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	<title>Transferwissenschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:52:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transferwissenschaft&amp;diff=933823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-01-09T22:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transferwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf zwei verwandte, aber eigenständige Forschungsrichtungen am Schnittpunkt zwischen [[Wirtschaftswissenschaft|Wirtschafts-]], [[Geisteswissenschaft|Geistes-]] und [[Sozialwissenschaften]]. Beide Forschungsrichtungen begründen gemeinsam ein Forschungsfeld, das sich mit den theoretischen und praktischen Bedingungen des Wissensaustausches zwischen unterschiedlichen Akteuren, Organisationen und [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaftsbereichen]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transferwissenschaft (Linguistik) ==&lt;br /&gt;
Transferwissenschaft ist eine Ende der 1990er-Jahre aufgekommene [[Interdisziplinarität|interdisziplinäre]] Forschungsrichtung. Ihr Arbeitsfeld ist die Untersuchung und Verbesserung der sozialen, medialen und vor allem linguistischen Formen des [[Wissenstransfer]]s und insbesondere der Wissenskommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Transferwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; ist 1999 im Rahmen einer Fachtagung in [[Göttingen]] unter Federführung von [[Gerd Antos]] und [[Sigurd Wichter]] entstanden. Antos und Wichter haben eine eigene Buchreihe mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Transferwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen und betreiben eine Internet-Plattform.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.transferwissenschaften.de/ &amp;#039;&amp;#039;Transferwissenschaften.de&amp;#039;&amp;#039;] AG Transferwissenschaft, TU Liberec mit TU Berlin und Universität Halle-Wittenberg, abgerufen am 29. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, welche Schritte notwendig sind, um Wissen besser zu transferieren, kann innerhalb der [[Linguistik]] einer Reihe von Teilbereichen zugeordnet werden: der [[Onomasiologie]], der [[Translationswissenschaft]] und der [[Experten-Laien-Kommunikation]]. Aus dem Bereich der Translationswissenschaft sind Arbeiten von [[Susanne Göpferich]] zu nennen, aus jenem der psychologisch orientierten Experten-Laien-Kommunikation jene von [[Rainer Bromme]] und seinen Mitarbeitern. Aus dem Bereich der Onomasiologie hat sich [[Joachim Grzega]] in letzter Zeit mit Fragen des Wissenstransfers beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transferwissenschaft (Wissenschafts- und Hochschulforschung) ==&lt;br /&gt;
Im Verbundprojekt Transferwissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.transferwissenschaft.de/ Verbundprojekt Transferwissenschaft]&amp;lt;/ref&amp;gt;  beforschen seit 2019 das Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI) des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation ([[Fraunhofer IAO]]) und die [[Technische Universität Berlin|Technische Universität Berlin (TUB)]] den interorganisationalen [[Wissenstransfer|Wissens-]] und [[Technologietransfer]] in seiner Bedeutung für Innovationsökosysteme. Mit [[Sozialwissenschaften|sozialwissenschaftlichen Methoden]] werden die Voraussetzungen für eine evidenzbasierte Gestaltung des Wissenstransfers durch Akteure in [[Wissenschaftsmanagement]] und [[Wissenschaftspolitik]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel des Projekts besteht darin, die Elemente einer [[Einzelwissenschaft|Fachdisziplin]] Transferwissenschaft prototypisch zu umreißen. Zu diesem Zweck wird ein Lehrfeld Transfer entwickelt, das Studierende und akademischen Nachwuchs für den Wissens- und Technologietransfer in Forschung und Beruf ausbildet; ein Forschungsfeld Transfer abgesteckt, in welchem die bestehenden Forschungslücken bezogen auf den Wissens- und Technologietransfer erforscht und geschlossen werden; sowie neue Mechanismen erprobt werden, um die Ergebnisse aus dem Forschungsfeld für eine Stärkung des Wissens- und Technologietransfer nutzbar zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cerri.iao.fraunhofer.de/de/projekte/AktuelleProjekte/transferwissenschaft.html Projektbeschreibung auf der Seite des Fraunhofer CeRRI. Abgerufen am 29. Januar 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist [[transdisziplinär]] und anwendungsorientiert angelegt, um Hürden im Bereich des Wissensaustausches über disziplinäre, kulturelle und institutionelle Grenzen hinweg abzubauen und außerwissenschaftliche Akteure zu integrieren. Entsprechend wird ein breites Transferverständnis zugrunde gelegt, das Wissensaustausch nicht als einen einseitig gerichteten Prozess von der Wissenschaft in die Gesellschaft oder Wirtschaft versteht, sondern als multidirektionalen Austausch mit dem Ziel, Kollaboration und Ko-Kreation zu ermöglichen, begreift.&amp;lt;ref&amp;gt;Carayannis, Elias G. und David F.J. Campbell, ‘&amp;quot;Mode 3&amp;quot; and &amp;quot;Quadruple Helix&amp;quot;: Toward a 21st Century Fractal Innovation Ecosystem’, International Journal of Technology Management 46.3-4 (2009), 201. [{{DOI|10.1504/IJTM.2009.023374}} {{DOI|10.1504/IJTM.2009.023374}}]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schließt das Projekt an eine Transferperspektive an, die in den letzten Jahren &amp;quot;vom vorwiegend die Wirtschaft betreffenden klassischen Technologietransfer zum Wissenstransfer in die Gesellschaft, der wiederum den Technologietransfer einschließt. Forschung über Transfer findet demzufolge in einem vergrößerten Fächerspektrum und zu einem breiteren Kreis von Fragestellungen statt: Ursprünglich überwiegend auf die natur- und technikwissenschaftlichen Fächer bezogen, werden inzwischen an alle Wissenschaftsbereiche und Disziplinen hohe Erwartungen hinsichtlich der Überführung ihrer Forschungsergebnisse in die Anwendung gerichtet.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3331.html &amp;#039;&amp;#039;Richtlinie zur Förderung von Forschungsprojekten zum Thema „Wissenstransfer“, Bundesanzeiger vom 21.01.2021&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 29. Januar 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Akteure aus der Praxis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[ASTP]]&lt;br /&gt;
* [https://attp.info/ ATTP]&lt;br /&gt;
* [https://autm.net/ autm]&lt;br /&gt;
* [[Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
* [[BMBF]] [https://www.bmbf.de/de/die-organisation-des-hauses-192.html Abteilung 1 - Grundsatzfragen und Strategien; Koordinierung]&lt;br /&gt;
* [[Centrum für Hochschulentwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[futureSAX]]&lt;br /&gt;
* [[ISTA]]&lt;br /&gt;
* [https://www.techtransfertoolbox.com/logosliderwp/netval/ Netval]&lt;br /&gt;
* [[Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft|Stifterverband für die deutsche Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [https://www.transferallianz.de/ TransferAllianz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antos, Gerd und Sigurd Wichter, &amp;#039;&amp;#039;Wissenstransfer durch Sprache als gesellschaftliches Problem&amp;#039;&amp;#039;, Transferwissenschaften 3 (Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.: Peter Lang, 2005).&lt;br /&gt;
* Blättel-Mink, Birgit, Ingo Schulz-Schaeffer und Arnold Windeler, eds., &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Innovationsforschung&amp;#039;&amp;#039; (Wiesbaden: Springer VS, 2019).&lt;br /&gt;
* Bromme, Rainer, Regina Jucks und Riklef Rambow, &amp;#039;Wissenskommunikation über Fächergrenzen: Ein Trainingsprogramm&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftspsychologie&amp;#039;&amp;#039; 3 (2003), 94-102.&lt;br /&gt;
* Bromme, Rainer, Regina Jucks und Riklef Rambow, &amp;#039;Experten-Laien-Kommunikation im Wissensmanagement&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Psychologie des Wissensmanagements: Perspektiven, Theorien und Methoden&amp;#039;&amp;#039;, ed. by Gabi Reinmann und Heinz Mandl (Göttingen: Hogrefe, 2004), S.&amp;amp;nbsp;114–126.&lt;br /&gt;
* Carayannis, Elias G. und David F.J. Campbell, ‘&amp;quot;Mode 3&amp;quot; and &amp;quot;Quadruple Helix&amp;quot;: Toward a 21st Century Fractal Innovation Ecosystem’, &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Technology Management&amp;#039;&amp;#039; 46.3-4 (2009), 201 &amp;lt;{{DOI|10.1504/IJTM.2009.023374}}&amp;gt; .&lt;br /&gt;
* Göpferich, Susanne, &amp;#039;&amp;#039;Textproduktion im Zeitalter der Globalisierung: Entwicklung einer Didaktik des Wissenstransfers&amp;#039;&amp;#039; (Tübingen: Stauffenburg, 2002).&lt;br /&gt;
* Granstrand, Ove und Marcus Holgersson, ‘Innovation Ecosystems: A Conceptual Review and a New Definition’, &amp;#039;&amp;#039;Technovation&amp;#039;&amp;#039; 90-91 (2020) &amp;lt;{{DOI|10.1016/J.TECHNOVATION.2019.102098}}&amp;gt; .&lt;br /&gt;
* Grzega, Joachim, [http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/ELiX/grzega-052.pdf &amp;#039;Socioeconomic Linguistics (or Linguistic Socioeconomics) — a New Field of European and Global Research and Teaching&amp;#039;], [http://www.eurolinguistix.com/ &amp;#039;&amp;#039;Journal for EuroLinguistiX&amp;#039;&amp;#039;] 2 (2005), 65-164.&lt;br /&gt;
* Grzega, Joachim, &amp;#039;Weltwirtschaftswachstum und Weltfrieden: Sprachwissenschaftliche Gedanken für Europäer und andere&amp;#039;, in [http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/ELiX/note.htm &amp;#039;&amp;#039;EuroLinguistischer Parcours: Kernwissen zur europäischen Sprachkultur&amp;#039;&amp;#039;], ed. by Joachim Grzega (Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.: IKO, 2005), S.&amp;amp;nbsp;275–295. ISBN 3-88939-796-4 .&lt;br /&gt;
* Grzega, Joachim, &amp;#039;[http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/grzega1061.pdf How Onomasiologists Can Help with Contributing to Wikipedia]&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Onomasiology Online&amp;#039;&amp;#039; 7 (2006), 1-15.&lt;br /&gt;
* Schot, Johan und W. E. Steinmueller, ‘Three Frames for Innovation Policy: R&amp;amp;D, Systems of Innovation and Transformative Change’, &amp;#039;&amp;#039;Research Policy&amp;#039;&amp;#039; 47.9 (2018), 1554–67 &amp;lt;{{DOI|10.1016/j.respol.2018.08.011}}&amp;gt;  .&lt;br /&gt;
* Schütz, Florian, Marie Heidingsfelder und [[Martina Schraudner]], &amp;#039;[http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn_nbn_de_0011-n-5520158.pdf Co-shaping the Future in Quadruple Helix Innovation Systems]&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Journal of Design, Economics and Innovation&amp;#039;&amp;#039; 5.2 (2019), 128-146.&lt;br /&gt;
* Wichter, Sigurd und Oliver Stenschke, &amp;#039;&amp;#039;Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers&amp;#039;&amp;#039;, Transferwissenschaften 2 (Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.: Peter Lang, 2004).&lt;br /&gt;
* Wichter, Sigurd und Gerd Antos, eds., &amp;#039;&amp;#039;Wissenstransfer zwischen Experten und Laien: Umriss einer Transferwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Transferwissenschaften 1 (Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.: Peter Lang, 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interdisziplinäre Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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