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	<title>Traumanetzwerk DGU - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-05-31T21:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traumanetzwerk DGU&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Eigenschreibweise]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TraumaNetzwerk DGU&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) der [[Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie|Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie]] (DGU) hat das Ziel, bundesweit [[Netzwerk]]e zwischen kompetenten Einrichtungen zur [[Interdisziplinarität|interdisziplinären]] Versorgung von [[Polytrauma|Schwerverletzten]] zu bilden. Das Traumanetzwerk DGU ist eine eingetragene Marke und besteht aus einzelnen regionalen Traumanetzwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Für Deutschland wird die jährliche Zahl schwerverletzter Patienten (&amp;#039;&amp;#039;[[Injury Severity Score]]&amp;#039;&amp;#039; ≥ 16) mit ca. 33.000 bis 35.000 beziffert. &amp;lt;!--- Datum? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur flächendeckenden Standardisierung, Sicherung der Behandlungsqualität und Optimierung der Behandlung schwerverletzter Patienten in Deutschland hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) im Jahr 2006 das Projekt Traumanetzwerk DGU ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Im „Weißbuch Schwerverletztenversorgung“&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url= http://www.dgu-online.de/fileadmin/published_content/5.Qualitaet_und_Sicherheit/PDF/20_07_2012_Weissbuch_Schwerverletztenversorgung_Auflage2.pdf | title=„Weißbuch Schwerverletztenversorgung“ | accessdate=2014-05-28 | authorlink=http://www.dgu-online.de | date=Juni 2012 | format=PDF; 247 KB | publisher=Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (Hrsg.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der DGU sind die Standards zur Ausstattung, Organisation und Qualitätssicherung der interdisziplinären Schwerverletztenversorgung entsprechend der wissenschaftlichen [[Evidenzbasierte Medizin|Evidenz]] beschrieben. Das „Weißbuch Schwerverletztenversorgung“ wurde im Jahr 2012 umfassend revidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dgu-online.de/qualitaet-sicherheit/schwerverletzte/weissbuch-schwerverletztenversorgung.html |wayback=20170118191644 |text=„Weißbuch Schwerverletztenversorgung“ auf der DGU-Website |archiv-bot=2024-05-31 21:41:16 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in einem regionalen Traumanetzwerk zusammenarbeitenden Kliniken ([[Liste überregionaler Traumazentren in Deutschland|überregionale]], regionale und lokale [[Unfallkrankenhaus|Traumazentren]]) müssen sich durch bestimmte Ausstattungsmerkmale ([[Schockraum]], [[Luftrettung|Hubschrauberlandeplatz]], [[Computertomographie]], [[Operationssaal|Not-OP]], [[Intensivstation]], [[Blutbank]] etc.) sowie durch die ausgewiesene Fachqualität und 24-stündige Verfügbarkeit notwendiger Fachkompetenz in der Versorgung Schwerverletzter in den relevanten Bereichen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Unfallchirurgie|unfallchirurgische]] Fachabteilung, Schockraumteam etc.) auszeichnen. Neben der Struktur-, Ergebnis- und Prozessqualität in der Versorgung von Schwerverletzten jeder einzelnen Klinik wird eine enge organisatorische und fachliche Kooperation der Kliniken in einem regionalen Traumanetzwerk gefordert (Regelung der Zu- und Rückverlegung von Schwerverletzten, gemeinsame Qualitätszirkel, definierte Kommunikation mit [[Rettungsdienst]]en und teilnehmenden Kliniken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einhaltung der geforderten strukturellen, personellen und apparativen Qualitätsmerkmale wird anhand sogenannter [[Audit]]ierungen (Vorort-Überprüfungen) bzw. Reauditierungen (nach 3 Jahren) der Kliniken und einer abschließenden [[Zertifizierung]] des jeweiligen regionalen Traumanetzwerkes durch ein unabhängiges qualifiziertes Zertifizierungsunternehmen sichergestellt (DIOcert). Im Datensystem des Traumanetzwerks DGU sind (Stand 2014) die Daten und Informationen von ca. 800 (unfall-)chirurgischen Kliniken und Abteilungen gespeichert. Stand 2017 sind 649 Kliniken aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien und Luxemburg in 54 Netzwerken organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dgu-traumanetzwerk.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=116&amp;amp;Itemid=54&amp;amp;lang=de Informationen zu neuen Entwicklungen auf der Website TraumaNetzwerk DGU]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist die Bundesrepublik bis auf wenige Regionen flächenmäßig durch regionale Traumanetzwerke abgedeckt. Alle behandlungsrelevanten Daten schwerverletzter Patienten werden dabei zur wissenschaftlichen Auswertung und zur Dokumentation der Behandlungsqualität im [[Traumaregister|TraumaRegister DGU]] gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traumaregister DGU ==&lt;br /&gt;
Die [[Qualitätsmanagement|Ergebnis- und Qualitätserfassung]] im Traumanetzwerk DGU wird durch das [[Traumaregister]] gesichert. In einer für das Qualitätsmanagement reduzierten Form werden 40 Parameter pro Patient zur Abbildung der Versorgungsqualität erfasst (im Rahmen der Originalversion werden zu wissenschaftlichen Zwecken wesentlich mehr als 200 Parameter erfasst). Die Datenerfassung erfolgt online. Nach zentraler Auswertung im [[Benchmarking]] wird sie den einzelnen Kliniken und Traumanetzwerken zur Beratung und Optimierung ihrer Behandlungsqualität online (jederzeit von der Klinik abrufbar) zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.traumaregister.de/ TraumaRegister DGU]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dgu-traumanetzwerk.de/ TraumaNetzwerk DGU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, S. Sauerland, C. Waydhas, D. Nast-Kolb (2004): &amp;#039;&amp;#039;Personelle und strktureelle Voraussetzungen der Schockraumbehandlung Polytraumatisierter. Eine systematische Literaturübersicht.&amp;#039;&amp;#039; Unfallchirurg 107: S. 851–861&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, C. Buschmann, C. Weber, C. Waydhas, J. Sturm, C. Lackner, B. Bouillon: &amp;#039;&amp;#039;Initiative Traumanetzwerk der DGU (2006) Polytraumaversorgung in Deutschland – eine Standortbestimmung.&amp;#039;&amp;#039; Unfallchirurg 109: S. 357–366&lt;br /&gt;
* J. Sturm, C. A. Kühne, S. Ruchholtz (2006): &amp;#039;&amp;#039;Das Traumanetzwerk Trauma Berufskrankh 8.&amp;#039;&amp;#039; S. 58–63&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, K. Görlinger (2006): &amp;#039;&amp;#039;Zukunft der Polytraumaversorgung in Deutschland – Überlegungen zur flächendeckenden Optimierung. Notfall- und Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039;  1/2006 S. 8–9&lt;br /&gt;
* S. Ruchholtz (2006): &amp;#039;&amp;#039;Verbesserung der Unfallversorgung durch ein bundesweites Netzwerk.&amp;#039;&amp;#039; MedReport 38-5&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, H. Siebert (2007): &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Umsetzung Weissbuch/Traumanetzwerk in der DGU – AKUT. Das Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie Zur Einrichtung, Organisation und Qualitätssicherung eines regionalen Traumanetzwerkes der DGU.&amp;#039;&amp;#039; Unfallchirurg 110: S. 373–380&lt;br /&gt;
* H. R. Siebert, S. Ruchholtz: &amp;#039;&amp;#039;Projekt TraumaNetzwerkD DGU.&amp;#039;&amp;#039; Trauma Berufskrankh. 2007; 9: S. 265–270&lt;br /&gt;
* S. Ruchholtz, C. A. Kühne, J. Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Initiative Traumanetzwerk der DGU (2007) Die Umsetzung des Traumanetzwerks – Vision und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Intensivmedizin und Notfallmedizin 44: S. 142–148&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, H. Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Umsetzung Weißbuch/Traumanetzwerk. TraumaNetzwerkD – der aktuelle Stand.&amp;#039;&amp;#039; DGU Mitteilungen und Nachrichten 57/2008; S. 66–67&lt;br /&gt;
* S. Ruchholtz, R. Lefering, T. Paffrath, H. J. Oestern, E. Neugebauer, D. Nast-Kolb, H. C. Pape, B. ouillon: &amp;#039;&amp;#039;Rückgang der Traumaletalität. Ergebnisse des Traumaregisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. (2008)&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsches Ärzteblatt]]; 105: S. 225–231&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, H. Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Umsetzung Weissbuch/Traumanetzwerk. Aktueller Stand der Umsetzung des TraumaNetzwerksD der DGU.&amp;#039;&amp;#039; Trauma Berufskrankh 2008; {{DOI|10.1007/s10039-008-1419-4}}; Springer Medizin Verlag 2008&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, R. P. Zettl, S. Ruchholtz: &amp;#039;&amp;#039;Auswahl des Zielkrankenhauses bei Trauma.&amp;#039;&amp;#039; NotfallRettungsmed 2008; 11: S. 381–385; {{DOI|10.1007/s10049-008-1089-6}}; Springer Medizin Verlag 2008&lt;br /&gt;
* S. Ruchholtz: &amp;#039;&amp;#039;Wichtige Schritte auf dem Weg zur flächendeckenden Vernetzung in der Schwerverletztenversorgung.&amp;#039;&amp;#039; Unfallchirurg 2009; 112: S. 217&lt;br /&gt;
* S. Ruchholtz, H. Siebert, C. A. Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Umsetzung Weissbuch/Traumanetzwerk. Aktueller Stand der Umsetzung des TraumaNetzwerksD der DGU.&amp;#039;&amp;#039; Trauma Berufskrankh 2009; 11 (Suppl 1): S. 10–13&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, H. Siebert, C. Mand: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Umsetzung Weißbuch/Traumanetzwerk in der DGU.&amp;#039;&amp;#039; (AKUT); Ruchholtz S (2009). Das TraumanetzwerkD der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. 4Rescue 2/2009: S. 1–8&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, S. Ruchholtz, H. Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Bericht zum 1. Jahreskongress des TraumaNetzwerkD DGU.&amp;#039;&amp;#039; Unfallchirurg 2009; 112: S. 820–825&lt;br /&gt;
* C. A. Kühne, C. Mand, J. Sturm, C. K. Lackner, A. Künzel, H. Siebert, S. Ruchh: &amp;#039;&amp;#039;Das TraumaNetzwerk DGU 2009.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Unfallchirurg.&amp;#039;&amp;#039; Band 112, Nummer 10, Oktober 2009, S.&amp;amp;nbsp;878–884, {{ISSN|1433-044X}}. {{DOI|10.1007/s00113-009-1604-3}}. PMID 19756455.&lt;br /&gt;
* S. Ruchholtz, R. Lefering, U. Lewan, F. Debus, C. Mand, H. Siebert, C. A. Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Implementation of a nationwide trauma network for the care of severely injured patients.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Journal of Trauma and Acute Care Surgery]].&amp;#039;&amp;#039; Band 76, Nummer 6, Juni 2014, [Epub ahead of print].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;/div&gt;</summary>
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