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	<title>Transpondercode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T08:13:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transpondercode&amp;diff=166122&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-19945-04: /* Spezielle Codes (SUC) in Deutschland */ 3701 FMC Testgebiet Langen</title>
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		<updated>2026-03-31T09:07:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Spezielle Codes (SUC) in Deutschland: &lt;/span&gt; 3701 FMC Testgebiet Langen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CessnaARC-RT-359ATransponder04.jpg|mini|Transponder eines Privatflugzeuges mit eingestelltem Code 1200]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transpondercode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich auch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Squawk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} {{IPA|Tondatei=en-us-squawk.ogg|skwɔːk}}) ist im [[Luftverkehr]] eine durch den [[Pilot]]en einstellbare vierstellige [[Oktalzahl]] (Ziffern jeweils 0 – 7), die der [[Transponder#Flugfunktransponder|Luftfahrzeugtransponder]] (TPX oder XPDR) bei der Abfrage durch das [[Sekundärradar]] der Bodenstation aussendet. Der Transpondercode wird mit dem [[Radar]]echo zusammen auf den Radarschirmen der [[Flugverkehrskontrolle|Flugsicherung]] dargestellt und dient in einem [[Fluginformationsgebiet]] zur eindeutigen Identifizierung eines Luftfahrzeugs. Seit 2006 zählt der Transponder gemäß [[Flugsicherungsausrüstung-Verordnung]] zur Pflichtausstattung von motorbetriebenen Flugzeugen in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-im-internet.de/fsav_2004/BJNR309300004.html |titel=Verordnung über die Flugsicherungsausrüstung der Luftfahrzeuge (FSAV) |werk=https://www.gesetze-im-internet.de |hrsg=Bundesministerium für Justiz |datum=2018-12-17 |sprache=de |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozedere ==&lt;br /&gt;
Der Transpondercode wird dem Piloten vom [[Fluglotse]]n meist per Funk genannt. Der Pilot stellt die vierstellige Ziffernfolge am Transponder ein. Empfängt der Transponder eine Abfrage von einem [[Sekundärradar|Abfragesender]] ({{enS|Interrogator}}), so sendet er je nach Inhalt dieser Abfrage seinen Code, die Flughöhe und bei Instrumentenflügen auch weitere Daten wie die Flugnummer an die Bodenstation, die diese Daten in ein Rechensystem einspeist. Genauer: Im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;LDB&amp;#039;&amp;#039;-Modus &amp;#039;&amp;#039;(Limited data block)&amp;#039;&amp;#039; übermittelt ein Transponder lediglich die Transponder-Kennung und [[Flughöhe]], im &amp;#039;&amp;#039;FDB&amp;#039;&amp;#039;-Modus &amp;#039;&amp;#039;(Full data block)&amp;#039;&amp;#039; zusätzlich Position, Geschwindigkeit über Grund und [[Flugplan]]. Als Folge sieht der Lotse auf seinem Bildschirm, wo die Maschine fliegt, wie hoch und auch – aufbereitet durch das System – wie schnell. Der Transpondercode dient also der Unterscheidbarkeit der einzelnen Luftfahrzeuge auf dem Bildschirm des Lotsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Flügen in den [[Luftraum|Lufträumen]] C und D wird der Transpondercode per [[Sprechfunk]] dem Luftfahrzeug von der [[Luftverkehrskontrolle]] zugewiesen, bei Flügen nach Instrumentenflugregeln erhält der Pilot seinen Transpondercode in der Regel mit der Streckenfreigabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während früher unter bestimmten Bedingungen das Einschalten eines Transponders nicht Pflicht war, führte unter anderem der Zusammenstoß 1998 des [[Proteus-Airlines-Flug 706]] mit einer Cessna 177 mit ausgeschaltetem Transponder dazu, dass auch Flugzeuge der [[Allgemeine Luftfahrt|allgemeinen Luftfahrt]] nach VFR-Regeln ihre Transponder, sofern vorhanden, stets einschalten müssen ([[Sichtflug|VFR]]-Transpondercode 7000; 1200 in den USA, Kanada und Australien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit gilt für alle Flüge, dass bei Vorhandensein eines Transponders dieser auch in Betrieb zu setzen ist; in eine TMZ ([[Transponder Mandatory Zone]]) darf nur eingeflogen werden, wenn das Luftfahrzeug mit einem Transponder ausgestattet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2016|1185|typ=Durchführungsverordnung|titel=der Kommission vom 20. Juli 2016 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012 hinsichtlich der Aktualisierung und Vervollständigung der gemeinsamen Luftverkehrsregeln und Betriebsvorschriften für Dienste und Verfahren der Flugsicherung (SERA Teil C) und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 730/2006}}. SERA.13001: Betrieb eines SSR-Transponders.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum 15. März 2007 galten in Deutschland davon abweichend die Transpondercodes 0021 und 0022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operationsmodi eines Modus-C-Transponders ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;OFF&amp;#039;&amp;#039; – Der Transponder ist ausgeschaltet&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;SBY&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;STBY&amp;#039;&amp;#039; (standby) – Der Transponder ist eingeschaltet, überträgt aber keine Daten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ON&amp;#039;&amp;#039; – Der Transponder überträgt den Transpondercode&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ALT&amp;#039;&amp;#039; (altitude), &amp;#039;&amp;#039;NORM&amp;#039;&amp;#039; (normal mode) – Der Transponder überträgt den Transpondercode und die Flughöhe (Modus C)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ID&amp;#039;&amp;#039; – Diese Taste wird im Modus „ON“ oder „NORM“ nach Aufforderung durch den Lotsen betätigt. Es wird dann für die nächsten etwa 20 Sekunden in den Transponder-Antworten ein zusätzliches Bit (SPI, &amp;#039;&amp;#039;Special Pulse Indication&amp;#039;&amp;#039;) gesetzt. Am Radar-Bildschirm des Lotsen wird dadurch das Flugzeug hervorgehoben dargestellt, so dass eine eindeutige Identifizierung möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Codes (SUC) in Deutschland ==&lt;br /&gt;
* 0020 – Hubschrauber-[[Luftrettung|Rettungsflüge]]&lt;br /&gt;
* 0023 – Einsatzflüge der [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]]&lt;br /&gt;
* 0024 – Militärische Flüge im [[Nachttiefflugsystem]], die [[Konturenflug|Geländefolgeflüge]] durchführen&lt;br /&gt;
* 0025 – [[Fallschirmspringer|Absetzluftfahrzeug]]&lt;br /&gt;
* 0027 – [[Kunstflug|Kunstflüge]]&lt;br /&gt;
* 0030 – Vermessungsflüge&lt;br /&gt;
* 0031 – „[[Vertrag über den Offenen Himmel|Open-Skies]]“-Flüge&lt;br /&gt;
* 0032 – VFR-Flüge von zivilen Luftfahrzeugen in der Identifizierungszone&lt;br /&gt;
* 0033 – VFR-Flüge von militärischen Luftfahrzeugen zwischen GND und FL 100&lt;br /&gt;
* 0034 – [[Search and Rescue|SAR]]-Einsätze&lt;br /&gt;
* 0035 – VFR/[[Instrumentenflug|IFR]]-Wechselverfahren&lt;br /&gt;
* 0036 – Einsatzflüge der [[Polizei]]&lt;br /&gt;
* 0037 – Einsatzflüge der Polizei mit [[Bildverstärker|Restlichtverstärker]]&lt;br /&gt;
* 1000 – IFR-/Mode-S-Transponder-Code&lt;br /&gt;
* 2000 – Militärische Flüge im Nachttiefflugsystem&lt;br /&gt;
* 3701 – FMC im Testgebiet Langen&lt;br /&gt;
* 7000 – VFR-Flüge ziviler Luftfahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Squawk 0000 ist durch technische Unzulänglichkeiten bei älteren Anlagen nicht nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional werden zum Teil von den [[Fluginformationsdienst]]en und [[Flugverkehrskontrollstelle]]n für erfasste, auf der jeweiligen Frequenz befindliche VFR-Flüge feste sogenannte Gruppen-Codes vergeben. Hierbei erhalten mehrere Luftfahrzeuge einen identischen Code zugewiesen, zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4450 … 4452 – Fluginformationsdienst der [[Deutsche Flugsicherung|Deutschen Flugsicherung]], &amp;#039;&amp;#039;FIS Langen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 4643 – Einflug in die [[Kontrollzone]] des [[Verkehrsflughafen]]s [[Flughafen Hamburg|Hamburg-Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
* 4447 – Einflug in die [[Kontrollzone]] von [[Flughafen Frankfurt Main|Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* 4441 – Einflug in die [[Aerodrome Traffic Zone]] des [[Flugplatz Frankfurt-Egelsbach|Flugplatzes Egelsbach]] östlich des Flughafens Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Codes in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
* 0061 … 0064 – Sion VFR&lt;br /&gt;
* 0065 … 0067 – Locarno (Para Base)&lt;br /&gt;
* 0070 … 0071 – Grenchen (Parabase)&lt;br /&gt;
* 0072 – Einsatz Polizei (D) &amp;amp; Grenzwachtkorps (CH)&lt;br /&gt;
* 0073 – Altenrhein TWR&lt;br /&gt;
* 0074 – Tech Service&lt;br /&gt;
* 0075 – Friedrichshafen TWR&lt;br /&gt;
* 0076 – Para D allgemein&lt;br /&gt;
* 0077 – Para Base Saulgau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1401 … 1437 – ZRH TWR&lt;br /&gt;
* 1440 … 1477 – ZRH ACC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1557 – Testtransponder Homberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2740 … 2777 – ZRH ACC&lt;br /&gt;
* 3001 … 3077 – ZRH TWR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5101 … 5127 – GVA Flight Information Center (FIC)&lt;br /&gt;
* 5160 … 5167 – TWR Bern&lt;br /&gt;
* 5170 … 5176 – APP Bern&lt;br /&gt;
* 5177 –  Para Biel&lt;br /&gt;
* 5701 … 5777 – GVA ACC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 6201 … 6277 – ZRH  ACC&lt;br /&gt;
* 6301 … 6305 – ZRH  APP&lt;br /&gt;
* 6303 – Ju-Air&lt;br /&gt;
* 6306 – Para Schwenningen (D)&lt;br /&gt;
* 6307 – Para Speck-Fehraltorf&lt;br /&gt;
* 6310 … 6367 – ZRH TWR&lt;br /&gt;
* 6370 … 6377 – Passing TMA Bern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 6100 – Militärische VFR-Flüge&lt;br /&gt;
* 7100 – Zivile und/oder militärische Such- und Rettungsflüge (SAR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Notfallcodes ==&lt;br /&gt;
Mit den Codes 7500, 7600 und 7700 werden Informationen über die Art einer Luftnotlage übermittelt. Gebräuchliche Merksprüche sind angefügt:&lt;br /&gt;
* 7500 – [[Flugzeugentführung]] (hijacking; seven-five – man with a knife)&lt;br /&gt;
* 7600 – [[Flugfunk|Funkausfall]] (radio failure; seven-six – hear nix / radio nix / need a radio fix)&lt;br /&gt;
* 7700 – [[Luftnotlage|Luftnotfall]] (emergency; seven-seven – going to heaven / falling from heaven / pray to heaven / close to heaven)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg entwickelten die Engländer für ihre [[Flugabwehr]] ein elektronisches System zur [[Freund-Feind-Erkennung]], denn deutsche [[Nachtjäger|Fernnachtjäger]] verfolgten britische [[Bomber]] oft bis nach England zurück, um sie kurz vor der Landung abzuschießen. Die englische Luftabwehr hatte nun das Problem, eigene und deutsche Maschinen auseinanderzuhalten. Das geheime System trug den Codenamen {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Parrot&amp;#039;&amp;#039;}} (engl. für „Papagei“). Wenn Lotsen die Besatzung aufforderten, den „Ur-Transponder“ einzuschalten, um sie zu identifizieren, übermittelten sie: {{&amp;quot;|Sprache=en|Text=Squawk your parrot}}, also in etwa: „Lass Deinen Papagei kreischen!“&amp;lt;ref&amp;gt;Fliegermagazin 08/2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugsicherung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-19945-04</name></author>
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