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	<title>Trechwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trechwitz&amp;diff=309052&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans G. Oberlack: Link zum Kommunalverzeichnis</title>
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		<updated>2026-04-19T15:06:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zum Kommunalverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kloster Lehnin (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Kloster Lehnin&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/21/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/43/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 34&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 307&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-02&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Kloster Lehnin |url=https://www.klosterlehnin.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=55730 |titel=Kloster Lehnin – Trechwitz |sprache=de |abruf=2026-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14797&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03382&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Trechwitz church.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Dorfkirche Trechwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trechwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf mit 307 Einwohnern, gelegen zwischen [[Fläming]] und [[Havelland]], und gehört als [[Ortsteil]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120690306306-kloster-lehnin. Erwähnung als Ortsteil der Gemeinde Kloster Lehnin im Kommunalverzeichnis Brandenburg], &amp;lt;small&amp;gt;abgerufen am 19. April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Gemeinde [[Kloster Lehnin (Gemeinde)|Kloster Lehnin]] im Bundesland [[Brandenburg]], [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Trechwitz im Jahre 1186 erwähnt und zählte zu den Klosterdörfern des [[Zisterzienser]]-[[Kloster Lehnin|Klosters Lehnin]]. Um 1645 kam Trechwitz kurzzeitig in den Besitz der Adelsfamilie von [[Pfuel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ledebur1856&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]] |Titel=Adelslexikon der Preussischen Monarchie |Band=2. Band: &amp;#039;&amp;#039;L–S&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Ludwig Rauh |Ort=Berlin |Datum=1856 |Seiten=196–197 |Online={{archive.org |bub_gb_taVAAAAAcAAJ |Blatt=196}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rittergut Trechwitz entwickelte sich dann zu einem der Hauptsitze des uradeligen Geschlechts der [[Rochow (Adelsgeschlecht)|von Rochow]]. Erste Vertreter vor Ort waren der kurfürstlich brandenburgische Major Ehrenreich Adolf von Rochow (1615–1660) und seine Frau Louise von Hake-Berge. Ihnen folgte August Wilhelm von Rochow-Trechwitz, respektive zuvor sein Schwiegervater Ludolf Erdmann von Rochow-Jeserig. Trechwitz hatte dann zeitweilig den von Rochow zu Jeserig gehört. Die [[Dorfkirche Trechwitz]] wurde vom Architekten und Baumeister [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]] erbaut, welcher auch das [[Schloss Sanssouci]] in [[Potsdam]] errichtete. Der Kontext besteht darin, dass der damalige Patron, Bauherr und Gutsbesitzer Botho Wigand von Rochow (1737–1813) mit einer Frau C. J.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm von Knobelsdorff |Titel=Zur Geschichte der Familie von Knobelsdorff |Band=5 (Heft) |Auflage=Als Manuskript gedruckt |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1859 |Seiten=329 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Zur_Geschichte_der_Familie_von_Knobelsdo/vLJBAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Botho+Rochow+Knobelsdorff&amp;amp;pg=PA329&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (von) Knobelsdorff liiert war. Dies dokumentieren bis heute die Wappen beider Familien mit den Initialen des Ehepaares mittig oberhalb an der Patronatsloge. Caroline Juliane von Rochow war die vom König legitimierte jüngere Tochter und eine der beiden Universalerbinnen des berühmten Baumeisters aus einer Beziehung mit einer bürgerlichen Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ferdinand Meyer |Titel=Berühmte Männer Berlins und ihre Wohnstätten |TitelErg=Nach urkundlichen Quellen bearbeitet |Band=II. |Nummer=Friedrich des großen Zeitalter |Verlag=Alfred Weile |Ort=Berlin |Datum=1876 |Seiten=74 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Ber%C3%BChmte_M%C3%A4nner_Berlins_und_ihre_Wohns/wMmOuHJwmk0C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Botho+Rochow+Knobelsdorff&amp;amp;pg=PA74&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannter Trechwitzer Gutsherr wurde &amp;#039;&amp;#039;aber&amp;#039;&amp;#039; [[Theodor von Rochow|Theodor von Rochow genannt von Briest]]. Er hatte mehrere Güter, war preußischer Generalleutnant und starb als Gesandter in St. Petersburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Erik Amburger]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Carola von Ehrenkrook geb. von Hagen |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv]] e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel / vor 1400 nobilitiert) 1966 |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] von 1951 bis 2014 |Band=VIII |Nummer=38 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1966 |Seiten=398–399 |Online=https://d-nb.info/456719385 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut dem 1879 erstmals amtlich publizierten Generaladressbuch der Rittergutsbesitzer der Provinz Brandenburg gehörte das Rittergut Trechwitz mit [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Schenkenberg (Groß Kreutz (Havel))|Schenkenberg]] samt Brennerei noch der Familie von Rochow. Es hatte einen Umfang von etwa 760 ha. Der Besitzer von Rochow wohnte in Dresden, der Besitz selbst war verpachtet an Ober-Amtmann Karbe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=[[Nicolaische Verlags-Buchhandlung]] [[Rudolf Stricker|R. Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |DOI=10.18452/377 |Seiten=232–233 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf=}} Reprint: ISBN 3-226-99787-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die große Familie Karbe stieg zeitgleich von Pächtern zu Rittergutsbesitzern auf, ihnen gehörten mehrere Güter im Oderbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts kam das den Ort Trechwitz prägende Rittergut in bürgerliche Hände. Kurz vor der großen Wirtschaftskrise umfasste der landwirtschaftliche Betrieb 328 ha. Eigentümer wurde Emil Marschalleck, der auch kurz Teile von Nachbargütern wie Plessow pachtete und im Gutshaus Groß Kreutz wohnte. Trechtwitz leitete der Verwalter Horstmann in Damsdorf, welches mit 420 ha zu Trechwitz gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg 1929. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts |Sammelwerk=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde |Nummer=Letzte Ausgabe-Niekammer’s Güter-Adressbücher, Band VII-Reihe Provinz Brandenburg |Auflage=4 |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=172-179 |Online=[https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=220 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Marschalleck dachte standesbewusst und gab seine beiden Söhne auf das Gymnasium der [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie]] zu Brandenburg. Sohn [[Karl-Heinrich Marschalleck]] promovierte und erlangte einen guten Ruf als Schriftsteller und Wissenschaftler. Nach der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] lebte er noch drei Jahre im Spreewald und ging dann nach Nordwestdeutschland. Das Gutshaus von Trechwitz blieb nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kirchturm]] erklingt die älteste Glocke (gegossen 1180) des Landes Brandenburg. Der in der Kirche „schwebende“ Taufengel &amp;#039;&amp;#039;soll&amp;#039;&amp;#039; der schönste der [[Mark Brandenburg]] sein und ist in mehreren ehemaligen Patronatskirchen der von Rochow zu finden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Vgl. u. a. Fischerkirche Ferch, [[Dorfkirche Stülpe]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Trechwitz wurde am 26. Oktober 2003 nach [[Kloster Lehnin (Gemeinde)|Kloster Lehnin]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003.] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmale ===&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Kloster Lehnin#Trechwitz|Liste der Baudenkmale in Kloster Lehnin]]&amp;#039;&amp;#039; ist für Trechwitz die [[Dorfkirche Trechwitz|Dorfkirche]] als einziges [[Baudenkmal]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Alle zwei Jahre findet am ersten Wochenende des Septembers das &amp;#039;&amp;#039;Trechwitzer Treckertreffen&amp;#039;&amp;#039; statt. [[Traktor|Treckerfahrer]] aus ganz Deutschland reisen dazu an, um in sportlichen Wettkämpfen ihr fahrerisches Geschick unter Beweis zu stellen. Rekordbesucherzahlen von ca.&amp;amp;nbsp;7000 waren schon zu verzeichnen. Gestartet wird in zwei Kategorien: Eigenbautrecker und Oldtimer. Für das Trechwitzer [[Osterfeuer]] wird vom Freizeit- und Jugendverein e.&amp;amp;nbsp;V. ein Bauwerk errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Sachtjen: &amp;#039;&amp;#039;Ortsfamilienbuch der Gemeinde Trechwitz, Zauche, 1726–1930&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Quellen Brandenburgs&amp;#039;&amp;#039; (GQB), Band 7, Brandenburgische Genealogische Gesellschaft „Roter Adler“. BGG Verlag, Potsdam 2022, ISBN 978-3-945402-21-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trechwitz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Adolf von Rochow|Adolf Friedrich August von Rochow]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts der von Rochow und ihrer Besitzungen&amp;#039;&amp;#039;. [[Ernst &amp;amp; Sohn|Ernst &amp;amp; Korn]], Berlin 1861, S. 101 ff. [http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/alv-f-10-2f&amp;amp;pointer=108 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klosterlehnin.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=55730 Trechwitz Gemeinde Kloster Lehnin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Kloster Lehnin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1272826910|VIAF=1767166928380143980009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kloster Lehnin, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Potsdam-Mittelmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1186]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rochow (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Zauche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans G. Oberlack</name></author>
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