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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Transklusion</id>
	<title>Transklusion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:03:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transklusion&amp;diff=79387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transklusion&amp;diff=79387&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-03T19:12:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Transclusion simple.svg|mini|B ist in Dokument A transkludiert worden.]]&lt;br /&gt;
In der [[Informatik]] bezeichnet eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transklusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;transclusion&amp;#039;&amp;#039;) die Übernahme von einem [[Elektronisches Dokument|elektronischen Dokument]] oder Teilen davon in ein oder mehrere andere Dokumente durch einen [[Hypertext]]-[[Referenz (Programmierung)|Verweis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum [[Hyperlink]], der den optionalen Sprung zu einer anderen Stelle oder zu einem anderen Dokument ermöglicht, wird eine Transklusion normalerweise automatisch vollzogen, wenn das Ziel-Dokument dargestellt wird&amp;lt;!-- und kann vom Betrachter nachvollzogen werden  &amp;lt;&amp;lt;  Mißverständlich. Das klingt so, als wenn der Betrachter in jedem Fall wüßte, dass er ein &amp;quot;transkludiertes Element&amp;quot; betrachtet oder als wenn er noch eine Möglichkeit zur Mitwirkung hätte, was aber ja beides häufig (oder meist) nicht der Fall ist. --&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |author=Robert J. Glushko |editor-last=Glushko |editor-first=Robert J. |date=2013 |title=The Discipline of Organizing |location=Cambridge, Massachusetts |publisher=MIT Press |page=231 |isbn=978-0-262-51850-5 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Ergebnis erhält man ein eigenständiges Dokument, welches erst im Moment, in dem es aufgerufen wird, aus verschiedenen Quellen zusammengefügt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transklusion ermöglicht den [[Modularität|modularen Aufbau]] von Dokumenten: digitale [[Netzwerkressource|Daten]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Textbaustein]]e) werden an einem Ort gespeichert, können aber in beliebig vielen Dokumenten verwendet, d.&amp;amp;nbsp;h. &amp;#039;&amp;#039;eingebunden&amp;#039;&amp;#039; werden. Aktualisierungen und Korrekturen, die an den Quell-Daten vorgenommen werden, werden automatisch in alle Ziel-Dokumente übernommen. Der Mechanismus ähnelt funktional dem [[Normalisierung (Datenbank)|Normalisieren]] bei der [[Datenmodellierung|Modellierung von relationalen Datenbanken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Siehe Disk.|Der nachfolgende Satz}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Transklusion&amp;#039;&amp;#039; ist zu unterscheiden von einer &amp;#039;&amp;#039;Immersion&amp;#039;&amp;#039;, bei der die Grenzen zwischen zwei Dokumenten aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Theodor Holm Nelson|Ted Nelsons]] [[Projekt Xanadu|Xanadu-Projekt]] enthält Transklusionen. [[Theodor Holm Nelson|Ted Nelson]] ging in seinem ursprünglichen Entwurf für Hypertext, den er 1980 in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Literary Machines]]&amp;#039;&amp;#039; vorstellte, davon aus, dass Leser eines Dokuments den oder die Autor(en) automatisch über [[Micropayment]] vergüten würden, unabhängig davon, aus wie vielen Fragmenten es zusammengesetzt wäre. Da dieses Vergütungsmodell in heutigen Hypertextsystemen wie dem [[World Wide Web]] nicht vorgesehen ist, stellt die Transklusion ein grundlegendes [[urheberrecht]]liches Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomisierung ==&lt;br /&gt;
Die Idee der Transklusion erfordert, dass die Teile eines Textes atomisiert geschrieben werden können, damit der Inhalt eines Teils nicht dem Inhalt eines anderen Teiles widerspricht. Beispielsweise sind die folgenden Formulierungen, die oft in linearen Texten gefunden werden können, in einem atomisierten Text nicht möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Erklärung folgt weiter unten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Erklärung finden sie im vorausgehenden Abschnitt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie früher erwähnt wurde …&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie wir schon erwähnt haben …&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir werden uns später mit dieser Frage im Detail beschäftigen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man nicht weiß, wo das atomisierte Textfragment erscheinen wird, kann man nicht auf Teile außerhalb des Fragments verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Transklusion könnte beispielsweise ein Artikel über ein Land eine Tabelle oder einen Absatz einschließen, der die landwirtschaftlichen Exporte dieses Landes aus einem anderen Artikel über Landwirtschaft beschreibt. Statt die eingeschlossenen Daten zu duplizieren und an zwei Stellen zu speichern, erlaubt eine Transklusion, sie an einer Stelle zentral zu speichern und zu verwalten; eine korrigierte oder aktualisierte Fassung erscheint dann in allen Dokumenten, die die Daten transkludieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Syntax ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem [[Hyperlink]] wird auf ein anderes Dokument nicht nur verwiesen. Vielmehr wird das andere Dokument als Ganzes –&amp;amp;nbsp;oder ein definierter Teil davon&amp;amp;nbsp;– eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transklusionen werden in vielen [[Wiki]]s und dem Textsatzsystem [[TeX]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
Ist etwa der Inhalt der TeX-Quelldatei &amp;lt;code&amp;gt;Werk.tex&amp;lt;/code&amp;gt; eine [[Zeichenkette]] der Gestalt&lt;br /&gt;
: ‹&amp;#039;&amp;#039;Anfang&amp;#039;&amp;#039;›&amp;lt;code&amp;gt;\input Literatur&amp;lt;/code&amp;gt;‹&amp;#039;&amp;#039;Schluss&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
und die Zeichenkette ‹&amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;› der Inhalt von &amp;lt;code&amp;gt;Literatur.tex&amp;lt;/code&amp;gt;, so wird &amp;lt;code&amp;gt;Werk.tex&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;!-- falls vorher bestimmte Syntaxfehler vermieden worden sind--&amp;gt; mit demselben Ergebnis verarbeitet wie eine Datei, deren Inhalt die Zeichenkette&lt;br /&gt;
: ‹&amp;#039;&amp;#039;Anfang&amp;#039;&amp;#039;›‹&amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;›‹&amp;#039;&amp;#039;Schluss&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion ähnelt dem [[Include]] vieler Programmier- und Skriptsprachen sowie [[Server Side Includes]] und einem [[Frame (HTML)|HTML-Frameset]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbefehle in LaTeX  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem TeX-Format [[LaTeX]] verwendet man statt „&amp;lt;code&amp;gt;\input Literatur&amp;lt;/code&amp;gt;“ im TeX-Beispiel oben eher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „&amp;lt;code&amp;gt;\input{Literatur}&amp;lt;/code&amp;gt;“ für zusätzliche Protokollfunktionalität (Listeneintrag) und veränderte Fehlerbehandlung;&lt;br /&gt;
# „&amp;lt;code&amp;gt;\include{Literatur}&amp;lt;/code&amp;gt;“, um in der &amp;#039;&amp;#039;Bearbeitungsphase&amp;#039;&amp;#039; den Inhalt von &amp;lt;code&amp;gt;Literatur.tex&amp;lt;/code&amp;gt; nur einzufügen, wenn der Nutzer das in der LaTeX-Präambel eingestellt hat.&lt;br /&gt;
# „&amp;lt;code&amp;gt;\InputIfFileExists{Literatur}{&amp;lt;/code&amp;gt;‹&amp;#039;&amp;#039;vor-einlesen&amp;#039;&amp;#039;›&amp;lt;code&amp;gt;}{&amp;lt;/code&amp;gt;‹&amp;#039;&amp;#039;andernfalls&amp;#039;&amp;#039;›&amp;lt;code&amp;gt;}&amp;lt;/code&amp;gt;“ ermöglicht &amp;#039;&amp;#039;Variationen&amp;#039;&amp;#039; von „&amp;lt;code&amp;gt;\input{Literatur}&amp;lt;/code&amp;gt;“;&lt;br /&gt;
# der &amp;#039;&amp;#039;interne&amp;#039;&amp;#039; (Autoren nicht zugängliche) Befehl &amp;lt;code&amp;gt;\@input&amp;lt;/code&amp;gt; protokolliert lediglich Fehlen der Zieldatei, ohne wie &amp;lt;code&amp;gt;\input&amp;lt;/code&amp;gt; eine Fehlermeldung zu werfen.&lt;br /&gt;
# LaTeX bietet weitere Transklusionsbefehle wie &amp;lt;code&amp;gt;\documentclass&amp;lt;/code&amp;gt; und &amp;lt;code&amp;gt;\usepackage&amp;lt;/code&amp;gt;/&amp;lt;code&amp;gt;\RequirePackage&amp;lt;/code&amp;gt;, um den Inhalt reiner Wertzuweisungsdateien (Formatierungseinstellungen – „Paketdateien“) wie &amp;lt;code&amp;gt;article.cls&amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt;doc.sty&amp;lt;/code&amp;gt; mit Zugang zu &amp;#039;&amp;#039;internen&amp;#039;&amp;#039; Befehlen, einer Versionskontrolle, Fehlerbehandlung, Protokollfunktion und &amp;#039;&amp;#039;selektiver&amp;#039;&amp;#039; Einbindung (&amp;#039;&amp;#039;Paketoptionen&amp;#039;&amp;#039; wählen nur &amp;#039;&amp;#039;Teile&amp;#039;&amp;#039; der Zieldatei zur Einbindung aus) sowie &amp;#039;&amp;#039;nicht mehrfach&amp;#039;&amp;#039; einzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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