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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Transferfunktionsmodell</id>
	<title>Transferfunktionsmodell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T04:54:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transferfunktionsmodell&amp;diff=145048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-31T09:28:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transferfunktionsmodell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Zeitreihenanalyse]] ein univariates Zeitreihenmodell verstanden, bei dem die Zielvariable &amp;lt;math&amp;gt;Y_t&amp;lt;/math&amp;gt; außer von sich selbst und einer unbeobachtbaren Schockvariablen &amp;lt;math&amp;gt;Z_t&amp;lt;/math&amp;gt; von weiteren beobachtbaren Variablen &amp;lt;math&amp;gt;X_mt&amp;lt;/math&amp;gt; dynamisch abhängig sein kann. Im Gegensatz zu [[Vektorprozess]]en finden nur ein Einfluss der &amp;lt;math&amp;gt;X_mt&amp;lt;/math&amp;gt; auf &amp;lt;math&amp;gt;Y_t&amp;lt;/math&amp;gt; statt und nicht umgekehrt. Ein solches Modell kann auch als univariates dynamisches Modell mit Inputvariablen angesehen werden. Formal lässt sich folgende Darstellung wählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;Y_t=\nu(L)X_t+\frac{\Theta(L)}{\Phi(L)}Z_t&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist &amp;lt;math&amp;gt;X_t&amp;lt;/math&amp;gt; die Inputvariable. Im Gegensatz zum Interventionsmodell kann diese Inputvariable mehr Ausprägungen haben als die [[Indikatorfunktion]] (nur 0 und 1). &amp;lt;math&amp;gt;Y_t&amp;lt;/math&amp;gt; kann dabei als Outputvariable bezeichnet werden. &amp;lt;math&amp;gt;Y_t=\nu(L)&amp;lt;/math&amp;gt; wird als Transferfunktion bezeichnet. Diese Funktion ist in ihrer Wirkung auf die Zeitreihe mit der [[Impuls-Antwort-Funktion]] des Interventionsmodells vergleichbar. Das Transferfunktionsmodell ist [[Stabilität (Numerik)|stabil]], wenn die Impuls-Antwort-Gewichte absolut summierbar sind. Somit würde ein beschränkter Input auch einen beschränkten Output erzeugen. Das [[Modell]] heißt [[Kausalität|kausal]], wenn &amp;lt;math&amp;gt;Y_t&amp;lt;/math&amp;gt; keine vorlaufende [[Funktion (Mathematik)|Funktion]] von &amp;lt;math&amp;gt;X_t&amp;lt;/math&amp;gt; ist. &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039; ist bezüglich &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; [[Exogenität|exogen]], und es gibt keine [[Rückkopplung|Feedback]]-Beziehung von &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Identifikation (Mathematik)|Identifikation]] des Modells wird auf das [[Mathematisches Instrument|Instrument]] der [[Kreuzkorrelationsfunktion]] zurückgegriffen. Diese Funktion ist im Gegensatz zur [[Autokorrelationsfunktion]] nicht symmetrisch um &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039;. Die Beziehung zwischen der Kreuzkorrelations- und der Transferfunktion ist recht kompliziert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\rho(l)=\frac{\sigma_X}{\sigma_Y}[\nu_0\rho_X(l)+\nu_1\rho_X(l-1)+\nu_2\rho_X(l-2)+...]&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier zu lösende simultane [[Gleichungssystem]] ist recht kompliziert. Einfacher hätte man es, wenn folgender Zusammenhang herstellbar wäre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\nu=\frac{\sigma_Y}{\sigma_X}\rho_{XY}(l)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wäre &amp;lt;math&amp;gt;\nu_l&amp;lt;/math&amp;gt; proportional zum Kreuzkorrelationskoeffizienten &amp;lt;math&amp;gt;\rho_{XY}(l)&amp;lt;/math&amp;gt;. Dieses kann erreicht werden, in dem man den Input so transformiert, dass dieser [[Weißes Rauschen (Physik)|weißes Rauschen]] wird. Bei der als „Vorweißen“ genannten [[Transformation (Mathematik)|Transformation]] wird davon ausgegangen, dass die Inputreihe &amp;lt;math&amp;gt;X_t&amp;lt;/math&amp;gt; als [[ARMA-Modell|ARMA]]-Prozess aufgefasst wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Phi_Y(L)X_t=\Theta_X(L)\alpha_t&amp;lt;/math&amp;gt;. Nach umformen ergibt sich die vorgeweißte Inputreihe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\alpha_t=\frac{\Phi_X(L)}{\Theta_X(L)}X_t&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun muss noch dieselbe Transformation auf die Outputvariable &amp;lt;math&amp;gt;Y_t&amp;lt;/math&amp;gt; angewandt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\beta_t=\frac{\Phi_X(L)}{\Theta_X(L)}Y_t&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Transferfunktionsmodell lässt sich nun als:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\beta_t=\nu(L)\alpha_t+\varepsilon_t&amp;lt;/math&amp;gt; auffassen. &amp;lt;math&amp;gt;\alpha_t&amp;lt;/math&amp;gt; ist dabei weißes Rauschen. &amp;lt;math&amp;gt;\beta_t&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_t&amp;lt;/math&amp;gt; sind in der Regel kein weißes Rauschen. Für den Kreuzkorrelationskoeffizienten der transformierten Zeitreihe erhält man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\nu=\frac{\sigma_\beta}{\sigma_\alpha}\rho_{\alpha\beta}(l)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Ergebnis kann die [[Schätzung]] wie im [[ARMA-Modell]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claus Möbus und Willi Nagl: &amp;#039;&amp;#039;Messung, Analyse und Prognosevon Veränderungen&amp;#039;&amp;#039;, [https://oops.uni-oldenburg.de/2492/1/Moebus%26Nagl1983.pdf Multiple Zeitreihenanalyse : Transferfunktionsmodelle] Seite 268 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitreihenanalyse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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