<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Traunfall</id>
	<title>Traunfall - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Traunfall"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traunfall&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T22:31:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traunfall&amp;diff=1005818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Morgenröte am 22. August 2025 um 07:34 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traunfall&amp;diff=1005818&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-22T07:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Traunfall (2023).jpg|mini|Der Traunfall in der Nähe von Laakirchen (2023)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Fall am Fluß Draun (Merian).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Im Fall, an dem fluß Draun. [...] ein wilder und gefährlicher ohrt zum Schiffen, dadurch die Saltzschiff von Hallstadt paßiren müßen.&amp;#039;&amp;#039; (Kupferstich von [[Matthäus Merian]], vor 1650)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traunfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wasserfall]] der [[Traun (Donau)|Traun]] in [[Oberösterreich]]. Er befindet sich zwischen den beiden Orten [[Laakirchen|Steyrermühl]] und [[Roitham am Traunfall]], an der Gemeindegrenze zwischen [[Desselbrunn]] und Roitham. Der Wasserfall hat eine Fallhöhe von rund zwölf Metern und ein Mehrfaches der Breite des Flussbetts. Auf einer Flussstrecke von rund 200 Metern verläuft der Fall diagonal vom linken Flussufer zum rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kraftwerkserrichtung „Traunfall“ um 1900 wurde der „wilde Fall“ durch eine Wehranlage aus Beton stark verändert und der Fallkanal für die [[Flößer]], auch „guter Fall“ genannt, eliminiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallkanal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traunfall - Salzschiff.JPG|mini|Fahrt mit dem Salzschiff durch den Traunfallkanal (Holzstich von 1874)]]&lt;br /&gt;
Auf Grund des Gefälles – Höhenunterschied und Steilheit – war der Traunfall lange Zeit ein natürliches Hindernis im Schiffsverkehr. Im Jahre 1311 wurde er das erste Mal schiffbar gemacht. Wie diese Konstruktion aussah, ist heute nicht mehr bekannt. Erst im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam es durch nachhaltigen Ausbau des &amp;#039;&amp;#039;Neue Fahrt&amp;#039;&amp;#039; genannten Kanals flussabwärts des &amp;#039;&amp;#039;alten Falls&amp;#039;&amp;#039; zum dauerhaften „fahrbahren Fall“ oder „guten Fall“, wie er auch genannt wurde. Erbaut wurde dieser vom Holz-, Klaus- und Wasserbaumeister [[Thomas Seeauer]] aus [[Bad Goisern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bootsgasse]] des Fallkanals hatte eine Länge von 396,5&amp;amp;nbsp;m und eine wechselnde Breite von durchschnittlich 6,1&amp;amp;nbsp;m. Auch das Gefälle des Kanals war nicht einheitlich, es betrug an dessen Anfang 15&amp;amp;nbsp;‰ und zum Ende hin 65,7&amp;amp;nbsp;‰. Um die Wassergeschwindigkeit in der Bootsgasse mit zunehmendem und gegen Ende sehr starkem Gefälle zu verringern, wurden Schlitze&amp;lt;!-- längs oder quer zur Strömung? --&amp;gt; im Holzboden des [[Gerinne]]s freigelassen. Daher betrug der Wasserstand am Anfang 90&amp;amp;nbsp;cm und am Ausgang nur noch 30&amp;amp;nbsp;cm. Die Durchfahrt durch diese Floßgasse dauerte 54&amp;amp;nbsp;Sekunden&amp;lt;ref&amp;gt;Anm. 396,5 m Weg / 54 s Dauer = 7,34 m/s = 22,0 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war mit den damaligen Mitteln sehr riskant. Ein Modell der Gesamtanlage kann im [[Schiffleutmuseum]] in [[Stadl-Paura]] besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist vom Fallkanal materiell nichts mehr erhalten. Er wurde, wie viele Holzbauten auf und an der [[Traun (Donau)|Traun]], ein Opfer der Modernisierung. Entlang des alten Kanals verläuft heute ein unterirdischer Wasserlauf, mit dem das [[Wasserkraftwerk]] &amp;#039;&amp;#039;Traunfall&amp;#039;&amp;#039; betrieben wird.&amp;lt;!-- ein Rohr? --&amp;gt; Die künstliche Felswand&amp;lt;!-- aus Beton? --&amp;gt; und einige Metallstreben sind heute noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Meyers Universum Band 10 03.jpg|Der Traunfall (1843)&lt;br /&gt;
 Der Traunfall in Oberoesterreich - Schoedelberger.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der Traunfall in Oberoesterreich&amp;#039;&amp;#039; (Gemälde von [[Johann Nepomuk Schödlberger|J. N. Schödlberger]], um 1820)&lt;br /&gt;
 Traunfall (5).JPG|Der Traunfall (2012)&lt;br /&gt;
 Unter dem Traunfall (2023).jpg|Unter dem Traunfall (2023)&lt;br /&gt;
 Traunfall (3).JPG|Der Traunfall am unteren Ende der Wehranlage&lt;br /&gt;
 Traunfall (2).JPG|Der Traunfall im mittleren Bereich in Richtung stromauf&lt;br /&gt;
 Traunfall (4).JPG|Der Traunfall am oberen Ende der Wehranlage&lt;br /&gt;
 Traunfall.JPG|Der Traunfall von der Traunfallbrücke aus gesehen (2012)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kraftwerke beim Traunfall ==&lt;br /&gt;
=== Kraftwerk Siebenbrunn ===&amp;lt;!-- orografisch, in Fliessrichtung liegt Siebenbrunn zuerst --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Kraftwerk Siebenbrunn}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Desselbrunn - Kraftwerk Siebenbrunn.JPG|mini|Kraftwerk Siebenbrunn kurz vor dem Traunfall]]&lt;br /&gt;
Etwa 250 m Fließstrecke oberhalb des Traunfalls wurde 1923 das Wasserkraftwerk – &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk Siebenbrunn&amp;#039;&amp;#039; – von der [[Steyrermühl-Konzern|Papierfabrik Steyrermühl]] errichtet. Dabei kamen erstmals&amp;lt;!-- erstmals zwei oder Kaplans oder mit dieser großen Leistung? --&amp;gt; zwei [[Kaplanturbine]]n mit einer Leistung von je über 1000&amp;amp;nbsp;PS zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gschwandtner: &amp;#039;&amp;#039;Viktor Kaplan und seine Turbine.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für akademische Texte, ISBN 978-3-638-16662-1 ({{Google Buch|BuchID=MZwe1cswKRwC |Seite=19 |Hervorhebung=Siebenbrunn}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Turbinen sind 2025&amp;lt;!-- nie reparaturgeschweisst? --&amp;gt; noch in Betrieb, und die ältesten noch genutzten Kaplanturbinen weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OEN 20170802&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Werk wurde 2017 ebenfalls von der Energie&amp;amp;nbsp;AG übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OEN 20170802&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Energie-AG-uebernahm-fuenf-Papierfabrik-Kraftwerke-an-der-Traun;art71,2639211 Energie AG übernahm fünf Papierfabrik-Kraftwerke an der Traun.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; online (nachrichten.at), 2. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftwerk Traunfall ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Kraftwerk Traunfall}}&lt;br /&gt;
Ab dem letzten Viertel des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Traun elektrizitätswirtschaftlich genutzt, unter anderem entstand um die Jahrhundertwende das vorerst bedeutendste Kraftwerk der Traun am Traunfall. Es wurde von der Firma [[Stern &amp;amp; Hafferl Verkehrsgesellschaft|Stern &amp;amp; Hafferl]], die [[Lokalbahn]]en (auch) in der Nähe betrieb – und bis heute betreibt, errichtet. 1901&amp;lt;!-- Jänner 1902? --&amp;gt; ging das Kraftwerk mit einer Leistung von 1830 [[Kilowatt|kW]] in Betrieb. Bereits 1903 erfolgte ein Ausbau, so dass das Kraftwerk 2740 kW lieferte. Damit war es zu dieser Zeit eine der größten Wasserkraftanlagen Österreichs. Der Kraftwerksbetrieb wurde von der [[OKA]] übernommen und erhielt einen neuen, leistungsfähigeren Maschinensatz, wodurch sich die Engpassleistung mehr als verdreifachte und bis heute 8800 kW beträgt. Betreiber ist heute – umfirmiert – die [[Energie&amp;amp;nbsp;AG Oberösterreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Energie AG: {{Webarchiv |url=http://www.energieag.at/eag_at/resources/339536979223644121_326146425953808212_Rf$82B-5.pdf |wayback=20140228212450 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kraftwerksstufen der mittleren und unteren Traun.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-19 06:40:56 InternetArchiveBot }} (PDF, 636&amp;amp;nbsp;kB; abgerufen am 30. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krafthaus des [[Kraftwerk Traunfall|Traunfallkraftwerk]]s liegt etwa 500 m nach dem Beginn des Traunfall.&amp;lt;!-- Druckstollen, Leitungen? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traunfallbrücke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traunfallbrücke.JPG|mini|Traunfallbrücke von 1948, Blick flussaufwärts – die Wehranlage rechts im Vordergrund gehört zum Kraftwerk Traunfall, im Hintergrund das Kraftwerk Siebenbrunn.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Traunfallbrücke führte am unteren Ende des Traunfalls über den Fluss. 1925 wurde flussaufwärts in Höhe der Talränder eine Stahlbetonbogenbrücke mit einer Spannweite von 71 Metern und einer Höhe von rund 28 Metern nach einem Entwurf des Architekten [[Julius Schulte]] errichtet; sie war damals die größte Bogenbrücke Österreichs. Während des Zweiten Weltkrieges wurde diese Brücke zerstört und 1948 in alter Form wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Federspiel: [https://www.zobodat.at/pdf/KATOOENF_054b_0185-0203.pdf &amp;#039;&amp;#039;Flussverbauung und Wasserbauten an der Traun&amp;#039;&amp;#039;] (Kataloge des OÖ. Landesmuseums N.F. Nr. 54, 1992, 185–204; PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nikolauskapelle am Traunfall ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Roitham - Traunfall, Nikolauskapelle.JPG|mini|links|Die denkmalgeschützte Nikolauskapelle vom Ende des 17. Jahrhunderts.]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1439 wurde das erste Mal von der Kapelle am Fall berichtet. 1598 wurde sie von einem Hochwasser weggeschwemmt und erst 100 Jahre später in ihrer bis heute erhaltenen, barocken Form wieder errichtet.&lt;br /&gt;
Jahrhunderte hindurch hatte der jeweilige Roithamer Pfarrer eine Wochenmesse in dieser Kapelle zu feiern. Diese Messe wurde von den Gmunder Salzfertigern gestiftet.&lt;br /&gt;
Die Kapelle ist heute eines der letzten erhaltenen Gebäude am Traunfall aus der Zeit der Salzschifffahrt und steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flößermadonna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traunfall - Flößermadonna.JPG|mini|hochkant|Bronzeplastik „Flößermadonna“ (März 2012)]]&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des [[Ebensee]]r Bildhauers Johann Kienesberger wurde von Josef Prizovsky eine [[Plastik (Kunst)|Plastik]] mit der Bezeichnung „Flößermadonna“ aus [[Bronze]] in der Größe von etwa 130 × 100 cm (H × B) angefertigt. Dieses Kunstwerk wurde 1984 auf einem Steinsockel am rechten Traunufer, im Bereich des ursprünglichen Traunübergangs, wo jetzt ein Steg über die Traun führt, aufgestellt. Im August 2012 wurde die Bronze-Statue von unbekannten Tätern gestohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundeskriminalamt (Österreich)|Bundeskriminalamt]]: [https://www.bmi.gv.at/errors/info_bmi_5.html Statue Flößermadonna] abgerufen am 9. Sep. 2012, nicht abrufbar am 20. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.desselbrunn.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=218460075&amp;amp;detailonr=218460075 Gemeinde Desselbrunn: &amp;#039;&amp;#039;Der Traunfall&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/00/58/N |EW=13/47/59/E |type=waterbody |region=AT-4}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4527757-6}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserfall in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Traun (Donau)|WTraunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roitham am Traunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Desselbrunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Traun (Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ager-Traun-Terrassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Gmunden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserfall in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Vöcklabruck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Morgenröte</name></author>
	</entry>
</feed>