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	<title>Traismauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Traismauer&amp;diff=243151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florte: /* Römerzeit */ Beleg eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-20T10:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Römerzeit: &lt;/span&gt; Beleg eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Herrschaft siehe [[Traismauer (Herrschaft)]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Stadt&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/20/00/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 15/43/59/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 197&lt;br /&gt;
|PLZ                = 3133&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02783, 02276 (Gemeinlebarn)&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 31943&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT TMR&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT123&lt;br /&gt;
|Straße             = Wiener Straße 8&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.traismauer.at/ traismauer.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Herbert Pfeffer&lt;br /&gt;
|Partei             = SPÖ&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 29&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
|SPÖ|ÖVPab2017|FPÖ|GRÜNE|fBT|P3133&lt;br /&gt;
| SPÖ = 15&lt;br /&gt;
| ÖVPab2017 = 8&lt;br /&gt;
| FPÖ = 3&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 1&lt;br /&gt;
| fBT = 1&lt;br /&gt;
| fBT Farbe = a9a9a9&lt;br /&gt;
| P3133 = 1&lt;br /&gt;
| P3133 Farbe = 5F9EA0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = Traismauer - Römertor (1).JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Wahrzeichen der Stadt: Das Römertor, auch als Wiener Tor bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traismauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Österreich)|Stadtgemeinde]] mit {{EWZ|AT|31943}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|31943}}) im [[Bezirk St.&amp;amp;nbsp;Pölten]] in [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Traismauer liegt im untersten [[Traisen (Fluss)|Traisental]] in Niederösterreich. Ein kleiner Teil des Gemeindegebietes liegt nördlich der Donau. Hier an der Donau liegt mit 190&amp;amp;nbsp;Meter der tiefste Punkt der Gemeinde. Nach Westen und nach Süden steigt das Land auf über 300&amp;amp;nbsp;Meter an. Die höchste Erhebung ist der Reutbühel (350&amp;amp;nbsp;m) im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 43,11&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer, davon sind 46&amp;amp;nbsp;Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 27&amp;amp;nbsp;Prozent bewaldet, 6&amp;amp;nbsp;Prozent Weingärten und 9&amp;amp;nbsp;Prozent entfallen auf Gewässer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/G0101/g31943.pdf |titel=Ein Blick auf die Gemeinde Traismauer, Fläche und Flächennutzung |hrsg=Statistik Austria |format=PDF |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frauendorf (Gemeinde Traismauer)|Frauendorf]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05871}})&lt;br /&gt;
* [[Gemeinlebarn]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05872}})&lt;br /&gt;
* [[Hilpersdorf (Gemeinde Traismauer)|Hilpersdorf]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05873}})&lt;br /&gt;
* [[Oberndorf am Gebirge]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05875}})&lt;br /&gt;
* [[St. Georgen an der Traisen]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05877}})&lt;br /&gt;
* [[Stollhofen (Gemeinde Traismauer)|Stollhofen]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05878}}) samt Nasenberg&lt;br /&gt;
* Traismauer ({{EWZ|AT Ortschaft|05879}}) samt Berghäuser, Mitterndorf, Im Tobel und Venusberg&lt;br /&gt;
* [[Wagram ob der Traisen]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05882}}) samt Fischerei&lt;br /&gt;
* [[Waldlesberg]] ({{EWZ|AT Ortschaft|05883}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus neun [[Katastralgemeinde]]n Frauendorf, Gemeinlebarn, Hilpersdorf, Oberndorf am Gebirge, St. Georgen bei Wagram&amp;lt;!--sic, Ortschaft St. Georgen an der Traisen--&amp;gt;, Stollhofen, Traismauer, Wagram an der Traisen&amp;lt;!--sic, anders als die Ortschaft--&amp;gt; und Waldletzberg&amp;lt;!--sic, anders als die Ortschaft--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
|NORDWEST= [[Krems an der Donau]] (KS)&lt;br /&gt;
|NORD    = [[Gedersdorf]] ([[Bezirk Krems|KR]])&lt;br /&gt;
|NORDOST = [[Grafenwörth]] ([[Bezirk Tulln|TU]])&lt;br /&gt;
|OST     = [[Zwentendorf an der Donau]] ([[Bezirk Tulln|TU]])&lt;br /&gt;
|SUEDOST = [[Sitzenberg-Reidling]] ([[Bezirk Tulln|TU]])&lt;br /&gt;
|SUED    = [[Herzogenburg]]&lt;br /&gt;
|SUEDWEST= &lt;br /&gt;
|WEST    = [[Nußdorf ob der Traisen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz [[Noricum]] und Standort eines römischen Reiterkastells, [[Kastell Augustianis|Augustianis]], der heutige Stadtkern von Traismauer erhebt sich direkt über den Grundmauern des ehemaligen [[Kastell Traismauer|Kastells]]. Es war ein bedeutender Militärstützpunkt der Hilfstruppen &amp;#039;&amp;#039;([[Auxiliartruppen|Auxilia]])&amp;#039;&amp;#039; am österreichischen Abschnitt des [[Limes (Grenzwall)|Limes]]. Die ältesten Baureste des Lagers stammen aus der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. Wiener- oder Römertor und Reck- oder Hungerturm sind Teil der Lagerbefestigung in Steinbauweise aus Ende des 3./ Anfang des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rene Ployer |Titel=Der norische Limes in Österreich |Hrsg=Bernhard Hebert, Nikolaus Hofer |Sammelwerk=Österreichische Denkmaltopographie |Band=1 |Verlag=Bundeskanzleramt Österreich |Ort=Wien |Datum=2018 |Seiten=96-99}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Urkundlich wurde Traismauer erstmals 799 als &amp;#039;&amp;#039;Tresma&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Nach der Eroberung des [[Awaren]]reiches durch Kaiser [[Karl der Große|Karl den Großen]] wurde der Ort im neuen [[Marcha orientalis|Bairischen Ostland]] Sitz des Grenzgrafen [[Cadaloc]], der im Zuge der letzten Kämpfe gegen die Awaren im Jahre 802 beim Castell Guntio fiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krawarik&amp;quot;&amp;gt;Hans Krawarik: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Lit, 2006, S.&amp;amp;nbsp;126f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Graf Cadaloc wurde in der [[Kastell Augustianis|Kirche St. Ruprecht]] in Traismauer bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.traismauer.at/system/web/gelbeseite.aspx?menuonr=220752751&amp;amp;detailonr=220752739 Unterkirche] auf der Webpräsenz der Gemeinde Traismauer&amp;lt;/ref&amp;gt; 833 erfolgte im Ort die Taufe des [[Slawen]]fürsten [[Pribina (Plattensee-Fürstentum)|Pribina]]. Traismauer war in dieser Zeit Mittelpunkt der [[Karolinger|karolingischen]] [[Grafschaft]] zwischen [[Enns (Fluss)|Enns]] und [[Wienerwald]]. Am 20. November 860 kam der Ort durch eine große Landschenkung König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig des Deutschen]] an das [[Erzstift Salzburg]], wo Traismauer bis 1803 verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Nibelungensage]] verweilte dort die Königstochter [[Kriemhild]], ehe sie auf König [[Attila|Etzel]] traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1198 wurde Traismauer mit Kirche und Gut dem Salzburger Domkapitel übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1250, in der Zeit des [[Interregnum]]s, wurde Traismauer durch [[Raubritter]] schwer verwüstet. Im Jahre 1458 wurde dem Ort von Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] das [[Marktrecht]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung Traismauers durch ungarische Truppen im Jahr 1483, wurde durch den Salzburger Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] der Ausbau der Befestigung von Ort und Schloss Traismauer veranlasst. Traismauer war dadurch sowohl 1529 als auch 1683 für die [[Türkenbelagerung|Osmanen]] uneinnehmbar und war Zufluchtsort für die Bewohner ungeschützter Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 erhielt der Markt von Erzbischof Leonhard das Wappen. Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hatte Traismauer eine eigene Gerichtsbarkeit. 1555 wurde der erste Schulbau fertiggestellt. Um 1810 entstand die endgültige Fassung des &amp;#039;&amp;#039;[[Traismaurer Krippenspiel]]s&amp;#039;&amp;#039; durch die Familie Scheibl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 baute [[Franz Matthias Miller]] eine Mühle zu einem Stahlwerk aus, weitere Industrieanlagen wurden gegründet. 1885 konnte die an Traismauer liegende [[Tullnerfelder Bahn|Bahnstrecke Tulln – St.&amp;amp;nbsp;Pölten]] eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadterhebung erfolgte 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die Stadtpfarrkirche ist dem Heiligen Rupert geweiht. Weiters gibt es die Pfarrkirche Stollhofen und die Ortskirche Gemeinlebarn. Für die Mitglieder der evangelischen Kirche gibt es im Hungerturm einen Betraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Traismauer|maxEinwohner=6500&lt;br /&gt;
|werte=(1869,3240)(1880,3773)(1890,3853)(1900,3980)(1910,4000)(1923,3925)(1934,4054)(1939,3894)(1951,4839)(1961,5115)(1971,5360)(1981,5120)(1991,5137)(2001,5618)(2011,5919)(2021,6420)(2025,6481)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Befundskizze Kastell Traismauer.png|mini|Skizze des [[Kastell Augustianis]] aus dem 1.&amp;amp;nbsp;bis 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtschloß Traismauer.JPG|mini|Schloss Traismauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stollhofen - Kirche1.JPG|mini|[[Pfarrkirche Stollhofen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Donaubrücke Traismauer 5.JPG|mini|Die Donaubrücke „St.&amp;amp;nbsp;Georg“ in Traismauer]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert und die barocke Pfarrkirche prägen das Stadtbild. Am Florianiplatz befindet sich das „Alte Schlosserhaus“ mit einer originalen Schlossereiwerkstatt.&lt;br /&gt;
* Römertor (auch Wienertor, das größtenteils erhaltene ehemalige Osttor des Römerkastells)&lt;br /&gt;
* Historischer Stadtkern&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Traismauer]] hl.&amp;amp;nbsp;Rupert: Die Kirche beinhaltet eine Unterkirche (karolingische Grabkapelle und Mauerreste der [[Römische Militärlager#Stabsgebäude (Principia)|Principia]] des Kastells)&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Stollhofen]] hl.&amp;amp;nbsp;Martin&lt;br /&gt;
* Schloss Traismauer&lt;br /&gt;
* Hungerturm (auch Reckturm, ein im Kern spätantiker Hufeisenturm)&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum im Hungerturm (wo auch das &amp;#039;&amp;#039;[[Traismaurer Krippenspiel]]&amp;#039;&amp;#039; aufbewahrt wird) mit dem &amp;#039;&amp;#039;Alten Schlosserhaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Norden der Stadtgemeinde Traismauer befindet sich der Wirtschaftspark „Campus&amp;amp;nbsp;33“, der im Mai 2011 eröffnet wurde. Mit der Vergrößerung des Wirtschaftsparkes wurde 2011 begonnen, derzeit stehen weitere acht Hektar Betriebsgebiet zur Betriebsansiedlung bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die größten Unternehmen der Stadt sind die Gutschermühle Traismauer GmbH und BEKUM Maschinenfabrik GmbH. Ein gesunder Branchen-Mix sowie gut funktionierende Nahversorgung prägen die Struktur der lokalen Gewerbetreibenden und der ansässigen Klein- und Mittelbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftssektoren ===&lt;br /&gt;
Von den 121 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 waren 61&amp;amp;nbsp;Haupterwerbsbauern. Diese bewirtschafteten 79&amp;amp;nbsp;Prozent der Flächen. Im Produktionssektor arbeiteten 367&amp;amp;nbsp;Erwerbstätige im Bereich Herstellung von Waren, 159 in der Bauwirtschaft und 24 in der Wasserver- und Abfallentsorgung. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche soziale und öffentliche Dienste (185), Handel (156) und Beherbergung und Gastronomie (93&amp;amp;nbsp;Mitarbeiter).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/G0701/g31943.pdf |titel=Ein Blick auf die Gemeinde Traismauer, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe |hrsg=Statistik Austria |abruf=2021-11-14 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/G0603/g31943.pdf |titel=Ein Blick auf die Gemeinde Traismauer, Arbeitsstätten |hrsg=Statistik Austria |abruf=2021-11-14 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/G0207/g31943.pdf |titel=Ein Blick auf die Gemeinde Traismauer, Erwerbstätige |hrsg=Statistik Austria |abruf=2021-11-14 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; | style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Wirtschaftssektor&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Anzahl Betriebe&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Erwerbstätige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!2011&lt;br /&gt;
!2001&lt;br /&gt;
!2011&lt;br /&gt;
!2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Land- und Forstwirtschaft &amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Produktion&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|550&lt;br /&gt;
|533&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Dienstleistung&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|597&lt;br /&gt;
|615&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Traismauer befindet sich an der [[Kremser Schnellstraße]]&amp;amp;nbsp;(S33) (Teil des Wiener Autobahnringes „[[Regionenring]]“) mit den Abfahrten „Traismauer Nord“ und „Traismauer Süd“ sowie seit 2010 mit der [[Donaubrücke Traismauer|Donaubrücke St.&amp;amp;nbsp;Georg]] und dem Autobahnknoten Traismauer ([[Kremser Straße|B&amp;amp;nbsp;43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schienenseitig ist die Stadt durch die [[Tullnerfelder Bahn]] erschlossen. Mit dem Bahnhof Traismauer und der Haltestelle Gemeinlebarn bestehen in der Stadtgemeinde zwei Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch aktuelle Verkehrsprognosen wird seit 2011 das Thema einer Umfahrung der LB43 diskutiert, dazu wurde 2012 auch eine Volksbefragung abgehalten. Diese Volksbefragung endete mit einem klaren Nein zum Umfahrungsprojekt, wenngleich positive Sprengelergebnisse in Bereichen der Durchzugsstraßen erzielt wurden.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Hafen Traismauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine Windkraftanlagen ===&lt;br /&gt;
WEB Windenergie betrieb jahrelang die Projektierung eines Windparks mit fünf große Windkraftanlagen im Ort. Eine Volksbefragung mit 45 % Beteiligung ging 2014 Pro aus, eine andere 2016 mit nur 36 % Beteiligung gegen Windräder. Im Juni 2018 erklärte WEB die Nichtweiterverfolgung des Projekts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2920510/ Windparkprojekt in Traismauer gescheitert] orf.at, 23. Juni 2018, abgerufen am 23. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es zwei [[Volksschule in Österreich|Volksschulen]] und eine [[Mittelschule (Österreich)|Mittelschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schulen-online.at/ |titel=Schulensuche |werk=Schulen online |abruf=2020-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traismauer-Stadtamt.JPG|mini|Stadtamt Traismauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Im Stadtgemeinderat gibt es 29 Sitze. Die Gemeinderatswahlen ergaben folgende Mandatsverteilungen:&lt;br /&gt;
* 2000: SPÖ 17, ÖVP 9, FPÖ 3.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noe.gv.at/wahlen/G20001/Index.html#/G31943.htm |titel=Land Niederösterreich - Gemeinderatswahl 2000 |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: SPÖ 17, ÖVP 9, Bürgerliste lebenswertes Traismauer (BLT) 2, FPÖ 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noe.gv.at/wahlen/G20051/Index.html#/G31943.htm |titel=Land Niederösterreich - Gemeinderatswahl 2005 |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: SPÖ 13, Liste ÖVP 8, Liste Miteinander in Traismauer (MIT) 4, FPÖ 3, Bürgerliste lebenswertes Traismauer (BLT) 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noe.gv.at/wahlen/G20101/Index.html#/G31943.htm |titel=Land Niederösterreich - Gemeinderatswahl 2010 |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: Liste SPÖ 17, Liste ÖVP 8, Liste Miteinander in Traismauer (MIT) 2, FPÖ 1, Liste Grüne 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noe.gv.at/wahlen/G20151/Index.html#/G31943.htm |titel=Land Niederösterreich - Gemeinderatswahl 2015 |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: Liste SPÖ 17, Liste ÖVP 10, Liste Grüne: 1 und Liste Miteinander in Traismauer (MIT) 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noe.gv.at/wahlen/G20201/Index.html#/G31943.htm |titel=Land Niederösterreich - Gemeinderatswahl 2020 |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--2025--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: Liste SPÖ 15, Liste ÖVP 8, Liste Grüne: 1, fBT 1 und P3133 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noe.gv.at/wahlen/G20201/Index.html#/G31943.htm |titel=Land Niederösterreich - Gemeinderatswahl 2025 |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.traismauer.at/Gemeinderatswahl_2025_4 Gemeinderatswahl 2025], auf traismauer.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister]] ist Herbert Pfeffer (SPÖ).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.traismauer.at/Buergerservice/Politik/Buergermeister |titel=Bürgermeister |hrsg=Stadtgemeinde Traismauer |sprache=de-AT |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Amtsleiter ist Markus Bittner-Schiesser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.traismauer.at/Stadtamtsleitung |titel=Stadtamtsleitung |hrsg=Stadtgemeinde Traismauer |sprache=de-AT |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Traismauer COA.jpg|rechts|150px]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1517 verliehen und zeigt einen roten Schild mit Turm in Form Quadratenstein mit Schoßgattern und Zinnen. Auf einem grünen Hügel an einem Fluss mit natürlicher Farbe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gedaechtnisdeslandes.at/orte/action/show/controller/Ort/ort/traismauer.html |titel=Gedächtnis des Landes - Orte: Traismauer |hrsg=Museum Niederösterreich |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 2003 besteht eine [[Städtepartnerschaft]] mit [[Ajtos]] in [[Bulgarien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.traismauer.at/Buergerservice/Kultur_Geschichte/Partnerstadt |titel=Partnerstadt |hrsg=Stadtgemeinde Traismauer |sprache=de-AT |abruf=2021-11-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211114165241/https://www.traismauer.at/Buergerservice/Kultur_Geschichte/Partnerstadt |archiv-datum=2021-11-14 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-31 16:12:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Traismauer 3535.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel an Franz Friedrich Kohls Sterbehaus in Traismauer]]&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Söhnen der Stadtgemeinde zählen die Komponisten [[Franz Josef Aumann]] (1728–1797), Kirchenmusiker in [[St. Florian (Linz-Land)|St.&amp;amp;nbsp;Florian]] und [[Theodor Berger (Komponist)|Theodor Berger]] (1905–1992). Der Politiker [[Hans Helm (Politiker)|Hans Helm]] (1903–1993) wurde auch hier geboren.&lt;br /&gt;
In Traismauer aufgewachsen ist die Schauspielerin und Schriftstellerin [[Sabina Naber]] (*&amp;amp;nbsp;1965), sie lebt in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Referenzen: [http://www.sabinanaber.at www.sabinanaber.at], [https://www.noen.at/herzogenburg/traismauer-autorin-sabina-naber-stellt-neuen-krimi-vor-traismauer-sabina-naber-135603560 NÖN-Artikel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
Zu den Persönlichkeiten des Ortes zählen der Volksmusikforscher [[Friedl Mohr]], [[Franz Friedrich Kohl]] (1851–1924); [[Raimund Zoder]] (1882–1963 zeichnete das &amp;#039;&amp;#039;Traismaurer Krippenspiel&amp;#039;&amp;#039; auf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Traismauer hielt sich der Künstler [[Rudolf von Alt]] auf. Im Sturmjahr 1848 stellte sich Rudolf von Alt in Wien als Bürgergardist zur Verfügung. Seine Familie schickte er vorsichtshalber zu den Schwiegereltern nach Troppau. Als Mitte Oktober 1848 die Ereignisse in der Hauptstadt dem Bürgergardisten Alt zu radikal wurden, verließ er zusammen mit dem damals sechzehnjährigen Ludwig Passini fluchtartig Wien. In Traismauer nahmen sie zusammen ein Notquartier im Gasthof Hofkirchner (heute Gasthof zum Schwan). In seinen Lebenserinnerungen schrieb er dazu, „ich war im Jahr 1848 National-Gardist, aber ich ging sehr bald nach Traismauer, wo meine Leute wohnten“. Auf einem Briefkuvert hielt er die Situation in schneller Skizze fest und zeichnete auch in (mindestens) zwei dokumentierten Werken Bauernhäuser in Traismauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Verdiente Gemeindebürger werden durch Beschluss des Gemeinderats der Stadtgemeinde zu Ehrenbürgern ernannt, so die ehemaligen, bereits verstorbenen Stadtpfarrer Konsistorialrat Dechant Friedrich Klein und Monsignore Konsistorialrat Erzdechant Johann Oberbauer sowie 2016 Landeshauptmann [[Erwin Pröll]]. Ein weiterer Ehrenbürger wurde am 22. September 1905 der Priester und Politiker [[Josef Scheicher]].&amp;lt;ref name=WR21&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Prälat Dr. Josef Scheicher - ein großer St.&amp;amp;nbsp;Stefaner.&amp;#039;&amp;#039; In: Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 94. Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;13 vom 2. April 2021. S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Mosser: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrtausend kirchliches Leben in Traismauer.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Traismauer 1977, {{DNB|948488727}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Städtebuch.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;IV, Teil&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte Niederösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 1982, ISBN 3-7001-0459-6.&lt;br /&gt;
* Fritz Klein: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Traismauer – Einiges aus vergangenen Tagen über Pfarre und Markt Traismauer.&amp;#039;&amp;#039; 1983, {{DNB|901232939}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|31943}}&lt;br /&gt;
* [http://www.traismauer.at/system/web/default.aspx?sprache=1 Stadtgemeinde Traismauer], Website der Gemeinde&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|3257}}&lt;br /&gt;
* [https://traismauer.topothek.at/ Topothek Traismauer] historisches Bildmaterial, verortet, verschlagwortet und datiert&lt;br /&gt;
* {{YouTube | id=30_ZTJyGJVU | title=Ballonflug über Traismauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4060599-1|LCCN=n/94/116665|VIAF=149653821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbaugemeinde in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1958]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florte</name></author>
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