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	<title>Tramin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T14:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine italienische Gemeinde. Zum österreichischen Schriftsteller siehe [[Peter von Tramin]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name= Tramin an der Weinstraße&lt;br /&gt;
| AndereNamen= ital.: Termeno sulla strada del vino&lt;br /&gt;
| BZG= Überetsch-Unterland&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ= 3311&lt;br /&gt;
| VZJahr= 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch= 94,99&lt;br /&gt;
| ProzItal= {{0}}4,69&lt;br /&gt;
| ProzLad= {{0}}0,32&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/20//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/14//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 213&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2116&lt;br /&gt;
| HöheZ = 276&lt;br /&gt;
| Fläche= 18,61&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum= 10,6&lt;br /&gt;
| Fraktionen= [[Rungg (Tramin)|Rungg]], [[Söll (Tramin)|Söll]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden= [[Amblar-Don]], [[Auer (Südtirol)|Auer]], [[Predaia]], [[Kaltern]], [[Kurtatsch]], [[Montan]], [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]], [[Pfatten]], [[Sfruz]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde= [[Mindelheim]] (D), [[Rödermark]] (D), [[Schwaz]] (A)&lt;br /&gt;
| Postleitzahl= 39040&lt;br /&gt;
| Vorwahl= 0471&lt;br /&gt;
| ISTAT= 021098&lt;br /&gt;
| Steuernummer= 80011130210&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister= 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister= Wolfgang Oberhofer&lt;br /&gt;
| Karte= Tramin in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen= ITA Tramin an der Weinstraße COA.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tramin an der Weinstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|traˈmiˑn}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Termeno sulla Strada del Vino&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021098}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021098}}) im [[Südtiroler Unterland|Unterland]] in [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das Weindorf für Weine aus der Rebsorte [[Gewürztraminer]] und den traditionellen &amp;#039;&amp;#039;Egetmann-Umzug&amp;#039;&amp;#039;, der am [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Faschingsdienstag]] in ungeraden Jahren durchgeführt wird. Das an der [[Südtiroler Weinstraße]] gelegene Tramin ist wegen seines historischen Dorfkerns, des [[Südtirol (Weinbaugebiet)|Weinbaus]], der Nähe zum [[Kalterer See]] und der wöchentlichen Weinfeste im Sommer und Herbst ein beliebter Ferienort, traditionell vor allem für Gäste aus dem deutschsprachigen Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tramin 2.JPG|mini|Das Dorfzentrum von Tramin mit Blickrichtung Nordosten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Tramin, insgesamt 18,61&amp;amp;nbsp;km² groß, befindet sich im [[Südtiroler Unterland|Unterland]], einem Abschnitt des [[Etschtal]]s im Süden Südtirols, auf der [[Orographisch links und rechts|orografisch rechten]] (westlichen) Talseite. Nördlich von Tramin liegt der [[Kalterer See]], hinter dem sich das Etschtal zur [[Hügelland]]schaft des [[Überetsch]] mit den Gemeinden [[Kaltern]] und [[Eppan]] anhebt; im Süden folgen als nächste Gemeinden auf der westlichen Talseite des Unterlands [[Kurtatsch]] und [[Margreid]]. Der Hauptort, Tramin (240–{{Höhe|360|IT|link=1}}), sowie die südlich davon gelegene [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] [[Rungg (Tramin)|Rungg]] (290–{{Höhe|320}}) erstrecken sich am sanft ansteigenden Hangfuß des [[Mendelkamm]]s; die Fraktion [[Söll (Tramin)|Söll]] (400–{{Höhe|750}}) nördlich des Hauptorts liegt auf einer etwas höher gelegenen Hangterrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Siedlungsflächen besitzt Tramin Anteile an der Unterländer Talsohle, die an die Nachbargemeinden Kurtatsch, [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]], [[Montan]], [[Auer (Südtirol)|Auer]], [[Pfatten]] und Kaltern grenzen. Mit einer territorialen [[Exklave]] reicht das Gemeindegebiet bis in die östliche Talhälfte und zur [[Etsch]] hinüber.&amp;lt;ref&amp;gt;Damit ist die Tramin eine von nur zwei Südtiroler Gemeinden mit einer territorialen Exklave. Die andere Gemeinde ist [[Algund]], das neben seinen Siedlungszentren im [[Burggrafenamt]] auch ein davon räumlich getrenntes, das kleine Dorf [[Aschbach (Algund)|Aschbach]] und den Weiler Ried umfassendes Gebiet im [[Vinschgau]] besitzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich über dem Unterland gewinnt der zur [[Nonsberggruppe]] gerechnete Mendelkamm rasch an Höhe. Tramin erreicht dort am Gipfel des [[Roen]] ({{Höhe|2116}}), über den die Grenze zum [[Trentino]] verläuft, seinen höchsten Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die [[Etymologie]] von &amp;#039;&amp;#039;Tramin&amp;#039;&amp;#039; liegt im Dunkeln, mögliche Deutungen gehen stark auseinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Cristian Kollmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Name &amp;#039;&amp;#039;Pfuss&amp;#039;&amp;#039; und sein sprachgeschichtliches und politisches Umfeld.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]].&amp;#039;&amp;#039; 10, 2003, S. 30–47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname kann eventuell zu [[Termon (Campodenno)|Termon]] im [[Nonstal]] und [[Tremosine sul Garda|Tremosine]] am [[Gardasee]] gestellt werden, wo sich der belegte vorrömische Personenname &amp;#039;&amp;#039;Triumus&amp;#039;&amp;#039; als Anknüpfungspunkt anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;Diether Schürr: &amp;#039;&amp;#039;Zum Ursprung von Tramin – Termeno.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archivio per l’Alto Adige.&amp;#039;&amp;#039; 99–100/2005–2006, S. 405–424.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein kurzer Nachtrag desselben Autors erschien im Aufsatz {{Literatur |Autor= |Titel=Der Tartscher Bichl und die Deutung von Ortsnamen im Obervinschgau |Sammelwerk=Österreichische Namenforschung |Band=3 |Nummer=Jg. 36 |Datum=2008 |Seiten=53-83 |Online=[https://www.academia.edu/14429673/Der_Tartscher_Bichl_und_die_Deutung_von_Ortsnamen_im_Obervinschgau academia.edu]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1971 trägt die Gemeinde den werblichen Zusatz „an der [[Südtiroler Weinstraße|Weinstraße]]“ im amtlichen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Flora Brugger |url=https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/als-suedtirol-seine-weinstrasse-bekam |titel=Wie Südtirol seine Weinstraße bekam |hrsg=[[Südtirol Online]] |datum=2021-09-13 |abruf=2021-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Quirikus und Julitta Tramin-3.jpg|mini|Pfarrkirche St. Quirikus und Julitta]]&lt;br /&gt;
Wegen der günstigen Ortslage von Tramin gibt es frühe Siedlungsspuren. Bei [[Rungg (Tramin)|Rungg]] wurde im 19. Jahrhundert ein [[Frühe Bronzezeit|frühbronzezeitlicher]] Figuren[[menhir]] entdeckt. Der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Vigiliusbrief]]&amp;#039;&amp;#039; berichtet vom Bau einer den Heiligen [[Quiricus und Julitta]] geweihten [[Pfarrkirche Tramin|Kirche]] in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts und von deren Eingliederung in die Marienpfarrkirche Kaltern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alpenländer&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Huter]] (Hrsg.), Hanns Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;Alpenländer mit Südtirol&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 279). 2., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1978, ISBN 3-520-27902-9, S. 628–629.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die urkundlich 1241 als „communitas Tremini“ bezeichnete [[Dorfgemeinschaft]] von Tramin erstreckte sich räumlich über das gesamte, bereits im Mittelalter hauptsächlich [[weinwirtschaft]]lich genutzte Gebiet von [[Penon (Kurtatsch)|Penon]], [[Graun (Kurtatsch)|Graun]], [[Kurtatsch]], [[Entiklar]] und [[Söll (Tramin)|Söll]]. Als zweiter Gründer Tramins gilt der [[Trient]]er [[Fürstbischof]] [[Friedrich von Wangen]], der die Ortssiedlung ausbauen, eine [[Burg Kastellatz (Tramin)|Burg auf dem Kastelaz-Hügel]] errichten und ein erbliches Weinbergrecht einführen ließ. Unter Graf [[Meinhard II.]] von [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tirol]] kam es zu einem weiteren Siedlungsausbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alpenländer&amp;quot; /&amp;gt; Erst 1777 tauschten die Trienter Bischöfe Tramin auch formell mit den Tiroler Landesfürsten. Diese lange Dauer unterstreicht die ursprünglich enge Bindung an das [[Hochstift Trient]], die bereits im späten 13. Jahrhundert zur engen rechtlichen Anlehnung an die Stadt Trient geführt hatte; deren [[Hausrecht|Immobiliarrecht]] wurde im Jahr 1297 in Tramin als „ius et consuetudo domorum mercatus Tridenti“ rezipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Il notariato nello sviluppo della città e del suburbio di Bolzano nei secoli XII–XVI.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Il notariato nell’arco alpino. Produzione e conservazione delle carte notarili tra medioevo e età moderna&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studi storici sul notariato italiano.&amp;#039;&amp;#039; Band XVI). Giuffrè, Mailand 2014, ISBN 978-88-14-20379-4. S. 293–322, Bezug S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein eigenes Traminer [[Erbbaurecht|Leiherecht]] ist noch 1467 als „der cappellen zu Tramynn recht und gewonnhait“ bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Obermair: &amp;#039;&amp;#039;Nonsberger Regesten. Das Archiv Unterweg-Perger in Proveis (1274–1777).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]].&amp;#039;&amp;#039; 66, Nr. 9, 1992, S. 587–600, hier S. 594, Nr. 15 ([https://www.academia.edu/9764242/Nonsberger_Regesten._Das_Archiv_Unterweg-Perger_in_Proveis_1274_1777_ academia.edu]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der florierende [[Weinwirtschaft|Weinhandel]] trug Tramin bereits 1451 die Qualifizierung als &amp;#039;&amp;#039;oppidum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;marcht&amp;#039;&amp;#039;, also als bevorrechtete [[Marktort|Marktsiedlung]], ein; auch das aus dem 17. Jahrhundert stammende [[Wappen|Ortswappen]] weist in diese Richtung. Eine eigene, von Kaltern losgelöste Seelsorge wurde erst 1414 erlangt, wobei jedoch bereits 1230 ein eigener [[Friedhof]] und 1328 ein [[Kirchenpfleger|Kirchpropst]] bezeugt ist; der von den gotischen Steinmetzen Hans Feur von [[Sterzing]] und Peter Ursel von Tramin errichtete hohe Kirchturm unterstreicht den Bedeutungsgewinn Tramins seit dem 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alpenländer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tramin gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]] und damit zu [[Österreich-Ungarn]]. Innerhalb Tirols war die Gemeinde dem [[Gerichtsbezirk Kaltern]] zugeordnet, der wiederum Teil des [[Bezirk Bozen|Bezirks Bozen]] war. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] kam Tramin 1920 zusammen mit dem Großteil Tirols südlich des [[Alpenhauptkamm]]s zu Italien. Als 1927 auf diesen ehemals österreichischen Gebieten die beiden Provinzen Bozen und Trient entstanden, wurde Tramin wie einige andere umliegende Gemeinden der mehrheitlich italienischsprachigen Provinz Trient zugeschlagen. Erst 1948 wurde Tramin in die Provinz Bozen bzw. Südtirol eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Gemeindegebiet um zwei ehemals zu [[Kurtatsch]] gehörende Siedlungen bedeutend vergrößert: 1913 kam Söll zu Tramin, 1978 auch Rungg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tramin Marktplatz Rathaus Egetmann-Brunnen.jpg|mini|Dorfplatz mit Rathaus und Egetmann-Brunnen]]&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |format=PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2015-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franz Stofferin: 1952–1956&lt;br /&gt;
* Fritz Morandell: 1956–1969&lt;br /&gt;
* Oswald Oberhofer: 1969–1985&lt;br /&gt;
* Erwin Bologna: 1985–1995&lt;br /&gt;
* Meinrad Oberhofer: 1995–2000&lt;br /&gt;
* Werner Dissertori: 2000–2015&lt;br /&gt;
* Wolfgang Oberhofer: seit 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Tramin ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 96,61 %&lt;br /&gt;
| 97,11 %&lt;br /&gt;
| 96,64 %&lt;br /&gt;
| 96,37 %&lt;br /&gt;
| 94,99 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 3,32 %&lt;br /&gt;
| 2,75 %&lt;br /&gt;
| 3,20 %&lt;br /&gt;
| 3,44 %&lt;br /&gt;
| 4,69 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,07 %&lt;br /&gt;
| 0,14 %&lt;br /&gt;
| 0,17 %&lt;br /&gt;
| 0,20 %&lt;br /&gt;
| 0,32 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tramin ist Sitz eines deutschsprachigen [[Schulsprengel]]s. Dieser umfasst auf dem Gemeindegebiet eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] und eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]]. Dem Sprengel angeschlossen sind auch die drei Grundschulen der Nachbargemeinde Kurtatsch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1003499 |titel=Schulsprengel Tramin |hrsg=[[Südtiroler Bürgernetz]] |abruf=2014-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tramin ist zudem die &amp;#039;&amp;#039;Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal&amp;#039;&amp;#039; des Landes Südtirol angesiedelt, die in erster Linie als Fort- und Weiterbildungsstätte für Lehrpersonen in Schulen und pädagogische Fachkräfte in Kindergärten dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ÜberetschTraminKaltererSeeBozenDolomiten2017-07-15-13-50-17.jpg|mini|Tramin (links unten) mit Blick zum [[Kalterer See]] und weiter nach Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tramin Weinstrasse.jpg|mini|Blick auf Tramin]]&lt;br /&gt;
Wichtige Wirtschaftszweige sind der [[Südtirol (Weinbaugebiet)|Weinbau]] auf den sonnigen Hängen &amp;#039;&amp;#039;(Leiten)&amp;#039;&amp;#039;, der [[Obstbau]], der vor allem auf dem im 18. Jahrhundert trockengelegten &amp;#039;&amp;#039;Traminer Moos&amp;#039;&amp;#039; in der Talsohle betrieben wird, und der [[Tourismus in Italien|Tourismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Tramin Kellerei Panorama PSP.jpg|650|Panoramabild mit Blick von der Kellereigenossenschaft Tramin auf die Weinstraße und in nördliche Richtung zum Kalterer See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traminer Bibliothek und Tourist-Info.jpg|mini|Bibliothek und Tourist-Info {{Coordinate|NS=46.340434|EW=11.240265|type=landmark|region=IT-BZ|name=Lage|text=ICON0|dim=500}}]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Tramin}}&lt;br /&gt;
Die prächtig ausgeschmückten Kirchen zeugen von der wirtschaftlichen Bedeutung der Marktgemeinde  im [[Spätmittelalter]].&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Tramin|Pfarrkirche St. Quirikus und Julitta]]: Weithin sichtbares Wahrzeichen von Tramin sind der 1492 fertiggestellte, mit 86&amp;amp;nbsp;m höchste gemauerte Kirchturm Tirols, und die 1911 erbaute Pfarrkirche mit [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] von&amp;amp;nbsp;1400.&lt;br /&gt;
* [[Ansitz Langenmantel]] mit Wandmalereien der Trinkstube von [[Bartlmä Dill Riemenschneider]] von 1547&lt;br /&gt;
* [[St. Jakob in Kastelaz]]: Das erhöht über dem Dorfkern gelegene Kirchlein hat sehenswerte [[Romanik|romanische]] [[Fresko|Freske]]n (Bestiarien). Auf der Hügelkuppe oberhalb von St. Jakob stand einst die heute verschwundene [[Burg Kastellatz (Tramin)|Burg Kastellatz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Hörmann-Weingartner: &amp;#039;&amp;#039;Kastellatz&amp;#039;&amp;#039;. In: Magdalena Hörmann-Weingartner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch. X. Band: Überetsch und Südtiroler Unterland&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 2011, ISBN 978-88-8266-780-1, S. 307–308.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[St. Valentin am Friedhof]]: Friedhofskapelle und [[Valentinskirche]].&lt;br /&gt;
* [[St. Mauritius in Söll]]: Die Kirche besitzt [[Gotik|gotische]] Fresken.&lt;br /&gt;
* [[St. Josef (Rungg)|St. Josef in Rungg]]: neuromanische Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist Tramin in erster Linie durch die [[Südtiroler Weinstraße|Weinstraße]] erschlossen, die nahe am Dorfzentrum vorbeiführt. Die östliche Seite der Talsohle wird von der [[Autostrada A22|A22]] und der [[Brennerbahn]] durchquert. Auf Traminer Gemeindegebiet befinden sich dort sowohl die Ein- und Ausfahrt &amp;#039;&amp;#039;Neumarkt-Auer-Tramin&amp;#039;&amp;#039; der Autobahn als auch der [[Bahnhof Neumarkt-Tramin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Mindelheim]] (Bayern) ist seit 1994 offizielle Partnerstadt. Zwischen der Stadtkapelle Mindelheim und der Bürgerkapelle Tramin bestehen bereits seit 1958 enge freundschaftliche Beziehungen.&lt;br /&gt;
* [[Rödermark]] (Hessen) ist seit 1978 Partnergemeinde.&lt;br /&gt;
* [[Schwaz]] in Nordtirol ist seit 1998 offizielle Partnerstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Menghin]] (1856–1918), österreichischer Schulmann, Heimatforscher und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Kunibert Zimmeter]] (1872–1952), Autor&lt;br /&gt;
* [[Max Sparer]] (1886–1968), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Franz Rellich]] (1906–1955), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Richard Menapace]] (1914–2000), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stampfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wandmalereien des Mittelalters und der Renaissance in Tramin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des [[Südtiroler Kulturinstitut]]s&amp;#039;&amp;#039;; Bd. 15). Athesia, Bozen 2024, ISBN 978-88-6839-817-0.&lt;br /&gt;
* [[Karl Wolfsgruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen von Tramin.&amp;#039;&amp;#039; Pluristamp, Bozen 1992.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Tramin |Band=10 |Seite=42}}&lt;br /&gt;
* [[Kunibert Zimmeter]]: &amp;#039;&amp;#039;Tramin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]].&amp;#039;&amp;#039; 1921, S. 386–392 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/15.10.1921/256072/6 digital.tessmann.it]).&lt;br /&gt;
* Roland Zwerger: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte von Tramin&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Innsbruck 1985.&lt;br /&gt;
* Roland Zwerger: &amp;#039;&amp;#039;Sakrale Kunst und Kirchengeschichte von Tramin&amp;#039;&amp;#039;. Pluristamp, Bozen 1992.&lt;br /&gt;
* Roland Zwerger: &amp;#039;&amp;#039;Tramin an der Südtiroler Weinstraße. Dorfführer und Weinbaugeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Arkadia, Auer 2001, ISBN 88-8300-014-5.&lt;br /&gt;
* Roland Zwerger: &amp;#039;&amp;#039;Tramin in Vergangenheit und Gegenwart. Aufsätze aus 30 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Varesco, Auer 2020, ISBN 978-88-8300-044-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tramin an der Weinstraße}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Tramin}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210098}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.tramin.bz.it/de Offizielle Website der Gemeinde Tramin]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|101|Tramin}}&lt;br /&gt;
* [https://www.egetmann.com/ Der Egetmann-Umzug]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarre-tramin.org/ Offizielle Website der Pfarre Tramin]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/oesterreich-am-wort/suche/treffer/atom/145D03A6-0EB-000B0-00000BBC-145C4B47/pool/BWEB/ „Egetmann in Tramin“ (1941)] – Film von [[Richard Wolfram]], aus der Sammlung des Bundesinstituts für den Wissenschaftlichen Film (ÖWF) in der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4499457-6|LCCN=nr2004003025|VIAF=124795546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tramin| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonsberggruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1241]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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