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	<title>Trauerform - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:51:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;LeiseZiege: linkziel geändert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkziel geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haengebuche Fagus sylvatica f. pendula.jpg|thumb|upright|[[Hängebuche]], züchterisch aus der natürlich vorkommenden Pendulaform entwickelt]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trauerform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pendulaform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man eine spezifische Wuchsform von [[Baum|Bäumen]], die vom üblichen [[Habitus (Biologie)|Habitus]] abweicht. Verschiedene Baumarten wie [[Rotbuche]], [[Hänge-Birke|Birken]], [[Traueresche|Eschen]] oder [[Trauer-Weide|Weiden]] bilden gelegentlich Formen aus, die sich durch eine kurze Hauptachse kennzeichnen. Von dieser kurzen Hauptachse gehen viele Seitenzweige mit verstärktem Längen-, aber geringem Dickenwachstum aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langen Seitenzweige hängen [[schleppe]]nartig herab. Solche Trauer- oder Pendulaformen überdauern normalerweise im Unterstand der Wälder. Die an den schirmartig überhängenden Zweigen positionierten Blätter können die durch den Oberbestand durchtretende Streustrahlung besser nutzen. Ändert sich der Lichteinfall, weil beispielsweise der Oberbestand nach [[Windbruch]] sich verringert, entwickeln solche Trauerformen normalerweise aus ruhenden Knospen einen steil aufrecht wachsenden Trieb, der aber häufig nach einem entsprechenden Längenwachstum erneut überhängt. Solche natürlich auftretenden Formen sind durch züchterische Eingriffe verstärkt worden und finden sich gelegentlich als [[Solitärpflanze|Solitärbäume]] in [[Park]]s und [[Grünanlage]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parallelmutationen ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Tatsache, dass bei Arten mit unterschiedlichem Verwandtschaftsgrad [[genetische Variation]]en mit gleicher [[Phänotyp|Merkmalsausprägung]] auftreten, formulierte der russische Botaniker [[Nikolai Iwanowitsch Wawilow]] 1920 das „Gesetz der homologen Reihen“. Dieses Gesetz besitzt nach wie vor Gültigkeit. Die Pendulaform führt er, neben anderen genetischen Variationen wie [[Albinismus]] und [[Zwergwuchs]], als Beispiel an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The law of homologous series in variation&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Genetics]]&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 12, 1922, S. 80, {{Biolib|1=vavilov1/index.html|2=Digitalisat}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man spricht hier von Parallelvariationen oder, wenn durch [[Mutation]] verursacht, von Parallelmutationen. Albinismus und Zwergwuchs kommen innerhalb der gesamten Flora und Fauna vor. Bei diesen weit verbreiteten Parallelvariationen handelt es sich in der Regel um einen mutativen Verlust von Merkmalen. Überwiegend sind es somatische Mutationen, die nicht die Keimzellen betreffen und deshalb nicht vererbt werden, sondern nur das Individualleben beeinflussen. Auch die verschiedenen Trauerformen von Bäumen weisen auf Parallelmutationen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietrich Böhlmann: &amp;#039;&amp;#039;Warum Bäume nicht in den Himmel wachsen. Eine Einführung in das Leben unserer Gehölze.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer Verlag, Wiebelsheim 2009, ISBN 978-3-494-01420-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weeping trees}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen im Gartenbau|Trauerform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LeiseZiege</name></author>
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