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	<title>Trauben-Gamander - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trauben-Gamander&amp;diff=493979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 27. September 2025 um 08:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-27T08:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Trauben-Gamander&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Teucrium botrys&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gamander&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Teucrium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ajugoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lippenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lamiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Teucrium_botrys_sl28.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Trauben-Gamander (&amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trauben-Gamander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feld-Gamander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein Angehöriger der Gattung [[Gamander]] (&amp;#039;&amp;#039;Teucrium&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Lippenblütler]] (Lamiaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Einjährige Pflanze|einjährige]], selten auch [[Zweijährige Pflanze|zweijährige]] [[krautige Pflanze]] erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 30 cm. Sie hat einen unangenehmen Geruch. Der [[Stängel]] ist aufsteigend, drüsig zottig behaart und unten meist mit bogig aufsteigenden Ästen versehen. Die Blätter sind langgestielt, 1,5 bis 2,5 cm lang, die unteren einfach, die oberen meist doppelt fiederspaltig mit lanzettlich-linealischen Lappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten stehen zu 2 bis 4 (bis 6) in den Achseln der Laubblätter, sind 10 bis 15 Millimeter lang und besitzen 3 bis 7 Millimeter lange Stiele. Die Krone ist trübrosa, sehr selten auch weiß gefärbt. Die [[Staubblatt|Staubblätter]] und [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ragen weit hervor und sind herabgebogen. Der Kelch ist etwas aufgeblasen, besitzt eine große, nach hinten gerichtete Aussackung und ist dicht drüsig-flaumig behaart. Die beiden unteren Kelchzähne sind kleiner als die 3 oberen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die Unterlippe der Blütenkrone ist schwach behaart und hat einen großen, konkaven, mit dunkelpurpurnen Strichen und Flecken versehenen Mittellappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die vorderen Seitenlappen sind ausgebreitet, die hinteren sind klein, spitz und aufgerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die Staubblätter und der Griffel sind weit vorragend und herabgebogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die Nüsschen sind fast kugelig, 1,5 bis 2 mm lang, grubig-rau und besitzen eine von einer tiefen Furche umzogene Anheftungsfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art blüht von Juli bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 10, seltener 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Teucrium botrys0.jpg|mini|links|Trauben-Gamander (&amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039;), Illustration]]&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Blüten zeigen die Eigentümlichkeit, dass sich die Blütenstiele oft nach rechts drehen, so dass die Unterlippe nach links oder selbst nach oben zu liegen kommt. Diese schwach angedeutete, so genannte [[Resupination]], tritt bei einigen mediterranen Arten regelmäßig auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten werden durch Bienen der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Anthidium&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sphecodes&amp;#039;&amp;#039; bestäubt. Auch Selbstbestäubung soll vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Der Trauben-Gamander wächst in Äckern, Weinbergen, Lesesteinhaufen, Kiesgruben, Steinbrüchen, auf Geröllhalden, an Bahndämmen und an Ruderalstellen. Er kommt besonders auf kalkhaltigen, humus- und feinerdearmen Böden vor, gelegentlich ist er auch auf kalkarmem Gestein zu finden. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Teucrio-Melicetum aus dem Verband Seslerio-Festucion pallentis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Er steigt im Schweizer Jura bis 1020 Meter, im Allgäu bis 1300 Meter, im [[Kanton Wallis]] bis 1440 Meter und in Tirol bis 1500 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teucrium botrys Herbar.jpg|mini|Trauben-Gamander (&amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039;), [[Herbarbeleg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Teucrium botrys 141007.jpg|mini|Trauben-Gamander (&amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039; kommt vom westlichen Mittelmeergebiet mit Algerien und Marokko bis Mittel- und Osteuropa vor. Er dringt östlich bis Polen, die Ukraine und den nördlichen Balkan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;  Er ist ein submediterran-subatlantisches Florenelement. In Europa kommt er vor in Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Schweiz, Italien, Polen, Österreich, in der früheren Tschechoslowakei, im früheren Jugoslawien, in Ungarn, Rumänien und in der Ukraine. In Bulgarien ist die Art ausgestorben, in Großbritannien kommt sie eingeschleppt vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; In Österreich und in der Schweiz findet man ihn allgemein zerstreut vor. Gebietsweise ist er auch gefährdet. Der Trauben-Gamander kommt in Deutschland in den südlichen Kalkgebieten zerstreut bis verbreitet vor (unter anderem im Oberrhein- und Neckargebiet, Pfalz). Darüber hinaus ist er selten oder nur verschleppt aufzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+w+ (sehr trocken aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Der Trauben-Gamander wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Band 2 Seite 562 als &amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Trauben-Gamander wurde nur gelegentlich als Arzneipflanze kultiviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1975, ISBN 3-489-78021-3&lt;br /&gt;
* [[Christian August Friedrich Garcke]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Parey 1972, ISBN 3-489-68034-0&lt;br /&gt;
* Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]]. Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6.&lt;br /&gt;
* [[August Binz]], Christian Heitz: &amp;#039;&amp;#039;Schul- und Exkursionsflora für die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Schwabe &amp;amp; Co. AG, Basel 1986, ISBN 3-7965-0832-4&lt;br /&gt;
* [[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-8001-3454-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=795–796}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Teucrium botrys|Zugriff=2016-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 4. Verlag Carl Hanser, München 1964. S. 2532–2534.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1046260|WissName=Teucrium botrys L.|Abruf=2023-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;{{POWO|Teucrium botrys|Zugriff=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Teucrium botrys|Trauben-Gamander}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5880}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3391}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Lippenbluetler/gamander.htm#Trauben- Gamander Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gamander]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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