltouren.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; aber schon 1946 wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.njpies.de/haecke2.html 1946 Wiedergeburt der Moselbrücke Treis], in: Häckedetz, Bd. 2, S. 156&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brücke war am 9. März 1945 von deutschen Soldaten gesprengt worden, um amerikanische Truppen an der Überquerung der Mosel zu hindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Aloys Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht um Karden&amp;#039;&amp;#039;, Schulchronik Bd. 3. In: Oswald Hennes: &amp;#039;&amp;#039;Kardener Geschichte 19. und 20. Jhr.&amp;#039;&amp;#039; Karden 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mosel-Camino]] von Koblenz-Stolzenfels nach Trier führt durch Treis-Karden. Er ist Bestandteil des Jakobswegenetzes nach [[Santiago de Compostela]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Josef  Schäfer und Wolfgang Welter |Titel=Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier: Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino |Auflage=4. |Verlag= |Ort= |Datum=2015 |ISBN=978-3-8334-9888-6 |Seiten=168}}zur {{Webarchiv|url=http://www.mosel-camino.info/buecher-und-flyer-1.html |wayback=20151004060321 |text=Homepage des Autors Wolfgang Welter, Schweich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Jung |Titel=Mosel-Camino (OutdoorHandbuch) |Auflage=2. |Verlag=Conrad Stein Verlag GmbH |Ort=Welver |Datum=2014 |ISBN=978-3-86686-491-7 |Seiten=96}} {{Webarchiv |url=https://www.conrad-stein-verlag.de/p/verlag/show_book.html?isbn=978-3-86686-491-7&amp;amp;edition=2&amp;amp;t=1445668993043 |text=Conrad-Stein-Verlag |wayback=20160304074434}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder aus Treis-Karden ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treis vom Martberg 01.jpg|Panorama von Treis mit Moselinsel vom [[Martberg]] aus&lt;br /&gt;
Karden dunkel.jpg|Karden vom gegenüberliegenden Moselufer aus&lt;br /&gt;
20031109 Treis 017.JPG|Blick vom Kardener Martberg auf Treis, in der Mitte die Johannes-Kirche&lt;br /&gt;
Treis-Karden 004x.jpg|Treis-Karden, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
Treis-Karden, Wildburg, 2012-08 CN-01.jpg|[[Wildburg (Treis-Karden)|Wildburg]]&lt;br /&gt;
Kloster Maria Engelport (2012-05-22 Sp 02).JPG|[[Kloster Maria Engelport]]&lt;br /&gt;
Karden, St. Castor, Südseite (2018-10-05 Sp).JPG|[[St. Castor (Karden)|Stiftskirche St. Castor]]&lt;br /&gt;
Treis-Karden, Korbisch Nordwest 2 (2020-05-18 Sp).JPG|Ehemaliges Propsteigebäude [[Haus Korbisch]] (1208)&lt;br /&gt;
Karden, Zehnthaus (2020-05-28 Sp).JPG|Zehnthaus, ehemaliger [[Stiftsherrenbau (Karden)|Stiftsherrenbau]]  (1238)&lt;br /&gt;
Karden, Burghaus, Südost 2 (2020-05-18 Sp).JPG|Burghaus, 1562 für den kurtrierischen Schultheißen erbaut&lt;br /&gt;
Karden, Georgskapelle (2019-03-28 Sp 4).jpg|[[Georgskapelle (Karden)|Georgskapelle]], heute ev. Kirche&lt;br /&gt;
Karden, Stiftsschule - Nordost (2020-07-12 Sp).jpg|Ehemalige Stiftsschule&lt;br /&gt;
2016 Treis-Karden Zentrum.jpg|Am Markt in Treis&lt;br /&gt;
Treis, Knabenschule, Lassaulx um 1830 (2019-06-05 Sp 2).JPG|Ehemalige Knabenschule in Treis&lt;br /&gt;
Treis, ehem. Pfarrkirche St. Katharina, Am Rathaus 2 (2020-09-15 Sp).jpg|Chor der ehemaligen Pfarrkirche von Treis&lt;br /&gt;
Treis, Altes Rathaus (2019-09-30 Sp).JPG|Altes Rathaus&lt;br /&gt;
2020-01-06 3350 Zilleskapelle.JPG|Zilleskapelle&lt;br /&gt;
Treis Johannes-Siebengebirge.jpg|Turm von [[St. Johannes der Täufer (Treis)|St. Johannes]] und Wandmalerei &amp;#039;&amp;#039;Treis im Siebengebirge der Mosel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfons Friderichs]]: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2001, ISBN 3-00-008064-3.&lt;br /&gt;
* Alfons Friderichs: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell&amp;#039;&amp;#039;. Trier 2004, ISBN 3-89890-084-3.&lt;br /&gt;
* Alfons Friderichs: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden &amp;amp; Regesten der Städte und Gemeinden im Kreis Cochem-Zell&amp;#039;&amp;#039;. Trier 2010, ISBN 978-3-89890-125-3.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heimes]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe immer nur den Zaun gesehen. Suche nach dem KZ-Außenlager Cochem&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Fölbach, Koblenz 1999, ISBN 3-923532-39-3.&lt;br /&gt;
* Ernst Heimes: &amp;#039;&amp;#039;Schattenmenschen. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;. Brandes und Apsel, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1996, ISBN 3-86099-449-2.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Pies|Norbert J. Pies]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Kloster Maria Engelport&amp;#039;&amp;#039;. Band VIII: &amp;#039;&amp;#039;Engelport und Treis-Karden. Aspekte der gemeinsamen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Erftstadt 1998, ISBN 3-927049-24-7.&lt;br /&gt;
* Ortsgemeinde Treis-Karden (Hrsg.) – Klaus Layendecker und Norbert J. Pies (Redaktionsleitung): &amp;#039;&amp;#039;Von Häckedetz unn Stiftshere. Geschichte und Geschichten von Treis-Karden&amp;#039;&amp;#039;. Treis-Karden, 7 Bände 2004–2016, ISBN 3-927049-38-7 (Band 1), ISBN 3-927049-40-9 (Band 2), ISBN 3-927049-42-5 (Band 3), ISBN 978-3-927049-29-1 (Band 4), ISBN 978-3-927049-44-4 (Band 5), ISBN 978-3-927049-46-8 (Band 6).&lt;br /&gt;
* Norbert J. Pies: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Frei von Treis|Frei v. Treis]] und ihre Verwandten. Mit einem Beitrag von Markus Sausen&amp;#039;&amp;#039;. Erftstadt 2011, ISBN 978-3-927049-51-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Albert Gilles]], Jurist und Landrat des Landkreises Cochem (1950–1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Treis-Karden geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Josef Bleser]] (1810–1878), Psychiater und Revolutionär 1848/49&lt;br /&gt;
* [[Max Hahn (Jurist)|Max Hahn]] (1895–1939), Jurist, Syndikus, Geschäftsführer des Mitteleuropäischen Wirtschaftstages&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Müntnich]] (* 1952), von 2002 bis 2014 Abt der Abtei Maria Laach&lt;br /&gt;
* [[Franny Petersen-Storck]] (* 1955), Maler&lt;br /&gt;
* [[Norbert Pies]] (* 1956), Biologe, Sachbuchautor, Regionalhistoriker und Genealoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Treis-Karden verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Bolanden]] (* um 1215–1286), Probst und Archidiakon im Kollegiatstift St. Castor (Karden).&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Bopparder]] (* um 1460–1519), Vikar, Scholaster und Stiftsdekan im Kollegiatstift St. Castor (Karden).&lt;br /&gt;
* [[Peter Bopparder]] (um 1470 – um 1538), Kanoniker und Stiftsdekan im Kollegiatstift St. Castor (Karden)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Nikolaus Ignatius von Anethan]] (1712–1783), Kanoniker im Kollegialstift St. Castor (Karden)&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schnur]] (* 1951), Verwaltungsbeamter, Landrat, wohnt in Treis-Karden&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Oster]] (* 1988), Politiker (SPD), ging in Treis-Karden zur Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=2354788/81swxz/ |text=Kurzporträt über Karden |archive-is=20130212052839}} bei [[Hierzuland]], [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
* [http://www.moseltouren.de/3-cochem-koblenz/3-06-treis-karden/ Historisches bei www.moseltouren.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Schorn/schorn_index.html Geschichte des Stifts in Schorn, Eiflia Sacra Bd. 1, 1888, S. 337&amp;amp;nbsp;ff.]&lt;br /&gt;
* [http://www.karden.pg-treis-karden.de/kirchekarden.html Stiftskirche St. Castor in Karden]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13501082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Cochem-Zell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4060798-7|LCCN=n90664658|VIAF=139686142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:TreisKarden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Cochem-Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsname keltischer Herkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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