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	<title>Transaminasenanstieg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:37:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Transaminasenanstieg&amp;diff=410138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leberdiagnostik */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-04-01T20:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leberdiagnostik: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = R74.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Erhöhung der Transaminasenwerte und des [[Lactatdehydrogenase|Laktat-Dehydrogenase]]-Wertes (LDH)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transaminasen&amp;lt;nowiki&amp;gt;anstieg&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; spricht man in der Medizin, wenn im Rahmen einer [[Enzymdiagnostik]] die Spiegel von [[Aspartat-Aminotransferase]]  (Abk. GOT, ASAT oder AST) oder [[Alanin-Aminotransferase]] (Abk. GPT, ALAT oder ALT) im Blut erhöht sind. Die konkrete Höhe der Messwerte, der zeitliche Verlauf der Transaminasenspiegel und die Relation zueinander, aber auch der Vergleich mit anderen Messparametern sind von diagnostischer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Transaminasen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transaminasen (Syn. &amp;#039;&amp;#039;Aminotransferasen&amp;#039;&amp;#039;) [[Katalysator|katalysieren]] eine häufige biochemische Reaktion im [[Intermediärstoffwechsel]] aller lebenden [[Organismus|Organismen]]. Aus dieser umfangreichen Gruppe von Enzymen&amp;lt;ref&amp;gt;Koolman J. et al.: &amp;#039;&amp;#039;TaschenAtlas der Biochemie&amp;#039;&amp;#039;, Thieme Verlag, 2002, S. 424, ISBN 3-13-759403-0, [https://books.google.de/books?id=hv0YM3zosNMC&amp;amp;pg=PA424&amp;amp;dq=Transaminasen+Biochemie+Transaminasen&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de hier online]&amp;lt;/ref&amp;gt; spielen zwei in der [[Medizin|medizinischen]] [[Diagnostik]], insbesondere zur Erkennung von Herz- oder Lebererkrankungen eine große Rolle. Beide Enzyme finden sich innerhalb der Zellen zahlreicher Gewebearten entweder frei im [[Zytosol]] oder an [[Mitochondrien]] gebunden. Ein Transaminasenanstieg deutet daher auf eine Schädigung der entsprechenden Zellen &amp;#039;&amp;#039;(nur dabei ist ein Austritt der Enzyme in relevanter Menge ins Blut möglich)&amp;#039;&amp;#039; hin. Die laborchemische Bestimmung der Transaminasen im Blut erfolgt indirekt mittels [[Photometrie|photometrischer Messung]] der Enzymaktivität (messbarer Stoffumsatz pro Zeitintervall). Daher wird das Ergebnis einer Analyse auch nicht in Gewichtseinheit (Enzym) pro Volumeneinheit (Blutserum) angegeben, sondern in „Aktivitätseinheiten“  pro Volumeneinheit Blutserum (U/l). Auch die deutsche Schreibweise „Einheiten pro Liter“ (E/l) findet sich in der aktuellen Literatur. Die Normwerte der Transaminasen sind methodenabhängig, liegen jedoch bei beiden in aller Regel nicht über 40 U/l.&amp;lt;ref name=q2&amp;gt;Fallmann H.: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie&amp;#039;&amp;#039;, Vieweg+Teubner Verlag, 2001, S. 104ff., ISBN 3-519-00333-3, [https://books.google.de/books?id=vi4bAfmvXh8C&amp;amp;pg=PA104&amp;amp;dq=Transaminasen+Biochemie+Transaminasen&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de hier online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=q1&amp;gt;Hallbach J.: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Chemie für den Einstieg&amp;#039;&amp;#039;, Thieme Verlag, 2006, S. 140ff., ISBN 3-13-106342-4, [https://books.google.de/books?id=vb1safUdLEwC&amp;amp;pg=PA140&amp;amp;dq=Enzymdiagnostik&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de hier online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Transaminasen sind milchgängig.&amp;lt;ref name=q6 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur finden sich für GOT und GPT synonym verwendete Bezeichnungen, die jedoch im klinischen Sprachgebrauch seltener verwendet werden:&lt;br /&gt;
*GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase): S-GOT (Serum-Glutamat-Oxalacetat-Transferase), ASAT, AST ([[Aspartat-Aminotransferase]])&lt;br /&gt;
*GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase): S-GPT (Serum-Glutamat-Pyruvat-Transferase), ALAT, ALT ([[Alanin-Aminotransferase]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In [[Leber]] (GOT und GPT) und [[Herz]] (nur GOT) finden sich Transaminasen in besonders hoher Konzentration. Daher spielen sie zu Diagnostik von Erkrankungen beider Organe, die mit einer Zellschädigung einhergehen, eine große Rolle. Die GOT findet sich zusätzlich in diagnostisch relevanter Menge auch in der [[quergestreifte Muskulatur|quergestreiften Muskulatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leberdiagnostik ===&lt;br /&gt;
GOT und GPT gelten dabei neben der [[GLDH]] und der [[γ-Glutamyltransferase|γ-GT]] als typische Indikatoren für eine Schädigung der [[Leberzelle]]n, das Ausmaß des Anstiegs korreliert mit dem Ausmaß der Schädigung. Gelöst im Zytoplasma finden sich in der Leber GOT und GPT, an Mitochondrien gebunden nur die GOT, daher werden sie bei Erkrankungen in unterschiedlichem Ausmaß freigesetzt. Ihre Korrelation (GOT/GPT) beschreibt der [[De-Ritis-Quotient]]. Bei leichten Leberzellschädigungen ist er kleiner als 1, bei schweren größer als 1.&amp;lt;ref name=q3&amp;gt;Herold G.: &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag, 2007, S.&amp;amp;nbsp;463–465.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei ausgedehnten Leberzell[[Nekrose|nekrosen]] (beispielsweise im Rahmen einer Virus[[hepatitis]]), können die Transaminasen auf über 1000 U/l ansteigen. Ein Abfall der Laborwerte im weiteren Krankheitsverlauf kann sowohl auf eine Besserung des Zustandes, als auch auf ein beginnendes Leberversagen durch weitreichenden Untergang von Leberparenchymzellen hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Major E.: &amp;#039;&amp;#039;Risiken und Komplikationen in der Anästhesie&amp;#039;&amp;#039;, Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 1997, S. 122, ISBN 3-437-21058-0, [https://books.google.de/books?id=utJdD1E9aTEC&amp;amp;pg=PA122&amp;amp;dq=Transaminasen+Normalwerte&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de hier online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzdiagnostik ===&lt;br /&gt;
Die GPT kommt im Herzmuskel nicht in relevantem Umfang vor. Daher ist bei Herzmuskelschädigungen (z. B. [[Herzinfarkt]]) nur ein Anstieg der GOT zu erwarten. Dieser Anstieg ist im Zeitraum von vier Stunden bis 3–6 Tagen nach Beginn eines Herzinfarktes nachweisbar. Kommt es nach einem Herzinfarkt zusätzlich zu einem Anstieg der GPT, so weist dies auf eine Beteiligung der Leber (z. B. Leberstauung infolge Rechts[[herzinsuffizienz]]), oder eine begleitende Lebererkrankung anderer Art hin.&amp;lt;ref name=q4&amp;gt;Herold G.: &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag, 2007, S.&amp;amp;nbsp;220–222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagnostik von Muskelerkrankungen ===&lt;br /&gt;
Seit den 1950er Jahren sind Anstiege der GOT auch bei Erkrankungen bekannt, die die quergestreifte [[Muskulatur]] direkt betreffen, wie [[Muskeldystrophie]] und [[Myositis]]. Ein Anstieg der GOT fehlt bei neurogenen Formen von [[Muskelatrophie]]n, weshalb der GOT hier eine differentialdiagnostische Bedeutung zukommt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaeser H. E.: &amp;#039;&amp;#039; Das Verhalten der Serum-Glutaminsäure-Oxalessigsäure-Transaminase bei Myopathien und neurogenen Muskelatrophien&amp;#039;&amp;#039;. In: Journal of Neurology, Steinkopff Verlag, 1959, 179/4, S. 353–362, {{ISSN|0340-5354}}, [https://link.springer.com/article/10.1007/BF00242570 hier online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch bei Traumata, die mit Schädigungen der Muskelzellen einhergehen, kann die GOT erhöht sein.&amp;lt;ref name=q6&amp;gt;Dubach U. C., e.a.: &amp;#039;&amp;#039; Transaminasebestimmungen in der Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039;. In: Archives of Gynecology and Obstetrics, Springer Verlag, 1958, 190/4, S. 394–403, {{ISSN|0932-0067}}, [https://link.springer.com/article/10.1007%2FBF00672659 hier online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Vorübergehende oder längerfristige Transaminasenanstiege können bei zahlreichen Medikamenten, darunter [[Cephalosporin]]en, [[Flutamid]] und [[Gabapentin]] beobachtet werden. Zusatzbefundlich finden sie sich ebenfalls bei Krankheitsbildern wie dem [[HELLP-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labormedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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