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	<title>Traenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-21T18:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Traenheim&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Traenheim (Bas-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Molsheim|Molsheim]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Saverne|Saverne]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble|Mossig et Vignoble]]&lt;br /&gt;
|insee=67492&lt;br /&gt;
|cp=67310&lt;br /&gt;
|longitude=07/27/56/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/35/43/N&lt;br /&gt;
|alt moy=199&lt;br /&gt;
|alt mini=174&lt;br /&gt;
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|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Traenheim, Mairie et salle communale.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] und Gemeinde-Kulturhaus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Tränheim&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67492}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67492}}) im [[Département Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Kanton Saverne]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble|Mossig et Vignoble]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Traenheim liegt 21 Kilometer westlich von [[Straßburg]], 15 Kilometer nördlich von [[Obernai]] und fünf Kilometer südöstlich von [[Wasselonne]] zwischen den Nachbargemeinden [[Westhoffen]] im Westen und [[Odratzheim]] im Osten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.info-mairie.com/commune/67310-traenheim |titel=Le village de Traenheim |werk=Info-Mairie.com |sprache=fr |abruf=2024-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die nördliche Gemeindegrenze bildet der &amp;#039;&amp;#039;Kohbach&amp;#039;&amp;#039;, ein linker Nebenfluss der [[Mossig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Tränheim war zur Hälfte ein [[Lehenswesen|Lehen]] des [[HRR|Reichs]] zur anderen Hälfte [[Allod]], jeweils zur Hälfte der [[Herrschaft Lichtenberg|Herren von Lichtenberg]] und eines anderen Lehensnehmers. Zumindest im 18. Jahrhundert waren das die [[Flachslanden (Adelsgeschlecht)|Herren von Flachslanden]]. Die Erstbelehnung der Herren von Lichtenberg erfolgte 1431. Der Lichtenberger Anteil war deren [[Amt Westhofen (Hanau-Lichtenberg)|Amt Westhofen]] zugeordnet, zwischenzeitlich, im 15. Jahrhundert, auch deren [[Amt Wörth]]. Als 1480 mit [[Jakob von Lichtenberg]] das letzte männliche Mitglied des Hauses verstarb, wurde das Erbe zwischen seinen beiden Nichten, [[Anna von Lichtenberg|Anna]] und Elisabeth, geteilt. Anna hatte Graf [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I.]] (d.&amp;amp;nbsp;Ä.) von Hanau (1417–1480) geheiratet, über die das Amt Westhofen an die aus dieser Ehe entstehende [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In Tränheim wurde 1556 die [[Reformation]] eingeführt. Mit der [[Reunionspolitik]] Frankreichs unter König [[Ludwig XIV.]] kamen das Amt Westhofen und Tränheim unter französische Oberhoheit. Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], fiel das Erbe – und damit auch der lichtenbergische Anteil an Traenheim – 1736 an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]], den Erbprinzen und späteren Landgrafen [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Mit dem durch die [[Französische Revolution]] begonnenen Umbruch wurde das Amt Westhofen Bestandteil Frankreichs und in den folgenden Verwaltungsreformen aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traenheim gehörte dem 1992 gegründeten Gemeindeverband [[Communauté de communes des Coteaux de la Mossig]] an, der 2017 in der [[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1798&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.insee.fr/fr/themes/tableau_local.asp?ref_id=TER&amp;amp;millesime=2011&amp;amp;typgeo=COM&amp;amp;search=67492 Traenheim auf der Seite des INSEE] (Französisch) Abgerufen am 30. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 209 || 382 || 397 || 421 || 477 || 496 || 556 || 630 || 654 || 653&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Synagogen ===&lt;br /&gt;
Das Gebäude, in dem sich die alte [[Synagoge]] befand, trägt an der Tür zum Keller die Jahreszahl 1582. 1722 wurde das Gebäude in eine Synagoge umgewandelt, die 1723 eingeweiht wurde. Die Innenwände der alten Synagoge sind mit [[Hebräische Sprache|hebräischen]] Inschriften, Blumen und anderer Dekoration bemalt. Es ist die einzige Synagoge mit bemalten Innenwänden im Elsass. Die alte Synagoge wurde im 19. Jahrhundert für einen Neubau aufgegeben. Die bemalte Wände der alten Synagoge wurden übertüncht und das Gebäude als Kornspeicher genutzt. Im 20. Jahrhundert wurden die Wandmalereien von der Familie des Besitzers wiederentdeckt und restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://judaisme.sdv.fr/synagog/basrhin/r-z/traenhei.htm Die alte Synagoge auf Judaisme de l’Alsace et de la Lorraine] (Französisch) Abgerufen am 31. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1998 wurde die alte Synagoge als &amp;#039;&amp;#039;[[Monument historique]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Kulturdenkmal]]) klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 wurde eine neue Synagoge gebaut. 1923 verließ die letzte [[Juden|jüdische]] Familie Traenheim und das [[Consistoire Straßburg]] verkaufte die neue Synagoge, die nicht erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Kirche wurde über einem Friedhof aus der [[Merowinger]]zeit errichtet. Von dem ursprünglichen [[Romanik|romanischen]] Gebäude aus dem 12. und 13. Jahrhundert existiert heute nur noch der [[Glockenturm]]. Der gotische [[Chor (Architektur)|Chor]] wurde im 13. oder 14. Jahrhundert errichtet. Das [[Kirchenschiff]] wurde im 14. oder 15. Jahrhundert erneuert. Am Fenster nach Süden steht die Jahreszahl 1508.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.culture.gouv.fr/public/mistral/merimee_fr?ACTION=CHERCHER&amp;amp;FIELD_1=INSEE&amp;amp;VALUE_1=67492 Traenheim in der Base Mérimée] (Französisch) Abgerufen am 23. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traenheim EgliseProt04.JPG|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
Traenheim, Eglise Saint-Pierre et Saint-Paul.jpg|Katholische Kirche St. Peter und Paul (1912)&lt;br /&gt;
Traenheim rPrincipale 17.JPG|Historische Hofreite (16.–18. Jh.), heute: Restaurant&lt;br /&gt;
Traenheim rPrincipale 73.JPG|Hofreite (19. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Joseph (Joe) Woerlin (* 9. Oktober 1864 in Traenheim; † 22. Juni 1919 in [[St. Louis]], [[Vereinigte Staaten]]) war ein professioneller [[Baseball]]spieler, der 1895 bei dem damaligen Team &amp;#039;&amp;#039;Washington Senators&amp;#039;&amp;#039; spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baseball-reference.com/players/w/woerljo01.shtml Joe Woerlin auf Baseball-Reference.com] (Englisch) Abgerufen am 31. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Traenheim liegt an der [[Elsässer Weinstraße]]. Wichtige Erwerbszweige sind neben dem [[Weinbau]] der Obstanbau und die Viehzucht. Es gibt eine Weingenossenschaft und einen Weinlehrpfad vor Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.traenheim.net/vignoble.html Vignoble auf traenheim.net] (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3922923313}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;1559.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Molsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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