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	<title>Trais-Horloff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trais-Horloff&amp;diff=1212033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Mittelalter */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-10-01T07:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mittelalter: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Trais-Horloff&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hungen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/26/49.77/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/54/10.16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 135 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 126&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 137&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.24&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 588 &amp;lt;!-- mit NW --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hungen.de/fakten/einwohnerzahlen.html|titel=Einwohnerzahlen inkl. Nebenwohnsitze|hrsg=Stadt Hungen|werk=Internetauftritt|abruf=2024-03|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190202162149/https://www.hungen.de/fakten/einwohnerzahlen.html|archiv-datum=2019-02-02|offline=ja|archiv-bot=2024-05-31 16:08:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35410&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06402&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trais-Horloff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Hungen]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Trais-Horloff liegt südlich von Hungen. Am westlichen Ortsrand verläuft die [[Bundesstraße 489]]. Der Ort liegt zwischen dem [[Trais-Horloffer See]], umgangssprachlich auch Inheidener See genannt und dem Oberen Knappensee. In der Nähe fließt die [[Horloff]]. Es existiert ein Haltepunkt der [[Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flächenstatistik&lt;br /&gt;
* 1854: Gemarkungsgröße 778 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 502 Äcker, 239 Wiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Alexander F. Walther, Das Großherzogthum Hessen, S. 457.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: (Hektar): 324, davon 6 Wald&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde zwischen 750 und 790 oder 793 in zwei der bedeutendsten [[Kopiar]]e hessischer [[Reichskloster|Reichsklöster]] erwähnt. Zwischen 750 und 802 datiert eine Erwähnung im [[Codex Eberhardi]]: „... Rutfrit de Wetereiba tradidit bona sua in loco Tresa dicto“ (Rutfrit aus der Wetterau übergab seine Güter in dem Ort, der Trais genannt wird).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund Ernst Stengel]]: Fuldisches Urkundenbuch. Band 1. Nr. 339, S. 438.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Codex Eberhardi entstand um 1160. Das zweite Kopiar ist der [[Lorscher Codex]], verfasst um 1183–1195. Dort heißt es vom Tradenten Wolfhelm: „... in pago Wetdereiba in uilla Treise ...“ (im Gau Wetterau im Dorf Treise) habe er Güter an das [[Kloster Lorsch]] übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Glöckner: Codex Laureshamensis (CL) = Arbeiten der historischen Kommission für den Volksstaat Hessen 1. Darmstadt 1929. CL III 2983, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier verweist [[Dorf|uilla (villa)]] auf die Siedlungsform Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundname des [[Ortsnamen]]s ist nicht [[Horloff]], wie fälschlich oft angenommen wird, sondern Trais. Erst im 14. Jahrhundert wird das Differenzierungsglied Horloff zugefügt. 1342 heißt es: „Hurftreyse“&amp;lt;ref&amp;gt;Meinhard Sponheimer (Bearbeiter): Urkundenbuch der Stadt Wetzlar. Band 2: 1214–1350. Marburg 1943 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck 8,2. Nr. 473, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1353: „... gelegen zuo Hurlfdreise“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 806, S. 498.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber noch 1522 erscheint der Ortsname noch ohne Differenzierungsglied, und dies bei der wichtigen Beschreibung des „Ottfer Gerichts“.&lt;br /&gt;
Die Deutung des Grundnamens „Trais“ war in der Sprachforschung lange umstritten. So wurde das mittelhochdeutsche „dresch, drisch“ = nhd. „unbebautes Land“ auf Trais bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage Berlin 1967. bearbeitet von [[Walther Mitzka]]. S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen wird heute in der Namensforschung der Siedlungsname Trais als Gewässername angesehen. Diese Tradition hat sich regional noch in der [[Mundart]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 366 ff, S. 367 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mundartwörter Drees, Treis, Dreis weisen auf eine Mineralquelle hin, die in Trais-Horloff vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Ortsnamen bzw. Ortsnamenbildungen finden sich in [[Treis an der Lumda]] sowie dem nahe gelegenen [[Trais-Münzenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Trais-Horloff gehörte in der Grafschaft [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms-Laubach]] zum Unteramt [[Utphe]]. Das [[Amt Utphe|Unteramt Utphe]] wurde 1522 aus den „Rieddörfer“ [[Inheiden]], Trais-Horloff und Utphe sowie seit Beginn des 18. Jahrhunderts [[Wohnbach]] und der Feldmark der [[Wüstung]] Feldheim gebildet: „... das Ottfer gericht mit seinen dorfern Ottff, Ynheiden, Feltheym vnnd Treyß...“&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Lich, Urkunden Solms, Kasten 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Philipp von Solms-Lich]] kaufte 1528 für 2.000 [[Gulden|fl.]] von dem [[Kloster Haina]] dessen Hof in [[Utphe]] samt Zinsen zu [[Ober-Bessingen]], [[Ettingshausen]], [[Gonterskirchen]], [[Laubach]] und Trais-Horloff.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Battenberg]], Solmser Urkunden. Regesten zu den Urkundenbeständen und Kopiaren der Grafen und Fürsten von Solms im Staatsarchiv Darmstadt (Abteilungen B 9 und F 24 B), im gräflichen Archiv zu Laubach und im fürstlichen Archiv zu Lich. 1131–1913. Bd. 1–5, Darmstadt 1981–1986. Solmser Urkunden 3, Nr. 2654, 2680.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 war Trais-Horloff ein Dorf mit einer rückständigen Landwirtschaft. Wie in Inheiden gab es noch immer keine Stallfütterung und keine Viehmast. Von den 296 Einwohnern lebten die meisten von der Leineweberei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die beiden „Salzbrunnen“ nur einen geringen Salzgehalt hatten, waren sie zuschüttet und die dortige [[Saline]] abgerissen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Andreas Demian, Beschreibung oder Statistik und Topographie des Großherzogthums Hessen. 2 Bände, Mainz 1824–1825. Bd. 2: Topographie, S. 404 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Trais-Horloff als Stadtteil von Hungen&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1970 erfolgte im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die freiwillige [[Eingemeindung|Eingliederung]] in die nahegelegene Kleinstadt Hungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Hungen, Landkreis Gießen |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-06 |seite=5 |seiten=141 |fundstelle=Punkt 171 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=299}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Trais-Horloff wurde wie für alle Stadtteile von Hungen ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hungen.de/dokumente/satzungen/110-hauptsatzung-der-stadt-hungen-aenderung02.pdf?cid=brj |titel=Hauptsatzung der Stadt Hungen (2. Änderung) |abruf=2024-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten [[Bahnhof]] wurde 1989 eine [[Projektwerkstatt]] eingerichtet. Am 23. Januar 2005 wurde das Jugendzentrum „JUZ“, welches sich im Kellerbereich des örtlichen Kindergartens befindet, offiziell eröffnet und wird seitdem von den Jugendlichen aus Trais-Horloff verwaltet und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Trais-Horloff angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft [[Solms-Laubach]] (Anteil an der [[Herrschaft Münzenberg]]), [[Amt Utphe]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Rheinbund]], [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Amt Utphe (der Grafschaft Solms-Laubach)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Utphe&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt; (der Grafschaft Solms-Laubach)&lt;br /&gt;
* ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Utphe&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Patrimonialgericht]]: Standesherrliches Amt Utphe des Grafen Solms-Laubach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Hungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Laubach]]; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Laubach“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1837: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Hungen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landkreis Gießen|Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Gießen]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* Am 31. Dezember 1970 wurde Trais-Horloff als Stadtteil nach Hungen eingegliedert.&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Hungen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1970 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Hungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Hungen&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Hungen&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Stadt Hungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Trais-Horloff ab 1806 das „Patrimonialgericht der Grafen Solms-Laubach“ in Utphe zuständig.&lt;br /&gt;
Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die zweite Instanz für die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Ab 1822 ließen die Grafen Solms-Laubach ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „[[Landgericht Laubach]]“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Trais-Horloff zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde verzichtete der Graf 1823.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem 1. November 1848 wurden Utphe an den [[Landgerichtsbezirk Hungen]] abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung, verschiedene Veränderungen in der Bezirkseintheilung der Landgerichte Laubach, Hungen, Lich und Butzbach betreffend vom 5. Oktober 1848 ([http://books.google.de/books?id=zCZUAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Hess. Reg.Bl.] S. 366)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Hungen“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Hungen aufgelöst und Trais-Horloff dem [[Amtsgericht Nidda]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Gesetz zur Änderung gerichtsorganisatorischer Regelungen (Artikel 1.1, $3 c))|nr=17| jahr=2011 |datum=2011-09-16 |seite=9 |seiten=409 |kbytes=574}} Bezieht sich auf das {{HessAmtsBL|typ=GVBL |jahr=2005 |nr=5 |seite=2 |datum=2005-02-01 |seiten=98ff |titel=Gesetz über den Sitz und den Bezirk der Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Staatsanwaltschaften (Gerichtlichesorganisationsgesetz) (GVBl. I S. 98) |kbytes=235}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2012 wurde das Amtsgericht Nidda gemäß Beschluss des [[Hessischer Landtag|hessischen Landtags]] aufgelöst und Trais-Horloff dem [[Amtsgericht Büdingen]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/VB-HE-AD-GVBlI2011-17-409 Gesetz zur Änderung gerichtsorganisatorischer Regelungen vom 16. September 2011] (GVBl. I S. 409)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die übergeordneten Instanzen sind jetzt, das [[Landgericht Gießen]], das [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main]] sowie der [[Bundesgerichtshof]] als letzte Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
==== Torfstich ====&lt;br /&gt;
1837 wurde die [[Torfstich|Gewinnung]] von [[Torf]] durch den Grafen von Solms-Laubach freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mineralbrunnen und Mofetten ====&lt;br /&gt;
1854 gab es in der Gemarkung einen Mineralbrunnen und „mehrere [[Mofette]]n oder Erdlöcher, aus denen tödliches Gas strömt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Alexander Ferdinand Walther, Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. Darmstadt 1854, S. 457.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Braunkohle und ihre industrielle Nutzung ====&lt;br /&gt;
Der Gründerboom der [[Gründerzeit]] bewirkte, dass rasch die Wetterauer [[Braunkohle]]nvorkommen im [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] erschlossen wurden. 1875 eröffnete man die [[Bergwerk|Grube]] Friedrich bei Trais-Horloff. Eine [[Brikett]]fabrik wurde 1883 und eine [[Schwelerei (Kohle)|Schwelerei]] 1898 in Betrieb genommen, aber schon 1903 schloss man wieder die Schwelerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Willy Roth, Berstadt. Bd. 2: Neue Zeiten. Rockenberg 2005. ISBN 3-923907-08-7, S. 251 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurde auf der Grube Friedrich eine [[Krankenkasse]] gegründet, die von 1880 bis 1888 als Kasse des Hessisch-Rheinischen Bergbauvereins firmierte. Anschließend hieß sie Kasse der Braunkohlengruben und Brikettfabrik Friedrich und bevor sie in der [[Bundesknappschaft|Reichsknappschaft]] aufging, Gewerkschaft Friedrich zu Hungen.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Köbrich, Entstehung des Hessischen Knappschaftswesens. In: Die Fundgrube. Mitteilungen für und über den Hessischen Bergbau. Februar 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Presshaus der Brikettierfabrik entstand am 17. Juni 1902 gegen 20 Uhr eine gewaltige [[Kohlenstaubexplosion]]. Das Gebäude und die Kohlenvorräte brannten nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Lingemann, Wilhelm Heck, Die Wetterauer Braunkohle und ihre Verwertung, 1992, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sieben Arbeiter, die dort beschäftigt waren, wurden alle schwer verletzt, vier starben an den Verletzungen, darunter zwei Männer aus [[Berstadt]]. Das Feuer der brennenden Briketts konnte man wochenlang beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Willy Roth, Berstadt. Bd. 2, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein neues Verfahren zur Produktion der Formklötze, die [[Mechanische Presse|Nasspresstechnik]], wurde im neuen Werk für Nasspresssteine in [[Wölfersheim]] 1904 angewendet, die Brikettfabrik in Trais-Horloff geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Lingemann, Wilhelm Heck, Die Wetterauer Braunkohle, S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Tagebau in der Wetterau wurde 1912 in Trais-Horloff von der Stadt [[Frankfurt am Main]] eröffnet, 1920 von den Gaswerken Frankfurt übernommen. Im Sommer 1924 wurden Kohleförderung und Brikettfabrikation eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Willy Roth, Berstadt. Bd. 2, S. 256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1927 schloss sich der [[Volksstaat Hessen]] mit der Stadt Frankfurt in dem Unternehmen „Braunkohlen-Schwelkraftwerk Hessen-Frankfurt“ (HEFRAG) zusammen, um das [[Kraftwerk Wölfersheim]] gemeinsam zu führen. Gleichzeitig plante die Stadt Frankfurt am Main den Bau eines eigenen Schwelkraftwerks in Trais-Horloff. In Wölfersheim wurde im März 1929 ein Schwelkraftwerk eröffnet. Die unterschiedlichen Interessen führten zum Ende der HEFRAG am 31. Dezember 1929, die am 1. Januar 1930 von der [[PreußenElektra|Preußischen Elektrizitäts AG]] (PREAG) übernommen wurde. Der Bergbau und das Schwelkraftwerk in Trais-Horloff wurden stillgelegt, aber die komplette Belegschaft von der Preußischen Elektrizitätsgesellschaft übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Autarkie]]politik des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] führte zur Wiederaufnahme des Kohlenabbaus in Trais-Horloff im Sommer 1938, dieses Mal im Tagebau. Der [[Abraum (Bergbau)|Abraum]] erfolgte mit einem [[Eimerkettenbagger]]. Die Braunkohle wurde mit einer [[Grubenbahn]] durch die Gemarkung Berstadt über den Römerschacht nach Wölfersheim gefahren. Die Grubenbahn hatte eine Spurweite von 900 mm.&amp;lt;ref&amp;gt; Eugen Rieß, Willy Roth, Berstadt. Bd. 2, S. 254 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Phase des Neubeginns nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Kohle für das Elektrizitätskraftwerk Wölfersheim aus dem Tagebau Trais-Horloff, sowie den Gruben Römerschacht, [[Heuchelheim (Reichelsheim)|Heuchelheim]] und [[Weckesheim]] gewonnen. 47 % der Produktion stammten aus dem Tagebau Trais-Horloff. Bis zum Jahre 1950 wurden 2,21 Millionen Tonnen Braunkohle in Trais-Horloff abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Lingemann, Wilhelm Heck, Wetterauer Braunkohle, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Jahre 1950 wurde Braunkohle in der Grube Friedrich abgebaut. Aus den verbliebenen [[Tagebaurestloch|Tagebaurestlöchern]] entstanden der Inheidener/Trais-Horloffer See mit einer Wasserfläche von 35 [[Hektar]] und der Untere Knappensee, mit 31 Hektar Wasserfläche sowie Obere Knappensee mit 37 Hektar Wasserfläche, beides Restlöcher des Tagebaus IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Renaturierung]]smaßnahmen erfolgten am Trais-Horloffer See und der Abraumhalde Trais-Horloff, Anlegen einer [[Feldgehölz|Feldholzinsel]], nach 1950, für den Unteren Knappensee 1982/85, für den Oberen Knappensee 1984/86.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben nach Helmut Lingemann, Wilhelm Heck, Wetterauer Braunkohle, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Trais-Horloff 546 Einwohner. Darunter waren 12 (2,2 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 96 Einwohner unter 18 Jahren, 113 zwischen 18 und 49, 117 zwischen 50 und 64 und 120 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 222 Haushalten. Davon waren 51 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 69 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 75 Paare mit Kindern, sowie 21 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 54 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 129 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1631: || 32 Untertanen, 4 Witwen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Trais-Horloff|width=450|float=none|maxEinwohner=720&lt;br /&gt;
|288|299|273|289|253|264|259|252|282|339|512|533|460|430|695|724|663|649|586&lt;br /&gt;
|vor1834=(1830,272)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1971,606)(1987,551)(1991,586)(2000,593)(2005,574)(2011,555)(2015,568)(2020,597)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970 Stadt Hungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische  Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 272 evangelische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 494 evangelische, 140&amp;amp;nbsp;römisch-katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 50&amp;amp;nbsp;Land- u. Forstwirtschaft, 163&amp;amp;nbsp;Prod. Gewerbe, 30&amp;amp;nbsp;Handel, Verkehr u. Nachrichtenübermittlung, 44&amp;amp;nbsp;Dienstleistung und Sonstiges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Trais-Horloff besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Trais-Horloff) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 58,94 %. Dabei wurden gewählt: zwei Mitglieder der [[SPD]] und drei Mitglieder der „Freien Wähler Hungen“ (FW).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06531008/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_TraisHorloff.html |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Trais-Horloff |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Hungen |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Kerstin Kubon (FW) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/hungen/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZbdMet5iCgCAU0XMwwWKH9k |titel=Ortsbeirat Trais-Horloff |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Stadt Hungen |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche (Trais-Horloff)|Evangelische Kirche]] in Trais-Horloff geht im Kern auf das 14. Jahrhundert zurück, der Turm entstand 1740.&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] wurde nach 1544 eingeführt. Zur ev.-luth. Kirchengemeinde Trais-Horloff gehören neben Trais-Horloff auch die Ortschaften [[Utphe]] und [[Inheiden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg diente die Kirche [[St. Thomas (Trais-Horloff)]] vorübergehend der katholischen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Konrad Schneider.jpg|mini|hochkant|Heinrich Konrad Schneider, Agrarwissenschaftler, um 1875]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Ludwig Ernst Mosebach]], genannt „Jäger-Philipp“, (1770–1799), ältester Sohn des dortigen Pfarrers Philipp Wilhelm Mosbach&lt;br /&gt;
* [[Theodor Kolb]] (1811–1881), Richter und Politiker, Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Konrad Schneider]] (1828–1898), Pädagoge sowie Gründer und Leiter der &amp;#039;&amp;#039;„Akademie für Bierbrauer und Landwirte“&amp;#039;&amp;#039; in [[Worms]]&lt;br /&gt;
* [[Ottmar Palmer]] (1873–1964), lutherischer Pfarrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanno Müller, Familienbuch Trais-Horloff, Inheiden, Utphe, [[Landkreis Gießen|Kreis Gießen]]. = Schriften der Hessischen familiengeschichtliche Vereinigung Nr. 23, 1997&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116322888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trais-Horloff}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.hungen.de/leben-wohnen/gemeindeportrait-die-schaeferstadt/stadtteile/ |titel=Stadtteile |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hungen |abruf-verborgen=1 |abruf=2024-03}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Trais-Horloff, Landkreis Gießen |DB=OL |ID=531008100| ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|titel=Trais-Horloff, Landkreis Gießen |DB=OL |ID=531008100| ref=nein| datum=2018-03-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |seiten=6 und 46 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;Einwohner mit Nebenwohnsitzen: [https://web.archive.org/web/20080531040730/http://www.hungen.de/seite.php?seite=4.5.1&amp;amp;size=1 1999–2007]; [https://web.archive.org/web/20200503222242/https://www.hungen.de/files/pdf/Haushaltsplan%202017.pdf#page=361 1971–2015] [https://web.archive.org/web/20210711170056/https://www.hungen.de/leben-wohnen/gemeindeportrait-die-schaeferstadt/einwohnerzahlen/ 2020]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Hrsg   = Theodor Hartleben&lt;br /&gt;
| Titel  = Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1&lt;br /&gt;
| Band   = &lt;br /&gt;
| Verlag = Johann Andreas Kranzbühler&lt;br /&gt;
| Ort    = &lt;br /&gt;
| Datum  = 1832&lt;br /&gt;
| Seiten = 271&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Kx9NAAAAMAAJ|Seite=271}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=22, 439|Seite=PA22-IA56}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=425}}&lt;br /&gt;
| Seiten   = 425&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Jahr     = 1821&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 135&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=135}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hungen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4472904-2|LCCN=n99050843|VIAF=152630204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Traishorloff}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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