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	<title>Tragheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:42:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-08-17T15:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wallbefestigung und Städte Königsbergs (1626).jpg|mini|Wallbefestigung und Städte Königsbergs (1626)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tragheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein nordwestlich vom Schloss gelegener Stadtteil von [[Königsberg (Preußen)]] und galt als das vornehme „Geheimratsviertel“ Königsbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name ist [[Prußen|prußisch]] von „trakas“: Lichtung im Wald, Schneise, Gehau, Holzschlag im Walde, hochgelegene trockene Wiese mit vereinzeltem Gesträuch und &amp;quot;caymis, kaimas&amp;quot;: Dorf abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Tragheim wurde 1322 im [[Löbenicht]]schen Privilegium erwähnt. Das Dorf gehörte bis 1632 zur löbenichtschen Gemeinde. Man kann sicher davon ausgehen, dass es als Freiheit betrachtet wurde, denn Markgraf Albert Friedrich gab dem Dorf 1577 ein Wappen mit einem braunen Hirschkopf zwischen zwei grünen Tannenbäumen im blauen Schilde. Zunächst wurde er in den vorderen, mittleren und hinteren Tragheim eingeteilt. Die Einwohner gehörten zur Löbenichtschen Kirche und wurden auf dem &amp;#039;&amp;#039;Polnischen Kirchhof&amp;#039;&amp;#039; beerdigt. Auf dem Tragheim gab es etliche Häuser, die frei von allen Abgaben waren, die die kleine Gerichtsbarkeit hatten und die unzünftigen Handwerkern das Wohnen ermöglichten. Es gab etliche Stiftungen vornehmer Bürger zugunsten der Versorgung (vornehmer) Witwen und Waisen. 1539 brannte der Tragheim ab, nachdem in den litauischen Badestuben ein Feuer ausgebrochen war. 1703 erlaubte der König im Geiste der Toleranz den Königsberger Juden die Anlage eines Friedhofs auf der Freiheit Tragheim. Anfang des 20. Jahrhunderts residierte hier die Konservative Partei mit der &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußischen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Diese war gleichzeitig Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Anzeigers&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Georgine&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;Blattes der Landwirtschaftskammer&amp;#039;&amp;#039; und einer Reihe weiterer kleiner Zeitungen. Nach der Entstehung der Villenkolonien [[Maraunenhof]] und [[Amalienau]] verlor der Tragheim seine Stellung als bevorzugte Wohnlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Tragheim befanden sich das &amp;#039;&amp;#039;Regierungsgebäude&amp;#039;&amp;#039;, die Universität [[Albertus-Universität Königsberg|Albertina]], die [[Palaestra Albertina]] und etliche Universitätsinstitute, die &amp;#039;&amp;#039;Universitätsbibliothek&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Stadttheater&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Handelshochschule&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Ober-Lyzeum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Turnhalle und Sportplatz&amp;#039;&amp;#039;, eine &amp;#039;&amp;#039;Volksschule&amp;#039;&amp;#039;, eine &amp;#039;&amp;#039;Kinderschule&amp;#039;&amp;#039;, ein &amp;#039;&amp;#039;Feuerwehrhaus&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdischer Friedhof (Königsberg)|Israelitische Begräbnisplatz]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Finanzamt&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Königsgarten&amp;#039;&amp;#039;, der eigentlich zur [[Burgfreiheit (Königsberg)|Burgfreiheit]] gehörte. Zum Schlossteich hin, in den besten Lagen, befanden sich das &amp;#039;&amp;#039;Alte Schützenhaus&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Immanuel-Loge&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Loge Totenkopf und Phönix&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Drei-Kronen-Loge&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Parkhotel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sakralbauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steindammer Kirche 001.jpg|thumb|Steindammer Kirche]]&lt;br /&gt;
* Die Grundsteinlegung der [[Steindammer Kirche|Steindammer Kirche St. Nikolai]] erfolgte 1256. Im 16. bis 18. Jahrhundert wurde die Kirche vor allem von evangelischen Polen und Litauern genutzt. Nur kurz, während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]], wurde sie zwischen 1760 und 1762 als orthodoxe Kirche genutzt. &amp;lt;!--Eine Glocke wurde auf dem Hamburger Glockenfriedhof erhalten und läutet heute im Verdener Dom. Gegossen 1714 in der Königsberger Glockengießerei Dornmann. Sie ist nicht erhalten.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Tragheimer Kirche]] wurde 1632 errichtet und mehrmals umgebaut. Sie ist nicht erhalten.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Tragheim-Gemeindehaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Baptistenkirche&amp;#039;&amp;#039; am oberen Schlossteich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ludwig von Baczko: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Geschichte und Beschreibung von Königsberg.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1804.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gause]]: &amp;#039;&amp;#039;Königsberg in Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Rautenberg, Leer 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.71614|EW=20.51219|type=city|region=RU-KGD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1322]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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