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	<title>Trage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:53:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trage&amp;diff=203848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Zusammenlegbare Krankentrage 1866 / 1866/78 */</title>
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		<updated>2026-02-17T15:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zusammenlegbare Krankentrage 1866 / 1866/78&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MS1 on stretcher.jpg|mini|Patient auf einer Fahrtrage]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vulgo auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tragbahre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet eine Vorrichtung, mit der eine nicht gehfähige Person in zumeist liegendem Zustand von –&amp;amp;nbsp;je nach Ausführung&amp;amp;nbsp;– einem oder mehreren Helfern transportiert werden kann. Verwendung finden Tragen insbesondere im [[Rettungsdienst]] und [[Katastrophenschutz]], aber beispielsweise auch im Sanitätswesen des [[Militär]]s. Dort dienen sie zur einfachen und dennoch schonenden Verlegung von [[Patient]]en. Tragen, die mit einem [[Fahrgestell]] ausgestattet sind, werden auch &amp;#039;&amp;#039;Fahrtragen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fb 1032&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rettungsmedizin-fortbildung.de/downloads/sonstiges/Studie_BAuA%20-%20Tragehilfen.pdf |titel=Hebe- und Tragehilfen im Rettungsdienst – Zusammenstellung und Betrachtung wesentlicher Schnittstellen |hrsg=Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin |werk=www.rettungsmedizin-fortbildung.de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20220811091722/http://www.rettungsmedizin-fortbildung.de/downloads/sonstiges/Studie_BAuA%20-%20Tragehilfen.pdf |archiv-datum=2022-08-11 |datum=2004 |format=PDF; 6,867&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2024-03-12 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Bahre&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet speziell ein Gestell, auf dem Tote transportiert und [[Aufbahrung|aufgebahrt]] werden ([[Totenbahre]]); umgangssprachlich wird es oft auch im Sinne von &amp;#039;&amp;#039;Trage&amp;#039;&amp;#039; gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziviler Rettungsdienst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stryker trage.jpg|mini|[[Stryker Corporation|Stryker]]-Trage]]&lt;br /&gt;
Moderne Tragen verfügen in der Regel über ein abnehmbares Fahrgestell (mit Rollen versehen), welches die Fortbewegung der Trage durch nur einen Helfer ermöglicht und die körperliche Belastung für die Helfer verringert. Zum Transport über Stiegen oder in unwegsamem Gelände sind jedoch nach wie vor stets mehrere Personen nötig. Generell sind Tragen dazu mit vier Haltegriffen für die Helfer versehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stretcher bearers Passchendaele August 1917.jpg|mini|Beispiel für Nutzung im militärischen Sanitätsdienst: [[Sanitäter]] mit einem Patienten auf der Trage bei Passchendaele, August 1917 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]]]&lt;br /&gt;
Im modernen [[Rettungsdienst]] müssen Tragen nicht nur gesteigerten Ansprüchen an die Robustheit des Materials, sondern auch an den [[Komfort]] und die Sicherheit des Patienten genügen. Diese Tragen sind generell mit Polstermaterial versehen und erlauben auch die zusätzliche Verwendung einer [[Vakuumschienmaterial|Vakuummatratze]] oder anderer [[Immobilisationsset]]s. Unterschiedliche [[Sicherheitsgurt|Gurte]] tragen zur Sicherheit des Patienten beim Transport bei. Zudem muss die Möglichkeit gegeben sein, den Kopfteil gegenüber dem Rumpf des Patienten erhöht zu lagern. Nach Möglichkeit soll das Fahrgestell durch unterschiedliche mögliche Stellungen verschiedenen typischen Situationen gerecht werden, etwa der Patienten-Umlagerung, der Bekämpfung eines [[Schock (Medizin)|Volumenmangelschocks]] durch Hochlagerung des Fußendes etc.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es für viele Tragen zusätzliche [[Infusionsständer]] oder auch Gerätehalterungen für [[Defibrillator]]en, Beatmungsgeräte, [[Spritzenpumpe]]n etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und innerhalb [[Deutschland]]s durch [[Land (Deutschland)|Ländergesetze]] vorgeschrieben ist die bedarfsgerechte Desinfektion und Reinigung der Trage. Nur durch die Umsetzung der entsprechenden Hygienemaßnahmen können Schädigungen des nächsten Patienten vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normen ===&lt;br /&gt;
Es gibt für manche Bereiche &amp;#039;&amp;#039;[[Normung|genormte]] Ausführungen&amp;#039;&amp;#039; von Tragen, so schreibt die [[DIN-Norm|DIN]] 13024 die Basisanforderungen an Krankentragen im [[Zivilschutz (Deutschland)|Zivil-]] und [[Katastrophenschutz]] vor. Dies erhöht die überregionale [[Kompatibilität (Technik)|Kompatibilität]] des Hilfsgeräts der Einheiten. Tragen für militärische Sanitätsdienste entsprechen der Norm &amp;#039;&amp;#039;STANAG 2040&amp;#039;&amp;#039;. Fahrtragen sollen den [[Europäische Norm|Europäischen Normen]] EN 1789 und EN 1865 entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EN 1865 schreibt u.&amp;amp;nbsp;a. gängige Mindestanforderungen für die Konstruktion von Krankentragen und andere Krankentransportmittel vor, die in Kranken- bzw. Rettungswagen für die Behandlung und den Transport von Patienten eingesetzt werden. Gleichzeitig legt die EN 1789 die Anforderungen, Prüfung und Ausrüstung für den Transport und die Sicherheit von Patienten fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Bestandteil der EN 1789 ist ein dynamischer [[Crashtest]], bei dem das Fahrtragensystem mit einer Beschleunigung von 10&amp;#039;&amp;#039;[[g-Kraft|g]]&amp;#039;&amp;#039; in jeder Richtung, vor-, rück-, seitwärts und senkrecht, geprüft wird. Die Sicherheit des Patienten soll so im Falle eines Unfalls des [[Rettungswagen]]s gewährleistet sein. Die Prüfung der Fahrtragen hinsichtlich des Verhaltens im Falle eines Crashs erfolgt mithilfe eines Rollwagens, der auf ca. 32&amp;amp;nbsp;km/h beschleunigt und mit einer Verzögerungseinrichtung abgebremst wird. Die auftretende g-Kraft während der Verzögerung stellt hohe Anforderungen an das Tragensystem dar. Die Bilder zeigen den Prüfaufbau und die Fixierung der Fahrtragen auf dem Rollwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
EN 1789 Crash Test.jpg|EN 1789 – Crash-Test Fahrtragensystem vorwärts&lt;br /&gt;
EN 1789 Crash Test 2.JPG|EN 1789 – Crash-Test Fahrtragensystem vor- &amp;amp; rückwärts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Fahrtrage den Test besteht, ohne die Parameter des Prüfaufbaus zu verletzen, und nicht die Halterung verlässt, hat sie den dynamischen Test nach EN 1789 bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Formen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:urs1.JPG|mini|Kombitrage]]&lt;br /&gt;
* Für die schonende, patientengerechte Rettung und Umlagerung von Traumapatienten (verletzte Personen, insbesondere bei Verdacht auf Wirbelsäulentrauma) kommen &amp;#039;&amp;#039;[[Schaufeltrage]]n&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Kombitragen&amp;#039;&amp;#039; vereinen Schaufeltrage und [[Tragstuhl]]. Eine solche Trage kann sowohl im ausgestreckten als auch im geknickten Zustand geteilt werden. Somit können Patienten sitzend aufgenommen und transportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schleifkorbtrage]]&lt;br /&gt;
* [[Schaufeltrage]]&lt;br /&gt;
* [[Schleifkorb]]&lt;br /&gt;
* [[Rettungstuch]]&lt;br /&gt;
* [[Spineboard]]&lt;br /&gt;
* [[Letzi-Mobil]], motorisierte Fahrtrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller ===&lt;br /&gt;
Bekannte Hersteller von Tragen für den Rettungsdienstbedarf sind unter anderem die Firmen &amp;#039;&amp;#039;Ferno&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Stryker Corporation|Stryker]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Stollenwerk&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Pensi Rescue&amp;#039;&amp;#039; aus Finnland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtliche Entwicklung in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Als mit der Bildung von Löschmannschaften in Form von [[Pflichtfeuerwehr]]en am Anfang des 19. Jahrhunderts deren Rechte und Pflichten festgelegt wurden, gab es auch Anordnungen zur Handhabung von Tragen. So hatte der Ortsvorstand eine Abteilung rüstiger Männer auszuwählen, welche „unter eigenen Anführern steht, und zum Retten von Menschen, Hausthieren und Effecten bestimmt ist“. Diese Mannschaft hatte sich, „soviel thunlich, mit starken, besonders an den Handhaben gut befestigten geflochtenen Körben, Rettungsschläuchen, Tragbahren, Zubern, Seilen und Brechwerkzeugen“ zu versehen, um Rettungsmaßnahmen durchzuführen. Beispielsweise erließ das [[Herzogtum Nassau]] im November 1826 eine solche Verordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Das Entstehen der Pflichtfeuerwehren im Heimatgebiet – Ein staatlicher Versuch zur Brandbekämpfung |Sammelwerk=Jahrbuch für den Landkreis Limburg-Weilburg 2024 |Hrsg=Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2023 |ISBN=3-927006-61-0 |Seiten=230–237}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärisches Sanitätswesen in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Bayern ===&lt;br /&gt;
==== Feld-Tragbahre ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayerische Feld-Tragbahre.png|mini|Bayerische Feld-Tragbahre]]&lt;br /&gt;
Vor und während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/71 nutzten die bayerischen Streitkräfte die &amp;#039;&amp;#039;Feld-Tragbahre&amp;#039;&amp;#039;. Diese konnte zerlegt werden und bestand aus zwei Tragestangen, zwei Querteilen und einem Überzug. Der Überzug bestand aus einem am Kopf- und Fußende offenen Sack aus verstärktem [[Flachsfaser#Leinen|Leinen]]. Zum Zusammenbau wurde der Überzug über die Tragestangen gezogen. Danach wurden die Tragestangen in spezielle Löcher an den Querteilen eingesteckt. Da sich der Transport der Trage auf den Wagen hinter den Truppen als unzweckmäßig herausstellte, transportierten die vier Krankenträger jeder Kompanie die zerlegte Trage „am Mann“. Im Allgemeinen bewährte diese Trage sich in den bayerischen Streitkräften sehr gut. Lediglich bei längerem Gebrauch bildete sich am Überzug eine Mulde, welche die richtige Lagerung des Verwundeten erschwerte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KPK&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiterer Nachteil war die Breite der Querteile, die relativ weit über die Trage hinausragten, wodurch das Tragen für die Krankenträger unkomfortabel war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KPK&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;30.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preußen ===&lt;br /&gt;
==== Strohsacktrage (1789) ====&lt;br /&gt;
Die ersten preußischen Tragen, über die es seit 1789 schriftliche Berichte gibt, waren die Strohsacktragen. Die Strohsacktrage war ein 2&amp;amp;nbsp;m langer und 1&amp;amp;nbsp;m breiter Strohsack. Bis zum Jahr 1830 bestand sie aus [[Zwilch]], ab 1831 aus [[Flachsfaser#Leinen|Leinen]]. Um sie für die Beförderung von Kranken und Verwundeten nutzbar zu machen, versah man sie ab 1866 an jeder Längsseite mit drei Gurtschlaufen zum Durchstecken von Tragestangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;161.&amp;quot; /&amp;gt; Waren es am Anfang noch provisorische und selbst hergestellte einfache Stangen, kamen ab dem Jahr 1869 verbesserte und stabilere Tragestangen in Gebrauch. Im Jahr 1902 wurden sie weiter vereinheitlicht. Im Jahr 1869 wurde versuchsweise zwischen dem Mittelgurt und den Endschlaufen ein weiteres Paar Schlaufen angebracht, um das Kopfende besser anheben und den Oberkörper des Kranken in eine bessere Lage bringen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;162.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krankentrage 1814 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankentrage 1814 (Goercke).png|mini|Krankentrage 1814]]&lt;br /&gt;
Durch die [[Kabinettsorder|Allgemeine Kabinettsorder]] vom 9. März 1814 erhielten &amp;#039;&amp;#039;die zur Fortbringung der Verwundeten vom Schlachtfelde zu errichtenden Kompanien&amp;#039;&amp;#039; neben 30 Tragesesseln und 50 Paar Krücken auch 15 neuartige Krankentragen nach einem Vorschlag des Generalstabschirurgen [[Johann Goercke]]. Diese neuartige Krankentrage bestand aus einem Sack aus [[Zwillich]], welcher durch zwei an den Längsseiten eingeschobene hölzerne Tragestangen getragen werden konnte. Durch zwei eingehakte Querstäbe aus Eisen wurde der Sack dann gespannt. Für jede &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage 1814&amp;#039;&amp;#039; gab es zwei Tragegurte, welche den Transport durch die Verteilung der Last auf die Schultern erleichtern sollten. Weiterhin war es möglich, die Trage so zu verlängern,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;162.&amp;quot; /&amp;gt; dass sie durch Esel, Maultiere oder andere Zugtiere mit langsamen und vorsichtigen Schritten gezogen werden konnte. Im Jahr 1834 wurde diese &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage mit Säcken und Tragegurten&amp;#039;&amp;#039; durch Dienstvorschriften offiziell in den Bestand der Feldlazarette eingeführt. Insgesamt wurden die drei leichten Feldlazarette des preußischen Armeedepots mit 27 Tragen ausgerüstet. Damit verfügte jede fahrende Chirurgenabteilung über sechs und jedes Depot über drei Tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;163.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krankentrage 1832 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankentrage 1832.png|mini|Krankentrage 1832]]&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten gab es Verbesserungsversuche. Als Missstand wurde vor allem die flache Form der &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage 1814&amp;#039;&amp;#039; empfunden, da das Absetzen auf den unebenen Erdboden mit oftmals schmerzhaften Lageveränderungen der Verwundeten verbunden war. Auch war für die Ärzte die Versorgung in einer stark gebeugten Stellung sehr ermüdend und beschwerlich. Man entschloss sich deshalb, an den Tragen Füße anzubringen, welche an den eingeschobenen Tragestangen angeschraubt werden konnten. Diese neue Konstruktion bewährte sich jedoch nicht, da die einzelnen Teile oftmals verloren gingen oder vertauscht wurden. Zudem hatten die Schlaufen zum Durchstecken der Tragestanden unterschiedliche Durchmesser; dadurch ließen sich die dicken Tragestangen nur selten verwenden, und die dünnen waren zu wackelig und instabil,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;163.&amp;quot; /&amp;gt; so dass die Trage beim Abstellen keinen festen Halt fand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;164.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krankentrage 1853 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankentrage 1853.png|mini|Krankentrage 1853]]&lt;br /&gt;
Um dem Mangel aufgrund der uneinheitlichen Durchmesser von Schlaufen und Tragestangen Abhilfe zu schaffen, erhielt die Trage im Jahr 1853 einen festen Rahmen, welcher sich nicht mehr auseinandernehmen ließ. Unter diesem Rahmen brachte man nun feste Füße an, welche ebenfalls nicht mehr abgenommen werden konnten. Zusätzlich erhielt die Trage ein bewegliches Kopfgestell aus [[Eschenholz]]. Doch auch diese Trage erfüllte zunächst noch nicht die Erwartungen. Die Verbindung des beweglichen Kopfgestells mit den Tragestangen erwies sich als zu schwach und brach oft ab, so dass man diesen Abschnitt verstärken musste. Zudem bestanden die Liegefläche und der Überzug für das Kopfgestell aus einem Stück, was zu dem Problem führte, dass dieser Überzug sich bei Nässe zusammenzog, wodurch das Kopfgestell angehoben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;164.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls als problematisch erwies sich die Unterbringung der Trage im Krankenwagen wie dem [[Krankenwagen 1831]]. So glitten die festen Füße nur sehr schlecht über den Wagenboden und vibrierten stark beim Verschieben, was für die darauf liegenden Verwundeten sehr unangenehm war. Versuche, diese Probleme mit Rollen zu beheben, misslangen; sobald diese mit Sand oder Erde in Berührung kamen, wurden sie unbrauchbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krankentrage 1860 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankentrage 1860.png|mini|Krankentrage 1860]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Versuchen, die &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage 1853&amp;#039;&amp;#039; zu verbessern und den Gegebenheiten anzupassen, wurde im Jahr 1860 die &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage 1860&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Diese hatte einen Überzug aus Zwilch,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;164.&amp;quot; /&amp;gt; welcher hier ebenfalls für die Liegefläche und ein Kopfgestell genutzt wurde. Die wichtigste Änderung war, dass die Liegefläche und das Kopfgestell voneinander getrennte Überzüge hatten. Für ein angenehmeres Liegen konnte das Kopfgestell mit Heu oder [[Seegras]] gepolstert werden. Auch wurden die bis dahin genutzten geraden Querstäbe durch gebogene ersetzt. Damit konnte der Überzug leicht nachgeben und es kam zu einem angenehmeren Liegegefühl. Diese neuen Krankentragen wurden sowohl zum Tragen von Kranken als auch als Lagerstätte in Krankenwagen verwendet. Damit entfiel das umständliche Umlagern der Kranken und Verwundeten von einer Trage auf eine andere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tragestangen wurden am Fußende verlängert, so dass in einem Krankenwagen dazwischen ein Leichtverwundeter Platz finden konnte. Im Jahr 1863 wurden die Tragestangen auch am Kopfende verlängert, damit die Krankenträger beim umgelegten Kopfgestell nicht daran anstießen. Bei der Einführung des [[Krankenwagen 1854|Krankenwagens 1854]] zeigte sich, dass die Krankentragen nicht mehr hinein passten. Speziell für diese Wagen wurden Tragen mit umklappbaren Griffen angefertigt. Mit der Aussonderung der Krankenwagen 1854 im Jahr 1872 fielen die umklappbaren Griffe wieder weg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurden immer wieder Änderungen an der Trage vorgenommen. Waren die Tragestangen für den Kranken am Anfang noch gepolstert, wurde diese Polsterung komplett durch Schutzklappen ausgetauscht, die man über dem Verwundeten zusammenbinden konnte. Der Überzug aus gewöhnlichem Leinen wurde durch wasserdichten dunklen Stoff ersetzt, welcher aus dem Artillerie-Depot Spandau stammte. Damit zog Blut nicht mehr in das Gewebe der Tragen ein und konnte leicht abgewaschen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusammenlegbare Krankentrage 1866 / 1866/78 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zusammenlegbare Krankentrage 1866, Seitenansicht.png|mini|Zusammenlegbare Krankentrage 1866]]&lt;br /&gt;
Um beim Transport ohne Kranke oder Verwundete Platz zu sparen, wurden verschiedene Versuche mit zusammenlegbaren Krankentragen unternommen. Diese führten im Jahr 1866 zur Einführung der &amp;#039;&amp;#039;Zusammenlegbaren Krankentrage 1866&amp;#039;&amp;#039;. Dabei erhielt jeder [[Medizinkarren 1861]] zwei dieser Krankentragen, die zusammengeklappt in der [[Schoßkelle]] unter dem Wagen verstaut werden konnten. Da der Überzug oftmals mit Blut und Dreck verschmutzt war und sich nur sehr schwer reinigen ließ, wurde die &amp;#039;&amp;#039;Zusammenlegbare Krankentrage 1866&amp;#039;&amp;#039; versuchsweise mit schwarzer, speziell präparierter [[Segeltuch]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;leinwand ausgestattet. Diese Trage kam während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 zum Einsatz. Dabei standen auf jedem Medizinwagen oder -karren zwei dieser Tragen zur Verfügung. Auf den Gepäckwagen der Batterien und Infanterie-Einheiten wurde je eine Trage mitgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KPK&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;28.&amp;quot; /&amp;gt; Da das Gewebe aber schnell brüchig wurde, ersetzte man es im Jahr 1875 durch braun gefärbtes Segeltuch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nutzung stellte sich heraus, dass die &amp;#039;&amp;#039;Zusammenlegbare Krankentrage 1866&amp;#039;&amp;#039; zu schwach gebaut war. Deshalb wurden die Gelenkbänder verstärkt, verlängert und eine stabilere Befestigung gewählt. Das vorher verwendete Eschenholz wurde durch astfreies [[Ulmenholz]] ersetzt. Daraus entstand die &amp;#039;&amp;#039;Zusammenlegbare Krankentrage 1866/78&amp;#039;&amp;#039;. Sie hatte eine Breite von 62&amp;amp;nbsp;cm, wovon 57&amp;amp;nbsp;cm als Platz für den Verwundeten zur Verfügung standen. Jede Tragestange war 2,50&amp;amp;nbsp;m lang; dabei hatte die Liegefläche eine Länge von 1,99&amp;amp;nbsp;m, und die Kopflehne nahm eine Länge von 45&amp;amp;nbsp;cm ein. Ungeachtet einiger Vorteile war die Krankentrage für die damaligen Krankenwagen zu breit. Die Verwundeten mussten deshalb immer auf eine andere Trage umgelagert werden, bevor sie auf die Krankenwagen verladen werden konnten. Dieser Missstand konnte erst im Jahr 1913 behoben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;168.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krankentrage 1867 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankentrage 1867.png|mini|Krankentrage 1867]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1867 wurde eine neue Trage mit einigen Änderungen gegenüber den Vorgängern zur Erprobung herausgegeben. Bei dieser &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage 1867&amp;#039;&amp;#039; bestanden die Füße ganz aus Metall, wodurch sie langlebiger waren und sich beim Abstellen auf nassem Untergrund nicht mehr mit Wasser vollsogen. Unter den Tragestangen wurde eine Öse zur Befestigung der Trage auf einem Krankentragen-Rädergestell angebracht. Bei weiteren Tests erwies sich der wasserdichte Stoff als ungeeignet. Er wurde schnell hart und brüchig, so dass die Trage nicht mehr genutzt werden konnte. Man experimentierte mit zahlreichen anderen Stoffen und wählte schließlich ein braun gefärbtes Segeltuch der Firma Bodewig aus Köln aus, das am besten abschnitt und 1875 offiziell eingeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbesserte man die Stabilität der Tragen. Hierzu verband man zwei gegenüberliegende Füße mit einem eisernen Stab. Die Beschläge der Füße wurden so abgeändert, dass sie die Tragestangen umschlossen, so dass in diesen keinerlei Bohrungen mehr notwendig waren. Die Füße selbst bestanden aus [[Flacheisen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsches Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
==== Krankentrage 1891 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankentrage 1891.png|mini|Krankentrage 1891]]&lt;br /&gt;
Diese Trage ähnelte der &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage 1867&amp;#039;&amp;#039;. Die Füße bestanden allerdings nicht mehr aus Flacheisen, sondern aus stabileren [[Winkeleisen]]. Die Firma Dittmann fertigte zudem Tragestangen aus Winkeleisen an, in die sich die lose in Gleitschienen laufenden Handgriffe aus Holz einschieben ließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;165.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krankentrage 1895 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankentrage 1895.png|mini|Krankentrage 1895]]&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1895 der [[Krankenwagen 1895]] mit einem kurzen Wagenkasten eingeführt wurde, mussten die Tragen kürzer gestaltet werden. Auch hier musste die Firma Dittmann Änderungen am vorherigen System vornehmen. So wurden die Griffe dahingehend abgeändert, dass sie an die Innenseite der Tragestangen eingeklappt und zum Einschieben im Krankenwagen gesichert werden konnten. Damit konnte die Trage von 1,95&amp;amp;nbsp;m auf 2,50&amp;amp;nbsp;m verlängert werden. Zusätzlich wurden die vorherigen hölzernen Tragestangen durch eiserne ersetzt, die Griffe blieben aus Holz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;167.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kavallerie-Sanitätstrage 1907 ====&lt;br /&gt;
Vom grundsätzlichen Aufbau war die &amp;#039;&amp;#039;Kavallerie-Sanitätstrage 1907&amp;#039;&amp;#039; ähnlich der &amp;#039;&amp;#039;Krankentrage 1895&amp;#039;&amp;#039;. Hier wurden jedoch die Winkeleisen aus viereckigem [[Mannesmann]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;rohr gefertigt. Dadurch passten die Tragen genau in den [[Kavalleriesanitätswagen]]. Die Füße und Verbindungsstangen der Tragestangen waren entweder [[Niet|genietet]] oder nahtlos [[Schweißen|geschweißt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;167.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nottrage 1907 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Nottrage 1907.png|mini|Nottrage 1907]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1907 wurde eine Nottrage eingeführt. Sie bestand aus einem Überzug aus braunem Segeltuch mit einer Länge von 1,80&amp;amp;nbsp;m und einer Breite von 0,64&amp;amp;nbsp;m. Der Überzug hatte an den Längsseiten Hohlsäume zum Durchstecken von je zwei Tragestangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;169.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusammenlegbare Krankentrage 1913 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zusammenlegbare Krankentrage 1913.png|mini|Zusammenlegbare Krankentrage 1913]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Zusammenlegbare Krankentrage 1913&amp;#039;&amp;#039; bestand aus Mannesmannrohren mit einem rechteckigen Querschnitt und abgerundeten Ecken. Sie war in zwei ungleiche Teile geteilt, die mit einem starken Gelenk verbunden waren, dessen Drehpunkt unterhalb der Stangen lag. Die Tragestangen wurden durch drei Querstangen aus rundem [[Stahlrohr]] zusammengehalten. Die Handgriffe bestanden aus [[paraffin]]iertem Eschenholz und ließen sich in die Tragestangen einschieben, wobei sie durch Bolzen in den Endstellungen gehalten wurden. Die Trage selber ruhte auf vier [[Schmiedeeisen|schmiedeeisernen]] Füßen, welche durch Nieten an den Tragestangen befestigt waren. Das Kopfteil ließ sich durch [[Zahnstange]]n und Knöpfe in beliebiger Höhe feststellen. Der Bezug bestand aus braunem Segeltuch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;169.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Lübecker Sanitätskolonne ====&lt;br /&gt;
Der Fortentwicklung im Sanitätswesen widmeten sich in [[Lübeck]] mehrere Militärs außer Dienst. Sie hatten Mängel in den Jahren 1870/71 erlebt und bemühten sich um Verbesserungen. Hierbei taten sich u.&amp;amp;nbsp;a. [[Johann Gottlob Judersleben]] und [[Heinrich Kühne (Admiral)|Heinrich Kühne]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich wurde die Kompetenz der [[Lübecker Sanitätskolonne|Lübecker Kolonne]] und deren Entwicklung mit Unterstützung des [[Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162|heimischen Regiments]] öffentlich mit einer &amp;#039;&amp;#039;Sanitätskolonnen-Uebung&amp;#039;&amp;#039; demonstriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;130&amp;quot; caption=&amp;quot;Lübecker Sanitätskolonne&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
HL Damals – SKÜ im Feld.jpg|Auffindung eines am Kopf Verwundeten und erster Verband&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sanitätskolonnenübung auf der Palinger Heide.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1907.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
HL Damals – SKÜ Transport.jpg|Transport eines Verwundeten&lt;br /&gt;
HL Damals – SKÜ Bergung.jpg|Rettung eines Verwundeten für den Transport&lt;br /&gt;
HL Damals – SKÜ 1914.jpg|Die markierten Verwundeten auf dem Lübecker [[Bahnsteig|Bahnhofsperron]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Übungsfahrt der Sanitätskolonne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von Lübecks Türmen.&amp;#039;&amp;#039; 30.&amp;amp;nbsp;Mai 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
HL Damals – SK WKI 1914.jpg|Abfahrt des Lazarettzuges am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1914&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Einrichtung des Vereinslazarettzuges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Nachrichten|Von Lübecks Türmen]].&amp;#039;&amp;#039; 7. November 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem mittleren Bild steht rechts hinter dem hockenden Sanitäter jener &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Kühne&amp;#039;&amp;#039;. So wurde beispielsweise ein Traggestell entwickelt, das bei der Übung von 1914 –&amp;amp;nbsp;der Transport erfolgte erst per Schiff, dann per Bahn&amp;amp;nbsp;– zuletzt öffentlich in Lübeck zu Friedenszeiten demonstriert wurde. Dieses wusste so weit zu überzeugen, dass die [[Lazarett#Lazarettzug|Lazarettzüge]] und [[Hospitalschiff#Hospitalschiffe im militärischen Bereich|-schiffe]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit &amp;#039;&amp;#039;Traggestellen&amp;#039;&amp;#039; des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Systems Lübeck&amp;#039;&amp;#039; zogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Was die Lübecker Zeitungen stolz zu betonen wussten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nutzte die Wehrmacht im Hochgebirge oder in stark verschneitem Gelände auch &amp;#039;&amp;#039;Krankentrageschlitten&amp;#039;&amp;#039;. Dies war ein Skischlitten für Verwundete, der aus einem Paar [[Ski]]er, einer hälftengleichen Feldtrage mit zwei Gurten und je vier Verbindungsstücken mit Lederriemen und Lenkstützen bestand. Damit wurde eine sichere Verbindung zwischen Trage und Skiern hergestellt. Mithilfe der Lenkstützen konnte der Krankentrageschlitten gelenkt und gebremst werden. Der Krankentrageschlitten war für die Gebirgstruppen eines der wichtigsten und schnellsten Transportmittel für Verwundete und Kranke. Mit einem Gewicht von bis zu 120&amp;amp;nbsp;kg (beladen) war die Trage gut handhabbar und ließ sich auch mit einer Seilkonstruktion an Gebirgshängen ableinen. Auch konnten bis zu sechs Krankentrageschlitten verbunden und von einem [[Pferdeschlitten|Pferd]] gezogen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischer180&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;130&amp;quot; caption=&amp;quot;Krankentrageschlitten &amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bildheft 169, Krankentrageschlitten.png|Der Krankentrageschlitten&lt;br /&gt;
Bildheft 169, Krankentrageschlitten im Gelände.png|Krankentrageschlitten unterwegs im Gelände&lt;br /&gt;
Bildheft 169, Krankentrageschlitten gezogen durch Pferd.png|Sechs Krankentrageschlitten, gezogen durch ein Pferd&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Wolfgang Fleischer (Historiker)|Wolfgang Fleischer]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Feldwagen in Uniform; Wagen, Karren, Schlitten und Ausrüstungen bis 1945&lt;br /&gt;
 |Verlag=Motorbuch Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-613-04514-9&lt;br /&gt;
 |Datum=2022}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur &lt;br /&gt;
 |Autor=Wilhelm Niehues&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Sanitätsausrüstung des Heeres im Kriege&lt;br /&gt;
 |Verlag=August Hischwald&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1913}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Königlich Preußisches Kriegsministerium&lt;br /&gt;
 |Titel=Sanitäts-Bericht über die Deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich 1870/71&lt;br /&gt;
 |Verlag=Ernst Siegfried Mittler und Sohn&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stretchers}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischer180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Wolfgang Fleischer&lt;br /&gt;
|Titel=Feldwagen in Uniform&lt;br /&gt;
|Seiten=180–181}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niehues&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Wilhelm Niehues&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Sanitätsausrüstung des Heeres im Kriege&lt;br /&gt;
 |Datum=1913}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KPK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Königlich Preußisches Kriegsministerium&lt;br /&gt;
 |Titel=Sanitäts-Bericht über die Deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich 1870/71&lt;br /&gt;
 |Datum=1884}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patientenrettung und Immobilisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehrausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muskelkraftbetriebenes Fahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tragegerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
	</entry>
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