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	<title>Trans-African Highways - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:05:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trans-African_Highways&amp;diff=1136226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab: /* Regionale Fernstraßenprojekte in Afrika */ die Nummer des TAH war letztens verloren gegangen</title>
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		<updated>2025-07-12T19:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regionale Fernstraßenprojekte in Afrika: &lt;/span&gt; die Nummer des TAH war letztens verloren gegangen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Trans-African Highways.PNG|mini|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highways&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein System transkontinentaler Straßenprojekte in [[Afrika]], die von der [[Wirtschaftskommission für Afrika]], der [[Afrikanische Entwicklungsbank|Afrikanischen Entwicklungsbank]] (ADB) und der [[Afrikanische Union|Afrikanischen Union]] zusammen mit den Gebietskörperschaften betrieben werden. Ihre Ziele sind die Förderung der afrikanischen Wirtschaft, die Linderung der Armut in Afrika, die Entwicklung der Infrastruktur und des Handelsstraßennetzes. Die Gesamtlänge aller neun Trans-African Highways beträgt 56.683 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Unterlagen ist von „Trans-African Corridors“ oder „Road Corridors“ die Rede, anstatt von Fernstraßen. Der Name Trans-African Highway und seine Varianten sind außerhalb der Planungsgruppen nicht sehr bekannt und zurzeit weisen Straßenschilder und Karten nur in [[Kenia]] und [[Uganda]] auf einen „Trans-Africa Highway“ hin, der aus dem Teilstück [[Mombasa]]–[[Nairobi]]–[[Kampala]]–[[Fort Portal]] des TAH 8 und dem Zubringer Kampala–[[Kigali]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Staaten ==&lt;br /&gt;
Das Netz soll einmal alle Staaten Kontinentalafrikas miteinander verbinden, mit Ausnahme von [[Eritrea]], [[Südsudan]], [[Somalia]], [[Äquatorialguinea]] (Rio Muni), [[Malawi]], [[Lesotho]] und [[Eswatini]]. Von diesen Staaten haben Malawi, Lesotho und Eswatini asphaltierte Straßen, die mit dem Netz verbunden sind; bei den anderen Staaten führen die Trans-African Highways in nächster Nähe der Grenzen vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlende Teilstücke ==&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte der Straßen dieses Netzes sind asphaltiert, aber der Unterhalt ist in weiten Bereichen ein großes Problem. Viele fehlende Teilstücke in diesem Netz sind noch nicht fertiggestellt. Nicht selten sind Fahrwege nach Regenfällen unpassierbar oder deren Nutzung wegen [[Steinschlag]], [[Sand]] und [[Sandsturm|Sandstürmen]] besonders gefährlich. In einigen Fällen gab es auf der geplanten Trasse niemals irgendeine Straße, wie z.&amp;amp;nbsp;B. auf den 200 Kilometer zwischen [[Salo (Zentralafrikanische Republik)|Salo]] in der [[Zentralafrikanische Republik|Zentralafrikanischen Republik]] und [[Ouésso]] auf dem TAH&amp;amp;nbsp;3. Solche Teilstücke fehlen in den meisten Fällen, weil die entsprechende Strecke vom betreffenden Land als nicht so wichtig eingestuft wird, während sie für die Region und den afrikanischen Kontinent von großer Bedeutung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen dieser fehlenden Teilstücke sind von den fünf Großregionen Afrikas – [[Nordafrika]], [[Westafrika]], [[Zentralafrika]], [[Ostafrika]] und [[Südliches Afrika]] – nur zwei, nämlich Süd- und Ostafrika, mit jederzeit befahrbaren Straßen verbunden, und diese Verbindung besteht aus einer einzigen Straße im Südwesten [[Tansania]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nord- und Westafrika werden bald komplett mit Straßen durch die [[Sahara]] verbunden sein, sobald die letzten kleinen fehlenden Teilstücke asphaltiert sind. Das Hauptproblem des Netzes aber ist das Fehlen asphaltierter Straßen durch Zentralafrika. Dies behindert nicht nur den Handel zwischen Ost- und Westafrika und zwischen Süd- und Westafrika, sondern auch innerhalb Zentralafrikas. Es gibt zwar asphaltierte Straßen aus West-, Ost- und Südafrika, die an die Grenzen Zentralafrikas heranreichen, aber sie führen nicht sehr weit in diese Region hinein. Die Geographie, der Regenwald und das Klima in der Mitte des Kontinents, besonders in den Einzugsgebieten des südlichen und mittleren [[Kongo (Fluss)|Kongo]], des [[Ubangi (Fluss)|Ubangi]], des [[Sangha (Fluss)|Sangha]] und des [[Sanaga]], stellen große Hindernisse dar, und asphaltierte Straßen in diesen Gebieten bleiben nur kurze Zeit bestehen. Des Weiteren haben im Norden [[Kamerun]]s und im [[Tschad]] bergige Gebiete oder Ebenen, die oft überflutet werden, den Bau asphaltierter Straßen bisher verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese schwierigen Gegenden sind drei TAHs in Ost-West-Richtung (6, 8 und 9) und eine in Nord-Süd-Richtung (3) geplant. Alle diese Fernstraßen haben große Fehlstellen in Zentralafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Notwendigkeit der Trans-African Highways ==&lt;br /&gt;
In Afrika gab es bisher wenig internationale Zusammenarbeit im Straßenbau. Die [[Kolonialmacht|Kolonialmächte]] und später konkurrierende nationale und territoriale Mächte wollten im Allgemeinen keine Straßenverbindungen zwischen ihren Einflussgebieten. Ausnahmen gab es nur, wo diese Verbindungen absolut notwendig waren, und in den heute unabhängigen [[Staat]]en Afrikas wurden die Grenzen eher betont, um die [[Wirtschaft]] des eigenen Landes zu schützen, als Waffe in Grenzkonflikten und um die [[Korruption]] zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Armut]] behindert die Entwicklung ebenfalls, da die kargen finanziellen Mittel für nationale Prioritäten, anstatt für internationale verwendet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellen, die das Fernstraßennetz ausbauen wollen, tun dies, weil sie daran glauben, dass dieser Ausbau die Wirtschaft anregt, die Armut lindert, und die Gesundheitsvorsorge und Erziehung davon profitieren, da die Straßen die Verteilung medizinischer Dienste und der Bildungsressourcen in unzugängliche Gebiete fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriege und Konflikte ==&lt;br /&gt;
[[Krieg]]e und [[Konflikt]]e verhindern den Fortschritt im Straßenbau, führten zur Zerstörung bestehender Straßen und Brücken, verhinderten die Erhaltung und führten oft zur Schließung wichtiger Verbindungen. [[Sierra Leone]], [[Liberia]], die [[Demokratische Republik Kongo]] und [[Angola]] bauen heute nach Kriegszeiten wieder auf. Der [[Geschichte der Demokratischen Republik Kongo#Kongokriege|Bürgerkrieg im Kongo]] warf die Infrastruktur in diesem Land um Jahrzehnte zurück und unterbrach die wichtige Route zwischen Ost- und Westafrika. In den letzten Jahren behindern Sicherheitsprobleme den Straßenverkehr in [[Algerien]], in [[Libyen]], in Teilen von [[Ägypten]] und im nördlichen [[Tschad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trans-African Highways können sich nur in Zeiten des [[Frieden]]s und der Stabilität entwickeln. Beispielsweise ist ein Teilstück des TAH&amp;amp;nbsp;1 die [[Libysche Küstenstraße]] (Via Balbia), deren Sperrungen infolge des dortigen [[Bürgerkrieg in Libyen 2011|Bürgerkriegs]] sich seit 2011 wiederholt auf den internationalen Fernverkehr negativ auswirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.afdb.org/fileadmin/uploads/afdb/Documents/Project-and-Operations/00473227-EN-TAH-FINAL-VOL2.PDF Review of the Implementation Status of the Trans-African Highways and the Missing Links, S. 54 f.] The African Development Bank, abgerufen am 11. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/gela/kurznachrichten-libyen-29-06.2021 Kurznachrichten Libyen – 29.06.2021‘] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Juni 2021, abgerufen am 11. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oder der [[Darfur-Konflikt]], der im Westen des Sudans die Entwicklung des Netzes behindert (TAH&amp;amp;nbsp;6). Nicht Krieg, sondern Gesetzlosigkeit behindert den Bau des TAH&amp;amp;nbsp;3 zwischen Libyen und Tschad, und auch wenn wirtschaftliche Probleme die Unterhaltung des TAH&amp;amp;nbsp;4 und des TAH&amp;amp;nbsp;9 durch [[Simbabwe]] behindern könnten, gibt es doch praktikable Alternativen in den Nachbarländern. Die Konflikte in [[Somalia]] betreffen das Netz nicht, da dies das größte Land ohne TAHs ist, aber sie könnten die Entwicklung der Zubringerstraßen behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzipien und Prozesse ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklungsstellen nutzen, wo immer möglich, nationale [[Fernstraße]]n. Ihre Ziele sind die Identifikation wirtschaftlicher Notwendigkeiten, die Planung der Fernstraßen, die Suche nach finanziellen Mitteln für fehlende Teilstücke und Brücken, die [[Asphalt]]ierung von [[Schotter]]- und [[Schlamm]]straßen und die Wiederherstellung zerstörter asphaltierter Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man weiß auch um die Notwendigkeit, Verzögerungen durch Kontrollen an [[Polizei]]posten und Grenzstationen zu verringern und [[Reise]]hindernisse zu beseitigen, aber bisher gibt es hier noch keine Lösungen. Anstatt internationale Fernstraßen zu bekommen, über die jedes Land weiterhin die Kontrolle hat und seine gesetzlichen Regelungen anwendet, braucht man eher transnationale Fernstraßen mit vereinfachten und gemeinsamen Reiseregeln ohne Verzögerungen für Reisende und [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlende Umweltaspekte ==&lt;br /&gt;
Während in anderen Teilen der Welt in der Regel detaillierte Untersuchungen über die Einflüsse von Fernstraßen auf die Umwelt durchgeführt werden, fehlen in den Berichten von ADB und UNECA Untersuchungen von Spezialisten über Einflüsse auf [[Wildtier]]e, [[Wald|Wälder]], [[Luftverschmutzung]], [[Trinkwasser]]schutz, [[Gesundheit]] und die Ausbreitung von [[Seuche]]n völlig. Die Rolle der Fernstraßen beim Verschwinden der Wälder, bei der [[Erosion (Geologie)|Erosion]], bei der Zerstörung von Rückzugsgebieten für Wildtiere, bei der Ausbreitung des Handels mit [[Buschfleisch]] und von menschlichen, tierischen und pflanzlichen [[Krankheit]]en, wie die durch die [[Tsetse-Fliege]] verursachten, ist wohlbekannt, wird aber nicht betrachtet. Dies führte zu Trassen durch sensible und relativ unberührte Regionen, wie die Waldgebiete des oberen [[Sangha (Fluss)|Sangha]]-Flusses, obwohl Alternativen mit weniger Einfluss auf die Umwelt existiert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der Fernstraßen ==&lt;br /&gt;
Neun Fernstraßen wurden ausgewiesen. In einem groben Netz führen sechs hauptsächlich von Ost nach West und drei hauptsächlich von Nord nach Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ost-West-Routen ===&lt;br /&gt;
Beginnend mit der nördlichsten Route, sind dies die Strecken von Ost nach West:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH1.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;1), [[Kairo-Dakar-Highway]], 8636 km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese Straße führt hauptsächlich an der nordafrikanischen Mittelmeerküste entlang und setzt sich an der Atlantikküste von Nordwestafrika fort. 2005 wurde das letzte fehlende Teilstück in [[Mauretanien]] zwischen [[Nouakchott]] und [[Nouadhibou]] asphaltiert, nur am Grenzübergang [[Westsahara]]–Mauretanien verbleiben einige Kilometer Piste. Die TAH&amp;amp;nbsp;1 ist mit der TAH&amp;amp;nbsp;7 verbunden und bildet so die vierte Nord-Süd-Verbindung entlang des westlichen Teils des Kontinents. Der nordwestliche, durch die [[Maghreb]]länder führende Teil wird &amp;#039;&amp;#039;Transmaghrébine&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Streckenabschnitt in Algerien wird derzeit zu einer dreispurigen Autobahn ausgebaut, die 2011 eingeweiht werden soll. Ein Problem stellt der Grenzübergang zu Marokko dar, der seit 1994 geschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.economist.com/node/16219845 &amp;#039;&amp;#039;Open that border. Will the long stalemate between the Maghreb’s two big rivals ever end?&amp;#039;&amp;#039;] The Economist, 27. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH5.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;5), [[Dakar-N’Djamena-Highway]], 4496 km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bekannt auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-Sahelian Highway&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, verbindet die westafrikanischen Staaten der [[Sahelzone]]. Ca. 80 % der Straße sind fertig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH6.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;6), [[N’Djamena-Dschibuti-Highway]], 4219 km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Anschließend an TAH 5 verbindet er die östliche Sahelzone mit dem Indischen Ozean bei [[Dschibuti]]. Etwa dieser Verlauf wurde Anfang des 20. Jahrhunderts schon von der Kolonialmacht [[Frankreich]] angestrebt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH7.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;7), [[Dakar-Lagos-Highway]], 4010&amp;amp;nbsp;km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-West African Coastal Road&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, zu ca. 80 % fertig. Diese Fernstraße ist mit der TAH 1 verbunden und bildet mit ihr eine zusätzliche Nord-Süd-Route an der Westseite des Kontinents.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH8.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;8), [[Lagos-Mombasa-Highway]], 6259&amp;amp;nbsp;km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Verbunden mit TAH&amp;amp;nbsp;7 bildet diese Fernstraße eine 10.269 km lange Verbindung zwischen dem Osten und dem Westen Afrikas. Die östliche Hälfte des Lagos-Mombasa Highway ist in Kenia und Uganda fertiggestellt, wo sie teilweise als „Trans-Africa Highway“ bezeichnet wird (nur dort wird dieser Name allgemein gebraucht). Der westliche Teil in [[Nigeria]], [[Kamerun]] und der [[Zentralafrikanische Republik|Zentralafrikanischen Republik]] ist fast fertig, aber ein langes fehlendes Teilstück durch die [[Demokratische Republik Kongo]] verhindert die praktische Nutzung im Mittelteil.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH9.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;9), [[Beira-Lobito-Highway]], 3523&amp;amp;nbsp;km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die westliche Hälfte ist fertig, aber der Weg durch [[Angola]] und den Süden des Kongo müsste dringend saniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nord-Süd-Routen ===&lt;br /&gt;
Beginnend mit der westlichsten Inlandroute, sind dies die Strecken von Nord nach Süd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH2.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;2), [[Algier-Lagos-Highway]], 4.504&amp;amp;nbsp;km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-Sahara Highway&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Strecke war bis auf die letzten 200 km Fahrspur vor [[Arlit]] im Niger bereits asphaltiert, allerdings sind bereits weite Teile der algerischen Strecke südlich von [[In Salah]] durch das Klima und den LKW-Verkehr so stark beschädigt, dass wieder auf die Pisten ausgewichen werden muss. Zudem behindern in diesem Bereich Grenz- und Polizeikontrollen verstärkt den Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH3.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;3), [[Tripolis-Windhoek-(Kapstadt)-Highway]], 10.808&amp;amp;nbsp;km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Diese Strecke hat die meisten Fehlstellen und muss auch in großen Teilen erneuert werden, da nur nationale Asphaltstraßen in [[Libyen]], [[Kamerun]], [[Angola]], [[Namibia]] und [[Südafrika]] bis zu einem gewissen Grad benutzt werden können. Ursprünglich war Südafrika wegen der dort herrschenden [[Rassendiskriminierung]] nicht beteiligt. Inzwischen führt die Strecke aber bis [[Kapstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trans-African Highway [[Datei:Schild TAH4.svg|20px]] (TAH&amp;amp;nbsp;4), [[Kairo-Gaborone-Kapstadt-Highway]], 10.228&amp;amp;nbsp;km&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die südliche Hälfte dieser Route ist fertiggestellt, aber im nördlichen [[Sudan]], im nordwestlichen [[Äthiopien]] und in [[Kenia|Nordkenia]] muss sie noch gebaut werden. Der Grenzübergang von [[Ägypten]] in den Sudan ist seit vielen Jahren geschlossen, aber eine Autofähre auf dem [[Nassersee]] kann genutzt werden. Wie auch beim TAH 3 war Südafrika ursprünglich von dieser Straße abgekoppelt, wurde aber inzwischen mit Strecken über [[Pretoria]] nach Kapstadt eingeschlossen. Mit Ausnahme der Strecke durch Äthiopien fällt die Route mit der britischen Planung einer Kairo-Kapstadt-Straße im frühen 20. Jahrhundert zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Westen des Kontinents fügen sich die Ausläufer der Ost-West-Routen TAH&amp;amp;nbsp;1 und TAH&amp;amp;nbsp;7 zu einer vierten Nord-Süd-Route, welche von [[Rabat]] bis [[Monrovia]] reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionale Fernstraßenprojekte in Afrika ===&lt;br /&gt;
Regional-internationale Körperschaften sind an der Entwicklung des transafrikanischen Fernstraßennetzes stark beteiligt und arbeiten mit der ADB und der UNECA zusammen. So z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* Die [[Union des Arabischen Maghreb]] betreibt den Bau und die Unterhaltung der Strecke Tripolis–Nouakchott des TAH&amp;amp;nbsp;1&lt;br /&gt;
* Die [[Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft]] (ECOWAS) betreibt Bau und Unterhaltung der TAH&amp;amp;nbsp;5 und TAH&amp;amp;nbsp;7.&lt;br /&gt;
* Die [[Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft]] (SADC) betreibt ein weitläufiges Netz von Straßenprojekten und Handelswegen im südlichen Afrika. Der TAH&amp;amp;nbsp;9 und die südlichen Bereiche des TAH&amp;amp;nbsp;3 und des TAH&amp;amp;nbsp;4 benutzen regionale Fernstraßen der SADC und ihrer Vorgängerorganisationen. Insbesondere kümmert sich die SADC um Verbindungen von Regionen ohne Zugang zum Meer und damit zu [[Seehafen|Seehäfen]]. Ein gutes Beispiel hierfür ist der [[Trans-Kalahari-Highway]], der den namibischen [[Containerterminal|Containerhafen]] [[Walvis Bay]] an der [[Atlantik]]küste über [[Botswana]] und [[Südafrika]] mit der [[mosambik]]anischen Hauptstadt [[Maputo]] am [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] verbindet.&lt;br /&gt;
* Der [[Trans-Kalahari Corridor]].&lt;br /&gt;
* Dschibuti-[[Bata (Stadt)]] – Ost-West-Richtung – 5823&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[African Integrated High Speed Railway Network]]&lt;br /&gt;
* [[Europastraße]]n&lt;br /&gt;
* [[Asiatisches Fernstraßen-Projekt]]&lt;br /&gt;
* [[Panamericana]]&lt;br /&gt;
* [[Tanezrouftpiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[African Development Bank]], [[Vereinte Nationen|United Nations]] Economic Commission for Africa (Hrsg.): [http://www.afdb.org/fileadmin/uploads/afdb/Documents/Project-and-Operations/00473227-EN-TAH-FINAL-VOL2.PDF &amp;#039;&amp;#039;Review of the Implementation Status of the Trans African Highways and the Missing Links. Volume 2: Description of Corridors&amp;#039;&amp;#039;]. Stockholm, 14. August 2003. online auf www.afdb.org (englisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michelin Motoring and Tourist Maps:&amp;#039;&amp;#039; „Africa North and West“ (1996), „Africa Central and South“ (2000), „Africa North and Arabia“ (1998). Michelin Travel Publications, Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trans-African Highways| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Afrika|!TransAfrican Highways]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenkategorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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