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	<title>Traunwalchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T17:45:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traunwalchen&amp;diff=144727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lou.gruber am 8. Oktober 2025 um 19:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-08T19:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Traunwalchen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Traunreut&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/56/21.45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/36/20.35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 570&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1422&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 83374&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08669&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Traunwalchen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Pfarrkirche Traunwalchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traunwalchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] und eine [[Gemarkung]] der Stadt [[Traunreut]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Traunstein]] mit ca. 1500 Einwohnern. Traunwalchen ist Sitz einer [[Mariä Geburt (Traunwalchen)|katholischen Pfarrgemeinde]]. Bekannt ist Traunwalchen unter anderem durch seine Musikschule und die Carl-Orff-Volksschule, die eng mit dem Werk von [[Carl Orff]] verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Traunwalchen liegt an der [[Traun (Alz)|Traun]], einem Nebenfluss der [[Alz]], auf einer Höhe von {{Höhe|556|DE-NN|link=true}}. Der Ort teilt sich in ein Ober- und Unterdorf sowie die nach 1945 entstandene Siedlung. Neue Baugebiete um die Jahrtausendwende sind die Zachersdorfer Äcker und Frauenbrunn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Gemarkung]] Traunwalchen (099833) gehören die Orte Arleting, Frauenhurt, Hölzl, Hörzing, Hurt, [[Kirchstätt (Traunreut)|Kirchstätt]], Niedling, Oderberg, Parzing, Schmieding, Traunwalchen, Walchenberg und Zweckham. Die Gemarkung umfasst eine Gesamtfläche von 11,450 km² und hat 2010 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/099833 |titel=Gemarkung Traunwalchen (Traunreut) / Bayern |werk=Geoindex.io |abruf=2025-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenbrunnkapelle Traunwalchen.JPG|mini|Frauenbrunn-Kapelle und -Haus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Traunwalchen, Carl-Orff-Schule v SO, 1.jpeg|mini|Carl-Orff-Schule Traunwalchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Apian - Bairische Landtafeln von 1568 - Tafel 19, Traunwalchen, Pertenstein, Matzing.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Traunwalchn&amp;#039;&amp;#039; in Apians Landtafeln (1568)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
790 werden Traunwalchen und seine Umgebung in der Salzburger Urkunde [[Notitia Arnonis]] erstmals erwähnt. Es werden 80 abgabenpflichtige Romanen an der Traun erwähnt. Traunwalchen ist als „Trunwalha“ ebenfalls genannt. [[Welsche|Romanische Bevölkerung]] kann man für die Orte Litzlwalchen, Traunwalchen, Walchenberg, Roitwalchen, [[Kammer (Traunstein)|Kammer]], Oberwalchen und Katzwalchen annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit spätestens 1183 wurde der Ort von Conventualen des [[Kloster Baumburg|Klosters Baumburg]] seelsorgerisch betreut. 1290 errichtete Ritter Engelbrecht von Taching gegenüber der Traunwalchener Kirche am Ufer der Traun eine Burg und nannte sie seiner Frau Perchta von Stein zu Ehren „Perchtenstein“. Die Burg wurde später zu einem Schloss ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jola&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Drei Rosen für Bayern.&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=W. Ludwig Verlag |Ort=Pfaffenhofen, |Datum=1985 |ISBN=3-7787-3264-1 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1345 wurde die inmitten einer Lichtung des „Weitholzes“ errichtete Kirche [[Kirchstätt (Traunreut)|Kirchstätt]] eingeweiht. Um 1382 ging das [[Schloss Pertenstein]] durch Erbschaft an die Herren von [[Toerring]] über, in dessen Besitz es bis zum heutigen Tag blieb. Um 1450 entstand das rätselhafte Traunwalchener Scheibenkreuz an der Friedhofsmauer. Es ist in seiner Art in Oberbayern einzigartig. Von 1507 datiert der älteste Eintrag im „Traunwalchener Mirakelbuch“. Nahezu 900 Vorfälle künden von der spätmittelalterlichen Wallfahrt nach Traunwalchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 musste nach jahrzehntelangem Rechtsstreit ein Teil des Ortes Traunwalchen von den [[Wittelsbach]]ern, vertreten durch ihren Pfleger in [[Traunstein]], aufgegeben werden. Das Oberdorf mit der Kirche wurde in den Herrschaftsbereich der [[Hofmark]] Pertenstein, die den Herren von Toerring gehörte, eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1606 wurde nahe am Dorf Traunwalchen über einer Quelle die [[Frauenbrunn-Kapelle]] errichtet. Die [[Wallfahrt]] nach Traunwalchen nahm damit einen enormen Aufschwung. Nach der Domweihe in Salzburg verweilten der Kölner Kurfürst [[Ferdinand von Bayern (1577–1650)|Ferdinand von Bayern]], [[Albrecht VI. (Bayern-Leuchtenberg)|Albrecht von Bayern]] und die Kurfürstin von Bayern [[Elisabeth Renata von Lothringen]] im September 1628 auf der Heimreise im Schloss Pertenstein. „Den hohen Herrschaften gefiel das Schloss und seine Lage ungemein gut.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Toepfer |Titel=Geschichte des gräflich Torringischen Schlosses Pertenstein und der dazu gehörigen Hofmarken Marbang und Sondermanning: nach den Documenten der gräflich Törringischen Archive bearbeitet |Datum=1847 |Seiten=15 |Online=https://books.google.com/books?id=AXhCAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA15&amp;amp;hl=de |Abruf=2023-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635 herrschte in Traunwalchen die Pest. 1648 suchten Flüchtlinge während des Dreißigjährigen Krieges Zuflucht in Traunwalchen. 1679 wirkte der Barock-Lyriker [[Johann Albert Poyssl]] an der Traunwalchener Kirche. 1717 wurde der markante Kirchturm errichtet. 1743–1745 während des Österreichischen Erbfolgekrieges fanden im Schloss Pertenstein Einquartierungen statt. Wie eine Votivtafel aus jener Zeit berichtet, wurde der Ort vor Übergriffen durch die Soldaten verschont. 1768 arbeitete der in Trostberg ansässige Rokoko-Künstler [[Johann Georg Kapfer]] an dem neuen Hochaltar für die Traunwalchener Kirche. Sein Werk hat sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde Traunwalchen nach der Aufhebung des [[Kloster Baumburg|Klosters Baumburg]] zu einer eigenen königlichen Pfarrei erhoben. Im Jahr 1808 wurde im Zuge der [[Säkularisation]]s-Politik des frühen 19. Jahrhunderts die Traunwalchner Filialkirche in Kirchstätt abgerissen. 1818 erfolgte mit dem bayerischen [[Gemeindeedikt]] die Umwandlung der früheren Hauptmannschaft in eine politische Gemeinde. 1833 bis 1834 wurde aufgrund eines Gelübdes die Kirchstätter Kirche von den Bauern der Umgebung wieder aufgebaut. 1839 erfolgte der Neubau des Langhauses der Pfarrkirche Traunwalchen. 1855 erhielt Traunwalchen sein erstes Schulhaus. 1874 erfolgte die Gründung der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Traunwalchen, 1902 die Gründung des Burschen-Kranken-Unterstützungs-Verein [[Matzing (Traunreut)|Matzing]], aus dem der Burschenverein Matzing-Traunwalchen hervorging. 1904 erfolgte die Barockisierung der Traunwalchner Kirche und 1905 zum hundertjährigen Jubiläum der Pfarrei erschien Pfarrer Lohrs „Kurz gefasste Geschichte der Pfarrei Traunwalchen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1914 bis 1918 mussten 64 junge Männer aus der Pfarrei Traunwalchen im Ersten Weltkrieg ihr Leben lassen. Im Zweiten Weltkrieg wurde über dem Gemeindegebiet von Traunwalchen eine Bombe abgeworfen, die mehrere Personen im Weiler Arleting tötete. 74 junge Männer sind im Zweiten Weltkrieg gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 stieg die Einwohnerzahl durch Heimatvertriebene stark an. Am 1. Oktober 1950 wurde durch die Regierung von Oberbayern die neue [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] mit dem Namen Traunreut aus Gebietsteilen der Gemeinden Palling, Pierling, Stein an der Traun und Traunwalchen neu gebildet.&amp;lt;ref name=Volkert&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=582}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1965 erfolgte die Gründung der Sing- und Musikschule Traunwalchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 nahm sich der neu gegründete Verein „Heimatbund Schloss Pertenstein“ dem vom Verfall bedrohten Toerring-Schloss Pertenstein an und sanierte das Schloss und auch die dazugehörige Kapelle grundlegend. Hans Veit Graf zu Toerring-Jettenbach hatte auf Initiative von [[Hans Lauber (Lehrer)|Hans Lauber]] das Schloss dem Heimatbund nach dessen Gründung am 9. Februar 1969 als Erbbaurecht überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/traunreut_artikel,-50-jahre-heimatbund-schloss-pertenstein-_arid,468275.html 50 Jahre Heimatbund Schloss Pertenstein.] [[Traunsteiner Tagblatt]] vom 5. Februar 2019, abgerufen am 19. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde die Traunwalchner Kirche erneut renoviert. 1971 wird der [[Trachtenverein|GTEV]] „d’Traunviertler“ Traunwalchen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 1. Januar 1972 löst sich die 1818 gegründete Gemeinde [[Matzing (Traunreut)|Matzing]] auf und schließt sich der Gemeinde Traunwalchen an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt; 1974 formiert sich die Blaskapelle Traunwalchen. Die Gemeinde Traunwalchen wird am 1. Mai 1978 im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] in die Stadt Traunreut eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 593}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1978 wird der Grund- und Hauptschule Traunwalchen die Bezeichnung „Carl-Orff-Volksschule Traunwalchen“ verliehen. Es sollte damit darauf hingewiesen werden, dass das pädagogische Wirken [[Carl Orff]]s in Traunwalchen eine besondere Pflegestätte gefunden hat. 1984 bis 1986 erfolgte die Generalsanierung und Teilneubau der Schule Traunwalchen. Traunwalchen feierte 1990 das 1200-jährige Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1993 war Beginn der [[Dorferneuerung]] in Traunwalchen. 1993/1994 erfolgte die Neugestaltung der Traunwalchner Kirche nach alten Vorbildern. Das Orff-Schulwerk-Symposion 2000 fand in Traunwalchen vom 6. bis 9. Juli 2000 statt. 2002 erfolgte die Einweihung des Neubaus des Wasserkraftwerks Talmühle. Große Veränderungen hat Traunwalchen seit 1997 durch die Erweiterung des Siedlungsgebietes mit den Baugebieten Zachersdorfer Äcker (1997), Frauenbrunn I (2004) und Frauenbrunn II (2013) erfahren. Zudem wurde der westliche Ortsbereich durch die kleine Ostspange (Umfahrung von Traunreut) stark mit Verkehr belastet, was zur Gründung der ViTO – Verkehrs-Initiative Traunwalchen-Oderberg führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ale-oberbayern.bayern.de/mam/cms01/landentwicklung/aemter/oberbayern/dateien/le_ob_informationen_traunwalchen_2011.pdf Broschüre Dorferneuerung Traunwalchen.] Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schließung des letzten größeren Einzelhändlers vor Ort wurde 2020/21 die Errichtung eines [[Dorfladen]]s geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/traunreut_artikel,-dorfladen-traunwalchen-wenn-das-so-umgesetzt-wird-ist-das-eine-super-sache-_arid,554750.html Dorfladen Traunwalchen: »Wenn das so umgesetzt wird, ist das eine super Sache«], [[Traunsteiner Tagblatt]] vom 21. Februar 2020, abgerufen am 20. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Goasslschnalzer in Tracht.jpg|mini|Traunwalchner Goaßlschnalzer in der [[Chiemgauer Tracht]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die 1965 gegründete [[Sing- und Musikschule Traunwalchen]] und die Carl-Orff-Volksschule Traunwalchen prägen ein reiches kulturelles Leben im Ort. So fand das &amp;#039;&amp;#039;Orff-Schulwerk-Symposion 2000&amp;#039;&amp;#039; vom 6. bis 9. Juli 2000 in Traunwalchen statt. Die [[Blaskapelle]] Traunwalchen wurde 1974 gegründet und ist seit 1993 auch Musikzug der [[Gebirgsschützen]]kompanie Traunstein. Es hat sich auch eine eigenständige Jugendkapelle etabliert. An hohen kirchlichen Festtagen und bei Feierlichkeiten wird mit dem [[Kirchenchor]] zusammengewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue [[Orgel]] in der Pfarrkirche ist ein Neubau durch Orgelbau Osterhammer, Prien, und wurde am 13. April 2009 durch Weihbischof [[Franz Dietl]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erzbistum-muenchen.de/ordinariat/ressort-4-seelsorge-und-kirchliches-leben/Kirchenmusik/cont/75383 Neue und restaurierte Orgeln in der Erzdiözese: Pfarrkirche Mariä Geburt in Traunwalchen], abgerufen am 20. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brauchtum wird u.&amp;amp;nbsp;a. durch den [[Trachtenverein]] GTEV D´Traunviertler und die Goaßlschnalzer gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traunwalchen Steinbruch Nagelfluh.png|mini|Nagelfluhsteinbruch in Traunwalchen/Talmühle]]&lt;br /&gt;
Der alte Ortskern von Traunwalchen (Kirche mit Friedhof und Schule) liegt auf einer ca. 570&amp;amp;nbsp;m hohen [[Moräne]] der [[Riß-Kaltzeit]]. Ausdehnung in N-S Richtung ca. 600&amp;amp;nbsp;m, in O-W Richtung ca. 250&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=tk&amp;amp;catalogNodes=11,12,122&amp;amp;E=768985&amp;amp;N=5315848&amp;amp;zoom=11&amp;amp;layers=relief_t&amp;amp;crosshair=marker BayernAtlas Reliefkarte Traunwalchen]&amp;lt;/ref&amp;gt; An der SW Ecke, zur Traun hin liegt ein aufgelassener Nagelfluhsteinbruch. In einem Halbrund vom Durchmesser ca. 100&amp;amp;nbsp;m und eine Höhe von ca. 25&amp;amp;nbsp;m sind dort Deckenschotter der Riß-Kaltzeit aufgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ganss, O. &amp;amp; Jerz, H. (1983, 1990–1991): &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Bayern 1:25.000, Blatt 8041 Traunreut&amp;#039;&amp;#039;; Bayerisches Geologisches Landesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom [[LfU|Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)]] ist der Aufschluss als bedeutendes [[Geotop]], &amp;#039;&amp;#039;Steinbruch in Traunwalchen/Talmühle&amp;#039;&amp;#039;, mit der Nummer 189A009 ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=189A009 LfU-Geotop 189A009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[Mariä Geburt (Traunwalchen)|Mariä Geburt]]&lt;br /&gt;
* [[Frauenbrunn-Kapelle]], Wallfahrtskapelle&lt;br /&gt;
* [[Schloss Pertenstein]]&lt;br /&gt;
* Bodendenkmäler, siehe: [[Liste der Bodendenkmäler in Traunreut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Orts ===&lt;br /&gt;
* [[Alois Glück]] (* 1940 in Hörzing; † 2024), ehemaliger bayerischer Landtagspräsident&lt;br /&gt;
* [[Franz Parzinger]] (* 1955/56), ehemaliger Bürgermeister der Stadt Traunreut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Orff]] (1895–1982), Komponist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
* Ex-[[Bundesverkehrsminister]] [[Peter Ramsauer]] (* 1954 in [[München]]) lebt in Traunwalchen &lt;br /&gt;
* Der verstorbene Kardinal [[Leo Scheffczyk]] (1920–2005) war 1948 [[Pfarrvikar]] in Traunwalchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Danner: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Traunwalchen. Aus der Geschichte eines Landstriches an der Traun&amp;#039;&amp;#039;. Trostberg 1990. ISBN 3-925-249-16-8&lt;br /&gt;
* Johannes Danner: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Mariä Geburt – Frauenbrunn – Kirche Kirchstätt. Drei herausragende Baudenkmäler in der Pfarrei Traunwalchen&amp;#039;&amp;#039;. Traunstein 1995.&lt;br /&gt;
* Johannes B. Lohr: &amp;#039;&amp;#039;Kurz gefasste Geschichte der Pfarrei Traunwalchen.&amp;#039;&amp;#039; München 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.blaskapelle-traunwalchen.de/ Blaskapelle Traunwalchen]&lt;br /&gt;
* [https://www.traunreut.de/kultur/musikschule/ Sing- und Musikschule Traunwalchen der Stadt Traunreut]&lt;br /&gt;
* [https://traunviertler-traunwalchen.de/ GTEV D&amp;#039;Traunviertler Traunwalchen e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Traunreut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119689-2|LCCN=n96116885|VIAF=152613111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traunwalchen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Traunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Traunreut)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Chiemgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Traunstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Traun (Alz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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