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	<title>Trauerschnäpper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:04:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trauerschn%C3%A4pper&amp;diff=267123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lodewicus de Honsvels: ± Fototausch Taxobox, + Foto von Commons und Wikispecies hinzu, − mehrere Leerzeilen reduziert; Etwas Struktur, 1x Fotogröße auf Standardgröße</title>
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		<updated>2024-09-19T12:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;± Fototausch Taxobox, + Foto von Commons und Wikispecies hinzu, − mehrere Leerzeilen reduziert; Etwas Struktur, 1x Fotogröße auf Standardgröße&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Trauerschnäpper&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ficedula hypoleuca&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Peter Simon Pallas|Pallas]], 1764)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Höhlenschnäpper&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ficedula&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schmätzer&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Saxicolinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Fliegenschnäpper&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Muscicapidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Ficedula hypoleuca front (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Trauerschnäpper (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula hypoleuca&amp;#039;&amp;#039;), Männchen&amp;lt;br /&amp;gt;{{Audio|Pied Flycatcher (Ficedula hypoleuca) (W1CDR0001423 BD1).ogg|Gesang}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca), Weibchen.jpg|mini|Trauerschnäpper (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula hypoleuca&amp;#039;&amp;#039;), Weibchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FicedulaHypoleucaIUCN2019-3.png|mini|Verbreitung des Trauerschnäppers:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FFFF|Migration}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trauerschnäpper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula hypoleuca&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Singvögel|Singvogel]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Fliegenschnäpper]] (Muscicapidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Trauerschnäpper-Weibchen sehen denen des [[Halsbandschnäpper]]s zum Verwechseln ähnlich.&lt;br /&gt;
Die Oberseite des Männchens ist pechschwarz, aber auch in einigen Gebieten dunkelbraun. Die Oberseite des Weibchens ist hellbraun. Die Unterseite ist weiß gefärbt. Außerdem hat der recht runde Vogel einen kurzen, breiten Schnabel und weiße Flügelflecken. Das Männchen hat einen weißen Stirnfleck, der beim Weibchen fehlt. Der Trauerschnäpper wird maximal 13 Zentimeter lang, kann bis 15 Gramm wiegen und erreicht ein Alter von 9 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
In Nord- und [[Mitteleuropa]] ist der Langstreckenzieher von April bis September in Laub- und Mischwäldern, Parks und Gärten weit verbreitet. Er ist am häufigsten dort anzutreffen, wo es genügend Baumhöhlen und [[Nisthilfe|Nistkästen]] zum Brüten gibt; auf letztere ist er gebietsweise ganz angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Winterquartier hat er im tropischen [[Afrika]]. Aufgrund des [[Globale Erwärmung|Klimawandels]] setzt die Rückkehr nach Europa bei dem Trauerschnäpper im Frühling tendenziell immer früher ein; dadurch kommt es zu Konflikten mit ganzjährig dort lebenden Vögeln wie der [[Kohlmeise]], was die Trauerschnäpper wegen der Nahrungsmittel- und Nistplatzkonkurrenz zunehmend in Bedrängnis bringt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jelmer M. Samplonius, Christiaan Both |Titel=Climate Change May Affect Fatal Competition between Two Bird Species |Sammelwerk=[[Current Biology]] |Band=29 |Nummer=2 |Datum=2019-01-21 |DOI=10.1016/j.cub.2018.11.063 |Seiten=327–331.e2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Der Trauerschnäpper sitzt auf unterschiedlichen Ästen und Pfosten, beobachtet sehr gewissenhaft seine Umgebung und erbeutet im präzisen Flug [[Insekten]]. Im Herbst ernährt er sich auch von Früchten und [[Beere]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich hier wie bei allen [[Fliegenschnäpper]]n um Wartejäger, die vorbeifliegende Insekten aus der Luft schnappen. Der Trauerschnäpper liest aber auch im [[Rüttelflug]] Insekten von Wänden und Rinden. Die Beute wird gegen eine Unterlage geschlagen, bis Beine und Fühler abbrechen. Die übriggebliebenen Hartteile werden mitgefressen und später als [[Gewölle]] ausgespien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ficedula hypoleuca-female.jpg|mini|Trauerschnäpperweibchen im Nest, ein Ei ist zu sehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ficedula hypoleuca MHNT 232 Oued Béchar Algérie.jpg|mini|Eier des Trauerschnäppers]]&lt;br /&gt;
Als [[Höhlenbrüter]] baut der Trauerschnäpper sein [[Nest]] in Baumhöhlen und Nistkästen aus Gras, Halmen, Zweigen, Wurzeln und Rinde und polstert es mit Federn oder Haaren aus. In der Brutzeit von Mai bis Juli legt das Weibchen 5 bis 8 hellblaue Eier. 12 bis 13 Tage lang werden die Eier warm gehalten, bis die Jungvögel anschließend schlüpfen können. Nach 14 bis 16 Tagen werden die Jungen flügge und machen sich mit der Umgebung vertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finnische Forscher berichteten 2012, dass die Gelege von Trauerschnäppern umso mehr Eier enthalten und zugleich mehr Masse aufweisen, je größer die Gelege anderer Vogelarten sind, die in ihrer Nachbarschaft brüten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jukka T. Forsman u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Observed heterospecific clutch size can affect offspring investment decisions.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biology Letters.&amp;#039;&amp;#039; 8, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2012, [[doi:10.1098/rsbl.2011.0970]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
[[Handicap-Prinzip#Trauerschnäpper|Handicap-Prinzip]]: Über den Zusammenhang von Schalenfarbe und Immunabwehr der Nestlinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Brutbestand in Deutschland wird für die Zeit von 2005 bis 2009 auf 70.000 bis 135.000 Brutpaare geschätzt. In der [[Rote Liste der Brutvögel Deutschlands|Roten Liste der Brutvögel Deutschlands]] von 2015 wird die Art in der Kategorie 3 als gefährdet geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christoph Grüneberg, Hans-Günther Bauer, Heiko Haupt, Ommo Hüppop, Torsten Ryslavy, Peter Südbeck|Titel=Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, 5 Fassung|Sammelwerk=Berichte zum Vogelschutz|Hrsg=Deutscher Rat für Vogelschutz|Band=52|Datum=2015-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Urs N. Glutz von Blotzheim]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Vögel Mitteleuropas]].&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet u.&amp;amp;nbsp;a. von Urs N. Glutz von Blotzheim und Kurt M. Bauer. &amp;#039;&amp;#039;Band 13/1, [[Passeriformes]] (4. Teil), [[Fliegenschnäpper|Muscicapidae]]–[[Meisen|Paridae]].&amp;#039;&amp;#039; Aula, Wiesbaden 1993. ISBN 3-89104-022-9, S.&amp;amp;nbsp;165–263.&lt;br /&gt;
*Stein A. Sæther u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Sex Chromosome-Linked Species Recognition and Evolution of Reproductive Isolation in Flycatchers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science.&amp;#039;&amp;#039; 318, Nr.&amp;amp;nbsp;5847, 2007, [[doi:10.1126/science.1141506]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Ficedula hypoleuca|Trauerschnäpper (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula hypoleuca&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ficedula hypoleuca|Trauerschnäpper (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula hypoleuca&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22709308&lt;br /&gt;
| ScientificName = Ficedula hypoleuca&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 31. Januar 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= eupfly1 |Name= Trauerschnäpper (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula hypoleuca&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto |ID=Ficedula-hypoleuca |ScientificName=Ficedula hypoleuca}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/trauerschnaepper Trauerschnäpper] bei der [[Schweizerische Vogelwarte Sempach|Schweizerischen Vogelwarte Sempach]]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/13490_Ficedula_hypoleuca_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/tfs.htm Federn des Trauerschnäppers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trauerschnapper}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegenschnäpper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lodewicus de Honsvels</name></author>
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