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	<title>Trani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nicola: /* Söhne und Töchter der Stadt */ doppelt</title>
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		<updated>2026-03-12T07:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; doppelt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt in Italien. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Trani (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
|nomeComune           = Trani&lt;br /&gt;
|regione              = Apulien&lt;br /&gt;
|provincia            = Barletta-Andria-Trani&lt;br /&gt;
|linkStemma           = Trani-Stemma.png&lt;br /&gt;
|siglaRegione         = PUG&lt;br /&gt;
|siglaProvincia       = BT&lt;br /&gt;
|latitudineGradi      = 41&lt;br /&gt;
|latitudineMinuti     = 16&lt;br /&gt;
|latitudineSecondi    = 0&lt;br /&gt;
|longitudineGradi     = 16&lt;br /&gt;
|longitudineMinuti    = 25&lt;br /&gt;
|longitudineSecondi   = 0&lt;br /&gt;
|mappaX               = 240&lt;br /&gt;
|mappaY               = 193&lt;br /&gt;
|altitudine           = 7&lt;br /&gt;
|superficie           = 102&lt;br /&gt;
|cap                  = 70059&lt;br /&gt;
|prefisso             = 0883&lt;br /&gt;
|istat                = 110009&lt;br /&gt;
|nomeAbitanti         = Tranesi&lt;br /&gt;
|patrono              = San Nicola Pellegrino&lt;br /&gt;
|sito                 = [https://www.comune.trani.bt.it/ Trani]&lt;br /&gt;
|panorama             = + An einem Frühligs-Abend in Trani. 05.jpg&lt;br /&gt;
|didascalia           = am Hafen von Trani&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Altertum &amp;#039;&amp;#039;Turenum&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[süditalien]]ische Hafenstadt in der Region [[Apulien]], [[Provinz Barletta-Andria-Trani]] mit {{EWZ|IT|110009}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|110009}}). Bis Ende 2007 war die Stadt Bestandteil der [[Provinz Bari]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:+ An einem Frühligs-Abend in Trani. 01.jpg|mini|San Nicola Pellegrino wacht über dem Hafen von Trani.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Trani an der Adria ist eine wunderschöne Stadt mit altem Stadtkern&amp;quot; 01.jpg|links|mini|Hafen und Kathedrale von Trani.]]&lt;br /&gt;
Laut einer Legende wurde die Stadt von Tirenos, dem Sohn des [[Diomedes]] gegründet. Anlass für diese Herleitung war wohl, dass Trani erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Turenum&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Tabula Peutingeriana]], der Kopie aus dem 12. Jh. eines [[Römisches Reich|antiken römischen]] [[Itinerarium]] aus dem 4. Jahrhundert erscheint. Jedoch kommt der Name von &amp;#039;&amp;#039;trana&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;traina&amp;#039;&amp;#039;, einer alten Bezeichnung für „Bucht“. Spätestens im 6. Jh. gab es in Trani einen Bischof. Ab dem 9. Jh. wurde das Gebiet von [[Langobarden]], [[Byzantinisches Reich|Byzantinern]], [[Sarazenen]] und wieder Byzantinern beherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|978-3-7701-4314-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1010 und 1018 gab es unter der Führung von [[Meles von Bari|Melo da Bari]] mehrmals Aufstände gegen die byzantinische Herrschaft. 1063 erließ Trani die &amp;#039;&amp;#039;Ordinamenta et consuetudo maris&amp;#039;&amp;#039; (‚Regeln und Bräuche für das Meer‘), in denen erstmals für den Raum, der nicht unter byzantinischer Herrschaft stand, eine Art Seerecht kodifiziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Text ist in einem einzigen Exemplar überliefert, das 1501 in Venedig gedruckt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Eroberung Süditaliens durch die Normannen und nach 50 Tagen Belagerung durch [[Robert Guiscard]] wurde Trani 1073 Teil des [[Normannische Eroberung Süditaliens|Normannenreichs]]. Seit dem frühen Mittelalter entwickelte sich Trani zu einem der wichtigsten Häfen Süditaliens für den Handel mit dem Orient. Die Hoch- und Blütezeit Tranis lag in der Zeit der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert, als Kreuzfahrer und Kaufleute vor allem von [[Bari]] und Trani aus in das [[Heiliges Land|Heilige Land]] fuhren. [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] förderte den Deutschen Ritterorden und die Judengemeinde. Vom allgemeinen Niedergang unter den Anjou war Trani weniger betroffen, da der Hafen weiter gefördert wurde, der aber auch der Grund für einen jahrelangen Krieg mit Venedig war. Nachdem Trani unter der Herrschaft verschiedener Adelshäuser stand, geriet es von 1495 bis 1509 unter [[Republik Venedig|venezianische Herrschaft]]. König [[Ferdinand II. (Neapel)|Ferdinand II. von Neapel]] hatte die Stadt an die [[Republik Venedig|Serenissima]] verpfändet, um damit einen Feldzug gegen die Franzosen zu finanzieren. Zu den verpfändeten Städten gehörten neben Trani auch [[Otranto]], [[Monopoli]] und [[Polignano a Mare|Polignano]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ordineavvocatitrani.it/istituzionale/istituzionale.php?sezione=35 Costanza Manz: La Storia del Tribunale di Trani: Storia Antica]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 17. Jh. wurde eine Universität für juristische Studien eingerichtet. Einen Rückschlag in der Entwicklung stellte die Brandschatzung durch französische Truppen 1799 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist Mitglied der [[Cittàslow]], einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur [[Entschleunigung]] und Erhöhung der Lebensqualität in Städten durch Umweltpolitik, Infrastrukturpolitik, urbane Qualität, Aufwertung der einheimischen Erzeugnisse, Gastfreundschaft, ökologisches Bewusstsein und landschaftliche Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 ist Trani eine der drei Hauptstädte der neu gegründeten [[Provinz Barletta-Andria-Trani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das &amp;#039;&amp;#039;Wunder von Trani&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Eine in Trani aufgestellte [[Stele]], mit den Namen von 54 jungen Männern des Ortes und mit dem des Oberleutnants der [[Wehrmacht]] [[Friedrich Kurtz]], erinnert an den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und speziell an den 18. September 1943. Damals, wenige Tage nach dem Seitenwechsel Italiens zu den Alliierten am 8. September, wurden fünf deutsche Soldaten aus dem Hinterhalt erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder von Trani&amp;#039;&amp;#039;, der 2012 erstmals im deutschen Fernsehen gesendet wurde, wird von drei überlebenden Zeitzeugen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einige englische und kanadische Soldaten am Friedhof von Trani einen Hinterhalt gelegt hatten. Die fünf deutschen Soldaten befanden sich in einem Militärfahrzeug auf dem Rückweg von Trani ins benachbarte [[Barletta]]. Die regionale Wehrmachtführung nahm an, dass nur die [[Resistenza|italienische Widerstandsbewegung]] für die Tat infrage kam und ordnete die Erschießung von zehn italienischen Zivilisten aus Trani für jeden getöteten Soldaten an. Auf dem Marktplatz von Trani – heute &amp;#039;&amp;#039;Piazza della Repubblica&amp;#039;&amp;#039; – wurden am 18. September 1943 54 Männer zusammengetrieben, die dann auf ihre Erschießung warteten. Die Anspannung aller Beteiligten wurde noch durch die Flucht einer Geisel gesteigert. Mehrere Frauen wandten sich in dieser Situation an den Bürgermeister von Trani und den dortigen Erzbischof, die mit dem Oberleutnant verhandelten. Als Ergebnis der Verhandlungen wurden die Geiseln am Nachmittag freigelassen und die Erschießung unterblieb. Friedrich Kurtz wurde nicht wegen Befehlsverweigerung belangt, sondern nicht mehr befördert und vermutlich an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] versetzt, wo er sich ebenfalls Erschießungskommandos widersetzt haben soll. Er gilt als ein Beispiel dafür, „dass Zivilcourage und Befehlsverweigerung auch während des Zweiten Weltkriegs möglich war“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hessische-filmfoerderung.de/en/projekte-hff-hr.aspx?filter=true&amp;amp;entscheidung=5a9e8749-551d-47ca-bda1-8bdf15428203&amp;amp;archiv=False |text=Hessische Filmförderung 2011 (bis Abschnitt V. scrollen) |wayback=20141120114228}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Friedrich Kurtz lebte bis zu seinem Tod 1993 in der Pfalz. Der Bürgermeister Giuseppe Pappolla und der [[Erzbischof]] Francesco Petronelli wurden vom italienischen König [[Viktor Emanuel III.]] am 18. Oktober 1943 auf dem Marktplatz in Trani mit der silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Geschichte im Ersten: Das Wunder von Trani&amp;#039;&amp;#039;, Erstausstrahlung 8. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.traniviva.it/storia/scheda/i-fatti-del-1943-a-trani//Il |text=18 settembre 1943 a Trani: fatti e testimonianze. Tra il mito del tedesco buono e l’eroismo dell’Arcivescovo |wayback=20140527230029 |archiv-bot=2019-04-21 17:59:44 InternetArchiveBot}} (italienisch). Abgerufen am 27. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es noch das &amp;#039;&amp;#039;Miracolo eucaristico di Trani&amp;#039;&amp;#039; – ein [[Hostienwunder|eucharistischem Wunder]] im 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Raffaele Iaria, &amp;#039;&amp;#039;I miracoli eucaristici in Italia&amp;#039;&amp;#039;, Edizioni Paoline, 2005, pp. 27–31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trani 13th-century fort (Castello Svevo).jpg|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Castello Svevo&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Trani an der Adria ist eine wunderschöne Stadt mit altem Stadtkern&amp;quot; 27.jpg|mini|Kloster und Kirche &amp;#039;&amp;#039;S. Maria di Colonna&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trani Cathedral BW 2016-10-14 15-44-23.jpg|mini|Die Kathedrale &amp;#039;&amp;#039;San Nicola Pellegrino&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scolanova Synagogue.jpg|mini|Die Synagoge &amp;#039;&amp;#039;Scolanova&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Zahlreiche historische Bauten in Trani, wie beispielsweise die Kathedrale, sind aus dem Naturstein mit der heutigen Handelsbezeichnung [[Trani (Naturstein)|Trani]] (ital.: &amp;#039;&amp;#039;pietra tranese&amp;#039;&amp;#039;) erbaut worden. Dieser helle und rötliche Naturstein gibt der Stadt ein deutliches Gepräge. Trani wird heute noch in der Umgebung der Stadt in mehreren [[Steinbruch|Steinbrüchen]] gewonnen und europaweit vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Castello Svevo (Trani)|Castello Normanno Svevo]]&amp;#039;&amp;#039; (deutsch Schwabenkastell), ein Bau [[Friedrich II. (HRR)|Friedrichs II.]] von Hohenstaufen, errichtet ab 1233 und vollendet 1249.&lt;br /&gt;
: In dem Kastell heiratete Friedrichs Sohn [[Manfred (Sizilien)|Manfred]] seine zweite Frau, [[Helena Angelina Dukaina|Helena Ducas]]. Unter der Herrschaft der [[Königreich Neapel|Anjou]] wurde das Kastell nach Plänen des französischen Militärarchitekten Pierre d’Angicourt erweitert. Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] ließ 1533 das Kastell wegen der Fortschritte in der Waffentechnik, insbesondere wegen der Feuerwaffen, ausbauen und befestigen, und zwar sowohl auf der See- als auf der Landseite. Zwei vorhandene Ecktürme wurden zu [[Bastion]]en ausgebaut.&lt;br /&gt;
: Zwischen 1586 und 1677 war die Festung Sitz eines königlichen Gerichtshofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Torre dell’Orologio&amp;#039;&amp;#039; (Uhrturm) in der Altstadt&lt;br /&gt;
: Der Uhrenturm wurde 1473 von der Commune neben dem Campanile der Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Donato&amp;#039;&amp;#039; errichtet und ist der zweithöchste Turm der Stadt. Er ist eines der seltenen Beispiele einer öffentlichen Uhr im [[Königreich Neapel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Palazzo Caccetta&amp;#039;&amp;#039;. Der Palast in den Formen der venezianischen [[Gotik]] mit [[Normannisch-arabisch-byzantinische Kunst|normannisch]] inspirierter Ornamentik wurde zwischen 1451 und 1456 von dem aus Trani stammenden Kaufmann Simone Caccetta erbaut. 1495 bis 1509 war er Sitz der venezianischen Verwaltung Tranis. Ab 1642 diente der Palast den [[Karmeliter]]n als Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tranilive.it/city/275/vistaSez.aspx Silvia Falco:Palazzo Caccetta], abgerufen am 23. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kloster und Kirche S. Maria di Colonna&amp;#039;&amp;#039;, gelegen auf dem &amp;#039;&amp;#039;Capo Colonna&amp;#039;&amp;#039;, etwa 2 km entfernt vom Stadtzentrum. Das Kloster wurde 1068 von [[Benediktiner]]n gegründet und 1427 bis zu seiner Profanierung 1867 von [[Franziskanische Orden|Franziskanern]] bewohnt. Die Kirche ist eine dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Pfeilerbasilika]] mit einem Campanile aus dem 13. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale von Trani|Kathedrale San Nicola Pellegrino]], [[Doppelkirche]] mit [[Krypta|Hallenkrypta]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Chiesa di Ognissanti&amp;#039;&amp;#039;, das so genannte Templerhospiz, soll nach der Tradition in der Mitte des 13. Jahrhunderts von dem Orden der [[Templerorden|Templer]] errichtet worden sein, eine These, die bisher nicht sicher durch Quellen belegt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tradizionetemplare.blogspot.de/2011/03/la-chiesa-di-ognissanti-di-trani-non-fu.html Vito Ricci:La chiesa di Ognissanti di Trani non fu templare]. Abgerufen am 24. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Wie in der &amp;#039;&amp;#039;Historia traslationis Sancti Nicolai Peregrini&amp;#039;&amp;#039; des Diacono Amado, Bischof von [[Bisceglie]], berichtet wird, unterhielten die Templer jedoch bereits vor 1153 in Trani eine Niederlassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.angolohermes.com/Luoghi/Puglia/Trani/Ognissanti.html Chiesa templare di Ognissanti (XII sec.)], abgerufen am 24. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trani war für die [[Ritterorden]] ein wichtiger Stützpunkt auf dem Weg in den Vorderen Orient und nach Jerusalem. Neben der Kirche befand sich ein Hospiz für Jerusalempilger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die Ostfassade der Kirche mit den drei halbkreisförmigen Apsiden ist auf den Hafen ausgerichtet. Der dreischiffigen, vierjochigen Basilika ist ein geräumiger [[Portikus]] vorgelagert, in dem sich drei Portale in den Innenraum öffnen. In der [[Lünette (Bildende Kunst)|Lünette]] über dem Hauptportal befindet sich ein romanisches Relief mit der Darstellung der [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;San Domenico&amp;#039;&amp;#039;, am Stadtpark gelegene Kirche, die 1763 von den [[Dominikaner]]n nach Abbruch der bis ins 13. Jahrhundert zurückgehenden Kirche &amp;#039;&amp;#039;Santa Croce&amp;#039;&amp;#039; errichtet wurde. Nur der Campanile des Vorgängerbaus ist noch erhalten. In der Kirche befinden sich repräsentative Grabmäler von Adelsfamilien aus Trani, wie den [[Filangeri (Adelsgeschlecht)|Filangeri]], Antonacci und Palumbo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Beata Virgine del Carmine&amp;#039;&amp;#039;, direkt am Hafenbecken gelegen, wurde 1600 auf Resten der verfallenen Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Giovanni della penna&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&lt;br /&gt;
: Der neuklassizistische Campanile wurde 1863 nach einem Entwurf von Giuseppe Monetti errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Rocco&amp;#039;&amp;#039; wurde während der [[Pest]] von 1528 von dem venezianischen Geschäftsträger der Stadt, Vittorio Superanzio, gestiftet.&lt;br /&gt;
: In der Kirche befindet sich eine farbenprächtig gefasste Skulptur des Pestheiligen [[Rochus von Montpellier]]. Der originale Campanile wurde 1910 abgerissen und durch den heutigen Uhrenturm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinagoga Scolanova&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Synagoge]] befindet sich im ehemaligen jüdischen Viertel am Hafen und in Nachbarschaft des Kastells von Trani. Das jüdische Viertel Tranis war kein [[Ghetto]], sondern offen und zugänglich. Nach der Vertreibung der Juden unter der spanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert wurde der Bau als christliche Kirche mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria di Scolanova&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Seit 2005 dient sie den jüdischen Einwohnern Tranis wieder als Synagoge.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sinagogatrani.sistemab.it/la-giudecca-e-le-sinagoghe-di-trani/ Die Juden und die Synagogen von Trani, italienisch] (Seite des Diözesanmuseums) abgerufen am 30. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Villa Communale&amp;#039;&amp;#039; ist der am Meer gelegene Stadtpark von Trani. Der Park mit mediterranen Bäumen, Alleen, Brunnen und Wasserspielen wurde auf einem Gelände errichtet, das der Stadt 1823 von der Familie Antonacci gestiftet wurde. Der Park ist mit Denkmälern, Skulpturen und antiken Fundstücken ausgestattet, darunter sechs [[Meilenstein]]e der antiken [[Via Appia|Via Traiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt hat einen Bahnhof an der [[Adriabahn]] mit regelmäßigen Verbindungen nach Bari und Foggia. Von Trani nach [[Neapel]] verkehren Busse, da die einzige Bahnverbindung über Benevent und Caserta führt. Ferner verkehren Busse nach Andria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Jesaja ben Mali|Jesaja ben Mali di Trani]] (* um 1180), jüdischer Gelehrter&lt;br /&gt;
* [[Barisanus von Trani]] [[Bildhauer]] (2. Hälfte 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* [[Goffredus de Trano]] (um 1200–1245), Kanonist&lt;br /&gt;
* [[Giustina Rocca]] (1440–1502), Anwältin, Richterin und Diplomatin&lt;br /&gt;
* [[Domenico Sarro|Domenico Natale Sarro]] (auch Sarri bzw. Sarra, 1679–1744), [[Komponist]] der [[Neapolitanische Schule (Musik)|neapolitanischen Schule]]&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Fabiano]] (1883–1962), Maler, Werbegrafiker, Illustrator und Karikaturist&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Franco]] (1917–2016), römisch-katholischer Erzbischof von Otranto&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Casale]] (1923–2023), römisch-katholischer Erzbischof von Foggia-Bovino&lt;br /&gt;
* [[Leone di Lernia]] (1938–2017), Radiomoderator und Sänger&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Leuzzi]] (* 1955), römisch-katholischer Bischof von Teramo-Atri&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Überblickswerke ===&lt;br /&gt;
* Raffaello Piracci: &amp;#039;&amp;#039;La storia di Trani.&amp;#039;&amp;#039; Landriscina Editrice, 2011 (Standardwerk mit mehr als 1000 Seiten).&lt;br /&gt;
* Francesca Onesti: &amp;#039;&amp;#039;Il Borgo ottocentesco di Trani.&amp;#039;&amp;#039; Favia, Bari 1989.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-7701-4314-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juden ===&lt;br /&gt;
* Emanuele Gianolio: &amp;#039;&amp;#039;Gli ebrei a Trani e in Puglia nel medioevo.&amp;#039;&amp;#039; tesi di laurea, 1999. ([http://www.morasha.it/tesi/gnlo/ online])&lt;br /&gt;
* Benjamin Scheller: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt der Neuchristen. Konvertierte Juden und ihre Nachkommen im Trani des Spätmittelalters zwischen Inklusion und Exklusion&amp;#039;&amp;#039;. Akademie, Berlin 2013, ISBN 978-3-05-005977-8 (= &amp;#039;&amp;#039;Europa im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Band 22)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=22037&amp;amp;count=13150&amp;amp;recno=4&amp;amp;type=rezbuecher&amp;amp;sort=datum&amp;amp;order=down Rezension] von Wolfgang Gruber bei [[H-Soz-u-Kult]] am 20. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelabbildungen ===&lt;br /&gt;
* Walter Hotz: &amp;#039;&amp;#039;Pfalzen und Burgen der Stauferzeit&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1981, Tafel 188.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Durliat]]: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg-Basel-Wien 1983, Farbtafel 26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trani.biz/ &amp;#039;&amp;#039;il portale di Trani&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Barletta-Andria-Trani}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119684-3|LCCN=n79063232|VIAF=154757425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Apulien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzhauptstadt in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicola</name></author>
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