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	<title>Transvaalbuurt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transvaalbuurt&amp;diff=2695436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-06-09T08:48:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in den Niederlanden&lt;br /&gt;
| Typ                = Ort&lt;br /&gt;
| Ortsflagge         = &lt;br /&gt;
| Ortswappen         = &lt;br /&gt;
| Karte des Ortes    = Map NL - Amsterdam - Transvaalbuurt.png&lt;br /&gt;
| Karte_Beschreibung = Lage des Stadtviertels Transvaalbuurt in Amsterdam&lt;br /&gt;
| Bild1              = &lt;br /&gt;
| Bild1_Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Provinz            = {{NL-NH}}&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      =&lt;br /&gt;
| Sitz des Ortes     = [[Datei:Flag of Amsterdam.svg|20px|Flagge der Gemeinde Amsterdam]]&amp;amp;nbsp;[[Amsterdam]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.38&lt;br /&gt;
| Landfläche         = 0.37&lt;br /&gt;
| Wasserfläche       = 0.01&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 8770&lt;br /&gt;
| Stand              = 1. Jan. 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;cbs&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://opendata.cbs.nl/#/CBS/nl/dataset/85984NED/table?ts=1728829190772 |titel=Kerncijfers wijken en buurten 2024 |werk=StatLine |hrsg=[[Centraal Bureau voor de Statistiek|CBS]] |datum=2024-08-16 |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52.3530&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 4.9170&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Straße             = {{RSIGN|NL|S|112}} {{RSIGN|NL|S|113}}&lt;br /&gt;
| Vorwahl            = 020&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 1091–1092&lt;br /&gt;
| website            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transvaalbuurt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Transvaalviertel&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Stadtteil in [[Amsterdam-Oost]] in der [[Provinz Noord-Holland|Provinz Nordholland]]. Die Bezeichnung des Stadtteiles stammt von dem einst selbstständigen [[Transvaal]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://straatspeciallisten.waarbenjij.nu/reisverslag/2166907/geschiedenis-transvaalbuurt Geschichte der Transvaalbuurt] 27. September 2007, abgerufen am 26. April 2018 (niederländisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; im heutigen [[Südafrika]]. Nach dem [[Zweiter Burenkrieg|Zweiten Burenkrieg]] ({{nlS|Tweede Boerenoorlog}}) bekamen mehrere Städte und Dörfer in den [[Niederlande]]n den Namen von Personen aus Transvaal, so auch die Transvaalbuurt in [[Amsterdam]]. Das Viertel hatte 2024 8.770 Einwohner auf einer Grundfläche von 38 Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cbs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anfang 1900 wurden in der Transvaalbuurt die Wohnungen im Stil der [[Amsterdamer Schule (Architektur)|Amsterdamer Schule]] gebaut. Zu dieser Zeit und teilweise heute war der Stadtteil ein Arbeiterviertel („Arbeiderswijk“). Der Plan zum Anlegen von Straßen wurde von dem niederländischen Architekten [[Hendrik Petrus Berlage]] entworfen. Bei Renovierungen von Gebäuden und Wohnungen wurden und werden diese im ursprünglichen Zustand wiederhergestellt damit der historische Charakter bewahrt bleibt. In einem Gutachten der Wohnungsbaugesellschaft „Eigen Haard“ wurde die Transvaalbuurt als größter Gewinner („grootste Winnaar“) der besten Amsterdamer Stadtviertel genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;Afrikanerbuurt&amp;#039;&amp;#039; („Afrikanerviertel“) genannt. Um 1912 veränderte der Namen in Transvaalbuurt. Die ersten Straßen bekamen 1904 ihren Namen, Pretoriusstraat, Retiefstraat, De la Reystraat, Laing`s Nekstraat und 1912 die Transvaalstraat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.onsamsterdam.nl/tijdschrift/jaargang-2012/1396-nummer-4-april-2012?start=2 Autor: Daniel Metz]. In der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ons Amsterdam&amp;#039;&amp;#039; vom 4. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Viertel liegt zwischen der Transvaalkade im Süden, der Linnaeustraat im Osten, der Wibautstraat im Westen und im Norden zwischen der Amstelstation und der Muiderpoortstation. Straßen und Plätze wurden unter anderem nach Marthinus Theunis Steyn (ehemaliger Präsident von [[Oranje-Freistaat]]), [[Paul Kruger]] und [[Steve Biko]] genannt. Nach Angaben der Politie (Polizei) Amsterdam-Amstelland war die Transvaalbuurt 2007 ein Problemgebiet mit [[Drogenhandel|Drogendealer]]n und -konsumenten, so im „Veiligheidsindex 2007“ der Gemeinde Amsterdam. Nach dem Rotlichtbezirk [[De Wallen]] kam die Transvaalbuurt auf Platz zwei. Aus diesem Grund wurde von der Polizei ein „Projectteam“ gegründet, das Kontrollen ausführte für die Sicherheit der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 2007 war die Transvaalbuurt einer der am meisten benachteiligten Wohngebieten in den [[Niederlande]]n. Hohe Arbeitslosigkeit, kleine reparaturbedürftige Wohnungen und Betriebe kennzeichneten das Viertel. Der [[Platz (Städtebau) |Platz]] Krügerplein war bekannt und berüchtigt als Gebiet, indem die Polizei sich nach Sonnenuntergang nicht mehr sehen lassen durfte. Durch die Zusammenarbeit von dem [[Stadtbezirke von Amsterdam|Stadtbezirk Amsterdam-Oost]], der Polizei, den Unternehmern, den Bewohnern und der &amp;#039;&amp;#039;Welzijnsorganisatie&amp;#039;&amp;#039; (etwa: „Organisation für öffentliches Sozialwesen“) &amp;#039;&amp;#039;Dynamo&amp;#039;&amp;#039; wurde die Situation verbessert. Wohnungen, öffentliche Plätze und Geschäfte wurden renoviert, für neue Betriebe günstige Bedingungen geschaffen und es wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Ondernemerprijs&amp;#039;&amp;#039; („Unternehmerpreis“) ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transvaalbuurt West ==&lt;br /&gt;
Der westliche Teil der Transvaalbuurt wird begrenzt durch die Straßen: Maritzstraat, Schalkburgerstraat, Wibautstraat, Transvaalkade, Tugelaweg und dem Krügerplein. Soziale Einrichtungen sind das &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil- und Dienstenzentrum Transvaal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Streetcornerwork&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stichting Sociaal Culturell Centrum Marokanen&amp;#039;&amp;#039; („Stiftung Sozial-kulturelles Zentrum für Marokkaner“, SSCcM), ein Jugendzentrum, &amp;#039;&amp;#039;Migrantenorganisatie El Itihaad Choora&amp;#039;&amp;#039; und Computerzentrum &amp;#039;&amp;#039;Buurt-Online&amp;#039;&amp;#039;, außerdem drei Grundschulen: eine öffentliche, eine christliche und eine islamische Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transvaalbuurt hat den Charakter eines Arbeiterviertels (auch „volkswijk“ genannt) mit hoher Arbeitslosigkeit, zahlreichen kleinen Wohnungen und schwacher ökonomischer Entwicklung mit einer großen Anzahl ausländischer Mitbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jüdisches Viertel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Transvaalkade Amsterdam.jpg|mini|Die Transvaalkade gehörte zum früheren „Judenviertel“ (Kreuzung Schalk Burgerstraat)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transvaalbuurt hatte Ende der 1920er Jahre einen großen Bevölkerungsanteil [[Juden|jüdischer]] Bürger von etwa 70 %, von denen viele als Diamantschleifer, Inhaber kleinerer Betriebe und Markthändler tätig waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berlagemuseumwoning.nl/?pid=historie |wayback=20130817064427 |text=Geschichte der Transvaalbuurt}}. Niederländisch&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bewohner waren meist [[Sozialismus|sozialistisch]] orientiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.crescas.nl/site/wandeling_door_de_transvaalbuurt Kurzinformation über Transvaalbuurt und Judenviertel]. Niederländisch, abgerufen am 2. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jugendlichen waren zum Teil in der &amp;#039;&amp;#039;Arbeider Jeugd Central&amp;#039;&amp;#039; (etwa: „Arbeiter Jugendzentrum“) organisiert, die älteren Bürger in der &amp;#039;&amp;#039;Sociaal-Demokratischen Arbeiderpartij&amp;#039;&amp;#039; (SDAP; Vorgänger der niederländischen [[Partij van de Arbeid]]) oder im „Diamantbewerkersbond“. Die klassenbewussten jüdischen Arbeitnehmer zogen aus den älteren jüdischen Vierteln (&amp;#039;&amp;#039;[[Jodenbuurt]]&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Valkenburg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Uilenburg&amp;#039;&amp;#039; in die Transvaalbuurt wegen der damals modernen Einrichtungen: größere Wohnungen mit fließend Wasser und Toiletten. Die meist kleinen Geschäfte hatten keine Ladenschlusszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Transvaalbuurt von den deutschen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als Ghetto beziehungsweise „jüdisches Viertel“ ausgewiesen. Viele der jüdischen Bürger mussten aus anderen Stadtteilen in die Transvaalbuurt umziehen und durften keine öffentliche Einrichtungen (Kino, Cafés und Märkte) besuchen. Es wurden regelmäßig Razzien durchgeführt und bei der Muiderpoorstation wurden die Juden in Zügen nach [[Konzentrationslager]]n gebracht. Am 20. Juni 1943 fand die letzte große Razzia statt und 5000 Juden wurden nach [[Durchgangslager Westerbork|Westerbork]] abgeführt. 1930 zählte das Viertel etwa 20.000 jüdische Bewohner, 1943 waren keine mehr anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hausgiebel der Wohnung Transvaalplein Nr. 1 wurde ein zweifarbiger [[Davidstern]] angebracht zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und zur Mahnung und Warnung („Waarschuwing“) für heutige Äußerungen von Diskrimination und Rassismus. Jährlich am 4. Mai findet am &amp;#039;&amp;#039;Buikschotmonument&amp;#039;&amp;#039; eine Totenehrung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ab Caransa: &amp;#039;&amp;#039;Verzamelen op het Transvaalplein: ter nagedachtenis van het Joodse proletariaat van Amsterdam&amp;#039;&amp;#039;. Bosch &amp;amp; Keuning, Baarn 1984. ISBN 90-246-4523-9&lt;br /&gt;
* Ton Heijdra, Max Popma: &amp;#039;&amp;#039;Stomweg gelukkig in Amsterdam-Oost. De geschiedenis van Dapperbuurt, [[Oosterparkbuurt]], Weesperzijdestrook, Transvaalbuurt&amp;#039;&amp;#039;.  Uitgeverij René de Milliano, Alkmaar 1996.  ISBN 90-72810-16-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Transvaalbuurt (Amsterdam)|Transvaalbuurt}}&lt;br /&gt;
* [http://www.buurt-online.nl/amsterdam/transvaalbuurt/ Informationen für die Bewohner der Transvaalbuurt] (niederländisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ynmxfbbByM8 &amp;#039;&amp;#039;Transvaalbuurt Amsterdam &amp;#039;&amp;#039;´] YouTube-Video, 3:32 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Amsterdam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Coordinate|NS=52.3530|EW=4.9170|type=city|region=NL-NH}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Amsterdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amsterdam-Oost]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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