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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Trauerstab</id>
	<title>Trauerstab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:41:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trauerstab&amp;diff=1872786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, deutsch, Links optimiert</title>
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		<updated>2023-04-13T17:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, deutsch, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trauerstab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Florstab&amp;#039;&amp;#039;, [[Schwedische Sprache|Schwedisch]] &amp;#039;&amp;#039;Prestaff&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutsch-Balten|baltendeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Pristaw&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pristaff&amp;#039;&amp;#039;) war ein Bestandteil des mittel- und nordeuropäischen Begräbniszeremoniells. Er wurde, mit [[Trauerflor]] versehen, einem [[Trauerzug]] vorangetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-14199, Hamburg, Trauerzug für Wilhelm Cuno.jpg|mini|[[Reitendiener]] mit Trauerstäben bei der Beisetzung von [[Wilhelm Cuno]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] 1933]]&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StabkircheHedared-14.jpg|mini|hochkant|links|Zwei Florstäbe in der [[Stabkirche Hedared]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reitende Diener.jpg|mini|Trauerzug in Hamburg 1822; die Reitendiener neben dem &amp;#039;&amp;#039;Himmelwagen&amp;#039;&amp;#039; tragen Trauerstäbe]]&lt;br /&gt;
Trauerstäbe waren lange runde oder zylinderförmige hölzerne [[Stock (Stab)|Stäbe]]. Sie waren oben mit einem geschnitzten oder gedrechselten Knopf versehen, an dem ein langer schwarzer Flor befestigt wurde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren sie in Deutschland weiß und &amp;#039;&amp;#039;ungefähr 6 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] lang und 1 1/4 [[Zoll (Einheit)|Zoll]] im Durchschnitt in der Rundung breit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Oeconomische Encyclopädie (Lit.)&amp;lt;/ref&amp;gt;, später schwarz und auch kürzer. In einigen Gegenden, so in [[Hamburg]], erhielt der Trauerstab als oberen Abschluss statt des einfachen Knopfes eine zweizackige gabelförmige Spitze aus Messing und erinnerte so symbolisch an den &amp;#039;&amp;#039;Zweizack&amp;#039;&amp;#039;, das Attribut des [[Hades]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wurde nur ein Trauerstab von einem &amp;#039;&amp;#039;Stabträger&amp;#039;&amp;#039; dem Leichenzug vorangetragen. Im Laufe der Zeit kam es jedoch auch zu einer Verdoppelung oder Vervielfachung der Anzahl des Trauerstabs. So wurden sie bei prunkvollen [[Leichenbegängnis]]sen von den Anführern getragen, die der Leiche paarweise vorangingen, oder folgten; aber auch von denen, die neben dem Leichenwagen zu beiden Seiten hergingen. Das Vorantragen des Trauerstabs war ein Zeichen für den Rang der Leiche; im [[Königreich Württemberg]] beispielsweise war er 1827 den königlichen Dienern und Beamten der vier oberen Rangstufen vorbehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch| BuchID = yBlNAAAAMAAJ| Seite = 231| Linktext = Vorschriften für die Leichenbegängnisse in der Residenzstadt Stuttgart}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Leichenzug der [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Königin Luise]] wurde 1810 bei seiner Ankunft in Berlin &amp;#039;&amp;#039;von 40 Männern, die in Trauermäntel gehüllt waren, und schwarze Trauerstäbe in der Hand hielten, empfangen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Daniel Martin Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Die Churfürstinnen und Königinnen auf dem Throne der Hohenzollern: Im Zusammenhange mit ihren Familien- und Zeitverhältnissen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Wiegandt &amp;amp; Grieben 1870, S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Brauch nur noch an einigen Orten üblich, hielt sich aber bei hochrangigen Begräbnissen bis ins 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/t/kt08085.htm &amp;#039;&amp;#039;Trauerstab&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Oeconomische Encyclopädie|Oeconomischen Encyclopädie online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattungsritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insigne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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