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	<title>Treiben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:43:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Treiben&amp;diff=187610&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ruchhöft-Plau: /* Verwendung */</title>
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		<updated>2025-06-09T09:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Treiben von Metallen. Für weitere Bedeutungen siehe [[Treiben (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Treibarbeit.jpg|miniatur|Handwerkliche Treibarbeit in Eisenblech an der [[Einfriedung]] einer Villa in Wiesbaden (um 1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldener Brief Hamsa Rubine (Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek).jpg|mini|Der mythische Vogel [[Hamsa (mythischer Vogel)|Hamsa]], Signet des birmanischen Königs [[Alaungphaya]]. Treibarbeit auf dem [[Goldener Brief|Goldenen Brief]] von 1756.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treiben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treibarbeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein – künstlerischer oder industrieller – Arbeitsprozess beim Freiformen von Metallen und zählt zu den [[Umformverfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Treiben wird Blech&amp;lt;!-- oder auch Vollmaterial &amp;lt;&amp;lt; In Vollmaterial kann zwar ein Relief eingeschlagen werden, welches jedoch nicht auf der anderen Seite als Positiv sichtbar wird. Dies wird dann aber wohl nicht als &amp;quot;Treiben&amp;quot; bezeichnet. --&amp;gt; durch Schläge mit Meißel, [[Punze (Werkzeug)|Punzen]], Schlegel- und Treibhammer [[Plastische Verformung|plastisch verformt]] (meist im [[Kaltumformung|kalten Zustand]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ins Blech getriebene konkave Verformung wird auf der Rückseite des Blechs als konvexe Form sichtbar. Erleichtert wird die Verformung durch das Arbeiten auf einer nachgiebigen Unterlage. Kunsthandwerker wie [[Goldschmied|Gold-]] und [[Silberschmied]]e verwenden als Unterlage Treibpech oder -kitt, der den Hammerschlägen ausreichenden Widerstand entgegensetzt und nach der Arbeit durch Erhitzen wieder geglättet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim künstlerischen Treiben werden Vertiefungen ins Blech getrieben, um auf der Rückseite ein [[Relief]] zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Treiben wird oft [[Weichglühen|weichgeglühtes]] Blech verwendet. [[Kupfer]]blech erhärtet während der Bearbeitung durch [[Kaltverfestigung]] und muss gegebenenfalls wieder in die ursprünglich entspannte [[kristall]]ine [[Kristallstruktur|Struktur]] zurückversetzt werden ([[Rekristallisation]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Das gilt je nach dem zu verarbeitenden [[Metall]]. [[Stahl]] (umg. auch [[Eisen]]) scheidet dabei z.&amp;amp;nbsp;B. aus, weil sich hier das Metall [[Härten (Stahl)|härten]] würde. Beim Treiben in Stahl- bzw. [[Eisenblech]] wird auch häufig im „warmen“, also [[glühen]]den Zustand gearbeitet. &amp;lt;&amp;lt; Unklare und zweifelhafte Aussagen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im [[Altertum]] war diese [[Technik]] der [[Metallbearbeitung]] bekannt. Die Anfänge liegen nach bisherigen Erkenntnissen in [[Mesopotamien]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Hauptmann]], [[Ernst Pernicka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Metallindustrie Mesopotamiens von den Anfängen bis zum 2. Jahrtausend v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Orient-Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; 3). Leidorf, Rahden 2004, ISBN 3-89646-633-X (Beiträge von [[Barbara Helwing]], Joachim Lutz, Uwe Müller und [[Michael Müller-Karpe]].).&amp;lt;/ref&amp;gt; der ersten Hochkultur der [[Menschheitsgeschichte]]. In [[Altes Ägypten|altägyptischer]] Zeit wurden hervorragende Werke der Treibtechnik aus [[Silber]], [[Gold]] und [[Bronze]] geschaffen, die etwa als [[Grabbeigabe]]n erhalten geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Arbeitstechnisch wird zwischen &amp;#039;&amp;#039;Aufziehen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tiefziehen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Prellen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Verdrängen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stauchen&amp;#039;&amp;#039; unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufziehen&amp;#039;&amp;#039; geschieht durch kreisförmiges Hämmern von der Mitte des Werkstücks aus, wobei spiralförmig zum Rand hin gearbeitet wird.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tiefziehen]]&amp;#039;&amp;#039; ist das in der Regel [[industrie]]lle Verfahren, zum Niederdrücken eines unten hohlliegenden Bleches, wobei es das (Ein-) [[Faltenbildung (Materialkunde)|falten]] des Materials zu verhindern gilt. &amp;#039;&amp;#039;Eindellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--  wird dagegen fast ausschließlich im süddeutschen Raum verwendet und  &amp;lt;&amp;lt; Ist hier der Begriff oder die Tätigkeit gemeint? --&amp;gt; bezeichnet den handwerklichen Vorgang des Treibens in einer &amp;#039;&amp;#039;Holzmulde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prellen&amp;#039;&amp;#039; wird verwendet, um enghalsige [[Behälter|Gefäß]]e mittels eines Spezial[[werkzeug]]s, einem &amp;#039;&amp;#039;Prelleisen&amp;#039;&amp;#039; „auszudellen“, sprich nach außen zu formen. Das Prellen ist eine Hilfsmethode, wenn die normale äußere Bearbeitung mit Treibhämmern selbst im Zusammenspiel mit [[Punze (Werkzeug)|Punzen]] nicht mehr möglich ist, vor allem bei einem gewünschten Heraustreiben enghalsiger Hohlkörper, wie zum Beispiel [[Vase]]n, [[Trinkgefäß]]e oder auch andere, etwa als industrielle [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] genutzte [[Plastische Verformung|plastisch verformte]] Werkstücke. Beim Prellen wirken die Schläge indirekt. Das &amp;#039;&amp;#039;Prelleisen&amp;#039;&amp;#039; wird durch Schläge eines leichten Hammers in Schwingungen versetzt, die am abgerundeten Ende des Eisens eine Verformung des Werkstücks bewirken.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verdrängen&amp;#039;&amp;#039; wird gern sowohl beim Treiben, als auch beim Schmieden verwendet, um den Materialquerschnitt auf einer festen Unterlage (Amboss) zu reduzieren&amp;lt;!-- und die durch die Materialverdrängung entstehende Räumlichkeit zur Form zu nutzen  &amp;lt;&amp;lt;  Zur Form von was ..?  --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stauchen]]&amp;#039;&amp;#039; wird beim Treiben auch &amp;#039;&amp;#039;Einziehen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;!-- Das ist zum Beispiel bei einem „aufgezogenen“ Blech zu einem [[Behälter|Gefäß]] bei erfahrener Hand gut möglich, bedarf allerdings Kenntnis zum [[Werkstoff|Material]]. &amp;lt;&amp;lt; ? --&amp;gt; Es muss dabei das &amp;#039;&amp;#039;Faltenschlagen&amp;#039;&amp;#039; bzw. Reißen des Materials beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Treiben.JPG|miniatur|Handwerkliche Treibarbeit. Das Blech liegt dabei im rötlichen Ziselierkitt, der die Verformung des Blechs erlaubt, indem er unter den Schlägen nachgibt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zu treibende &amp;#039;&amp;#039;Blech&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Vollmaterial&amp;#039;&amp;#039; aus Metall wird etwa mittels eines &amp;#039;&amp;#039;Treib-&amp;#039;&amp;#039; oder [[Schmiedehammer]]s auf der späteren Rückseite bearbeitet und dehnt sich dabei aus. Wenn dies auf einem festen Grund wie dem [[Amboss]] bzw. &amp;#039;&amp;#039;Treibamboss&amp;#039;&amp;#039; geschieht, so verformt sich dabei eine größere Partie des Blechs zu einer Wölbung. Auf einem nachgiebigen Untergrund ist demgegenüber ein wesentlich feineres und genaueres Arbeiten möglich, vergleichbar mit dem [[Tiefziehen]].&lt;br /&gt;
Zum Fertigen eines [[Relief]]s wird das zu bearbeitende Blech zum weiteren Heraustreiben und gegebenenfalls späteren [[Ziselieren]] auf [[Blei]] oder [[Kitt]] gelegt&amp;lt;!--, wie im halbfertigen Zustand auf dem nebenstehenden Foto dargestellt --&amp;gt;. Hier wird dagegen von der &amp;#039;&amp;#039;Vorderseite&amp;#039;&amp;#039; gearbeitet.&lt;br /&gt;
Die Bearbeitung geschieht mit Hilfe verschieden geformter &amp;#039;&amp;#039;Treibhämmer&amp;#039;&amp;#039; und [[Punze (Werkzeug)|Punzen]] oder auch mit diversen Treibstöckeln. Häufig wird dabei eine [[Anke (Werkzeug)|Anke]] verwendet. Als Unterlage für künstlerisch freies Arbeiten dient ein [[Treibsack]], ein mit [[Sand]] oder ähnlichem Material gefüllter Lederbeutel. Feinere Arbeiten werden durch Einbetten des Bleches in &amp;#039;&amp;#039;Treibkitt&amp;#039;&amp;#039; und anschließendes Treiben bzw. [[Ziselieren]] mittels kleinerer Werkzeuge erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am besten zum [[handwerk]]lichen Treiben geeigneten Metalle sind [[Kupfer]] und bestimmte Kupferlegierungen, so genannte [[Knetlegierung]]en, wie weiche [[Messing]]- (zum Beispiel [[Messing|Tombak]]), [[Silber]]- und (aus Kostengründen eher selten) [[Gold]]legierungen. Grundsätzlich eignet sich auch gut [[Aluminium]] und [[Rostfreier Stahl|rostfreier Edelstahl]]. Auch die von Natur aus härteren und somit schwieriger zu bearbeitenden Bronze- und Eisenbleche sind selbstverständlich auch zum Treiben geeignet. Letztere sind eher im architektonischen Bereich zu finden.&lt;br /&gt;
Nur die Technik des Treibens konnte in früher Zeit zum Beispiel bei der Herstellung von Gefäßen oder antiken [[Helm]]en und vielen anderen angewandt werden. Andere Möglichkeiten gab es zur räumlich-künstlerischen [[Metallbearbeitung]] bis in die späte [[Neuzeit]] bzw. [[Moderne]] nicht, was natürlich auch auf Alltagsgegenstände, wie Töpfe oder große Kessel zutraf. Das bekannte Verfahren des [[Gießen]]s wurde in der Regel aus Kostengründen vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Treibvorgang wird das [[Gefüge (Werkstoffkunde)|Kristallgefüge]] des Metalls gestört, da die [[Verformung]] durch handwerklich oder industrielle Bearbeitung ([[Tiefziehen]]) die [[Versetzungsdichte]] erhöht und das Material [[Kaltumformung#Kaltverfestigung|kaltverfestigt]]. Dabei wird das Metall zunehmend härter und spröder, man spricht von [[Verfestigung (Werkstoffkunde)|Verfestigung]]. Ein Ausglühen des Bunt- oder legierten Edelmetalls und anschließenden Abkühlen in Wasser zwischen den einzelnen Phasen des Werkvorgangs stellt die ursprüngliche [[Plastische Verformung|Plastizität]] wieder her. Dadurch kann wiederholt getrieben werden, bis die endgültige Form erreicht worden ist. Manchmal, zum Beispiel bei der Herstellung von Gefäßen, muss das Werkstück nach dem Erreichen der gewünschten Form noch &amp;#039;&amp;#039;abgehämmert&amp;#039;&amp;#039; werden, um eine erneute und gewünschte Verfestigung zum Gebrauch zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beruf]]e, welche heute noch mit dem &amp;#039;&amp;#039;Treiben&amp;#039;&amp;#039; verwandt sind, heißen: [[Kunstschmied]], [[Schmied]], [[Kupferschmied]], [[Goldschmied]], [[Silberschmied]], [[Klempner|Spengler]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Klempner&amp;#039;&amp;#039; genannt, was nichts mit der umgangssprachlichen Berufsbezeichnung für den [[Gas- und Wasserinstallateur]] zu tun hat), [[Gürtler]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere, heute fast ausgestorbene Berufsbezeichnungen, die einen Bezug zum Metalltreiben haben: [[Grobschmied]], [[Pfannenschmied]], [[Kesselschmied]], [[Waffenschmied]], [[Harnischschmied]], [[Plattner]], [[Blechschmied]], [[Blechner]], [[Rotschmied]], [[Kettenschmied]], [[Schlosserei|Schlosser]], [[Werkzeugschmied]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Anforderungen an das Treiben von Metall werden heute vom [[Kunstschmied]] übernommen. Der Lehrberuf zum bereits in den 1980er Jahren abgeschafften „Kunstschmied“ heißt heute „Metallbauer, Fachrichtung Gestaltung“. In diesem Beruf werden jedoch nicht mehr alle zur Verfügung stehenden grundlegenden Kenntnisse der Metallbearbeitung vermittelt, wie es zum Beispiel bei einer früheren Ausbildung zum (…) -Schmied üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Je nach Verwendung kann beim Treiben zum Beispiel ein [[Relief]] entstehen. Diese Art der Metallbearbeitung wurde und wird häufig im [[Kunsthandwerk]] angewendet. So können hochwertige und zugleich dauerhafte [[Ornament]]e oder grafische Darstellungen geschaffen werden. Weiterhin werden einzigartige Schalen, Vasen (zum Beispiel in Aufzieh- und Prelltechnik), Leuchten, [[Schmuck]] oder auch [[Porträt]]s (hier wegen der Detailgenauigkeit in Kupfer oder Edelmetallen) von [[Kunstschmied]]en, bzw.&amp;amp;nbsp;Silber- und [[Goldschmied]]en gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rostock Ständehaus Front Figuren.jpg|mini|Statuen am [[Oberlandesgericht Rostock|Ständehaus Rostock]]]]&lt;br /&gt;
Vor allem für architektonisch eingebundene [[Kunst]] oder [[Unikat]]e im [[Design]]bereich und Kleinserien, spezieller Rohrleitungsbau oder auch im Bereich Restaurierung ist das Treiben von Metall auch heute unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Autohersteller zunehmend den Anspruch haben, alle je hergestellten [[Modell]]e im [[Museum]] zeigen zu können, werden vermehrt auch ganze Fahrzeug[[karosserie]]n durch Treiben rekonstruiert. Es sind oft Spezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung, die solche Arbeiten durchführen. Schon ein geschwungener Kotflügel benötigt viele tausend Hammerschläge und ist dementsprechend teuer. In früheren Zeiten, also um 1920 bis ca. 1950, gab es sog. mechanische Treibhämmer unter anderem zum Herstellen gerundeter Karosserieteile für Autos. Das waren Maschinen, die sehr schnell leichtere Schläge auf das im kalten Zustand zu bearbeitende dünne (Stahl-)Blech ausführten und nur durch erfahrene [[Meister]] bedient werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel zur Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;Vollmaterial&amp;#039;&amp;#039; in Bezug zum Treiben findet sich in der [[Geschichte]] des [[Tobiashammer]]s in [[Thüringen]]. Hier wurden mit einem historisch [[wasserrad]]getriebenen [[Schwanzhammer]]s bis zum [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Zusammenbruch der DDR]] 1989 Kessel, [[Pfanne]]n aber vor allem [[Kesselpauke]]n &amp;#039;&amp;#039;aus einem Stück&amp;#039;&amp;#039; produziert, deren [[Klang]] bis heute einen Maßstab setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein heute vielgesehenes Beispiel von getriebenem Metall ist zum Beispiel der Rahmen des goldenen M im McDonald’s-Leuchtzeichen. Es wird aus einer geraden L-förmigen Stahlleiste getrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch populärer dürfte die [[Freiheitsstatue]] in [[New York City|New York]] sein, deren Hülle aus 2,57&amp;amp;nbsp;mm starken Kupferblechen getrieben wurde. Oder auch die [[Quadriga]] aus 2&amp;amp;nbsp;mm [[Kupfer]] auf dem [[Brandenburger Tor]] in Berlin – geschaffen 1793 von dem [[Kupferschmied]] [[Emanuel Jury]] nach einem [[Entwurf]] von [[Johann Gottfried Schadow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in [[Berlin]] kann man weiter viele herausragende Beispiele figuraler &amp;#039;&amp;#039;Treibkunst&amp;#039;&amp;#039; zum Beispiel auf den [[Giebel]]n des [[Gendarmenmarkt]]es oder auch auf dem [[Museum für Kommunikation Berlin|Museum für Kommunikation]] bewundern. Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] komplett zerstört, wurden die bis sechs Meter hohen Kupfer–[[Plastik (Kunst)|Plastiken]] in den 1970er bis 1990er Jahren durch den Berliner Kunstschmied und [[Metallplastik|Metallbildhauer]] [[Achim Kühn]] originalgetreu [[Rekonstruktion (Architektur)|rekonstruiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Toreutik]]&lt;br /&gt;
* [[Sphyrelaton]]&lt;br /&gt;
* [[Ziselieren]]&lt;br /&gt;
* [[Drücken (Umformen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erhard Brepohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis des Goldschmieds.&amp;#039;&amp;#039; 15., erweiterte Auflage. Fachbuchverlag Leipzig im Hanser-Verlag, München u. a. 2003, ISBN 3-446-22364-9.&lt;br /&gt;
* Manfred Kluge (Lektorat): &amp;#039;&amp;#039;Metalltechnik. Metallbau- und Fertigungstechnik, Grundbildung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europa-Fachbuchreihe für Metallberufe.&amp;#039;&amp;#039;). 9., erweiterte Auflage. Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2007, ISBN 978-3-8085-1139-8.&lt;br /&gt;
* Deutsches Kupfer-Institut e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Treiben von Kupfer und Kupferlegierungen.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Kupferinstitut e.&amp;amp;nbsp;V., Düsseldorf 1993, ISBN 3-921505-07-0.&lt;br /&gt;
* [[Otto Schmirler]]: &amp;#039;&amp;#039;Werk und Werkzeug des Kunstschmieds.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Tübingen 1981, ISBN 3-8030-5040-5 (französisch/englisch/deutsch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Silberschmied. Lehr- und Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Rühle-Diebener, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Repoussé}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|treiben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umformendes Fertigungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmiedekunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerische Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blechumformung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ruchhöft-Plau</name></author>
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