<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Traunschlucht</id>
	<title>Traunschlucht - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Traunschlucht"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traunschlucht&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T14:00:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traunschlucht&amp;diff=1455517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Former111: Vorlage:Literatur: Format des Wertes in &#039;Online=&#039; berichtigt, damit &#039;Abruf&#039; richtig dargestellt wird  (Vorlage:ZOBODAT/Wartung)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traunschlucht&amp;diff=1455517&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-01-19T10:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Literatur&quot; title=&quot;Vorlage:Literatur&quot;&gt;Vorlage:Literatur&lt;/a&gt;: Format des Wertes in &amp;#039;Online=&amp;#039; berichtigt, damit &amp;#039;Abruf&amp;#039; richtig dargestellt wird  (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:ZOBODAT/Wartung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:ZOBODAT/Wartung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Vorlage:ZOBODAT/Wartung&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Traunschlucht (Innere / Mittlere Traun)&lt;br /&gt;
|BILD               = Traunfall_(2).JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Traunschlucht beim [[Traunfall]]&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Nördliches Alpenvorland]], [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 48/1/51&amp;lt;!--Doris NaLa Geomittel liegt ausserhalb, daher ÖK/Geonam &amp;quot;Traun&amp;quot; bei Roitham--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 13/49/16&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-4&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = 360&lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = 420&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|FLÄCHE-PREFIX      = ca.&lt;br /&gt;
|FLÄCHE             = 8&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE    = &amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A2&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;!--in #Lage und Landschaft--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGE-PREFIX       = ca.&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = 21&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-LÄNGE     = &amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Traun (Donau)|Traun]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traunschlucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Talung (Geomorphologie)|Talabschnitt]] der [[Traun (Donau)|Traun]] am [[Alpen]]rand in [[Oberösterreich]]. Sie liegt im [[Traunviertel]], am Nordostrand des [[Salzkammergut]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Traunschlucht&amp;#039;&amp;#039; bildet die kleinste der 41&amp;amp;nbsp;[[Raumeinheit (Oberösterreich)|Oberösterreichischen Raumeinheiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Raumeinheiten Oberoesterreich V2.png|mini|hochkant=1.4|Raumeinheiten: {{Farbindex|2380E0|Traunschlucht (TS)}}, in der südlichen Mitte Oberösterreichs]]&lt;br /&gt;
Die Traunschlucht umfasst jenen Teil der Traun, der auch als &amp;#039;&amp;#039;Innere&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mittlere Traun&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, im Gegensatz zur [[Unteres Trauntal|Äußeren bzw. Unteren Traun]] flussabwärts bis zur Mündung, die inneralpine Obere Traun ist im Salzkammergut nochmals vielfältig gegliedert. In Fischerkreisen ist der Teil der Traun von [[Gmunden]] bis unterhalb des Traunfalls auch als &amp;#039;&amp;#039;Gmundner Traun&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage und Landschaft ===&lt;br /&gt;
Das Tal erstreckt sich im [[Nördliches Alpenvorland|Alpenvorland]] über rund 21,5&amp;amp;nbsp;km vom [[Traunsee]] bei [[Gmunden]] bis zur Mündung der [[Ager]] bei [[Stadl-Paura]] und [[Lambach]]. Hier knickt die Traun von ihrem bisherigen nach Norden gerichteten Lauf Richtung Nordosten, und strömt dann durch das voralpine Hügelland Richtung Linz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Traun hat sich hier im Raum des [[Ager-Traun-Terrassen]]lands in ein bis zu 30&amp;amp;nbsp;Meter tiefes [[Engtal]] eingeschnitten. Der höchste Bereich des Gebiets liegt nördlich des Traunsees mit rund {{Höhe|420|AT|link=true}}, der tiefste Bereich liegt bei rund {{Höhe|360|AT}} bei Stadl-Paura, während sich das umliegende Terrassenland bis {{Höhe|450|AT}} erhebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A2&amp;quot;&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]] {{Literatur |Hrsg=Oö Landesregierung |Titel=Natur und Landschaft: Traunschlucht |Ort=Linz |Datum=2007 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Charakteristik der Raumeinheit:&amp;#039;&amp;#039; A2 &amp;#039;&amp;#039;Lage und Abgrenzungen&amp;#039;&amp;#039; |Seiten= 10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa in der Mitte des Talzugs befindet sich der gut 10&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Traunfall]]. Erst bei der [[Ager]]mündung weitet sich der Talraum, wird aber bis zur Lambacher Gemeindegrenze bei [[Edt bei Lambach|Edt]] zur Raumeinheit Traunschlucht gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgrenzende Gebiete ===&lt;br /&gt;
Die Raumeinheit ist von folgenden oberösterreichischen Raumeinheiten umgeben (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden)&amp;lt;!-- bzgl. der Angabe und genauen Nordspitze etwas umgestellt--&amp;gt;:&lt;br /&gt;
[[Inn- und Hausruckviertler Hügelland]], [[Unteres Trauntal]], [[Ager-Traun-Terrassen]], [[Salzkammergut-Talungen]] und [[Vöckla-Agertal]]. Die Raumeinheit liegt fast vollständig inmitten der Raumeinheit Ager-Traun-Terrassen und teilt diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Raumeinheit liegt in den Bezirken [[Bezirk Gmunden|Gmunden]], [[Bezirk Vöcklabruck|Vöcklabruck]] und [[Bezirk Wels-Land|Wels-Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überwiegend oder gänzlich in der Traunschlucht liegt nur das Gemeindegebiet von [[Stadl-Paura]].&lt;br /&gt;
Anteile haben auch (alphabetisch geordnet) [[Desselbrunn]], [[Gmunden]], [[Gschwandt (bei Gmunden)|Gschwandt]], [[Laakirchen]], [[Lambach]], [[Ohlsdorf (Oberösterreich)|Ohlsdorf]], [[Pinsdorf]] und [[Rüstorf]]. Bis auf die Ortsgebiete Stadl-Paura und Gmunden und die Traun-rechtsufrigen Gebiete von Lambach bildet die Traun jeweils die Gemeindegrenze dieser Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie und Hydrographie ===&lt;br /&gt;
Der voralpine Raum wurde hier durch [[tektonische Hebung]] über das Niveau des Alpenvorlandes hinausgehoben. Die Traun&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A5&amp;quot;&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]] {{Literatur &amp;lt;!--|Hrsg=Oö Landesregierung--&amp;gt; |Titel=Natur und Landschaft: Traunschlucht |Ort=Linz |Datum=2007 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Standortfaktoren:&amp;#039;&amp;#039; A5.1 &amp;#039;&amp;#039;Geologie&amp;#039;&amp;#039; A5.2 &amp;#039;&amp;#039;Boden&amp;#039;&amp;#039; und A5.4 &amp;#039;&amp;#039;Gewässersystem&amp;#039;&amp;#039; |Seiten= 17 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; durchschneidet hier sowohl das [[Helvetikum]], das sind Sedimentgesteine des Jura- und Unterkreidemeeres Tethys am Nordrand der Alpen (Helvetikumfenster von Ohlsdorf), den [[Flyschzone|Flysch]], den Tiefseesedimenten der jüngeren [[Paratethys]] (bei Ohlsdorf),&amp;lt;!--das in der GÖK50--&amp;gt; die [[Schlier (Gestein)|Schlier]]-Sedimente des tertiären [[Molassemeer]]es (bei Lambach), wie auch die eiszeitlichen Ablagerungen des [[Traungletscher]]s in ihrer Vielfalt von Decken- und Vorstoßschottern, Stausedimenten, Geschiebemergel der Grundmoräne und interglazialen warmzeitlichen Bodenbildungen: Hier sind gute Aufschlüsse aller vier Haupt-Kaltzeiten ([[Günz-Kaltzeit|Günz]], [[Mindel-Kaltzeit|Mindel]], [[Riß-Kaltzeit|Riß]] und [[Würm-Kaltzeit|Würm]]) vorhanden. Die rezente [[Flussaue|Austufe]] ([[Holozän]]/Postglazial), die vor der Regulierung der Traun noch überflutet wurde, ist durch jüngste Eintiefung und Schotterentnahme aus dem Fluss nurmehr historisch, sie liegt bei Lambach bis zu 6&amp;amp;nbsp;m über dem heutigen durchschnittlichen Wasserspiegel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A5&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf die harte Verbauung und mehrere Kraftwerke ([[Kraftwerk Gmunden|Gmunden]], [[Kraftwerk Danzermühl|Danzermühl]]/Laakirchen, [[Kraftwerk Kohlwehr|Kohlwehr]]/Ohlsdorf, [[Kraftwerk Steyrermühl|Steyrermühl]], [[Kraftwerk Gschröff|Gschröff]]/Ohlsdorf, [[Kraftwerk Siebenbrunn|Siebenbrunn]], [[Kraftwerk Traunfall|Traunfall]], [[Kraftwerk Kemating|Kemating]])&amp;lt;!--A6.7 Energiegewinnung 22--&amp;gt; ist das Tal durch die erhaltenen [[Mäander]] der Traun geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A5&amp;quot;/&amp;gt; Es verfügt über etwa die Hälfte des Verlaufs noch freie Fließstrecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A5&amp;quot;/&amp;gt; Der [[Traunfall]] ist trotz des dortigen Kraftwerks noch teilweise erhalten, vom alten Umgehungsgerinne für die Flößerei (Fallkanal) aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bestehen nurmehr Reste. Im Talverlauf sind einige Quellhorizonte angeschnitten und bilden Kleinbäche und Tümpel. Der [[Wasserloser Bach|Wasserlose Bach]] bei Gschwandt und Gmunden versickert in seinem eigenen Schotterbett.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaLa A5&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raumplanerische Charakteristik ==&lt;br /&gt;
* Die Traun fließt hier durch einen engen, tief eingeschnittenen Talbereich, teilweise Canyon-artige [[Schlucht]]strecke.&lt;br /&gt;
* Die Raumeinheit weist einige [[Wasserkraftwerk|Kraftwerks]]-Staustrecken auf, die die freie Fließstrecke beeinträchtigen. Dennoch konnte beim [[Kraftwerk Traunfall]] die natürliche Gefällestufe erhalten werden. Aktuell erfolgt eine Renaturierung (Teiche und [[Fischtreppe|Fischaufstiegshilfen]]).&lt;br /&gt;
* Die Traun weist in diesem Bereich eine gute Gewässergüte auf und hat viele naturnahe Uferstrukturen mit vereinzelten [[Mäander (Flussschlinge)|Mäanderschlingen]]. Die Schotterbänke sind kleinräumig und meist naturbelassen. Vereinzelt finden sich kleine Quellen.&lt;br /&gt;
* Reichhaltige Fischfauna, bedeutendes [[Europäische Äsche|Äschengewässer]] sowie Reichtum an Vogelarten.&lt;br /&gt;
* Kleine Reste von [[Weichholzaue]]n und Weiden-Pioniergebüschen existieren. Es überwiegen [[Fichten]]wälder, aber auch naturnahe Waldbereiche ([[Eschen (Pflanzengattung)|Eschenwälder]] und [[Buchen]]wälder) wachsen auf [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]]-Steilabfällen.&lt;br /&gt;
* Offenliegende Konglomeratfelsen, teils überhängend und größere Felsblöcke sind in der Traun zu finden.&lt;br /&gt;
* Ab Stadl-Paura weitet sich das Gebiet auf. Dieser Aufweitungsbereich ist sowohl naturnah bewaldet als auch dicht bebaut. Zusätzlich ist dies der Rückstaubereich des Kraftwerks Lambach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die Traunschlucht ist in zwei Untereinheiten gegliedert, einerseits in das Engtal (der Traunfluss und Auwaldbereich) und andererseits dem aufgeweiteten Talraum (Siedlungsbereich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Amt der oö Landesregierung, Naturschutzabteilung |Titel=Raumeinheit Traunschlucht |Reihe=Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich |BandReihe=5 |Ort=Linz |Datum=2007 |Online={{ZOBODAT|nurURL=1|pfad=pdf/GUTNAT_0691_0001-0061.pdf}} |Abruf=2021-11-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://doris.ooe.gv.at/fachinfo/natur/nala_redirect2.asp?RA=ra34 |werk=[[Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System|DORIS]] |titel=Karte zur Raumeinheit Traunschlucht |zugriff=2014-11-30}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/64342_DEU_HTML.htm |titel=Traunschlucht |werk=Natur und Landschaft in Oberösterreich |zugriff=2014-11-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumeinheit in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Traun (Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ager-Traun-Terrassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Former111</name></author>
	</entry>
</feed>