<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Traugott_Fedtke</id>
	<title>Traugott Fedtke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Traugott_Fedtke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traugott_Fedtke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T07:32:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traugott_Fedtke&amp;diff=2614139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Literaturverzeichnis angelegt; bibliographische Angaben vervollständigt; kleine sprachliche Überarbeitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traugott_Fedtke&amp;diff=2614139&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-21T17:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturverzeichnis angelegt; bibliographische Angaben vervollständigt; kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Traugott Fedtke.jpg|miniatur|Traugott Fedtke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traugott Fedtke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1909]] in [[Insterburg]]; † [[6. Februar]] [[1988]] in [[Edemissen (Einbeck)]]) war ein deutscher [[Organist]] und [[Komponist]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Traugott Fedtke war Sohn des Insterburger [[Superintendent]]en &amp;#039;&amp;#039;Gustav Fedtke&amp;#039;&amp;#039; und seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Ida geb. Christ&amp;#039;&amp;#039;. Er besuchte die Vorschule und das Gymnasium in Insterburg. Das Abitur machte er 1925 am [[Collegium Fridericianum]]. Von jeher mit [[Orgel]] und [[Kirchenmusik]] vertraut, bereitete er sich im Musikseminar Insterburg auf das Studium vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1931 studierte Fedtke an der [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Musikhochschule Leipzig]] und am [[Kirchenmusikalisches Institut (Leipzig)|Kirchenmusikalischen Institut (Leipzig)]]. Zu seinen Lehrern zählten [[Karl Straube]], [[Max Hochkofler]] und [[Carl Adolf Martienssen]]. Ab 1928 war er ständiger Vertreter seines Lehrers &amp;#039;&amp;#039;Emil Paul&amp;#039;&amp;#039; an der [[Michaeliskirche (Leipzig)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königsberg und Tilsit ===&lt;br /&gt;
Die [[Neuroßgärter Kirche]] berief Fedtke zum 1. November 1931 als Organist und Kantor nach Königsberg. In dieser Kirche fanden die meisten Konzerte des Bach-Vereins statt, der ihn 1932 zum [[Dirigent]]en wählte. Zur selben Zeit wurde er Musikfachberater der [[Regierungsbezirk Königsberg|Regierung in Königsberg]]. An seinem 25. Geburtstag heiratete er Edith Scheffler, die ihn als Pianistin und Cembalistin in den meisten Konzerten begleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. April 1935 war Fedtke ständiger Dirigent der &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Philharmonie&amp;#039;&amp;#039;. 1936/1937 studierte er Orchesterdirektion bei [[Hermann Ludwig Kutzschbach]] an der [[Semperoper|Dresdner Staatsoper]] und 1939/40 bei [[Clemens Krauss (Dirigent)|Clemens Krauss]] an der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Dirigent]] an der [[Stadttheater Königsberg|Königsberger Oper]], als [[Kirchenmusiker]], Orgel- und [[Glocke]]nsachverständiger, als Konzertorganist und Mitarbeiter beim [[Reichssender Königsberg]] wurde er in ganz [[Deutschland]] bekannt. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] half er das [[Musik in Königsberg|Königsberger Musikleben]] aufrechtzuerhalten. 1942 oblag ihm die musikalische Oberleitung der Königsberger Bach-Tage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://homepages.bw.edu/bachbib/script/bach5.pl?0=&amp;amp;1=&amp;amp;2=&amp;amp;3=&amp;amp;4=&amp;amp;5=&amp;amp;6=&amp;amp;7=&amp;amp;8=&amp;amp;9=&amp;amp;10=t&amp;amp;11=&amp;amp;12=&amp;amp;13=&amp;amp;14=&amp;amp;15=&amp;amp;16=&amp;amp;17=&amp;amp;18=&amp;amp;fullshow=ON&amp;amp;datefilter=&amp;amp;Limit=&amp;amp;sorting= Bach Bibliography]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Musik in Königsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organistenstelle gab Fedtke 1943 auf, als er zum Städtischen Musikdirektor und zum Direktor der Städtischen Musikschule gewählt wurde. Zur selben Zeit wurde er in [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] Dirigent des Städtischen Chores und Leiter der musikalischen Abteilung der Staatlichen Lehrerbildungsanstalt. Am 1. September 1944 schloss das [[Reichspropagandaministerium]] alle von Fedtke geleiteten Kunstinstitute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin ===&lt;br /&gt;
1945 zog die [[Wehrmacht]] Fedtke als [[Schütze (Dienstgrad)|Schützen]] zur Panzerjäger-Ersatz-Abteilung I in [[Olsztyn|Allenstein]] ein. Wegen mehrfacher Verwundungen am 19. April 1945 entlassen, bestellte ihn die Heinrich-Schütz-Kantorei in [[Berlin-Hermsdorf]] am 1. Juli 1945 als Organist und Dirigent. Die [[Berliner Staatsoper]] berief ihn als Ersten Chordirektor und [[Kapellmeister]] und beauftragte ihn mit der Gründung und Leitung des Konzertchores (1945/46). Von 1945 bis 1950 war er Direktor der Städtischen Musikschule in [[Berlin-Reinickendorf]]. Am 1. September 1946 übernahm er das Dirigentenamt beim [[Collegium Musicum Berlin]], mit dem er zahlreiche Konzertreisen unternahm und Rundfunkkonzerte gab. In der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] war er auch [[Gastdirigent]] des [[Berliner Sinfonieorchester]]s und der &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Konzertgesellschaft Jena&amp;#039;&amp;#039;. Zum 15. Mai 1950 berief ihn das [[Stern’sches Konservatorium|Städtische Konservatorium]] als [[Dozent]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1952 wurde Fedtke Organist und Kantor an der [[St. Matthäuskirche (Berlin-Tiergarten)]].&lt;br /&gt;
1955 wurde er mit einem Forschungsauftrag der [[Gesellschaft für Musikforschung]] in [[Bad Godesberg]] betraut und als Dirigent zweier [[Oratorium|Oratorienchöre]] in Berlin verpflichtet. Ab 1. Mai 1958 war er Kantor und Organist der [[Johanniskirche (Berlin)|St. Johanniskirche]] in [[Berlin-Moabit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.st-johannis-berlin.de/index.php?id=45 St. Johannis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Oktober 1959 wurde er als Kirchengemeindebeamter auf Lebenszeit vereidigt und in die A-Kirchenmusikerstelle eingewiesen. An der [[Spandauer Kirchenmusikschule]] leitete er die Kirchenmusikerausbildung. Die [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der Künste Berlin]] berief ihn als [[Professor]] für [[Musiktheorie]] und [[Gehörbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ruhestand wollte Fedtke bei seiner Tochter Christiane Fedtke in Edemissen (Einbeck) verleben. Nach fünf Monaten starb er dort im 79. Lebensjahr. Beerdigt ist er mit seiner zweiten Frau auf dem dortigen Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Huchzermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Organisten an den evangelischen Kirchen von Königsberg/Preußen und ihr Schicksal nach 1945. Ein Beitrag zur Geschichte der ostpreußischen Kirchenmusik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch Preußenland|Preußenland. Jahrbuch der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung und der Copernicus-Vereinigung für Geschichte und Landeskunde Westpreußens]]&amp;#039;&amp;#039;, N.F., Jg. 15 (2024), S. 280–307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kultur-in-ostpreussen.de/images/stories/KBachV/TF%20Nachruf.pdf Holger Heymann: &amp;#039;&amp;#039;Traugott Fedtke&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Sonntagsblatt, 21. Februar 1988]&lt;br /&gt;
* [http://kultur-in-ostpreussen.de/bachvuebertfedtke Über Traugott Fedtke (Kultur in Ostpreußen)]&lt;br /&gt;
* [http://kultur-in-ostpreussen.de/images/stories/KBachV/TF%20Werdegang.pdf Eigener Lebenslauf bis 1955]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134371151|LCCN=n82108813|VIAF=10268793}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fedtke, Traugott}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Kantor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelsachverständiger]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Glockenfachmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenmusiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fedtke, Traugott&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Organist, Dirigent und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Insterburg]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Edemissen (Einbeck)]], Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
	</entry>
</feed>