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	<title>Transitweg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-02-12T08:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transitweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Altstraße]] im [[Deutschland|deutschen]] Bundesland [[Schleswig-Holstein]] und führte von [[Rendsburg]] über [[Jevenstedt]], Nienkattbek, Holtdorf, [[Oldenhütten]], [[Heinkenborstel]], [[Innien]], Bargfeld, [[Sarlhusen]], [[Willenscharen]], [[Bad Bramstedt|Bramstedt]] nach [[Kaltenkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der dänische König [[Christian VII. (Dänemark und Norwegen)|Christian VII.]] gab am 1. Juni 1782 den Bau einer &amp;#039;&amp;#039;Fracht-Straße&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Rendsburg]] und [[Hamburg-Altona|Altona]] in Auftrag. Die beauftragte &amp;#039;&amp;#039;Königliche Canal-Commission&amp;#039;&amp;#039; sollte den Weg auf Kosten der &amp;#039;&amp;#039;Canal-Casse&amp;#039;&amp;#039; errichten und vorhandene Straßen für die neue Verbindung nutzen. Ziel des Projektes war eine kürzere Verbindung zum damals neuen [[Eiderkanal]] (erbaut 1777-1784) uns so &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;den Frachtverkehr von Hamburg nach Rendsburg zu leiten und die Waren dann weiter auf dem Kanal nach der Ostsee fortzuschaffen, also den Kanalhandel zu heben, und diesen so rentabel zu machen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Reimer: Geschichte des Aukrugs, Auflage 1913, Seite 113&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:transitweg1.jpg|Verlauf des ehemaligen Transitweges zwischen Nienkattbek und Oldenhütten&lt;br /&gt;
Datei:transitweg2.jpg|Ehemaliger Transitweg am Ortsausgang von Heinkenborstel&lt;br /&gt;
Datei:transitweg3.jpg|Ehemaliger Transitweg im Tal der Buckener Au&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Strecke Altona – Rendsburg wurde insgesamt um 3&amp;amp;nbsp;[[Meile]]n (ca. 22,5&amp;amp;nbsp;km) auf ca. 97&amp;amp;nbsp;km verkürzt. Die neue Verbindung über die [[Buckener Au]] von Heinkenborstel nach [[Innien]] trug wesentlich zu der fast 20-prozentigen Streckenverkürzung bei, da die Buckener Au bis dahin nur zwischen [[Meezen]] und [[Grauel]] kostenfrei überquert werden konnte. Der sogenannte Buckener Damm zwischen [[Aukrug]]-Homfeld und [[Hohenwestedt]] bestand zwar schon seit 1759, war aber ein [[Wegzoll|wegegeldpflichtiger]] Privatweg&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Reimer: Geschichte des Aukrugs, Auflage 1913, Seite 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. Um den neu gebauten Damm über die Buckener Au ohne Umwege aus Hamburg zu erreichen, wurden nach Querung der [[Stör (Elbe)|Stör]]-Brücke in Willenscharen ebenfalls vollkommen neue Straßen zwischen Sarlhusen und Aukrug-Bargfeld sowie zwischen Aukrug-Bargfeld und -Innien erstellt. Somit nutzte der Verkehr nicht mehr die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Große Hamburger Landstraße von Rendsburg über Jevenstedt und Hohenwestedt&amp;#039;&amp;#039;, die von Hamburg kommend über [[Fitzbek]], [[Hennstedt (Steinburg)|Hennstedt]], Meezen, Grauel nach Hohenwestedt führte und deren Strecke ab da in etwa dem Verlauf der heutigen [[Bundesstraße 77|B77]] nach Rendsburg entsprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Georg Reimer erfüllten sich die Erwartungen an die Nutzung des Transitweges nicht, da der Landtransport nach Rendsburg teurer war, als der Seeweg über Nordsee, Eider und Eiderkanal. Am [[29. August]] [[1786]] verbot ein königliches Plakat, den Transitweg mit verzollbaren Waren zu befahren und sperrte ihn zugleich für den [[Post]]verkehr. Eine Zunahme des Verkehrs erfuhr der Transitweg erst während der britischen [[Elbblockade]] von 1803 bis 1806, da die Waren, die zuvor über den Hamburger Hafen eingeführt wurden nun ihren Weg über den nutzbaren Hafen [[Tönning]], die [[Eider]] nach Rendsburg und den Transitweg nach Hamburg nehmen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Reimer: Geschichte des Aukrugs, Auflage 1913, Seite 117&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1819 bis 1823 gab es einen Rechtsstreit der Dörfer Innien, Mörel und Heinkenborstel mit dem Amt Rendsburg über die Verteilung der [[Baulast]], die ihnen beim Bau übertragen worden war. Am 2. September 1823 urteilte die Königlich Schleswig-Holsteinische Kanzlei in [[Glückstadt]] zu Gunsten der Anlieger, „daß der Transitweg durch die Feldmark des Dorfes Innien, bis zu einer allgemeinen Wegetheilung, vom Amte Rendsburg zu unterhalten sei.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat des Urteils in Georg Reimers Geschichte des Aukrugs, Seite 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1828 war der Weg für die Allgemeinheit ohne [[Wegzoll]] freigegeben und große Ochsen[[Viehtrift|triften]] aus [[Jütland]] nutzen die neue kürzere Strecke von Rendsburg nach Hamburg als Alternative zum historischen [[Ochsenweg]]. Um 1938 untersuchten Vermessungstrupps, ob die [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] des Transitweges für die geplante Nord-Südautobahn, geeignet wäre. Die [[Bundesautobahn 7|Autobahn]] wurde 1970 weiter östlich bei [[Wasbek]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Reimer (Heimatforscher)|Georg Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Aukrugs – Kirchspiel Innien&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Druck von Friedrich Petersen, Husum 1913&lt;br /&gt;
* Jürgen Kleen, Georg Reimer, [[Paul von Hedemann-Heespen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kreises Rendsburg&amp;#039;&amp;#039;. Möller, Rendsburg 1922&lt;br /&gt;
* Die Entwicklung des Verkehrs in Schleswig-Holstein 1750-1918, Band 26 – Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte SH, 1996, Wachholtz-Verlag.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=N.N.&lt;br /&gt;
 | Titel=Hamburg wie es war und ist&lt;br /&gt;
 | TitelErg=Oder Ursprung, Entwicklung, Bestand, Orts-Beschreibung, Regierung, Sitten, Gebräuche und Merkwürdigkeiten von Hamburg und seinem Gebiete&lt;br /&gt;
 | Verlag=P.F.L. Hoffmannsche Buchhandlung&lt;br /&gt;
 | Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
 | Datum=1827&lt;br /&gt;
 | Online=&lt;br /&gt;
 | Seiten=&lt;br /&gt;
 | Kommentar=Autor möglicherweise Carl Nicolaus Röding (1780-1839)}}&lt;br /&gt;
* Astrid Petersson: &amp;#039;&amp;#039;Zuckersiedergewerbe und Zuckerhandel in Hamburg im Zeitraum von 1814 bis 1834&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Hamburg, 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außerortsstraße in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rendsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aukrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Rendsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rendsburger Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaltenkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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