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	<title>Trampschifffahrt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:49:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trampschifffahrt&amp;diff=89777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Geschichte */ lf</title>
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		<updated>2025-07-05T11:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trampschifffahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bedarfsschifffahrt&amp;#039;&amp;#039;, alte Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Trampschiffahrt&amp;#039;&amp;#039;) fährt ein [[Frachtschiff]] – im Unterschied zur [[Linienschifffahrt]] – ohne festgelegten [[Fahrplan]] und ohne feste [[Route]]n in Form des [[Charterverkehr]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Fahrplan eines Tramps richtet sich ausschließlich nach dem geladenen oder dem noch zu ladenden [[Frachtgut]]. Üblicherweise werden volle Schiffsladungen des [[Befrachter]]s durch den [[Verfrachter]] auf [[Charter]]basis transportiert. Anders als in der Linienschifffahrt sind die Preise in der Trampschifffahrt stark von Angebot und Nachfrage abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war es nicht unüblich, Segelschiffe auf Trampreise um die halbe Welt herum segeln zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu schrieb Jean Randier in seinem Artikel &amp;#039;&amp;#039;die großen französischen Frachtsegler&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Hauptfahrgebiete der französischen Segelschiffe waren: mit englischer Kohle von Europa nach Chile und mit Salpeter zurück; mit Industrieausrüstungen nach der Westküste der USA und mit Schnittholz zurück; in Ballast nach Neukaledonien und mit Nickelerz zurück; schließlich die australische Weizenfahrt; gelegentlich auch Trampreisen von über einem Jahr rund um die Erde.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ursula Feldkamp |Titel=Rund um Kap Hoorn. Mit Frachtseglern zur Westküste Amerikas |Verlag=Hausschild |Ort=Bremen |Datum=2003 |ISBN=3-89757-210-9 |Seiten= |Kommentar=als Begleitband zur gleichnamigen Dauerausstellung im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MV Bernhard Howaldt in the port of Malmo (Sweden) - 1957.png|mini|MS &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Howaldt&amp;#039;&amp;#039; – [[Malmö]] ([[Schweden]]) an der Kohlenpier, 1957]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ships lie at anchor in front of Hampton Roads - 1957.png|mini|Viele Schiffe liegen in der Bucht von [[Hampton Roads]] ([[Virginia]]) vor Anker und warten auf die Beladung mit Kohle, 1957]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Trampdampfer&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Tramp Steamer}}) kam auf, als zunehmend dampfbetriebene Eisenschiffe fuhren und den Segelschiffen Konkurrenz machten. &amp;#039;Dampfer&amp;#039; war ein Synonym für [[Dampfschiff]] (= Schiff, das von einer [[Dampfmaschine]] oder einer [[Dampfturbine]] angetrieben wird).&lt;br /&gt;
Trampdampfer waren in der Trampschifffahrt eingesetzte [[Frachtschiff]]e mit einer Dampfmaschine als [[Primärantrieb]], die verschiedene [[Hafen|Häfen]] in unregelmäßiger [[Reihenfolge]] anliefen. Diese Schiffe waren an keine Linie und an keinen Fahrplan gebunden und nahmen als Frachtgut auf, was ihnen zu einer akzeptablen [[Frachtrate]] (= Transportpreis) angeboten wurde. Diese Art von Gütertransport war bis etwa 1970 weit verbreitet. Viele Trampdampfer waren vielseitig ausgerüstet, um unterschiedlichste Güter transportieren zu können. Die meisten Trampdampfer waren 100 bis 150 Meter lang und hatten zwischen 1.000 und 10.000 [[Britische Tonne|ts]] (Standardtonnen). Die häufigste Größe war ca. 4.500 ts und ca. 120 Meter Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Trampdampfer konnte diverse [[Deck (Schiffbau)|Deckaufbauten]] haben, mit oder ohne [[Schutzdeck]], [[Backdeck]] oder [[Poop]], mit kurzem oder langem [[Kommandobrücke#Aufbau|Brückendeck]] etc. Schiffe mit eigenem [[Schiffskran]] waren unabhängig von Kränen in Häfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zwei Weltkriegen wurden die Industrien bzw. die Volkswirtschaften der hauptbeteiligten Länder in hohem Maße für Kriegszwecke eingesetzt (siehe [[Kriegswirtschaft]]). Die Schiffe der jeweiligen [[Handelsmarine]]n wurden beschlagnahmt ([[Requirierung]]) oder von staatlichen Stellen gemietet oder gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] dominierte die [[Royal Navy]] die Nordsee und andere Gewässer. Sie praktizierte eine umfassende [[Seeblockade]] der Mittelmächte; der Überseehandel von und nach deutschen Häfen kam praktisch zum Erliegen. &amp;lt;!--- das Deutsche Kaiserreich, damals z.B. ein großer Importeur von Weizen, wurde regelrecht ausgehungert, siehe [[Steckrübenwinter]] ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trampdampfer wurden hauptsächlich als [[Versorgungsschiff]]e verwendet. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fuhren alliierte Schiffe oft in Konvois mit [[Geleitzug|Geleitschutz]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- gab es auch deutsche Konvois ?&lt;br /&gt;
Ja, aber es wenig darüber zu finden---&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutschland führte die [[Atlantikschlacht]] während des Zweiten Weltkrieges überwiegend als [[U-Boot-Krieg]]. Letzterer erreichte im Juni 1942 einen Höhepunkt; in diesem einen Monat versenkten die U-Boote der deutschen [[Kriegsmarine]] 124 alliierte Handelsschiffe mit über 600.000 Bruttoregistertonnen. Bis März 1943 (500.000 BRT) blieben diese Zahlen hoch; danach nahmen sie deutlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:German cargo ship MV Vogelsberg when unloading bags and general cargo in the port of Freetown - 1958.png|mini|MS &amp;#039;&amp;#039;Vogelsberg&amp;#039;&amp;#039; der Reederei H. Vogemann beim Löschen von Sack- und Stückgut in [[Freetown]], 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges, in dem fast die gesamte deutsche [[Handelsschiff]]-Tonnage verloren ging, wurde seitens der alliierten Siegermächte 1945 im [[Potsdamer Abkommen]] die Erlaubnis erteilt, Frachtschiffe bis zu einer [[Potsdam-Schiff|Größe von 1.500 Tonnen]] zu bauen. Ab 23. Februar 1951 entfiel diese Beschränkung. Zu dieser Zeit wurde der [[Koreakrieg]] erbittert geführt; er verursachte einen weltweit wachsenden Bedarf an Schiffstonnage und hohe [[Frachtrate]]n. Davon profitierten in erster Linie zunächst die Trampreeder, die sich günstig alte Schiffe im Ausland eingekauft hatten, allen voran die Reederei [[Egon Oldendorff]] in Lübeck oder [[H. Vogemann]] in Hamburg. Ab 1951 wurden auf deutschen Werften wieder neue Schiffe aller Größen gebaut, für die es besonders in der Trampschifffahrt einen Bedarf gab. Gefahren wurde alles was möglich war, zum Beispiel Kohle, Schwefelkies, Stückgut, Autos, Militärgut, [[Ölkuchen]], Fischmehl, Erz, Schrott oder Getreide. Reedereien wie [[Aug. Bolten Wm. Miller’s Nachfolger|Bolten]], Bornhofen, [[Hanseatische Reederei Emil Offen &amp;amp; Co.]], Howaldt, [[Knöhr &amp;amp; Burchard]], Komrowski, [[Leonhardt &amp;amp; Blumberg]], Kauffahrtei Seereederei A. Wiards und andere waren in dieser „Vor-Container-Zeit“ weltweit erfolgreich im Trampschifffahrtgeschäft tätig. Die Trampschifffahrt im herkömmlichen Sinne und mit konventionellen Stückgutschiffen endete etwa Anfang der 1970er Jahre und wurden durch den [[Container]]linienverkehr verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage wird [[Massengut]] und vor allem [[Projektgut]] zwischen den Industrieländern oftmals in Trampverkehr abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsarten ==&lt;br /&gt;
Typische Schiffe der Trampschifffahrt sind [[Containerschiff]]e, [[Tanker]], [[Stückgutfrachter|Stückgut-]], [[Schwergutfrachter|Schwergut-]], [[Massengutfrachter]] und [[Kühlschiff (Frachtschiff)|Kühlschiffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ulrich Scharnow]] |Titel=Lexikon Seefahrt |Auflage=5 |Verlag=Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen |Ort=Berlin |Datum=1988 |ISBN=3-344-00190-6 |Seiten=615}}&lt;br /&gt;
* Gert Uwe Detlefsen: &amp;#039;&amp;#039;Schiffahrt im Bild, Trampschiffe&amp;#039;&amp;#039;, Hauschild, Bremen 1999, ISBN 3-89757-033-5.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=43367892 |Titel=Schiffahrt / Reeder: Blaue Front |Jahr=1961 |Nr=51 |Datum=1961-12-13 |Seiten=40–56}}&lt;br /&gt;
* [[Álvaro Mutis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Fahrt des Tramp Steamer&amp;#039;&amp;#039;, Unionverlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-293-20419-5 (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;La última escala del Tramp Steamer&amp;#039;&amp;#039;, 1989, übersetzt von [[Peter Schwaar]]).&lt;br /&gt;
* [[Edward Hopper]] malte 1908 ein Ölbild mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tramp Steamer&amp;#039;&amp;#039;, das sich im Besitz der [[Smithsonian Institution]] befindet.&lt;br /&gt;
* [[Walter Runciman, 1. Baron Runciman|Sir Walter Runciman]]: &amp;#039;&amp;#039;Windjammers and Sea Tramps&amp;#039;&amp;#039;, Nachdruck, Europäischer Hochschulverlag, Bremen 2008 (Erstausgabe 1909), ISBN 978-3-8457-1035-8 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Trampfahrt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsschifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frachtschifffahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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