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	<title>Transepitheliale Potentialdifferenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T16:39:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transepitheliale_Potentialdifferenz&amp;diff=1143280&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 20. Oktober 2024 um 03:57 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-20T03:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter der bioelektrischen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;transepithelialen Potentialdifferenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (PD) versteht man eine messbare, an [[Epithel]]- oder [[Endothel]]gewebe anliegende elektrische [[Gleichspannung]] ([[Volt|Millivoltbereich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besteht an Grenzschichten des Körpers, an denen Flüssigkeiten zwischen Körperinnerem und -äußerem (z.&amp;amp;nbsp;B. Darm, Speicheldrüsen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Knauf, Eberhard Frömter |Titel=Elektrische Untersuchungen am Hauptausführungsgang der Speicheldrüsen des Menschen |Sammelwerk=Pflügers Archiv |Band=316 |Nummer=3–4 |Datum=1970-09-01 |Seiten=238–258 |DOI=10.1007/BF00586586}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder zwei Endoräumen (z.&amp;amp;nbsp;B. Hämo- und Sensillenlymphraum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.studentenlabor.de/ws04_05a/docs/seidenspinner.doc |titel=Detektion von Pheromonen in den Sensillen des Seidenspinners |werk=studentenlabor.de |format=DOC |zugriff=2007-11-14 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ausgetauscht werden und die Oberflächen der Zellen direkten Kontakt mit beiden haben.&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall besteht eine solche Grenzschicht aus einem [[Epithel#Einschichtige Epithelien|einschichtigen Epithel]].&lt;br /&gt;
An der Haut, die zum Schutz vor äußeren Einflüssen verhornt ist (s.&amp;amp;nbsp;a. [[Epithel#Mehrschichtige Epithelien|mehrschichtiges Plattenepithel]]), ist beim Menschen keine Potentialdifferenz messbar;&amp;lt;ref name=&amp;quot;biologie-online&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.biologie-online.eu/physiologie/kommunikation-aussenwelt.php |hrsg=Roman Boldt |titel=Kommunikation mit der Aussenwelt |werk=biologie-online.eu |zugriff=2016-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachweisbar ist sie jedoch an anderen mehrschichtigen Plattenepithelien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Ziersch |Titel=Optimierung der Mukoviszidose-Diagnostik und Überprüfung neuer Therapie-Ansätze auf der Basis der nasalen Potentialdifferenz-Messung |Datum=1999 |Online=[http://d-nb.info/958300569/34 Doktorarbeit] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2016-09-19 |URN=nbn:de:hebis:26-opus-2030}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Froschhaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frog&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=James T. Blankemeyer, Sharif H. Shahin |Titel=Increase in Gap Junctions in Frog Skin Epithelium |Sammelwerk=Proceedings of the Oklahoma Academy of Science |Band=73 |Datum=1993 |Seiten=23–27 |Online=[http://digital.library.okstate.edu/oas/oas_pdf/v73/p23_27.pdf digital.library.okstate.edu] |Format=PDF |KBytes=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologie / Morphologie ==&lt;br /&gt;
Jede der einzelnen Zellen einer solchen Oberflächenschicht weist zwei grundsätzlich verschiedene Bereiche auf:&lt;br /&gt;
# Ein Teil der Wand einer Zelle (der z.&amp;amp;nbsp;B. zum Körperinneren hin anliegt) ist aufgebaut wie eine typische [[Zellmembran]].&lt;br /&gt;
# Der andere Teil jedoch (der z.&amp;amp;nbsp;B. zum Körperäußeren hin Kontakt hat) unterscheidet sich morphologisch davon. Ihm fehlt die [[Natrium-Kalium-Pumpe]] und er ist im Vergleich zum oben genannten [[Ruhemembranpotential#Situation an der Membran|Bereich]] für Ionen (insbesondere Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;, K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt; und Cl&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;) umgekehrt [[Permeabilität (Materie)|permeabel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist die Ursache für Veränderungen des [[Membranpotential]]s in beiden Bereichen unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt grundsätzlich zwei Arten, solcher Oberflächenschichten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;biologie-online&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die „leicht durchlässige“ (leaky); &amp;#039;&amp;#039;dabei können Ionen und Wassermoleküle leicht durch die Zellzwischenräume hindurchdringen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
# Die „undurchlässige“ (tight); &amp;#039;&amp;#039;dabei können Ionen und Wassermoleküle kaum durch die Zellzwischenräume hindurchdringen, der Austausch erfolgt direkt durch die Zellen hindurch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortlich für diese Unterschiede sind Beschaffenheit, Anzahl und Anordnung der [[Tight junction]]s. Die Zellen einer Schicht kommunizieren direkt über die [[Gap junction]]s miteinander.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frog&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Die Potentialdifferenz ist altersabhängig. Veränderungen sind diagnostisch nutzbar. Sie reflektieren den Funktionszustand der Tight Junctions und erlauben die Beurteilung der Wirkung von Arzneistoffen (zum Beispiel nichtsteroidaler Antiphlogistika).&amp;lt;ref&amp;gt;N. Nicolaides, A. König, E. H. Ballke, B. Griefahn, K. Jährig: &amp;#039;&amp;#039;The influence of acetylic acid on th transepithgelial potential difference of gastric mucosa in children.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Molec. Med.&amp;#039;&amp;#039; 63, 2005, S. 184–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Niere]] ist es die transepitheliale Potentialdifferenz, die eine parazelluläre Chloridresorption ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;B. C. Burkhardt: {{Webarchiv | url= http://www.veg-physiol.med.uni-goettingen.de/Lehre/Scripte/Zusammenfassung-Nieren-WS2006-07.pdf | wayback = 20070715002032 | text = Vorlesung Nieren, Salz- und Wasserhaushalt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Respirationstrakt]] erlaubt es die Frühdiagnose einer [[Mukoviszidose]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. R. Knowles, J. T. Gatzy, R. C. Boucher: &amp;#039;&amp;#039;Increased bioelectric potential difference across respiratoy epithelia in cystic fibrosis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Engl. J. Med.&amp;#039;&amp;#039; 305, 1981, S. 1489–1495.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Membranphysiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologisches Potenzial]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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