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	<title>Traiteurhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:28:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traiteurhaus&amp;diff=2132818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam am 25. Dezember 2025 um 18:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-25T18:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traiteurhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Winzerhaus]] in der [[Lößnitz (Großlage)|Lößnitz]], es steht in der [[Mittlere Bergstraße (Radebeul)|Mittleren Bergstraße]] 4 im Stadtteil [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], nicht weit entfernt von [[Wackerbarths Ruh’]]. Der heute noch verwendete Name leitet sich von seiner Verwendung im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Speisewirtschaft her, nach der französischen Bezeichnung [[Traiteur]] für einen früher für den Adel arbeitenden Koch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Wackerbarth.jpg|mini|Blick vom Jacobstein: Schloss Wackerbarth mit Belvedere (re. Mitte), Nebenanlagen und barocker Gartenanlage, ganz rechts in der Mitte: das Traiteurhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Traiteurhaus Weinberge.jpg|mini|Traiteurhaus vor der Weinbergs&amp;amp;shy;landschaft der Sachgesamtheit Schloss Wackerbarth]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Traiteurhaus Nebengebäude.jpg|mini|Traiteurhaus mit Nebengebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das heute mitsamt Wirtschaftsgebäude und Nebenanlage (Scheune) unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950577||Zusatz=Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth (Sachgesamtheit); Traiteurhaus|Abruf=2021-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende Gebäude ist ein Bestandteil der &amp;#039;&amp;#039;[[Ensembleschutz|denkmalpflegerischen Sachgesamtheit]]&amp;#039;&amp;#039; von Schloss Wackerbarth. Es liegt innerhalb der [[Gartenanlage und Weinbergslandschaft von Schloss Wackerbarth|Weinbergslandschaft von Schloss Wackerbarth]] als &amp;#039;&amp;#039;Werk der Landschafts- und Gartengestaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|978-3-86729-004-3| Seite=288–291 sowie beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist mit dieser ein Teil des [[Kulturlandschaftsschutz|Denkmalschutzgebiets]] &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweigeschossige langgestreckte Bau steht [[traufständig]] an der Straße, er hat sieben regelmäßig gereihte Fensterachsen in der Straßenansicht und in der Mitte einen Eingang. Auf der nach Norden zeigenden, unregelmäßig gegliederten Rückseite steht ein stark hervortretender, halbrunder [[Treppenturm]] mit [[Walmdach|abgewalmtem Dach]]. Das Dach des Gebäudes selbst ist ein hohes, unausgebautes Walmdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoss des schlecht erhaltenen Baus ist massiv, das Obergeschoss besteht aus [[Fachwerk]]. Die Fassaden sind schlicht verputzt. Im Inneren ist nach der dritten Fensterachse von Westen eine vergleichsweise starke Innenwand zu finden, in der sich ebenfalls wie in der westlichen, geschlossenen Außenwand Rundbögen beziehungsweise bogenüberwölbte Wandnischen befinden, die als Hinweise auf frühere Fensteröffnungen zu deuten sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wulff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bemerkenswert ist die Achterteilung der original erhaltenen Fenster im Obergeschoss.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;wulff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Radebeul Traiteurhaus Wirtschaftsgebäude.jpg|Traiteurhaus: Wirtschaftsgebäude 2011&lt;br /&gt;
 Radebeul Traiteurhaus Wirtschaftsgebäude 2013.jpg|Traiteurhaus: Wirtschaftsgebäude 2013&lt;br /&gt;
 Radebeul Traiteurhaus Wirtschaftsgebäude Tür.jpg|Traiteurhaus: Tür des Wirtschaftsgebäudes, datiert &amp;lt;code&amp;gt;1802&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Radebeul Traiteurhaus Nebenanlage.jpg|Traiteurhaus: Nebengebäude 2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammer CG Schloss Wackerbarth.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Vue de Wackerbarthsruhe aux environs de Dresde, prise sur la grande Route de Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, [[Christian Gottlob Hammer|C.&amp;amp;nbsp;G. Hammer]] 1805 (Mit dem Traiteurhaus links)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Traiteurhaus.jpg|mini|Traiteurhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Traiteurhaus Grundriss 19. Jahrhundert.jpg|mini|Grundriss 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
An besagter Stelle wurde in den Jahren 1728/29, zur Zeit des Besitzes durch den Reichsgrafen [[August Christoph von Wackerbarth]], ein Gebäude erbaut, das die drei westlichen Fensterachsen des heutigen Hauses bildet. Möglicherweise handelt es sich dabei um das von Hofmann im &amp;#039;&amp;#039;Meißner Niederland&amp;#039;&amp;#039; beschriebene alte Forsthaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wulff&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Wulff et al. (Red.) |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Winzerhäuser in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Erbe ging es, wie das nebenan gelegene Schloss Wackerbarth, 1734 an seinen Adoptivsohn [[Joseph Anton Gabaleon von Wackerbarth-Salmour]]. 1763 war das Gebäude im Besitz der Gräfin Johanna Sophia geb. Freiin von Meusebach (1711–1776), Ehefrau von [[Carl August von Rex]], der 1768 auf Wackerbarthsruhe verstarb. 1776, zwei Jahre nach ihrer Heirat, erbte es deren beider Tochter Johanna Friederika Carolina [[Hohenthal (Adelsgeschlecht)|von Hohenthal]] geb. von Rex (1750–1803). Bei ihrem Tod erlosch dieser gräfliche Zweig der Familie Rex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1785 wurde an jener Stelle eine Schankstätte erwähnt. 1789 gehörte das Anwesen dann dem Kaufmann und Handelsherrn Daniel Hetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrfachen Besitzerwechseln vereinte [[Christian Friedrich von Gregory]] auch dieses Anwesen sowie [[Haus Fliegenwedel|Fliegenwedel]] mit seinem Besitz auf Wackerbarth Ruh’. Er ließ um 1802 den Bau nach Osten erweitern und den Treppenturm ansetzen. Das Wirtschaftsgebäude ist bezeichnet mit der Datierung von 1802. Ab 1808 war das Traiteurhaus ein regulärer Weinschank, lag aber wegen illegalen Ausschanks von Bier und Schnaps in ständiger Fehde mit dem örtlich zuständigen [[Gasthof Naundorf]], da es auf [[Naundorf (Radebeul)|Naundorfer Flur]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umnutzung von Schloss Wackerbarth wurde es Gastwirtschaftgebäude für die dortige &amp;#039;&amp;#039;Langesche Knabenerziehungsanstalt&amp;#039;&amp;#039;, dann für die &amp;#039;&amp;#039;Heilanstalt für Geisteskranke&amp;#039;&amp;#039; von [[Friedrich Gustav Bräunlich]]. Ab 1834 tagte dort die 1799 gegründete Sächsische Weinbergsgesellschaft. Nach dem Wegzug von Dr.&amp;amp;nbsp;Bräunlichs Heilanstalt nach [[Coswig (Sachsen)|Coswig]] betrieb der Gerichtsdirektor Hammer im Traiteurhaus eine private Winzerei, bis es schließlich wieder zum Wirtschaftsgebäude von Schloss Wackerbarth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scheune entstand um 1930.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 erfolgte eine Umwidmung des Gebäudes durch das Landbauamt Dresden zur Unterbringung von Weinbergarbeitern sowie zur Nutzung durch die Weinbergsverwaltung des [[Staatsweingut Radebeul-Lößnitz|Staatsweinguts Radebeul-Lößnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* Karl Julius Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das sächsische Italien in den Meißner und Dresdner Gegenden mit ihren Ortschaften. Ein Volksbuch für Natur und Vaterlandsfreunde topographisch historisch und poetisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Louis Mosche, Meißen 1853. ([http://books.google.de/books?id=CJMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=%22Mei%C3%9Fner+Niederland%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jsaz4AAk1c&amp;amp;sig=yl7wF287IrA4ni5q_qF8tR4jHpg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=VBHgTNeBNcPJswbLzcXHCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwAA Online-Version])&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Georg Wulff et al. (Red.) |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Winzerhäuser in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2003 |Online=[http://www.denkmalneuanradebeul.de/publikw.htm Online-Inhaltsverzeichnis]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Manfred Richter |url=http://www.ndlz.keepfree.de/gaststaetten/traiteurhaus/traiteurhaus.htm |titel=Traiteurhaus |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |abruf=2010-10-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/54/N |EW=13/37/01/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winzerhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1720er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlößnitz (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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