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	<title>Treckburen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:55:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Treckburen&amp;diff=854973&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-06-30T11:06:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Trekboer migration map.png|mini|Züge der Treckburen 1740–1800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Daniell Trekboer.jpg|mini|[[Samuel Daniell]]: &amp;#039;&amp;#039;The Trekbur&amp;#039;&amp;#039;, [[Aquatinta]] von ca. 1804]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Treckburen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Afrikaans]]: &amp;#039;&amp;#039;trekboere&amp;#039;&amp;#039;, englisch: &amp;#039;&amp;#039;trekboers&amp;#039;&amp;#039;; deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Trekburen&amp;#039;&amp;#039;) waren ein [[Halbnomadismus|halbnomadisches]] [[Hirtenvolk]] in [[Südafrika]]. Etwa ab dem Ende des 17. Jahrhunderts zogen sie von der Region um [[Kapstadt]] aus Richtung Norden oder in das sich ausdehnende östlich liegende Gebiet der späteren [[Kapkolonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Treckburen bezieht sich nicht auf die [[Voortrekker]], ebenfalls [[Buren]], die ab 1833 auf den [[Großer Treck|Großen Treck]] gingen. Einige der Voortrekker waren aber vormalige Treckburen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sahistory.org.za/article/great-trek-1835-1846 The Great Treck 1835–1846] bei sahistory.org.za (englisch), abgerufen am 23. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; und bei ihren Zügen ins Landesinnere stießen sie auf andere Treckburen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vorfahren der Treckburen waren holländische Siedler, [[Hugenotten|französisch-hugenottische Flüchtlinge]], deutsche Protestanten, [[Friesen]], [[Flamen]], [[Skandinavien|Skandinaviern]], [[Schotten (Ethnie)|Schotten]], [[Iren]], indische Sklaven, [[Khoikhoi]] und [[Malaien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treckburen waren autark lebende, halbnomadische Bauern, die auf der Suche nach ertragreicherem Ackerland zu [[Treck]]s in das nördliche und vor allem östliche Landesinnere aufbrachen, sowohl, um bessere Weidegründe zu finden, als auch um dem als selbstherrlich empfundenen Regime der [[Niederländische Ostindien-Kompanie|Niederländischen Ostindien-Kompanie]] (VOC) am Kap zu entgehen. In den 1740er Jahren erreichten sie die [[Kleine Karoo]], in den 1760er Jahren die [[Große Karoo]]. Sie lebten in den [[Ochsenkarren|Ochsenwagen]], in denen sie reisten und selten lange auf einer Stelle verweilten. Sie galten als gute Schützen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.natal-tourism.co.za/battlefields/battlefields_voortrekkers_wayoflife.php |wayback=20161105205700 |text=Lebensweise der Treckburen |archiv-bot=2024-05-31 23:26:02 InternetArchiveBot }} bei natal-tourism.co.za (englisch), abgerufen am 23. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; und führten Vernichtungskriege gegen die Khoikhoi und vor allem die [[San (Volk)|San]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Maull (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Südafrika: Politik – Gesellschaft – Wirtschaft vor dem Ende der Apartheid.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-322-95599-9. [https://books.google.de/books?id=BWenBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA14&amp;amp;lpg=PA14&amp;amp;dq=Treckburen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=vx4I_hw8CG&amp;amp;sig=L14vGp-2eYNLiDJAA-nMzrvAC5I&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiRwcW1s8_UAhUKLVAKHRVSD_I4ChDoAQgoMAA#v=onepage&amp;amp;q=Treckburen&amp;amp;f=false Auszüge bei books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den Treckburen waren viele „Gemischtrassige“, darunter auch die [[Griqua]]. Etliche Treckburen ließen sich an der Ostgrenze der Kapkolonie nieder, wo ihre Nachkommen bald als &amp;#039;&amp;#039;Grensburen&amp;#039;&amp;#039; (niederländisch &amp;#039;&amp;#039;boer&amp;#039;&amp;#039;, „Landwirt“, also „Grenzbauern“) bekannt wurden. So entstanden um 1770 erste Buren-Farmen nordwestlich der [[Algoa Bay]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;algoa&amp;quot;&amp;gt;Norman Etherington: &amp;#039;&amp;#039;The Great Trek: the transformation of Southern Africa 1815–1854.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Milton Park 2014, ISBN 978-1-317-88313-5. [https://books.google.de/books?id=jdIFBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA54&amp;amp;lpg=PA54&amp;amp;dq=Coenraad+de+Buys+trekboer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=zr0idNDyiW&amp;amp;sig=4JZbjup4rTB-XnehPEU-wlaLRGo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwintJmViNLUAhXKfFAKHS7wBx4Q6AEITTAE#v=onepage&amp;amp;q=Coenraad%20de%20Buys%20trekboer&amp;amp;f=false Auszüge bei books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der autokratischen VOC widersetzte sich eine Burengruppe – Nachfahren von an der Ostgrenze der Kapkolonie niedergelassenen Treckburen – und erklärte 1795 die Städte [[Swellendam]] und [[Graaff-Reinet]] zu unabhängigen [[Burenrepubliken|Republiken]]. Diese wurden 1796 mit der britischen Übernahme des Kaps in der Folge der [[Napoleonische Kriege|napoleonischen Kriege]] aufgehoben. Eine andere Burengruppe – ebenfalls Nachfahren von Treckburen – rebellierte eine Generation später gegen die britische Herrschaft, was 1815 zum [[Aufstand bei Slagters Nek]] führte, in dessen Folge die Briten fünf Anführer der Aufständischen hinrichteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.natal-tourism.co.za/battlefields/battlefields_voortrekkers_slagtersnek.php |wayback=20180519191923 |text=Slagter’s Nek |archiv-bot=2024-05-31 23:26:02 InternetArchiveBot }} bei natal-tourism.co.za (englisch), abgerufen am 23. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach weiteren britischen Eingriffen und einer Reihe von [[Grenzkriege]]n mit den [[Xhosa (Volk)|Xhosa]] im Osten sowie aus wachsendem Landbedarf wurden viele burische Einwohner des Ostkaps mit treckburischer Herkunft Voortrekker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coloured Trek-boer nomads - Cape Colony.jpg|mini|Treckburen, vermutlich [[Griqua]], im 19. Jahrhundert, Gemälde von Charles Davidson Bell]]&lt;br /&gt;
Während ein Teil der Treckburen sich niederließ und siedelte, um für Generationen als Grenzbauern und später als Voortrekker zu leben, lebten andere Treckburen als nomadisierende Hirten wirtschaftlich durchaus erfolgreich. Einige Treckburen hatten den [[Oranje (Fluss)|Orange]]-Fluss mehrere Jahrzehnte vor den Voortrekkern überquert. Diese stießen während des Großen Trecks auf dem Gebiet des späteren [[Oranje-Freistaat]]es mehrfach auf bereits ansässige Treckburen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 floh der Treckbure Coenraad de Buys vor einer Anklage Richtung Osten. Er erwarb Reichtum durch Viehdiebstahl und heiratete zahlreiche Frauen. Der Xhosa-Herrscher [[Ngqika#Ngqika (Herrscher)|Ngqika]] erkannte ihn ebenfalls als Herrscher an, so dass Ngqikas verwitwete Mutter de Buys’ Liebhaberin wurde und de Buys Ngqika seine 15-jährige Tochter versprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;algoa&amp;quot; /&amp;gt; 1815 ließ er sich als erster weißer Einwohner im Westen des späteren [[Transvaal]] nieder. Er verschwand auf einer Reise am [[Limpopo (Fluss)|Limpopo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts wurden sowohl die Treckburen als auch die Voortrekker gemeinsam &amp;#039;&amp;#039;Buren&amp;#039;&amp;#039; genannt. Während des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Buren&amp;#039;&amp;#039; auf alle afrikaanssprachigen Weißen ausgeweitet, also auch auf [[Kapholländer]], deren Vorfahren nicht am Treck in den Osten beteiligt waren, sondern im Westkap geblieben waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.natal-tourism.co.za/battlefields/battlefields_voortrekkers_wayoflife.php Lebensweise und Geschichte der Treckburen] bei natal-tourism.co.za (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer Treck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische afrikanische Ethnie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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