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	<title>Transjordanien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transjordanien&amp;diff=68730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lou.gruber: Einzelnachweise erweitert</title>
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		<updated>2026-03-22T08:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweise erweitert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PalestineAndTransjordan.png|mini|250px|Nach der Teilung des [[Völkerbundsmandat für Palästina|britischen Mandatsgebietes Palästina]] 1923: links Palästina (jetzt auf [[Cisjordanien]] begrenzt), rechts das Emirat Transjordanien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transjordanien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;trans Iordanem&amp;#039;&amp;#039;|de=jenseits des Jordan}}; {{arS|شرق الأردن|d=Šarq al-Urdunn}}), das auch als &amp;#039;&amp;#039;Ostjordanland&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kerak&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde, bezeichnet seit der [[Antike]] das Gebiet östlich des [[Jordan]]s. Transjordanien war bis 1950 die offizielle Staatsbezeichnung [[Jordanien]]s. Transjordanien war am 22. März 1945 Gründungsmitglied der [[Arabische Liga|Arabischen Liga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die territorialen Veränderungen nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden 1920 in der [[Konferenz von Sanremo]] sowie im [[Vertrag von Sèvres (Osmanisches Reich)|Vertrag von Sèvres]] mit dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] und der revidierten Vertragsfassung von 1923 in [[Vertrag von Lausanne|Lausanne]] festgehalten. Der in Sanremo getroffene Beschluss, das Gebiet des heutigen Jordaniens als Teil des [[Völkerbundsmandat für Palästina|Völkerbundsmandates für Palästina]] an [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] zu übertragen, wurde am 24. April 1922 durch den [[Völkerbund]] ratifiziert. Das Gebiet Palästina des Völkerbundsmandates wurde in ein östliches Transjordanien und ein westliches [[Cisjordanien]] ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;cis Iordanem&amp;#039;&amp;#039;|de=diesseits des Jordan}}) geteilt. Die Wünsche der Bevölkerung wurden hierbei nicht in Betracht gezogen. Das Ziel eines unabhängigen Staates wurde erst mittelfristig formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1922 wurde die bestehende britische Militärverwaltung zu einer Zivilverwaltung unter dem ersten britischen Hochkommissar [[Herbert Louis Samuel]] umgewandelt. 1923 erfolgte die Einsetzung des halbautonomen [[Emirat]]s Transjordanien. 1933 wurde die Gesamtbevölkerung Transjordaniens auf 300.000 geschätzt, von denen 130.000 sesshaft waren. Seitdem das Völkerbundsmandatsgebiet Palästina geteilt wurde, ist [[Amman]] die Hauptstadt des östlichen Teils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Palaestina1920.png|mini|250px|Britisches Mandat Palästina, 1920]]&lt;br /&gt;
Das [[Römisches Reich|römische]] und in unmittelbarer Folge das [[Byzantinisches Reich|byzantinische Reich]] errichteten in dieser Region ein tief gestaffeltes System an Grenzbefestigungen in Form von Kastellen, Türmen und [[Burgus|Burgi]], so das [[Kastron Mefaa]], das [[Qasr Bshir|Castra Praetorii Mobeni]], das [[Kastell Dajaniya]] oder den Burgus [[Qasr Abu Rukba]]. Ziel war es, die fruchtbaren Regionen im Westen, zum [[Mittelmeer]] hin, zu sichern. In einigen Regionen konnten auch ältere Grenzwachten der [[Eisenzeit]] und der [[Nabatäer]] übernommen werden. Neben den einheimischen Sprachen waren zu dieser Zeit das [[Latein]] und das [[Altgriechische Sprache|Griechische]] die allgemeinen [[Verkehrssprache]]n. Im Zuge der [[Islamische Eroberung der Levante|islamischen Eroberung der Levante]] von 634 bis 638 n.&amp;amp;nbsp;Chr. kam es auf längere Sicht zu einer einschneidenden kulturellen Transformation, die alle älteren Traditionen weitgehend überdeckte und neben einer neuen Sprache, neue Sitten und Gebräuche etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war das Gebiet Transjordaniens jahrhundertelang Teil des Osmanischen Reichs, das nach der Niederlage gegen die [[Triple Entente|Ententemächte]] im Ersten Weltkrieg und dem Rücktritt des letzten Sultans [[Mehmed VI.]] zu existieren aufhörte. Während des Ersten Weltkrieges hatten die Briten den Arabern ([[Hussein-McMahon-Korrespondenz]] 1915/16) Hoffnung auf staatliche Unabhängigkeit in einem Gebiet einschließlich [[Syrien]]s und des [[Irak]]s gemacht, um diese zum Aufstand gegen die Türken zu veranlassen. Vorbehalte machte London nur bezüglich [[Mesopotamien|Südmesopotamiens]] und der syrischen Küstenregion, zu der auch Palästina gerechnet wurde. Der König von [[Hedschas]] und [[Scherif von Mekka]], [[Hussein ibn Ali (Hedschas)|Hussein ibn Ali]], und seine Söhne spielten eine herausragende Rolle in der Revolte gegen die osmanische Herrschaft. Sein Sohn [[Faisal I.|Faisal]] erklärte am 5. Juni 1916 die Unabhängigkeit der Araber, womit die auch Aufstand in der Wüste genannte [[Arabische Revolte]] begann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[James Barr (Historiker)|James Barr]]: &amp;#039;&amp;#039;Setting the Desert on Fire: T.E. Lawrence and Britain’s secret war in Arabia, 1916–1918&amp;#039;&amp;#039;. London 2006, ISBN 0-7475-7986-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Sympathieverlusts durch Großbritannien und der Vertreibung der Familie aus dem Hedschas (den sie seit 1201 beherrscht hatte) durch [[Abd al-Aziz ibn Saud]] im Jahr 1924 wurden zwei seiner Söhne die ersten Könige von Transjordanien bzw. [[Mesopotamien]] (Irak), jedoch in Abhängigkeit von Großbritannien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien und [[Dritte Französische Republik|Frankreich]], die zweite Mandatsmacht im Nahen Osten, hatten bereits im Mai 1916 das Land zwischen der [[Levante]] und dem [[Persischer Golf|Persischen Golf]] im [[Sykes-Picot-Abkommen]] in Interessenssphären aufgeteilt. Darin war ein wesentlicher Punkt, dass jedes der beiden Länder Staatsgrenzen innerhalb seines Gebietes frei bestimmen können sollte. Großbritannien erhielt das Völkerbundmandat für Palästina und das [[Britisches Mandat Mesopotamien|Britische Mandat Mesopotamien]]; die französische Einflusszone umfasste das [[Völkerbundmandat für Syrien und Libanon]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=The Geographer |url=http://www.law.fsu.edu/library/collection/limitsinseas/ibs094.pdf |titel=International Boundary Study |titelerg=Jordan – Syria Boundary |hrsg=Bureau of Intelligence and Research, [[Department of State]], USA |datum=1969-12-30 |seiten=9 |format=PDF; 296&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090327062139/http://www.law.fsu.edu/library/collection/LimitsinSeas/IBS094.pdf |archiv-datum=2009-03-27 |abruf=2011-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1917 sandte der britische Außenminister [[Arthur Balfour]] an [[Walter Rothschild, 2. Baron Rothschild|Lord Walter Rothschild]], einen prominenten britischen [[Zionismus|Zionisten]], die [[Balfour-Deklaration]], in der Großbritannien seinen Willen zur Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk ausdrückte. Dieser Brief erhielt durch Aufnahme in die Verträge des Völkerbunds internationale Zustimmung und völkerrechtliche Bindekraft, die jedoch nicht unumstritten blieb. Politisch wollte man damit einerseits die amerikanischen Juden zur Unterstützung eines Kriegseintritts der [[Vereinigte Staaten|USA]] bewegen, andererseits das Image Großbritanniens als Vertreter der staatenlosen Völker propagieren. Dem führenden Zionisten [[Chaim Weizmann]] waren die Versprechungen, die die Briten außerdem den Arabern machten, einstweilen unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jenem Zeitpunkt schien ein Einvernehmen zwischen Arabern und Juden im Hinblick auf Palästina noch möglich: In der [[Faisal-Weizmann-Erklärung]], die am 3. Januar 1919 an der [[Pariser Friedenskonferenz 1919|Pariser Friedenskonferenz]] unterzeichnet wurde, akzeptierte Emir Faisal, der Befreier von [[Damaskus]], die Balfour-Deklaration. Faisal und Weizmann, der Leiter der zionistischen Delegation, vereinbarten eine verstärkte jüdische Einwanderung nach Palästina und die muslimische Kontrolle über die heiligen Stätten des Islam. Inwieweit Faisal, der mit Hilfe der Briten an die Macht gekommen war und in Abhängigkeit von ihnen regierte, als Repräsentant arabischer Interessen gelten konnte, ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faisal war zuvor Delegierter [[Dschidda]]s im osmanischen Parlament gewesen, das auf Reforminitiative der nationalistischen [[Jungtürken]] einberufen worden war. Sein Vater war Hussein ibn Ali, der unter dem Eindruck des militärischen Erfolgs seiner Söhne (mit Hilfe des britischen Offiziers [[Thomas Edward Lawrence]]) am 2. November 1916 den Titel &amp;#039;&amp;#039;König der arabischen Länder, [[Provinz Asir|Asir]] und [[Jemen]]&amp;#039;&amp;#039; annahm und sich 1924 zum Kalifen erheben ließ. Insofern haben Faisals Zusagen im historischen Kontext eine gewisse politisch-rechtliche Grundlage, auch wenn die Interessen der Bevölkerung der betroffenen Gebiete nicht gehört wurden und zweifelhaft bleibt, inwiefern eine Absichtserklärung einem bindenden Vertrag gleichkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vorschlag des südafrikanischen Premiers [[Jan Christiaan Smuts]] erteilte der Völkerbund Großbritannien das [[Völkerbundsmandat für Palästina]], verbunden mit der Aufforderung, die Balfour-Deklaration zu verwirklichen. Hierin sollte sowohl der Zuzug als auch die geschlossene Ansiedlung von Juden unterstützt werden – insbesondere auf ehemals osmanischem Staatsland. Es sollte dabei ausdrücklich dafür Sorge getragen werden, „dass nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und die religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina beeinträchtigen könnte“ (Präambel, Art.&amp;amp;nbsp;2 und 6). Die arabischen Führer lehnten das Mandat als „rechtlich nichtige Machenschaft der Großmächte“ ab, da es ihr Selbstbestimmungsrecht verletzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autonomes Emirat Transjordanien ==&lt;br /&gt;
In Transjordanien wurde [[Abdallah ibn Husain I.|Abdallah ibn al-Hussain]] aus der Dynastie der [[Haschimiten]] aufgrund der Beschlüsse der britischen [[Konferenz von Kairo (1921)|Nahostkonferenz]] vom März 1921 im folgenden Monat zum [[Emir]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://loc.gov/pictures/resource/ppmsca.19415/ |titel=Amir Abdullah&amp;#039;s bodyguard on camels with red, green and white standard at far left |hrsg=loc.gov |datum=1921-04 |abruf=2023-11-03 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Hussein ibn Alis hatte zugunsten seines Bruders [[Faisal I.]] auf den Thron des Irak verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1922, noch vor Inkrafttreten des Völkerbundsmandats für Palästina, setzte die britische Regierung die Teilung des Landes in Palästina westlich des [[Jordan]]s und Transjordanien östlich des Jordans durch (im Flächenverhältnis 22:78). Dies geschah infolge einer Empfehlung des britischen Kolonialministers [[Winston Churchill]]. Im selben Jahr wurde, ebenfalls in Erfüllung der Mandatsanforderungen, die &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Agency|Jewish Agency for Palestine]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Sie sollte die jüdische Einwanderung steuern, jüdische Interessen gegenüber dem [[Mandatar]] vertreten und den Aufbau paralleler Wirtschafts- und Verwaltungsstrukturen unterstützen. Die formelle Trennung vollzog sich am 25.&amp;amp;nbsp;März 1923, laut Artikel 25 des Mandats. Jüdische Einwanderer in das Mandatsgebiet durften sich nun nur noch westlich des Jordans niederlassen oder Grundbesitz erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transjordanien erhielt 1925 Zugang zum Meer, indem es ein Abkommen mit dem jungen Königreich [[Saudi-Arabien]] schloss und daraufhin den großen südlichen Bezirk [[Maʿan]] mit der Hafenstadt [[Aqaba|Akaba]] (al-ʿAqaba) erhielt. Im selben Jahr fügten die Briten 60.000&amp;amp;nbsp;km² Wüste im Osten Palästinas zu Transjordanien hinzu, die einen „Arm“ zum ebenfalls britischen Irak bildeten und [[Syrien]] von der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] und der Roten Wüste, der [[Nefud]], abschnitten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ibnsaud.info/main/3338.htm Ibn Saud.] [https://web.archive.org/web/20160703064040/http://www.ibnsaud.info/main/3338.htm Archiviert] am 3. Juli 2016 auf der Wayback Machine, abgerufen am 22. März 2026 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Transjordan Frontier Force&amp;#039;&amp;#039; (TJFF) gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Al-Massad&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Joseph Massad|Al-Massad Joseph]] |Titel=Colonial Effects: The Making of National Jordan |Verlag=Columbia University Press |Ort=New York |Jahr=2001 |ISBN=978-0-231-12322-8 |Seiten=105-111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 erklärte ein Vertrag Transjordanien für unabhängig von Großbritannien, außer in der Verwaltung der Finanzen, Verteidigung und der äußeren Sicherheit. Hierfür errichtete die britische Mandatsmacht das [[Hochkommissar für Palästina und Transjordanien|Hochkommissariat für Palästina und Transjordanien]]. 1929 wurden die ersten Wahlen abgehalten. Mit der Gründung der (kamel-)berittenen &amp;#039;&amp;#039;Desert Mobile Force&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1930 wurde der Grundstein für die selbständige [[Streitkräfte Jordaniens|Armee Transjordanien]] gelegt. Wesentlich für den Aufbau einer eigenständigen Armee war [[John Bagot Glubb]] („Glubb Pascha“). 1934 wurden diplomatische Vertretungen in anderen arabischen Staaten eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unterstützte Transjordanien Großbritannien und rückte mit seiner Desert Mobile Force und der [[Arabische Legion|Arabischen Legion]] unter Glubb Pascha 1941 im [[Britisch-Irakischer Krieg|Britisch-Irakischen Krieg]] in den deutschfreundlichen [[Irak]] sowie im [[Syrisch-Libanesischer Feldzug|Syrisch-Libanesischen Feldzug]] ins von [[Vichy-Regime|Vichy]] kontrollierte [[Völkerbundmandat für Syrien und Libanon|Mandatsgebiet Syrien-Libanon]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pollack267292&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kenneth M. Pollack |Titel=Arabs at War: Military Effectiveness, 1948-1991 (Studies in War, Society, and the Military) |Verlag=University of Nebraska Press |Ort=Lincoln |Jahr=2004 |ISBN=978-0-8032-8783-9 |Seiten=267-292}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 war Transjordanien Gründungsmitglied der [[Arabische Liga|Arabischen Liga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unabhängigkeit ==&lt;br /&gt;
Am 22. März 1946 erhielt Transjordanien im [[Anglo-Transjordanischer Vertrag|Vertrag von London]] die Unabhängigkeit. Abdallah ibn Hussain nahm daraufhin als [[Abdallah ibn Husain I.|Abdallah I.]] am 25. Mai 1946 den Königstitel an. Eine neue Verfassung wurde verabschiedet. Ein neuer Vertrag mit Großbritannien über die Regelung von Truppenstationierungen stellte am 15. März 1948 die volle Souveränität her. Großbritannien zahlte jedoch weiterhin [[Subsidien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kamal Salibi : The Modern History of Jordan, 2. Auflage, London, 1998, S. 152–157&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdallah war 1947 der einzige arabische Herrscher, der dem Teilungsplan Palästinas der [[Vereinte Nationen|UNO]] zustimmte. Trotzdem beteiligte sich Transjordanien am (ersten) [[Palästinakrieg]]/israelischen Unabhängigkeitskrieg von Mai bis November 1948. Unter den fünf kämpfenden arabischen Armeen gelangen nur der transjordanischen [[Arabische Legion|Arabischen Legion]] Erfolge. Transjordanien behielt nach dem Waffenstillstand das besetzte Ostpalästina (seit April 1950 Westjordanien, [[Westjordanland]] oder auch Cisjordanien genannt). Am 1. Dezember 1949 ließ sich Abdallah in [[Jericho]] zum &amp;#039;&amp;#039;König ganz Palästinas&amp;#039;&amp;#039; ausrufen. Per Abstimmung ließ man die Annexion des Westjordanlandes durch die Bevölkerung bestätigen. Außer von Großbritannien und Pakistan wurde sie von keinem weiteren Land anerkannt. Damit einher ging die Ausrufung des Haschemitischen Königreiches Jordanien am 24. Mai 1950. Abdallah I. wurde 1951 von arabischen Extremisten in Jerusalem ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Verlust des Westjordanlandes im [[Sechstagekrieg]] führte zu einer Flüchtlingsproblematik, die erhebliche Strukturprobleme zur Folge hatte. Die gesellschaftliche Eingliederung der [[Palästinenser]] gelang nicht, wurde aus politischen Motiven gegenüber [[Israel]] auch nicht gefördert. Die mehrheitlich dem sozialrevolutionären [[Panarabismus]] besonders empfänglichen Ostpalästina-Flüchtlinge standen in kritischer Opposition zur herrschenden konservativen Oberschicht Jordaniens. Sie forderten einen Anschluss Jordaniens an Syrien und [[Ägypten]]. Erst am 31. Juli 1988 gab Jordaniens König [[Hussein I. (Jordanien)|Hussein I.]], Abdallahs Enkel, die 1950 annektierten westlich des Jordans gelegenen Gebiete formell auf. Er eröffnete dadurch auch die Möglichkeit der 1994 vollzogenen gegenseitigen Anerkennung und der Friedensvereinbarung mit dem Staat Israel, dem zweiten Staat, der auf dem Territorium des ehemaligen Mandats Palästina entstanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mary C. Wilson: &amp;#039;&amp;#039;King Abdullah, Britain, and the Making of Jordan.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1987, ISBN 0-521-32421-1 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Eugene L. Rogan]]: &amp;#039;&amp;#039;Frontiers of the State in the Late Ottoman Empire. Transjordan, 1850–1921&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Cambridge Middle East Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;12). Cambridge University Press, Cambridge [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1999, ISBN 0-521-66312-1 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://ema.bonn.de/nahost/1922.htm |wayback=20070513195957 |text=Mandatstext}} (archiviert bei [[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* [https://www.britishempire.co.uk/maproom/transjordan.htm Geschichtlicher Abriss], www.britishempire.co.uk (englisch)&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Brief des Herrn Prof. Kiepert an die Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin|&amp;#039;&amp;#039;Brief des Herrn Prof. Kiepert an die Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin&amp;#039;&amp;#039; von Heinrich Kiepert (1870)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Jordaniens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Vorderasien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerbundsmandat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Kolonialgeschichte (Vorderasien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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