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	<title>Transportmittel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:33:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transportmittel&amp;diff=2259675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-12-02T01:46:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Donkey-Muqal.jpg|mini|Esel – neben Kamelen die ältesten Transportmittel (Ash Sharqiyah/Oman, 2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transportmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Arbeitsmittel|Arbeits-]] oder [[Produktionsmittel]], die zum [[Transport]] von [[Person]]en ([[Personentransport]]), [[Tier]]en ([[Tiertransport]]) oder [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] ([[Gütertransport]]) dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Transportmittel sind dazu bestimmt, nicht nur den [[Fahrzeugführer]] ([[Fahrer]], [[Flugkapitän]], [[Kapitän]], [[Triebfahrzeugführer]]) zu transportieren, sondern dienen dem Güter- ([[Frachtgut]]) und Personentransport ([[Passagier]]e). Deshalb sind nicht alle [[Verkehrsmittel]] auch Transportmittel. Da beispielsweise der [[Elektro-Tretroller]] gemäß {{§|8|ekfv|juris}} [[Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung]] ausschließlich den Fahrer transportieren darf, ist er ein Verkehrsmittel und kein Transportmittel. Transportmittel müssen keine [[Fahrzeug]]e sein, auch [[Tragtier]]e (wie [[Hausesel|Esel]] oder [[Kamele]]) gehören zu den Transportmitteln. Sachen, die keinen eigenen [[Antrieb]] besitzen wie [[Container]], [[Flasche]]n ([[Flaschenpost]]), [[Koffer]], [[Transportpalette|Paletten]], [[Postpaket]]e oder [[Tasche]]n heißen [[Transporthilfsmittel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Klaus, Winfried Krieger (Hrsg.): [https://books.google.de/books?id=0cz1BQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA479&amp;amp;dq=Transporthilfsmittel+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi04IGQ8dPzAhUSRfEDHV89A50Q6AF6BAgJEAE#v=onepage&amp;amp;q=Transporthilfsmittel%20lexikon&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Logistik: Management logistischer Netzwerke und Flüsse.&amp;#039;&amp;#039;] 2000, S.&amp;amp;nbsp;479.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die beiden größten Gruppen sind&lt;br /&gt;
* [[Verkehrsmittel]] (LKW, Flugzeuge, Schiffe etc.)&lt;br /&gt;
* [[Förderanlage|Fördermittel]] (Krane, Fließbänder, Aufzüge etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der außer- oder zwischenbetriebliche [[Transport]] ([[Verkehr]]) wird mit Transportmitteln durchgeführt. Dazu zählen insbesondere [[Fahrzeug]]e wie [[Kraftfahrzeug]]e ([[Omnibus|Busse]], [[Personenkraftwagen]] [auch [[Taxi]]], [[Lastkraftwagen]]), [[Wasserfahrzeug]]e ([[Binnenschiff|Binnen-]] und [[Seeschiff]]e), [[Eisenbahn]]en, [[Flugzeug]]e oder [[Raumfahrzeug]]e. Der innerbetriebliche Transport ([[Intralogistik]]) wird dagegen auch mit [[Förderanlage|Fördermitteln]] durchgeführt. Dazu zählen [[Förderband|Förderbänder]], [[Förderschnecke]]n, [[Gabelstapler]], [[Kran]]e oder [[Fahrerloses Transportfahrzeug|fahrerlose Transportfahrzeuge]]. Sowohl der außer- als auch der innerbetriebliche Transport von Gasen oder Flüssigkeiten kann mit [[Rohrleitung]]en durchgeführt werden oder in [[Behälter]]n durch Förder- oder Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bahnverkehr]], der [[Schifffahrt]] und im [[Luftverkehr]] werden die Transportmittel getrennt zwischen [[Personentransport]] und [[Gütertransport]]. Dazu gehören im Bahnverkehr [[Personenzug]] und [[Güterzug]], im Schiffverkehr [[Passagierschiff]] und [[Frachtschiff]] und im Luftverkehr [[Passagierflugzeug]] und [[Frachtflugzeug]] sowie Raketen und Raumschiffe in der bemannten und unbemannten Raumfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Der [[Rechtsbegriff]] &amp;#039;&amp;#039;Transportmittel&amp;#039;&amp;#039; kommt in Gesetzen häufig vor. Artikel 2 lit. n der {{EU-Verordnung|2005|1}} definiert ihn z. B. im Zusammenhang mit Tiertransporten als „jedes Straßen- oder Schienenfahrzeug, Schiff und Luftfahrzeug“. Artikel 2 Abs. 2 lit. a der {{EU-Richtlinie|1991|628}} fasst darunter zusätzlich auch „Behältnisse zum Transport auf dem Land-, See- oder Luftweg“. {{§|15|arbschg|juris}} Abs. 2 des [[Arbeitsschutzgesetz]]es bestimmt, dass auch Transportmittel als Arbeitsmittel nur bestimmungsgemäß verwendet werden dürfen. Die [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]] darf Hubschrauber gemäß {{§|60|bgsg_1994|juris}} [[BPolG]] als polizeiliche Einsatz- und Transportmittel sowie zur Beförderung von Mitgliedern der Verfassungsorgane des Bundes, Angehörigen der Bundesregierung und deren Gästen benutzen. In {{§|6|tierseuchschbmv|juris}} Abs. 1 Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung (BmTierSSchV) ist vorgeschrieben, dass Tiere und Waren nur in Transportmitteln oder -behältnissen innergemeinschaftlich verbracht oder eingeführt werden dürfen, die den dort für sie in {{§§|tierseuchschbmv|juris|seite=anlage_2.html|text=Anlage 2 Spalte 2 BmTierSSchV}} genannten Anforderungen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Durch Transportmittel verwirklicht sich ein [[Transportrisiko]]. Beim Personentransport kann es zu [[Personenschaden|Personen-]] oder [[Sachschaden|Sachschäden]] kommen. Der Gütertransport beinhaltet neben der Gefahr von [[Beschädigung]], [[Diebstahl (Deutschland)|Diebstahl]], [[Schwindung]], [[Verderb]] oder [[Fundrecht (Deutschland)|Verlust]] von Gütern in [[Nachhaltigkeit|nachhaltigen]] [[Lieferkette]]n die Gefahr, dass die eingesetzten Transportmittel soziale oder ökologische Schäden wie [[Emission (Umwelt)|Emissionen]] oder [[Lärmbelästigung]] verursachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=dfBjDAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA473&amp;amp;dq=Transportmittel+Transportrisiko&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj-vb6i-5_jAhXSKlAKHXdyAfYQ6AEILjAB#v=onepage&amp;amp;q=Transportmittel%20Transportrisiko&amp;amp;f=false Stefan Eckert/Georg Trautnitz (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Internationales Management und die Grundlagen des globalisierten Kapitalismus&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 473]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Verspätung]]en durch Transportmittel (etwa durch [[Verkehrsstau]]s) gehören zu den Transportrisiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Transportmitteln ist der [[Auslastungsgrad]] genau ermittelbar. Zu unterscheiden ist zwischen der [[Sitzauslastung]] in der Personenbeförderung und [[Nutzlast]] oder [[Auslastungsgrad#Betriebswirtschaftslehre|Ladetonnenkilometer]] in der Güterbeförderung. Sie sind für [[Transportunternehmen]] von Bedeutung, weil die [[Fixkosten]] sich bei einem höheren Auslastungsgrad von [[Leerkosten]] in [[Nutzkosten]] verwandeln. Leerkosten entstehen bei „Leerfahrten“, wenn die [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitäten]] nicht oder nicht vollständig ausgelastet sind. Wird bei steigender Auslastung die [[Gewinnschwelle]] überschritten, so entstehen [[Gewinn]]e. Je höher die Gewinnschwelle bei einem Unternehmen ist, umso höher sind die Auslastungsrisiken, bei denen die [[Gesamtkosten]] erst bei einem relativ hohen Auslastungsgrad [[Kostendeckung|gedeckt]] werden. Durch Überschreiten der Gewinnschwelle verteilen sich die Fixkosten auf eine größere Stückzahl (beispielsweise Passagiere), wodurch die [[Stückkosten]] sinken und die Gewinne steigen ([[Fixkostendegression]]). Anzustreben sind – zwecks Erfüllung des [[Unternehmensziel]]s der [[Gewinnmaximierung]] – jedoch höhere Auslastungsgrade, im Maximum die [[Vollbeschäftigung|Vollauslastung]] von 100 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auslastungsgrad kann durch verschiedene Maßnahmen beeinflusst werden. Wird die Gewinnschwelle etwa durch [[Kostensenkung]] niedriger, verringern sich die Auslastungsrisiken eines Transportunternehmens und umgekehrt. Bei gegebener Gewinnschwelle kann die Auslastung verbessert werden durch [[Preis (Wirtschaft)|Preissenkung]] (höhere [[Nachfrage]]), [[Preisdifferenzierung]] ([[Happy Hour]], Tages- oder Nachtpreise), vertikale [[Produktdifferenzierung]] ([[Qualitätswettbewerb]]), Verlängerung der [[Betriebszeit]]en und Verkürzung der [[Brachzeit]]en, Einführung des [[Saisonbetrieb]]s oder auch durch [[Überbuchung]] (auch zur Vermeidung von [[No-show]]s), die auf eine vollständige Auslastung der Kapazitäten abzielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=5ZkuBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA426&amp;amp;dq=%C3%9Cberbuchung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjZ8-6Rn8XdAhVDiqQKHaNgAgM4ChDoAQgsMAE#v=onepage&amp;amp;q=%C3%9Cberbuchung&amp;amp;f=false Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 426]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[ÖPNV]] beeinflusst vor allem der [[Modal Split]] die Sitzauslastung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=izZ5EGDXAAwC&amp;amp;pg=PA558&amp;amp;dq=Transportmittel+auslastung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiIzNTz7N7jAhXS2KQKHeVPCRgQ6AEIQDAE#v=onepage&amp;amp;q=Transportmittel%20auslastung&amp;amp;f=false Dieter Lohse/Werner Schnabel, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Straßenverkehrstechnik und der Verkehrsplanung&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2011, S. 558]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Durchschnittskosten]] bilden pro [[Passagierkilometer]] oder [[Tonnenkilometer]] (unabhängig von Streckenlänge und Flugaufkommen) im [[Linienverkehr]] die Bemessungsgrundlage der Flugpreise, um unter Berücksichtigung einer erwarteten Auslastung eine angestrebte [[Kapitalverzinsung]] zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=DlvpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA196&amp;amp;dq=Linienverkehr+Sitzauslastung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjjmIP0zfPjAhVB16QKHXYZDSEQ6AEIODAE#v=onepage&amp;amp;q=Linienverkehr%20Sitzauslastung&amp;amp;f=false Gerd Aberle, &amp;#039;&amp;#039;Transportwirtschaft: Einzelwirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 196]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Linienverkehr ist die [[Sitzauslastung]] tendenziell geringer als im [[Charterverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Verkehrsmitteln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Martin: &amp;#039;&amp;#039;Transport und Verkehr.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Vieweg Teubner, ISBN 9783658145514, S.&amp;amp;nbsp;9, 96–98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4185931-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4185931-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Distributionslogistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fördertechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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