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	<title>Traugott Sandmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T20:29:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traugott_Sandmeyer&amp;diff=827901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-07-17T09:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Traugott Sandmeyer.jpg|mini|Traugott Sandmeyer um 1910]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traugott Sandmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1854]] in [[Wettingen]], [[Kanton Aargau]]; † [[9. April]] [[1922]] in [[Zollikon]]) war ein [[Schweiz]]er [[Chemiker]]. Die bis heute wichtige [[Sandmeyer-Reaktion]] wurde nach ihm benannt. Er arbeitete mit damaligen Grössen der chemischen Forschung wie [[Victor Meyer]] oder [[Arthur Hantzsch]] zusammen, hat aber selbst nie ein Chemiediplom erworben. Insgesamt tragen 66 Patente den Namen Sandmeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Sandmeyer war der Sohn des [[Melchior Sandmeier]] und wurde als letztes von sechs Kindern geboren. In [[Aarau]] besuchte er die [[Bezirksschule]] und absolvierte anschliessend in Zürich die Lehre zum Feinmechaniker. Durch seinen Freund J. Gustav Schmidt, der an der [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|ETH Zürich]] Chemie studierte, kam er in Kontakt mit den Naturwissenschaften. In seiner Küche experimentierte er im Selbststudium und lieferte durch seine Beobachtungen das Thema der Doktorarbeit seines Freundes &amp;#039;&amp;#039;Über die Einwirkung von Aldehyd auf Furfurol&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 stellte ihn Victor Meyer als Vorlesungsassistenten am technisch-chemischen Institut der ETH ein. In fruchtbarer Forschungsarbeit entdeckten die beiden unter anderem die Synthese von [[Thiophen]]. 1884 entdeckte Sandmeyer die nach ihm benannte Reaktion. Ein Jahr später wurde der damals 36-jährige Victor Meyer nach Göttingen berufen und konnte Sandmeyer überzeugen, ihn für ein Semester als Assistent zu begleiten. Dazu schrieb Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Das war für mich geradezu eine Lebensfrage, oder zumindest eine Frage für meine Gesundheit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandmeyer heiratete im Jahr 1892 seine Stiefnichte Mina Billeter aus [[Männedorf]], aus der Ehe gingen jedoch keine Kinder hervor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Traugott Sandmeyer (1854–1922) Chemiker. Grab, Friedhof Rehalp, Zürich.jpg|alternativtext=Traugott Sandmeyer-Billeter (1854–1922) Chemiker. Mina (1860–1949) Grab, Friedhof Rehalp, Zürich|mini|Grab, [[Friedhof Rehalp]], Zürich]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Zürich arbeitete Sandmeyer zunächst für Arthur Hantzsch an der ETH. Für einen Monatslohn von 300 Schweizer Franken zog er aber bald nach Basel, um in der aufstrebenden Firma Geigy (heute [[Novartis]]) zu arbeiten, ab dem 1. Januar 1901 auch im Verwaltungsrat dieser Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seiner Forschungsarbeiten erhielt Sandmeyer zweimal den Ehrendoktortitel: Heidelberg 1891 und ETH Zürich 1915. Nach 31 Jahren bei Geigy zog er sich 1919 aus dem Arbeitsleben zurück. Er wohnte den Rest seines Lebens in Zollikon bei Zürich, wo er 1922 im Alter von 68 Jahren einem Herzleiden erlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traugott Sandmeyer fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Friedhof Rehalp]] in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StudentenheimSandmeyer.JPG|mini|Das Studentenheim Traugott Sandmeyer in Basel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweizerische Chemische Gesellschaft]] (SCG) verleiht den Sandmeyer-Preis für hervorragende Arbeiten auf einem Gebiet der industriellen oder angewandten Chemie an ein Arbeitsteam oder einen Einzelnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Traugott-Sandmeyer-Stiftung wurde ins Leben gerufen, um Chemiestudenten in Basel eine günstige Unterkunft zu ermöglichen. Sie kaufte ein Haus an der Socinstrasse in Basel und machte daraus das Studentenheim Traugott Sandmeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|31650|Traugott Sandmeyer|Autor=Armand Buchs; Pia Todorovic Redaelli (Übersetzung)|Datum=2011-01-19}}&lt;br /&gt;
* Max Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Traugott Sandmeyer (1854–1922)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Aargaus 1803–1957&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau. Sauerländer, Aarau 1958 (zugleich: [[Argovia (Buchreihe)|&amp;#039;&amp;#039;Argovia&amp;#039;&amp;#039;]]; 68/69), S.&amp;amp;nbsp;651–652 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=arg-001:1956:68#654 Digitalisat] in [[E-Periodica]]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|422||Sandmeyer, Traugott|Claus Priesner|117618853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=117618853}}&lt;br /&gt;
* [https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=Traugott+Sandmeyer Traugott Sandmeyer] In: [[WorldCat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117618853|VIAF=8170008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sandmeyer, Traugott}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sandmeyer, Traugott&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sandmeier, Traugott&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wettingen]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zollikon]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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